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03 August 2026

80 - 2026 /Linda Winterberg - Wo der Traum beginnt

 


Der hier vorgestellte Roman "Der Seegasthof - Wo der Traum beginnt" von Linda Winterberg ist 2026 im atb Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Der Seegasthof der Familie Bachinger ist für zweierlei bekannt: seinen einmaligen Blick auf Schloss Herrenchiemsee und seine köstlichen Dampfnudeln. Das Geheimnis ihres Erfolgs geht auf ein Rezept von Urgroßmutter Giesel zurück. Nun steht die Hochzeit von Amrei, der Tochter des Hauses, an. Doch wenige Wochen vor der Trauung erschüttert ein Schicksalsschlag die Bachingers und bedroht nicht nur Amreis Zukunftspläne, sondern das Wohl der gesamten Familie. Können ihr Erbe und Giesels geheime Zutaten den Seegasthof retten?

Mein Leseeindruck/Fazit:

Mit ihrem neuen Roman „DER SEEGASTHOF“ entführt uns Linda Winterberg an den idyllischen Chiemsee im Jahr 1896. Hier lernen wir die charmanten Damen des Seegasthofs Bachinger kennen: Großmutter Resi, die mit ihren berühmten Dampfnudeln nicht nur königliche und kaiserliche Gaumen verwöhnt, sondern auch als gute Seele des Hauses für Ordnung sorgt, wenngleich auch manchmal durchaus mit ernster Stimme. Ihre Tochter Franziska führt eine Töpferei und ist die liebevolle Mutter von Amrei. Amrei nimmt in diesem Roman die Stelle der Hauptprotagonistin ein, die nach einem Schicksalsschlag ihren Weg neu finden muss.

Winterberg beschreibt das Leben der Familie so authentisch, dass man sich sofort in die Zeit zurückversetzt fühlt. Die großartigen Landschaftsbeschreibungen schaffen eine Atmosphäre voller Ruhe und Bedächtigkeit, die das Geschehen wunderbar begleitet. Freud und Leid verweben sich in diesem Roman zu einer unterhaltsamen Geschichte, die Herz und Sinne gleichermaßen anspricht. Ein echtes Wohlfühlbuch am See!


Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐


20 April 2024

✒ Rezension (Missy und das halbseidene Kleid / Holly Birtwell)

 Fazit: 310 Seiten voller nostalgischem Charme mit britischem Flair



Der hier vorgestellte Krimi "Missy und das halbseidene Kleid" von Holly Birtwell ist im November 2023  im Aufbau Verlag erschienen.

Er ist der erste Band aus der Reihe: Missy. Der Nachfolgeband ist bereits erschienen.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: B0CM3XYVCG
Sprache: Deutsch
Ausgabe: ebook mit ca. 310 Seiten
Erscheinungstermin: 07.11.2023


Klappentext:

Missy, Besitzerin eines Vintage-Lädchens an der Englischen Riviera, entdeckt in einer Lieferung ein ungewaschenes Seidenkleid sowie eine Zigarettenspitze mit einer Nadel. Wurde damit ihre Theaterkollegin Amanda Peer bei einer Dreißiger-Jahre-Party ermordet? Als Missys heimlicher Schwarm Harry Sailor zum Hauptverdächtigen wird, setzt sie alles daran, den Fall zu lösen – zum Unmut von Inspector Corning, dem sie ein Dorn im Auge ist. Bei ihrer Spurensuche schlüpft Missy mithilfe von Mode und Accessoires aus dem vergangenen Jahrhundert in immer neue Rollen. Dabei kommt sie jedoch nicht nur dem Geheimnis des Seidenkleides näher, sondern auch dem ihrer eigenen Familie ... 

Mein Leseeindruck/Fazit:

Ich bin ein großer Fan von Krimis mit historischem Touch. Krimi und Historie, für mich, die perfekte Mischung. Die Autorin war mir bislang noch nicht bekannt.

"In jedem gebrauchten Kleidungsstück verbirgt sich eine Geschichte. In manchen auch ein Mord." So beginnt der Aufbau-Verlag die Kurzbeschreibung des ersten Bandes, der in England spielt. Nach einer kurzen Einführung ist der Leser auch schon mittendrin im Geschehen. Ein Mord, eine Tatwaffe, nun fehlt nur noch der Täter und das Motiv. Mandy Cocker, von allen nur Missy genannt, macht sich auf Spurensuche und , na, wie sollte es anders sein, steckt schon bald mitten im Schlamassel.
Die Autorin schafft durch ihren äußerst bildhaften Schreibstil eine lebendig wirkende Atmosphäre. Man fühlt sich als Zuschauer und nicht als Leser. Ob Vintage oder Ermittlungen, alles findet seinen Platz, ohne in den Vordergrund zu drängen.

                                                                                   ***

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Krimis auch Spaß bedeuten können. Mich hatte Missy schon nach den ersten Seiten als Freundin gewonnen und ihre manchmal etwas zerstreute Art fand ich sehr ansprechend und hat dem Ganzen ab und zu ein Schmunzeln abgerungen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Meine Empfehlung für Leser von britischen Krimis mit Charme.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.


06 Dezember 2022

✒ Rezension (Schattenkrieger / Henrik Siebold)


Das neue Buch von Henrik Siebold erschien am 6. Dezember 2022
 mit dem Titel "Schattenkrieger" als Taschenbuch im atb Verlag. 


Allgemeines zur aktuellen Ausgabe:

ISBN: 978-3746639505       
Sprache: Deutsch
Ausgabe: TB mit 381 Seiten
Preis: 12,99 €
oder als ebook für 9,99 €
 

Klappentext:

Hamburg, ein Imbiss auf St. Pauli. Hier steht ein stiller, sanftmütiger Mann, von dem niemand weiß, wer er in Wahrheit ist: Vor Jahren war Manuel Jessen ein Elitesoldat in Afghanistan, dann wurde er aus einer langen Gefangenschaft befreit und lebte mit seiner Geliebten Yūko ein ruhiges Leben in Japan. Aber kaum glaubte er, seinen Frieden gefunden zu haben, forderte sein amerikanischer Retter den Lohn für seine Befreiung ein. Manuel wird zu einem Auftragsmörder für den Geheimdienst. Bis er verraten wird und sich in die falsche Frau verliebt. 

Mein Leseeindruck:


Das eher farbenfrohe Bild im Hintergrund des Covers, peppt den Thriller etwas auf und war für mich auch der Grund, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.
Schon auf den ersten Seiten war mir aber klar, dass es sich nicht nur um einen einfachen Thriller handeln würde, sondern Krieg, Zerstörung, Blut, Gemetzel ebenfalls eine große Rolle spielen würden.
Gerade zu Beginn gibt es zwei Handlungsstränge. Im ersten lernen wir Manuel Jessen kennen. Er zeigt sich sympathisch, jedoch trägt er viele Geheimnisse mit sich. Im zweiten Handlungsstrang befinden wir uns in Afghanistan im Krieg. Schonungslos werden Szenarien beschrieben, die man sich kaum vorstellen möchte. Erst nach und nach wird die Geschichte um Manuel klarer, aber da ist man auch schon im Hier und Heute angekommen. Action und Gewalt sind keine Seltenheit in diesem Buch. 
Der Autor lässt die einzelnen Szenen nahezu lebendig werden, so dass ich fast schon Schreie hören oder Blut spritzen vernehmen konnte.
Mir hat die Geschichte um den Elitesoldaten sehr gut gefallen, muss aber gleichzeitig warnen. Wer ein eher sanftes Gemüt hat, sollte um dieses Buch wohl eher einen großen Bogen machen.

Fazit:
In dem 380seitigen Thriller geht es deftig zu. Wir lernen den Hauptprotagonisten Manuel Jessen kennen. Ein sympathischer Held, der jedoch voller Geheimnisse steckt und vor Gewalt nicht zurückschreckt. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Es werden schonungslose Kriegsszenarien beschrieben, so dass Action wirklich keine Mangelware ist. Wer sich diesen Thriller bis zum Ende hin antun möchte, der wird mit einer tollen, fantasievollen Story belohnt.

Meine Bewertung:  ⭐⭐


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01 September 2021

✒ Rezension (Cyrus Doyle und der dunkle Tod / Jan Lucas)

 


Cyrus Doyle und der dunkle Tod ist der vierte Band der Krimi Reihe um "Cyrus Doyle" von Jan Lucas. Die Reihe umfasst bislang vier Bände und startete im Jahr 2017 mit dem Titel "Cyrus Doyle und der herzlose Tod".

Allgemeines:

Deutsche Erstveröffentlichung: 12.04.2019 als Taschenbuch mit 352 Seiten
ISBN:  978-3746635170 - Preis: 9,99 €   
und als ebook für 7,99 €


Über das Buch lt. Verlag:
»Victor Hugo ermordet!«. Auf Guernsey findet ein internationales Victor-Hugo-Symposium statt, denn die Insel wurde während seines Exils zur Heimat für den Autor. Bei einer Filmvorstellung geschieht das Unfassbare: Als die Lichter angehen, ist ein Victor-Hugo-Double tot. Erschossen. Doch galt der Angriff wirklich ihm? Cyrus Doyle, der selbst im Publikum saß, und seine Kollegin Pat übernehmen die Ermittlungen. Eine Spur führt zu Pats gewalttätigem Exmann. Düstere Geheimnisse aus der Geschichte Guernseys treten ans Tageslicht. Als schließlich ein Victor-Hugo-Forscher spurlos verschwindet, beginnt für Cyrus Doyle ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein charismatischer Chief Inspector ermittelt vor atemberaubender Kulisse.


Mein Leseeindruck:
Heute habe ich zu einem Buch gegriffen, was schon etwas länger auf meinem SUB lag. Ich hatte schon vieles von der Cyrus Doyle Reihe gehört und auch entsprechende Rezensionen gelesen, aber irgendwie hatte es mich nie so wirklich angesprochen. Nun im Rahmen meiner SUB-Abbau Challenge war der Buchstabe "C" dran und somit habe ich beherzt zu diesem Buch gegriffen.

Es ist der mittlerweile vierte Band der Krimi Reihe um einen äußerst charismatischen Ermittler und seiner reizenden Kollegin. Als Schauplatz wurde die britische Kanalinsel Guernsey gewählt, die auch ausschmückend beschrieben wurde und durchaus reizvoll klingt.

Da ich die drei Vorgängerbände nicht kenne, kann ich nichts zur Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten sagen, jedoch ist bzw. war da etwas zwischen den beiden, was nicht nicht in Gänze geklärt scheint. 

Dieser Krimi erscheint mir jedenfalls etwas zu träge. Es gibt durchaus interessante Passagen, jedoch ist mir der Fall zu einfach, zu banal. Ein Spannungsbogen konnte ich in Ansätzen erkennen, aber leider blieb dieser nur sehr blaß. 

Fazit:
Da ich die Vorgängerbände nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob sich die Charakteren verändert haben. Im vorliegenden Band jedoch, fand ich einfach keinen Zugang. Die Geschichte schien mir zu träge und auch Cyrus war mir zu unnahbar. Ich denke nicht, dass ich noch weitere Bände dieser Reihe lesen werde.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐  

Einen kleinen Hinweis habe ich noch: Ich habe zur Bildbearbeitung ein Foto von Pixabay gewählt. An dieser Stelle, vielen Dank an Pixabay für die kostenlosen Fotos und dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Buchcovers.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen.

16 Mai 2021

✒ Rezension (Verfehlt / Christiane Dieckerhoff)


Verfehlt von Christiane Dieckerhoff ist der nunmehr sechste Band der Spreewald Reihe mit Klaudia Wagner. Das Buch ist im April 2021 im atb Aufbau Taschenbuch Verlag erschienen.

Über die Autorin (lt. Verlag):
Christiane Dieckerhoff lebt am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Nach über dreißig Berufsjahren als  Kinderkrankenschwester und ersten erfolgreichen Veröffentlichungen wagte sie 2016 den Sprung in die Freiberuflichkeit. Sie hat bisher vier Spreewaldkrimis veröffentlicht.Im Aufbau Taschenbuch ist "Vermisst. Ein Spreewald-Krimi" lieferbar Mehr zur Autorin unter www.krimiane.de 

Über das Buch (lt. Verlag):
Kommissarin Klaudia Wagner und ihr Team sind auf dem Spreewaldfest darauf eingestellt, Betrunkene aus dem Verkehr zu ziehen und Streitigkeiten zu schlichten, doch dann fällt der Schützenkönig ermordet ins Hafenbecken. Während die Rettungskräfte noch damit beschäftigt sind, die Leiche zu bergen, verfehlt ein Wurfmesser den alten Schiebschick, Klaudias väterlichen Freund. Es gibt sogar eine Beschreibung des Täters: eine Gestalt in einem Gurkenkostüm. Als Klaudia Wagner mit ihrem Freund reden will, findet sie ihn mit einem Messer im Rücken lebensgefährlich verletzt. Ganz Lübbenau ist in Aufruhr. Ist das der Beginn einer Mordserie?

Allgemeines:
Band 6 der Klaudia Wagner Reihe
Erschienen am 12.04.2021 als TB mit 320 Seiten für 1,00 €
und als ebook für 7,99 €

Mein Leseeindruck / Fazit:
Mit ihrem sechsten Band Verfehlt aus der Spreewälder Krimireihe um die ehrgeizige Kommissarin Klaudia Wagner, zeigt die Autorin Christiane Dieckerhoff, ihr Können. Ein spannender und nervenaufreibender Kriminalfall, der auch einiges private ans Tageslicht kommen lässt. Obwohl man diesen Band ohne Vorkenntnisse lesen kann, würde ich dennoch empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten. Viele Handlungen und Gedanken werden dadurch schlüssiger und verständlicher. 
Durch den lockerleichten Schreibstil, der stellenweise (für mich) sogar etwas zu flappsig war, fühlt man eine gewisse Verbundenheit zu den Protagonisten. Die Szenen sind sehr gut dargestellt und wirken authentisch und nachvollziehbar. Um es für den Leser etwas spannender zu machen, werden nur klitzekleine Details zur Täterermittlung preisgegeben, so dass das miträtseln und die Frage nach dem Warum, bis zum Ende unklar bleibt.
Mich haben die 320 Seiten sehr gut unterhalten, so dass ich nun gespannt auf den Folgeband warte.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐  (gelesen von dramalama)

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf unserer Instagram Seite würden wir uns sehr freuen. 

Weitere Informationen zum Buch und Verlag findest du hier.


31 Januar 2021

✒ Rezension (Das doppelte Gesicht / Heidi Rehn)

 


Das doppelte Gesicht von Heidi Rehn ist im Dezember 2020 als Reihenauftakt im Aufbau Taschenbuch Verlag erschienen.


Über die Autorin (lt. Verlag):

Heidi Rehn, geboren 1966, studierte Germanistik und Geschichte in München. Seit vielen Jahren schreibt sie hauptberuflich. In München bietet sie literarische Spaziergänge „Auf den Spuren von …“ zu den Themen ihrer Romane an, bei denen das fiktive Geschehen eindrucksvoll mit der Historie verbunden wird. Im Aufbau Taschenbuch ist von ihr der Roman „Die Tochter des Zauberers – Erika Mann und ihre Flucht ins Leben“ erschienen.Mehr zur Autorin unter www.heidi-rehn.de


Über das Buch (lt. Verlag):

München, Stunde null – ein grausames Verbrechen und eine alte Schuld.

München, August 1945. Der Krieg ist zu Ende, die Stadt versinkt im Chaos. Die Reporterin Billa Löwenfeld, eine aus dem Exil zurückgekehrte Jüdin, soll den Kriegsheimkehrer Viktor von Dietlitz interviewen – und findet ihn erschossen auf. Der junge und noch unerfahrene Ermittler Emil Graf soll den vermeintlichen Routinefall aufklären. Schon bald geschehen zwei weitere Morde nach demselben Muster. Und Emil findet heraus, dass ausgerechnet Billa die gesuchte Verbindung zwischen den drei Opfern sein könnte …

Ein hervorragend recherchierter Kriminalroman im München der Nachkriegszeit über die Frage, was einen Menschen zum Täter macht.


Allgemeines:

Band 1 der Emil Graf Reihe
Erschienen am 08.12.2020 als Klappenbroschur mit 352 Seiten für 12,99 €
Handlungsort/-zeit: München, Deutschland / 1945


Mein Leseeindruck:

Äußerlich betrachtet liegt das Buch sehr gut in der Hand. Es ist weich und kann über Stunden gehalten werden.

Das Cover lässt einen Blick auf München zu. Im Vordergrund eine Dame, die wohl die Hauptprotagonistin darstellen soll. 

Kommen wir zum Inhalt. Halt nein, da wäre noch die Klappeninnenseite, auf der München mit einigen markanten Punkten zu sehen ist. Nun aber zum ersten bzw. dem Einleitungssatz: "Fast war es geschafft." In den folgenden Kapiteln lernen wir die jüdische Remigratin Sybilla, genannt Billa, Löwenfeld kennen. Sie ist Fotoreporterin und hatte lange Jahre in New York gelebt. Es ist ein bisschen die Sehnsucht, aber auch die Neugier, die sie wieder nach München treibt. Allerdings hat der Krieg tiefe Spuren in München hinterlassen und manch eine Erinnerung aus Billas Vergangenheit trifft sie hart. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Gefühle der Hauptprotagonistin einzufangen und auf Papier zu bringen. Man spürt beim Lesen eine gewisse Melancholie, aber auch das aufkommende Interesse und die Neugier. Nicht zu vergessen, dass die Autorin immer nur klitzekleine Details aus Billas Vergangenheit einbringt, so dass die Spannung durchgängig gegeben ist. Man möchte einfach mehr wissen. 

Aber da wäre ja auch noch Emil. Er ist in der Rolle des Vertreters des Kommissariats K1 - Kriminaluntersuchungsabteilung Verbrechen wider das Leben, mit den Todes- bzw. Mordfällen betraut. Er hat selbst eine sehr spezielle Vergangenheit und wird von seinem Chef protegiert. Aber nicht nur das, er fühlt sich auch von Billa angezogen. Es wird aber keine heiße Liebesgeschichte, sondern vielmehr unterschwellige Gefühle, die sehr langsam wachsen. 

Von der Vergangenheit der beiden Protagonisten erfährt der Leser immer nur Häppchenweise. Man bleibt die ganze Zeit neugierig, was noch alles zu Tage kommt.

Während die Geschichte stellenweise nur so vor sich hin blubbert und manchmal auch etwas träge wirkt, nimmt am Ende die Story richtig Fahrt auf. Ich denke  dass sich gerade dort, bei jedem Leser Gefühle des Ekels und der Abscheu bilden werden. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten.


Fazit:

Das doppelte Gesicht ist nicht irgendein Reihenauftakt, sondern er entführt den Leser in das München der Nachkriegszeit. Zerbombte Häuser, Dreck, Schutt und Elend und mittendrin die Rachsucht. Was dem Leser bleibt, ist die Vorfreude auf eine Fortsetzung mit dem sympathischen Ermittler Emil.


Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐


Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach meinen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen. Du findest mich dort ebenfalls unter Chattys Bücherblog.

Weitere Informationen zum Buch und Verlag findest du hier.



28 Juli 2020

✒ Rezension (Je höher die Flut / Mary Ann Fox)




Die Rezension zu diesem Krimi findet ihr auf unserem Krimischwester Blog. Oder einfach hier

06 April 2020

✒ Rezension (Vermisst / Christiane Dieckerhoff)

📚 Zum Inhalt 📚

Als ihr nachts in der Nähe von Lübben ein unbeleuchtetes Auto die Vorfahrt nimmt, kann Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner im letzten Moment ausweichen. Doch dabei überfährt sie eine Frau. Klaudia ist am Boden zerstört. Dann die Überraschung: Die Frau galt bereits als tot. In einem Indizienprozess wurde ein Mann als ihr Mörder schuldig gesprochen. Wo aber ist Jennifer Böseke in den letzten zwei Jahren gewesen? Klaudia beginnt zu ermitteln und gerät an eine Frau, die als Spreewaldhexe gilt und die seit der Unglücksnacht einen jungen Mann vermisst, der in ihrem Haus gewohnt hat.



WENN DER ERSTE KEGEL FÄLLT ...


📚 Mein Leseeindruck 📚

Im fünften Band der spannenden Spreewald Krimi Reihe um und mit Klaudia Wagner, lässt die Autorin, Christiane Dieckerhoff, ihre Ermittlerin in einem besonderen interessanten und verworrenen Fall an ihre Grenzen kommen.

Der überaus rätselhafte Kriminalroman, der inzwischen fünfbändigen Spreewald Reihe, führt den Leser in eine scheinbar idyllische Kulisse. Eben war Klaudias Welt noch in Ordnung, gerät sie plötzlich selbst in Verdacht, einen Mord begangen zu haben. Jedoch wird ihren Kollegen schnell klar, dass hinter diesem Mordfall vielmehr steckt. In insgesamt 42 Kapiteln, führt die Autorin ihre Leser immer wieder geschickt auf Irrwege, so dass der wahre Täter bis zum Schluss im Verborgenen bleibt. Die Geschichte wirkt gut recherchiert und ebenso gut konstruiert. Ich hatte zumindest nie das Gefühl, dass Handlungen nicht zusammen passten oder unklar waren.
Sehr gut haben mir auch die Beschreibungen der einzelnen Schauplätze und Protagonisten gefallen. Sie wirkten auf mich authentisch und echt 

Obwohl es bereits der fünfte Band ist, hatte ich keine Mühe, ohne Vorkenntnisse in diesen Krimi einzusteigen. Es gab kurze Rückblenden, die gewisse Aktionen erklärten, aber auch neugierig machten. Ich habe mich jedenfalls entschlossen, die Vorgängerbände in Kürze noch zu lesen, um vielleicht doch die eine oder andere Aussage noch besser verstehen und Klaudias Krankheit vom Ursprung kennenlernen zu können.

Die Autorin versteht es, Krimikunst mit guter Unterhaltung zu verknüpfen. Vielen Dank für das Lesevergnügen.

📚 Buchdetails 📚 

ISBN: 9783746636511
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 304 Seiten
Verlag: Aufbau TB
Erscheinungsdatum: 10.03.2020

15 November 2019

✒ Rezension (Das Savoy: Aufbruch einer Familie / Maxim Wahl)

Liebe Blogleser und Freunde historischer Familiengeschichten,

der Auftakt zur Londoner Hotel Trilogie von MAXIM WAHL ist am 16.08.2019 im AUFBAU TB VERLAG erschienen und trägt den Titel AUFBRUCH EINER FAMILIE.




Und hier ist meine Rezension dazu: 

11 Oktober 2019

✒ Rezension (Die Nachtigall / Kristin Hannah)

» Ein wichtiger Roman über Zivilcourage, der nach einer Verfilmung schreit.« (Oberösterreichische Nachrichten 2016-10-29)


Zur Story:

Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

Mein Leseeindruck:

Schon auf den ersten Seiten spürt der Leser mit welcher Leidenschaft die Autorin diese Geschichte der beiden Schwestern verfasst hat. Während Vivanne, ihren Mann stehen muss, und alles versucht um über die Runden zu kommen, ist Isabelle mehr auf Krawall gebürstet. Die Kampf im Untergrund und muss fliehen. Ja und nun schließt sich dann auch der Kreis zum Titel des Romans.

Sehr schön gefallen mir die beiden Handlungsstränge, die zwar so unterschiedlich sind, aber sich auch ab und an wiederum gleichen. Denn....es geht um zwei unheimlich starke Frauen.

Der Schreibstil der Autorin ist mir schon bei ihren Vorgängerwerken angenehm aufgefallen.
Auch bei DIE NACHTIGALL ist die Wortwahl sehr gelungen, so dass ich das Gefühl hatte, inmitten der beiden Geschichten zu landen.

Fazit:

Ein toller, gefühlvoller Roman, der in eine andere Zeit entführt. Aber auch ein Roman, der nachdenklich macht.


Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -


Vielen Dank netgalley für das Rezensionsexemplar.


Folgende Bücher der Autorin habe ich  bereits gelesen:
- Wie ein Stern in der Nacht (📖 📖 📖 📖)

18 Juli 2019

✒ Rezension (Die Hebammen-Saga: Aufbruch in eine neues Leben / Linda Winterberg)

Liebe Blogleser und Freunde historischer Romane,

der erste Band der Hebammen Saga von LINDA WINTERBERG ist am 12.07.2019 als Taschenbuch im AUFBAU VERLAG erschienen und trägt den Titel AUFBRUCH IN EIN NEUES LEBEN.







Und hier ist meine Rezension dazu: 

01 August 2018

✒ Rezension (Todeshaff / Katharina Peters)

Todeshaff ist der zweite Band der Emma Klar Reihe von Katharina Peters.
Bildrechte beim Verlag


    Titel: Todeshaff  

    Reihe:  Emma Klar 
    Autor: Katharina Peters

    erschienen im atb Verlag

    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 320 Seiten 
    ISBN 978-3-7466-3323-7
    Erscheinung: 14.06.2017

     Meine Bewertung: 📖 📖 📖
 

08 Januar 2018

✒ Rezension (Todesstrand / Katharina Peters)


» Katharina Peters weiß, wie man Spannung erzeugt. «
(Schweriner Volkszeitung)



Zum Inhalt:

Emma Klar war eine leidenschaftliche Polizistin. Bis ein Einsatz gegen Mädchenhändler furchtbar schieflief. Sie wurde tagelang gefangen gehalten und wäre fast getötet worden. Nun hat sie sich ins beschauliche Wismar zurückgezogen – angeblich als Privatdetektivin. In Wahrheit jedoch hat man sie angewiesen, verdeckt zu ermitteln. Ihr erster Fall erscheint harmlos. Ein Mann glaubt nicht, dass seine sechzehnjährige Tochter sich umgebracht hat. Routiniert macht sich Emma an die Arbeit. Bald findet sie heraus, dass noch andere junge Frauen verschwunden sind – und sie stößt auf einen Namen, der sie beinahe in Panik versetzt: Teith. Ein Mann mit diesem Namen gehörte zu ihren Peinigern. 


Mein Leseeindruck:

Obwohl Emma wirklich etwas furchtbares erlebt hat, gibt sie nicht auf. Nein, sie will ihren Peiniger von damals zur Strecke bringen. Dieses hat die Autorin im vorliegenden ersten Band sehr gut beschrieben. Schon beim Prolog stockt einem der Atem. Im wahrsten Sinne des Wortes. (Diesen Hinweis wird man erst beim Lesen des Prologs verstehen.) 

Gekonnt lässt die Autorin zwei Handlungsstränge parallel laufen, ohne einen der beiden zu vernachlässigen. Als Leser ist man sozusagen stets hautnah dabei. Manchmal auch so nah, dass man schon fast schon einem Thriller reden könnte. Man spürt beim Lesen den Atem der Protagonisten, empfindet selbst die Angst, man atmet schneller. Für mich ist das ein absoluter Pluspunkt der Autorenkunst.

Emma als Hauptprotagonisten fand ich sehr deutlich charakterisiert. Ihre Handlungen waren für mich nachvollziehbar und ich konnte mich schnell in ihre Rolle einfinden.
Johanna wiederum hat mir nicht ganz so gut gefallen. Ich fand sie sehr kühl, möglicherweise war das aber auch Absicht der Autorin, um die beiden Protagonistinnen besser auseinander zuhalten. Als Team wiederum funktionieren die beiden jedoch sehr gut. Ja, sie ergänzen sich sogar.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zum Cover und Klappentext sagen. Das Cover macht durchaus neugierig. Es versprüht eine gewisse, unterschwellige Kraft, Unruhe, genau so wie es auch im Plot nie wirklich ruhig zugeht.
Der Klappentext wurde sehr passend gewählt, so dass der Einstieg sehr leicht fiel. Es wird nicht zuviel oder zu wenig verraten, sondern macht vielmehr neugierig auf die Story

Fazit:

Wer die Spannung liebt, wird bei diesem Krimi auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Der Spannungsbogen ist durchgängig vorhanden und auch das Randgeschehen ist wohldosiert.
Ich wollte immer mehr wissen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Für 9,99 € kann man bei diesem Taschenbuch wirklich nichts falsch machen.
Guter Preis - gute Story! Was will man mehr?!


Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -






04 Januar 2018

✒ Rezension (Die Jahre der Schwalben / Ulrike Renk)

"Das Leben ist nicht fair"

Zum Inhalt:

Kurz nach ihrer Hochzeit erfährt Frederike, dass ihr Mann eine schwere Krankheit hat. Er geht in ein Sanatorium, und Frederike hofft auf seine Genesung. Doch als er stirbt, steht Frederike vor den Trümmern ihres Lebens. Allein und ohne eigenes Vermögen muss sie das Gut mit der großen Trakehnerzucht bewirtschaften. Jahre der Verzweiflung und Einsamkeit folgen, bis sie Gebhard von Mansfeld kennenlernt. Ganz langsam gelingt es ihr, wieder an das Glück zu glauben. Doch dann kommt Hitler an die Macht, und plötzlich weiß Frederike nicht, ob sie und ihre Liebsten noch sicher sind.

Mein Leseeindruck:

Im zweiten Band konzentriert sich alles auf Frederikes Liebesleben, das durch Ax Krankheit völlig aus den Fugen geraten ist. Sehr schön beschreibt hier die Autorin, die Zerrissenheit unter der Freddy lebt. Sei es das Landgut, das nun alleine geführt werden muss, oder auch die Sehnsucht nach Nähe, Geborgenheit und Liebe.
Man spürt aber auch, dass die Autorin sehr viel Zeit für die Recherche investiert hat. Auch in Bezug auf die Tuberkulose und ihre Behandlungsmethoden.

Sehr interessant fand ich auch zum Schluss die Rubrik: Wahr ist.

Abschließend möchte ich noch ein paar Wortes zu Cover und Klappentext loswerden. Wie bereits beim ersten Band, so zeigt auch das vorliegende Cover sehr deutlich zu welcher Zeit der Roman spielt. Das Motiv mit den ausgewählten Farben ist sehr stimmig und macht Romanleser neugierig.
Der Klappentext greift mir jedoch etwas zu sehr vor. Es wird Ax Tod angekündigt, der jedoch erst im letzten Drittel des Romans eine Rollen spielt. Die politischen Szenen halten sich dezent im Hintergrund, jedoch spürt man diese unterschwellig.

Fazit:

Für mich war es eine wirklich gelungene Fortsetzung der Saga, die durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Um aber die Charakteren und deren Situation besser zu verstehen, sollte man den ersten Band lesen.
Ein Buch, das wirklich jede Seite wert ist. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -

Vielen Dank an Netgalley und dem atb Verlag für das Rezensionsexemplar.


03 Januar 2018

✒ Rezension (Miss Daisy und der Tote auf dem Eis / Carola Dunn)

Der Liebhaber des geflegten Teatime-Krimis kann diesen mit Behagen schlürfen. (Die Welt)


Zum Inhalt:

Miss Daisy ermittelt England in den wilden zwanziger Jahren: Nach dem Tod ihres Vaters fasst Daisy Dalrymple, an Luxus gewöhnt, einen eigenwilligen Entschluss: Sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen und als Journalistin arbeiten. Eigentlich soll sie für ihren ersten Auftrag einen Artikel über Wentwater Court schreiben, das idyllisch gelegene Gut des gleichnamigen Grafen und seiner Frau. Aber der schöne Schein trügt: Auf dem zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Zusammen mit dem attraktiven Inspector Alec Fletcher von Scotland Yard nimmt Miss Daisy die Ermittlungen auf.

Mein Leseeindruck:

Puh, ziemlich zäh beginnt dieser Krimi so vor sich hin zu plätschern. Ständig hatte ich das Gefühl die Sache irgendwie vorantreiben zu müssen. Es passierte einfach - nichts. Ein bisschen Geplänkel hier, ein bisschen Teiteitei dort. Aber wo war der angekündigte Tote? Selbst nach etwa einem Drittel des Krimis, war noch nichts passiert. Hm... das machte mich doch schon ganz schön stutzig. Hatte der Verlag etwa eine Reihe übersetzt, die irgendwie so gar nicht läuft? Oder kam die entscheidende Spannung etwa noch.
Aber eines war klar.... ich wollte unbedingt weiterlesen, wenngleich auch nicht mit dem Tempo, mit dem ich für gewöhnlich Krimis lesen. Hier war es komplett anders. Man konnte getrost das Buch zur Seite legen und erst eine Woche weiterlesen.

Dann endlich war es soweit. Die Leiche wurde gefunden. Aber wer nun Spannung erwartet wird etwas enttäuscht zurück bleiben.
Die Ermittlungen laufen nun im gleichen Tempo weiter. Auch hier kann man getrost ein oder zwei Teepausen dazwischen einlegen, die Wäsche machen, etc..... man verpasst nichts.

Die Protagonisten, speziell Daisy wurden sehr gut ausgearbeitet, zeigen den typisch britischen Charme und wirken doch sehr reserviert. Man wird irgendwie nicht so richtig warm mit ihnen. Bis auf Daisy und Alex, hier geht es irgendwie ein bisschen tiefer. Also nicht das man sagen könnte, die beiden wären der Kracher. Nein, sie sind auch eher reserviert, aber doch etwas gefühlvoller.

Die Story ansich war nicht schlecht, aber auch etwas hervorsehbar und an manchen Stellen dich recht konfus. Zu viele Personen, zu viele Handlungstränge, kein roter Faden.

Abschließend noch kurz zum Cover und Klappentext:
Ich liebe diese auf alt gemachten Cover. Sie verbreiten so einen ganz besonderen Flair. Der Charme der vergangenen Zeit, aufpoliert mit etwas modernen. Für mich - sehr ansprechend. Der Klappentext ist sehr aufschlussreich und verspricht Spannung.

Fazit:

So wie der Klappentext Spannung versprach, so enttäuscht war ich dann auch. Es gab keine nennenswerten Höhen oder Tiefen. Auch der Spannungsbogen war so fein, dass man ihn wohl eher mit der Lupe hätte suchen müssen.

Dennoch versprühte die Geschichte einen ganz eigenen Charme. Der Charme der zwanziger Jahre, im verknöcherten England. Stocksteife Charaktere, Intrigen und natürlich Teatime.

Wer auf solche Krimis steht, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen.


Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie  - hier -

Vielen Dank dem Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.