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13 August 2026

85 - 2026 / M. C. Beaton - Agatha Raisin und die tote Wohltäterin

 


Der hier vorgestellte Krimi "Agatha Raisin und die tote Wohltäterin" von M.C. Beaton ist 2025 im Lübbe Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Geborgt ist noch lange nicht geschenkt! Als Gloria French nach Piddlebury zieht, ist sie dort auf Anhieb beliebt. Sie scheint eine Wohltäterin par excellence zu sein, die Spenden für die Kirche sammelt und sich um die älteren Menschen kümmert. Aber sie hat leider auch die schlechte Angewohnheit, sich Dinge zu »leihen«, ohne sie zurückzugeben. Da wundert es niemanden, dass sie eines Tages tot aufgefunden wird, augenscheinlich vergiftet. Die Dörfler trauern nicht allzu sehr um Gloria. Gemeinderat Jerry Tarrant beauftragt dennoch Agatha Raisin, den Mörder zu finden. Aber das ist leichter gesagt als getan! Das Dorf ist unheimlich, und die Einwohner scheinen nicht zu wollen, dass Agatha dem Täter auf die Spur kommt ...

Mein Leseeindruck/Fazit:
Geborgt ist noch lange nicht geschenkt! 

Mit ihrem Krimi „AGATHA RAISIN UND DIE TOTE WOHLTÄTERIN“ entführt uns die Autorin, M.C. Beaton, zum 24. Mal in die idyllische Welt der Cotswolds, genauer gesagt ins verschlafene Dörfchen Piddlebury. Doch hinter der ruhigen Fassade brodelt es – Schuld daran ist die zugezogene Gloria French, die leidenschaftlich gern Dinge ausleiht und nie zurückgibt. Kein Wunder, dass die Dorfbewohner darüber ziemlich sauer sind. Doch dann wird Gloria tot aufgefunden, und zwar vergiftet!

Dieser vierundzwanzigste Band der Agatha-Raisin-Reihe hat mich voll überzeugt. Während einige Vorgänger etwas schwächelten, glänzt dieser Krimi mit viel Einfallsreichtum und überraschenden Wendungen. Agatha jagt gemeinsam mit ihrem Detektivteam dem Täter nach, und auch ihr Exmann James spielt wieder eine Rolle. Agatha selbst besticht durch ihre Neugier, Spontanität und eine Prise Eifersucht – eine Mischung, die für jede Menge Unterhaltung sorgt.

Ich freue mich schon riesig auf die nächsten Abenteuer.


Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐


08 März 2026

34 - 2026 / Jessica Müller - Eisenhut und Apfelstrudel

 


Das hier vorgestellte Buch "Eisenhut und Apfelstrudel" von Jessica Müller ist 2018 im Weltbild Verlag erschienen und von Bastei Lübbe wieder auferlegt.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN:  9783959738057
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 320 Seiten
Erscheinungstermin:  2018


Zum Inhalt:

Krindelsdorf bei München: Hier ist die Welt noch in Ordnung. Denkt man. Doch als Hauptkommissar Hirschberg Zeuge des Mordes an der Bürgermeistergattin Helga Seitlbach wird, zeigt sich: Nichts ist, wie es scheint. Wer hat der unbeliebten First Lady des Dorfes das Gift des Blauen Eisenhuts in den Apfelstrudel gemischt? 

Mein Leseeindruck/Fazit:
Ein tödlicher Leckerbissen

Mit dem Reihenauftakt "Eisenhut und Apfelstrudel" lernen wir den Münchner KHK Alex Hirschberg kennen. Dieser steht eher privat als beruflich, vor einer wahren Herausforderung: Er möchte nämlich das Erbe seines Großonkels Xaver im vermeintlich idyllischen Krindelsdorf angetreten und plant gleichzeitig seine Hochzeit mit Susan. Und als ob das nicht genug wäre, taucht Susans nymphomanische Tante Isobel auf, die sich auch prompt in einen Pornoproduzenten verliebt, der das geerbte Haus des Großonkels in ein Filmstudio umzuwandeln. Und um alles noch zu toppen, gibt es auf dem Dorffest noch eine Tote. Somit sind die Grundlagen für einen regionalen, unterhaltsamen Krimi geschaffen.

Die Autorin beweist geschickt, wie man den Leser sofort in den Bann zieht. Hirschberg ist ein sympathischer Charakter, in dessen Verzweiflung man sich leicht hineinversetzen kann, insbesondere wenn es darum geht, Isobels aufdringliche Art zu ertragen. Die einzelnen Szenen sind zwar überspitzt, aber dennoch witzig dargestellt und zeigen den Charme der Regionalität.

Man sollte in diesem Krimi kein großes Blutvergießen oder Actionelemente erwarten, es ist vielmehr die Freude an bayrischer Dorfgemeinschaft und dem teils deftigem Humor.



Fazit: 320 Seiten voller bayrischer Charme - ⭐⭐⭐⭐⭐


14 November 2025

📖 Das Strandbad am Wolzensee / Britta Orlowski

 



Das hier vorgestellte Buch "Das Strandbad am Wolzensee" von Britta Orlowski ist 2024 im (Bastei)Lübbe Verlag erschienen.

Handlungsort: Der Wolzensee bei Rathenow im Brandenburger Land.

26 September 2025

🖋 Rezension (Das Kamelienhaus / Tabea Bach)


Das hier vorgestellte Buch 
"Das Kamelienhaus" von Tabea Bach ist im September 2025 im Bastei Lübbe Verlag erschienen.


Auftakt einer mitreißenden Reihe um Liebe, Familie, Mut und eine Kamelienölmanufaktur in Japan

29 August 2025

🖋 Rezension (Das Lied des Vogelhändlers / Ralf H. Dorweiler)


Das hier vorgestellte Buch 
"Das Lied des Vogelhändlers" von Ralf H. Dorweiler  ist im August 2025 im Bastei-Lübbe Verlag erschienen.  


20 Mai 2025

✒ Rezension (Der Tod kommt im Kilt / Christian Humberg)



Das hier vorgestellte Buch "Der Tod kommt im Kilt" von Christian Humberg ist im April 2025 im Bastei Lübbe Verlag erschienen.  


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN:   978-3404194551     
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 304 Seiten
Erscheinungstermin:  25.04.2025

Dieses Buch habe ich durch meinen Lesekreis erhalten. Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Zum Inhalt:

Den Uni-Abschluss als Veterinärin frisch in der Tasche, findet sich Jenny Little plötzlich in einer Tierarztpraxis in der schottischen Provinz wieder. So hat sie sich den Start ins Berufsleben aber nicht vorgestellt! Nun, da hätte sie wohl besser mal das Kleingedruckte in ihrem Vertrag gelesen ... Doch damit nicht genug! Kaum angekommen, verwickelt der derzeit noch amtierende Dorftierarzt und Hobbydetektiv Dr. Dagobert Harrison Jenny in seinen neuesten Kriminalfall, der einige Fragen aufwirft: Wer ist der tote Mann im Königskostüm, den Bauer Bryce in seiner Scheune gefunden hat? Hat die 1000-Jahr-Feier des Ortes etwas mit dem Fund zu tun? Zwischen stolzen Hochmoorschafen, verzogenen Pfarrerskatzen und hustenden Seemöwen nehmen Dag und Jenny die Ermittlungen auf ...

Mein Leseeindruck/Fazit:


Ich liebe Cosy-Crime und hatte nun das große Vergnügen, durch meinen Lesekreis diesen Schottland-Wohlfühlkrimi lesen zu dürfen. 

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        Ein Wohlfühlkrimi mit schottischem Flair und tierischem Spaß
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Ort der Handlung:  ein kleiner Ort in den Highlands

Dr. Jenny Little hatte kürzlich die Zusage für eine neue Arbeitsstelle erhalten und wagt nun den Schritt von der Großstadt in die schottische Provinz. Noch während der Anreise kommen erste Zweifel auf, die sich leider auch bewahrheiten. Die neue Stelle ist nämlich nur ein Trugschluss und aus der erhofften Forschungsstelle wird eine kleine, in die Jahre gekommene Tierarztpraxis. Aber Jenny hat nicht wirklich Zeit zu überlegen, denn schon ist sie mittendrin im Abenteuer.

Aufgrund des Covers hatte ich schon eine Ahnung, dass in diesem Krimi jede Menge Lokalkolorit zu finden wäre. Und genau so kam es auch. Der Autor verpackt die Krimihandlung in einem Geflecht aus Regionalität, Landleben, Charaktereigenschaften und einer guten Portion an Spannung. Man sollte hier keinen blutrüstigen Abschlachtkrimi erwarten, denn hier steht ganz klar Cosy an erster Stelle.  Das war es letztendlich auch, weshalb mir dieses Buch sehr viel Freude bereitet hatte. Die Protagonisten, im Vordergrund steht natürlich Doktor Little (ich muss hier übrigens beim Lesen immer an Doktor Doolittle gedacht) und ihr erstes Abenteuer und dieses in mehrerlei Hinsicht. 

Ich hoffe, dass der Autor noch genügend Ideen für eine Fortsetzung hat, zumindest wurde dieses Buch als Band 1 beim Verlag angekündigt.


Fazit:  304 Seiten voller Lokalkolorit und guter Unterhaltung

Meine Empfehlung für alle Leser von regionalen Krimis und Schottlandliebhaber

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.


25 März 2025

✒ Rezension (Der Mörder ist selten der Gärtner / Thomas J. Fraunhoffer)



Das hier vorgestellte Buch "Der Mörder ist selten der Gärtner" von Thomas J. Fraunhoffer ist im Februar 2025 im  Bastei Lübbe Verlag erschienen.  


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3404193981         
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 368 Seiten
Erscheinungstermin:  28.02.2025

Dieses Buch habe ich selbst gekauft.  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Zum Inhalt:

Mit Herzblut betreibt Esther Dumanski die Pension »Sonnenblume« in der Nähe des Starnberger Sees. Allerdings liegt die Herberge abgelegen in einem Wald und hat alles andere als Seeblick. Als dann noch akute Geldnot bei den Dumanskis Einzug hält, hat die begeisterte Hobby-Gärtnerin Esther die Idee, Landurlaub gepaart mit Gartenkursen anzubieten - als Schnupperkurse für neugierige Städter und Stressabbau für überbeanspruchte Büromenschen. Der Plan scheint aufzugehen: Schon bald tritt die erste Gruppe Garten-Fans ihren Urlaub bei Esther an. Leider dauert es nicht lange, bis die Naturerholung erheblich gestört wird, denn die Truppe findet eine Leiche im benachbarten Wald. Da stellt sich die Frage: Ist der Mörder etwa einer von ihnen?

Mein Leseeindruck/Fazit:


Da ich den Krimi "Die Toten von Lindau" des Autors sehr gerne gelesen habe, war ich nun gespannt, mit welcher Raffinesse er diesen Gartenkrimi gestaltet hat. 


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              Landurlaub mit Leiche
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Handlungsort:  Starnberger See
Esther hat sich mit ihrem Mann Julius ein kleines Idyll geschaffen und bietet nun Crashkurse im Gärtnern an. Der Kurs wird gut besucht und mal mehr oder weniger mit Begeisterung teilgenommen. Die Teilnehmer sind ein bunter Haufen und aus allen Schichten und Ecken Deutschlands zusammengekommen. Man nähert sich an, aber wohl auch, weil Esther und Julius sich wirklich sehr viel Mühe geben. Dann spürt diese Herzlichkeit von Anfang an. Alles könnte so harmonisch sein ... wenn da nicht dieser Schrei die Idylle gestört hätte. Auch wenn die Kursteilnehmer ganz unterschiedlich sind, ist bei allen sofort die Neugier geweckt. Woher kam der Schrei? Was war passiert? Aber nicht nur diese Fragen gilt es während der 40 Kapitel zu klären. 

Der Autor schafft von Anfang an eine Wohlfühlatmosphäre. Ein bisschen Urlaubsfeeling, ein bisschen Sightseeing, ein bisschen Botanik und natürlich auch eine gute Portion an Spannung. All dieses zusammen, ergibt einen tollen unterhaltsamen Krimi bei dem einfach alles passt. Tolle Protagonisten, die total unterschiedliche Charaktereigenschaften besitzen, aber als Ganzes perfekt harmonieren. Ein traumhaftes Setting wird zum Schauplatz von Mord und Hobbygärtnerei. 
Mit einem tiefen Seufzen habe ich das Buch beendet und mit Freude am Ende gelesen, dass bereits ein Neues vom Autor im Planung ist. Ich bin gespannt und voller Vorfreude. 



Fazit:  368 Seiten voller Spannung mit tollem Setting

Meine Empfehlung für Leser von regionalen Krimis.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.

28 Oktober 2024

✒ Rezension (Der Fluss der Zeiten / Ulrike Renk)

 Fazit:  544 Seiten voller Energie und geschichtlicher Details




Der hier vorgestellte Roman "Am Fluss der Zeiten" von Ulrike Renk ist im September 2024 im Bastei Lübbe Verlag erschienen. 


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3757700669    
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  Hardcover mit Schutzumschlag mit 544 Seiten
Erscheinungstermin:  27.09.2024

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde erhalten.  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Klappentext:

1551: Elze wächst mit ihren Geschwistern als Eigenbehörige auf dem großen Hof Kalmule auf. Die harte Arbeit auf den Feldern ist ihr Alltag. Doch ihr Leben wandelt sich von Grund auf, als sie ihre Familie verlassen muss und ihren Pflichtdienst als Küchenmagd in der Stadt Münster antritt. Eines Tages wird sie jedoch mit einer Magd der Herren von Oer getauscht und muss künftig auf der Wasserburg Kakesbeck leben, auf der ein Fluch liegt. Dort trifft sie auch Jacob wieder. Aber um den Müllerssohn ranken sich geheimnisvolle Gerüchte. Soll sie diesen Glauben schenken? Und wird Elze nun Teil der alten Prophezeiung werden, um den Fluch der Familie von Oer zu brechen?

Mein Leseeindruck/Fazit:


In diesem Buch präsentiert die Autorin, Ulrike Renk, auch bekannt durch ihre Ostpreußen und Australiensaga, den Reihenauftakt zum Kalmule Hof. 

"Ulrike Renk macht Geschichte lebendig. In Geschichten , wie sie nur das Kleben schreiben kann. " So beginnt die Kurzbeschreibung des Klappentextes und macht schon mal deutlich worauf die Schwerpunkte in diesem Roman liegen.

                                                                     ***
Es war der Titel der mich neugierig machte. Was würde sich wohl hinter diesem Fluss der Zeiten verbergen? Schon zu Beginn des Reihenauftaktes fallen die vielen Protagonisten auf, die rund um den Hof agieren. Jeder hat seine Aufgabe und seine Berechtigung. Schnell sind auch Sympathien verteile und andere fallen beim Lesen direkt schon in Ungnade. Das Buch hat zwar "nur" 544 Seiten, zeigt aber viel geschichtliche Hintergründe und beleuchtet das Leben auf dem Bauerhof zur Zeit um 1551. Die wetterbedingten Widrigkeiten werden beschrieben, aber auch die Repressalien, die das Volk unter den Lehnsherren zu befürchten hatte. 

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Lesen nicht nur unterhält, sondern auch bildet. 
Die Autorin zeigt viel Empathie und durch den bildhaften Schreibstil fällt es dem Leser leicht, sich in die Zeit und die Protagonisten hineinzuversetzen.
Der Roman hat mich sehr gut unterhalten, so dass ich nun gespannt auf die Fortsetzung warte.

Meine Empfehlung für Leser von geschichtlichen Romanen mit greifbaren Handlungsorten.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.

07 August 2024

✒ Rezension (Hamish Macbeth lässt sich nicht um den Finger wickeln / M.C. Beaton)

 Fazit:  272 Seiten voller Gefühlsduseleien zwischen Mordermittlungen



Der hier vorgestellte Krimi, "Hamish lässt sich nicht um den Finger wickeln", von M.C. Beaton ist im Mai 2021 im Bastei Lübbe Verlag erschienen.
Er ist der zehnte Band der Hamish Macbeth Reihe.

Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3404184149   ‎  
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  TB mit 272 Seiten
Erscheinungstermin:  28.05.2021

Dieses Buch habe ich selbst gekauft. Somit hat meine Rezensionen keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches.


Klappentext:

Mit der Ankunft des Junggesellen Peter Hynd im Nachbarort ist es dort mit Ruhe und dörflicher Beschaulichkeit vorbei. Der äußerst charmante Mann löst bei den Frauen des Dorfes nämlich erbitterte Rivalität aus. Police Constable Hamish Macbeth findet diese Zickenkriege zunächst einfach nur unterhaltsam. Er lässt sich ja auch nicht so leicht um den Finger wickeln. Aber dann ist plötzlich von Morddrohungen und Missbrauch die Rede. Und es dauert nicht lange, bis auch noch eine Leiche auftaucht. So steht Hamish mal wieder vor der Herausforderung, einen Mörder dingfest zu machen!

Mein Leseeindruck/Fazit:

In diesem Buch präsentiert die Autorin, nicht nur die Ermittlungen zu einem ziemlich verzwickten Mord, sondern auch die Gefühlsduseleien von Hamish und Priscilla.

"Nie hat man seine Ruhe, manchmal liegt's an der Leiche." So beginnt der Bastei Lübbe Verlag die Kurzbeschreibung des zehnten Bandes mit dem charmanten, aber auch eigenbrötlerischen Constabler Hamish Macbeth.. Wie man aus dem Einleitungssatz des Verlages und dem Titel bereits erkennen kann, geht es in diesem Buch nicht wirklich ruhig und entspannt zu. Hamish's Gefühlswelt wird kräftig durcheinander gewirbelt und am Ende .... Na ja, mehr werde ich dazu nicht erzählen, da es für euch ja spannend bleiben sollte.

                                                                                   ***

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass die Autorin einfach ein glückliches Händchen für die Verwicklungen von Mensch und Tat hat. Auf der einen Seite steht der Neubürger im Nachbarort im Fokus, dem scheinbar alle Frauen zu Füßen liegen, auf der anderen Seite geht es um die Beziehung von Hamish und Priscilla. Wer denkt, dass zwischen den Beiden alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, der irrt gewaltig. Denn auch hier hat die Autorin tief in die Trickkiste gegriffen. 
Ich bin ein großer Fan des skurillen, aber charmanten schottischen Ermittlers, so dass ich mich schon auf die weiteren Bände freue und die Übersetzungen kaum erwarten kann.

Meine Empfehlung für Leser von schottischen Cosy Crime.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐


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01 August 2024

✒ Rezension (Der Ferienhof im Schwarzwald: Der Neubeginn / Sandra Poppe)

 Fazit:  400 Seiten voller Schwarzwald-Idylle und warmherzigen Protagonisten 



Der hier vorgestellte Roman, "Der Ferienhof im Schwarzwald: Der Neubeginn", von Sandra Poppe ist im Februar 2024 im Lübbe Verlag erschienen.
Er ist der Reihenauftakt zur Wolkenhof Reihe.

Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3404192854   ‎  
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  TB mit 400 Seiten
Erscheinungstermin:  29.02.2024

Dieses Buch habe ich selbst gekauft. Somit hat meine Rezensionen keinen Einfluß auf den Erhalt des Buches.


Klappentext:

Die alleinerziehende Elli weiß kaum, wo ihr der Kopf steht. Tagtäglich stemmt sie Haus, Kinder und die eigene Polsterei. Da erreicht sie die Nachricht, dass Onkel Ludwig ihr und ihrem Bruder Florian seinen Bauernhof vermacht hat. Elli bringt es nicht übers Herz, den wunderschönen alten Schwarzwaldhof, in dem sie unvergessliche Sommer erlebt haben, zu verkaufen. Stattdessen möchten sie und ihr Bruder einen idyllischen Ferienhof daraus machen. Doch Elli hat die Rechnung ohne die Bewohner des kleinen Dorfes gemacht, die wenig von der bunten Wohngemeinschaft und den Umbauplänen halten. Werden der Zauber des Schwarzwaldes und die überraschende Aussicht auf eine neue Liebe siegen?

Mein Leseeindruck/Fazit:

In diesem Buch präsentiert die Autorin, nicht nur eine interessante Familiengeschichte, sondern beschreibt auch die Schönheit des Schwarzwaldes in all seinen Fassetten.

"Neustart auf einem herrlichen Schwarzwaldhof" So beginnt der Lübbe Verlag die Kurzbeschreibung des im mittleren Schwarzwald spielenden Romans. Wie man aus dem Einleitungssatz des Verlages und dem Titel bereits erkennen kann, spielen nicht nur die familiäre Verwicklungen, sondern auch die Schönheit zur Natur eine große Rolle.

                                                                                   ***

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass ein Roman sich nicht nur um die familiären Probleme handeln muss. Natürlich spielen diese hier auch eine Rolle, jedoch steht der Zusammenhalt im Vordergrund. Zusammenhalt innerhalb der Familie, im Dorf, aber auch bei Freundschaften. Ganz nach dem Motto: Du schaffst alles, wenn du nur willst. Es ist zwar alles nicht so einfach und es gilt so manchen Stolperstein zu erklimmen, aber am Ende geht dann doch alles seinen Weg. Obwohl, das Ende kennen wir ja eigentlich noch gar nicht. In diesem Buch geht es ja primär um den Neustart, in mehrerlei Hinsicht. 
Sehr gut haben mir die Landschaftsbeschreibungen, die dialektischen Reden, aber auch die einzelnen Protagonisten selbst gefallen. Alles harmoniert und ergänzt sich perfekt. 
Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt und freue mich auf neue Geschichten vom Wolkenhof.

Meine Empfehlung für Leser von Familiengeschichten mit regionalem Touch.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


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10 Juli 2024

✒ Rezension (Das Zedernhaus / Pauline Peters)

 Fazit:  432 Seiten voller Spannung und indischer Eindrücke



Der hier vorgestellte Krimi "Das Zedernhaus" von Pauline Peters ist im April 2018 im Bastei Lübbe Verlag erschienen.
Es ist der dritte Band der Cosy Crime Reihe um Victoria und ihren Butler Hopkins.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3404176755
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  TB mit 432 Seiten
Erscheinungstermin:  27.04.2018

Dieses Buch habe ich selbst gekauft! Der Erhalt des Buches hat keinen Einfluß auf meine Bewertung.


Klappentext:

London, 1908: Victoria befindet sich mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen, als ihr Verlobter Jeremy die Hochzeit verschieben und nach Indien reisen muss. Dort wurde ein Anschlag auf den Vizekönig verübt. In London geschehen unterdessen merkwürdige Dinge: Ein Medaillon mit einem Bild von Victorias verstorbenem Vater wird bei einem ermordeten indischen Matrosen gefunden. Als Jeremy plötzlich als vermisst gilt, reist Victoria mit ihrem Butler Hopkins nach Indien. Doch sie werden beobachtet - und von Jeremy findet sich keine Spur ...

Mein Leseeindruck/Fazit:

In diesem Buch präsentiert die Autorin, nicht nur eine spannende Fortsetzung der Liebesgeschichte um Victoria und Jeremy, sondern entführt den Leser nach Indien mit all seiner kolonialen Vergangenheit.

"Ein geheimnisvolles Familienerbstück, eine dunkle Verschwörung in allerhöchstens Kreisen und eine Liebe in Gefahr." So beginnt der Bastei-Lübbe Verlag die Kurzbeschreibung des in Teilen Indien spielenden Krimis. Wie man aus dem Einleitungssatz des Verlages und dem Titel bereits erkennen kann, spielen nicht nur die Liebesgeschichten eine Rolle, sondern auch die Macht- und Herrschaftsspiele.

                                                                                   ***

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass ein Krimi nicht nur mit Mord und Totschlag glänzen kann, sondern auch kulturell einiges zu bieten haben kann. Um in den vollständigen Genuss dieses dritten Bandes zu kommen, sollten man die Vorgängerbände bereits kennen. Aber auch als Einzelkrimi dürfte es keine Schwierigkeiten geben, sich mit den Protagonisten auseinander zusetzen. Jedoch fallen kleine Details erst dem Reihenkenner auf. 
Victoria und Hopkins sind einfach ein top Gespann. Sie harmonieren perfekt und bilden eine faszinierende Einheit. Nun wird auch Jeremy in diese Einheit aufgenommen. 
Die Autorin verlegt dieses Mal die Handlungen nach Indien, insbesondere Kalkutta. Man erfährt einiges über die Kolonialzeit und das Herrschaftsgefüge. Hier sei besonders Leela erwähnt, die sich als Nanny für ihre Zöglinge aufopfert und dem Sohn des Hausherrn ausgeliefert ist.
Gerade sie erweist sich in Indien als sehr große Hilfe. Das Setting wurde so bildhaft beschrieben, dass ich den Duft der Blüten und Gewürze schon fast wahrnehmen konnte. Ein toller dritter Band mit einer begeisternden Krimihandlung. 
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Meine Empfehlung für Leser von Krimis und Indienliebhaber.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.