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28 August 2026

89 - 2026 / Lisa Quentin - Die Bernsteinfischerin

 


Der hier vorgestellte Roman "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin ist 2026 im Rütten & Loening Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Da waren nur noch sie beide; ihre erschöpft schlagenden Herzen; das Meer, das sie trug; die Bucht; die sie umarmte. Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne; Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde. Am Abend, bei der Pflege ihrer kranken Mutter; steht ihr eigenes Leben still. Bis Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, der sie an die Ostsee führt, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt; an einen Neuanfang zu glauben. Ein so poetischer wie kraftvoller Roman über zwei Frauen und ihre Suche nach innerer Freiheit.

Mein Leseeindruck/Fazit:

𝙒𝙚𝙣𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝙒𝙚𝙡𝙩 𝙯𝙪 𝙚𝙣𝙜 𝙬𝙞𝙧𝙙, 𝙗𝙡𝙚𝙞𝙗𝙩 𝙙𝙖𝙨 𝙈𝙚𝙚𝙧.

Mit ihrem Roman „DIE BERNSTEINFISCHERIN“ entführt die Autorin,  Lisa Quentin, ihre Leserinnen und Leser an die Ostseeküste und in zwei bewegende Lebensgeschichten.
Im Jahr 1943 begegnen wir Ebba, einem Mädchen, das vom Meer und seinen Schätzen fasziniert ist. Besonders Bernstein hat es ihr angetan. Ebba kann die Steine beinahe „lesen“ und entdeckt eines Tages ein außergewöhnliches Exemplar, das ihr Leben nachhaltig verändern wird.
Im zweiten Handlungsstrang lernen wir Julika kennen. Als Bernsteinforscherin beschäftigt sie sich mit der Herkunft und den Einschlüssen dieser faszinierenden Naturwunder. Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre depressive Mutter, die sich immer mehr aus dem Leben zurückzieht. Nach und nach verweben sich die beiden Geschichten zu einem stimmigen Gesamtbild.

ℕ𝕚𝕔𝕙𝕥 𝕒𝕦𝕤 𝕛𝕖𝕕𝕖𝕞 𝔹𝕖𝕣𝕟𝕤𝕥𝕖𝕚𝕟 𝕨𝕚𝕣𝕕 𝕖𝕚𝕟𝕖 ℙ𝕖𝕣𝕝𝕖 𝕘𝕖𝕕𝕣𝕖𝕙𝕥. (𝔼𝕤𝕥𝕝𝕒𝕟𝕕.)

Lisa Quentin schreibt ruhig, sanft und einfühlsam, ohne dass die Handlung dadurch langatmig wirkt. Die Protagonistinnen erscheinen sehr lebendig und glaubwürdig. Besonders interessant sind die wissenschaftlichen Einblicke in die Entstehung und Bedeutung von Bernstein.

Mir hat der Roman ausgesprochen gut gefallen. Er ist berührend, aber nicht schwermütig, und bietet zugleich unterhaltsame und spannende Momente. Eine faszinierende Mischung aus Familiengeschichte, Wissenschaft und Hoffnung. 
Die  perfekte Literatur für gemütliche Lesestunden!


20 August 2026

86 - 2026 / Petra Schier - Pfötchen, Strand und Liebesglück

 

Der hier vorgestellte Roman "Pfötchen, Strand und Liebesglück" von Petra Schier ist 2026 im Harper Collins Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Für Chloe bricht eine Welt zusammen, als ihr Verlobter ihr gesteht, dass er sie zwar heiraten möchte, aber nicht liebt. Als wäre das nicht genug, verliert sie ein Jahr später auch noch ihren Job. Um ihr Herz zu heilen und einen Neustart zu wagen, zieht sie zu ihrer Zwillingsschwester Isalie nach Lichterhaven und beginnt auf dem Erlebnishof ihrer Familie zu arbeiten. Langsam kehrt wieder Ruhe in ihr Leben ein – bis sie auf den mürrischen Nachbarn Tristan trifft. Trotz anfänglicher Abneigung entdecken beide, dass sie mehr verbindet, als sie erwartet hatten. Kann die Liebe, unterstützt von einem kleinen Dackel namens Cooper, alte Wunden heilen und neues Glück schenken? 

Mein Leseeindruck/Fazit:
Ein Neuanfang in Lichterhaven mit Herz und Hund 

In ihrem neuesten Band der Lichterhaven-Reihe „PFÖTCHEN, STRAND UND LIEBESGLÜCK“ entführt uns die Autorin, Petra Schier, auf eine berührende Reise voller Emotionen. Chloe flieht nach einer missglückten Beziehung zu ihrer Schwester, um Abstand zu gewinnen, doch das Leben hat ganz andere Pläne. Ihr neuer Nachbar Tristan bringt ungeahnte Gefühle ins Spiel, und gegen die Macht der Liebe ist einfach kein Kraut gewachsen.

Petra Schiers gewohnt leichter und empathischer Schreibstil verleiht der zarten Entstehung einer Liebesbeziehung eine wunderbar authentische Atmosphäre. Das Leben zeigt sich hier mit seinen Höhen und Tiefen, doch immer wieder blitzen Lichtblicke auf,  allen voran die gemeinsame Zeit von Chloe und Tristan. Besonders charmant ist der süße Dackel Cooper, dessen Gedanken in kursiver Schrift Einblick in seine freche Hundepersönlichkeit geben. Schon nach wenigen Seiten hatte ich diesen Frechdachs äh, Frechdackel fest ins Herz geschlossen und konnte Chloes Zuneigung absolut nachempfinden. Wer kann einem Dackelblick schon widerstehen?

Auf 367 Seiten bieten tolle Charaktere und ein liebevoll gestaltetes Setting eine rundum perfekte Wohlfühlatmosphäre. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Geschichten aus Lichterhaven!

03 August 2026

80 - 2026 /Linda Winterberg - Wo der Traum beginnt

 


Der hier vorgestellte Roman "Der Seegasthof - Wo der Traum beginnt" von Linda Winterberg ist 2026 im atb Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Der Seegasthof der Familie Bachinger ist für zweierlei bekannt: seinen einmaligen Blick auf Schloss Herrenchiemsee und seine köstlichen Dampfnudeln. Das Geheimnis ihres Erfolgs geht auf ein Rezept von Urgroßmutter Giesel zurück. Nun steht die Hochzeit von Amrei, der Tochter des Hauses, an. Doch wenige Wochen vor der Trauung erschüttert ein Schicksalsschlag die Bachingers und bedroht nicht nur Amreis Zukunftspläne, sondern das Wohl der gesamten Familie. Können ihr Erbe und Giesels geheime Zutaten den Seegasthof retten?

Mein Leseeindruck/Fazit:

Mit ihrem neuen Roman „DER SEEGASTHOF“ entführt uns Linda Winterberg an den idyllischen Chiemsee im Jahr 1896. Hier lernen wir die charmanten Damen des Seegasthofs Bachinger kennen: Großmutter Resi, die mit ihren berühmten Dampfnudeln nicht nur königliche und kaiserliche Gaumen verwöhnt, sondern auch als gute Seele des Hauses für Ordnung sorgt, wenngleich auch manchmal durchaus mit ernster Stimme. Ihre Tochter Franziska führt eine Töpferei und ist die liebevolle Mutter von Amrei. Amrei nimmt in diesem Roman die Stelle der Hauptprotagonistin ein, die nach einem Schicksalsschlag ihren Weg neu finden muss.

Winterberg beschreibt das Leben der Familie so authentisch, dass man sich sofort in die Zeit zurückversetzt fühlt. Die großartigen Landschaftsbeschreibungen schaffen eine Atmosphäre voller Ruhe und Bedächtigkeit, die das Geschehen wunderbar begleitet. Freud und Leid verweben sich in diesem Roman zu einer unterhaltsamen Geschichte, die Herz und Sinne gleichermaßen anspricht. Ein echtes Wohlfühlbuch am See!


Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐


29 Juni 2026

77 - 2026 / Anne Stern - Die weisse Nacht

 


Der hier vorgestellte Roman "Die weisse Nacht" von Anne Stern ist 2026 im Piper Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Der erste Fall für Lou & König: Ein Nachkriegskrimi, historisch präzise, bewegend und extrem spannend! Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Während Heiligabend näherrückt, lassen Lou die gefalteten Hände der Toten nicht los. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, das sie verbindet. Der Fund weiterer Leichen setzt die Ermittler unter Zeitdruck und weist in eine neue Richtung, zurück in die finstere Vergangenheit.

Mein Leseeindruck/Fazit:

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Mit ihrem Nachkriegskrimi "DIE WEISSE NACHT" entführt uns Anne Stern in das düstere Berlin der Nachkriegszeit. Eine Stadt geprägt von Hunger, Elend und Hoffnungslosigkeit. Die Lebensmittelknappheit hat die Menschen fest im Griff, ausgemergelte Körper und traurige Kinderaugen erzählen vom harten Alltag, in dem das Überleben zum täglichen Kampf wird.

Im Mittelpunkt steht Lou Faber, eine Fotografin mit einem besonderen Gespür für ungewöhnliche Motive. Ihr instinktives Auge entdeckt eine Frauenleiche im Schnee – ein Fundort, der mehr Fragen aufwirft, als Antworten liefert. Wurde die Frau hier tatsächlich gemordet? Kriminalkommissar König übernimmt die Ermittlungen, doch schnell wird klar: Lou ist ihm eine unverzichtbare Verbündete. Gemeinsam tauchen sie ein in die dunklen Ecken Berlins, wo Verbrechen und Verzweiflung Hand in Hand gehen.

Der Roman beeindruckt durch seine sorgfältige Recherche, die nicht nur das Berliner Umfeld authentisch abbildet, sondern auch medizinische Details lebendig werden lässt. Anne Stern schafft es, das Leben in der Nachkriegszeit so eindringlich zu schildern, dass man sich als Leser mitten im Geschehen wähnt.

Allerdings schiebt sich die spannende Krimihandlung manchmal etwas in den Hintergrund, da die ausführlichen Beschreibungen des Alltags und der Umstände viel Raum einnehmen. Ein wenig mehr kriminalistischer Spürsinn hätte dem Buch gutgetan, um die Spannung durchgehend zu halten. Trotzdem bietet "DIE WEISSE NACHT" einen atmosphärisch dichten Einblick in eine schwierige Zeit. Perfekt für alle, die historische Krimis mit Tiefgang mögen.


Cover:           ⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐




26 Juni 2026

76 - 2026 / Christine Hill Suntz - Das Wagnis der Wäscherin

 


Der hier vorgestellte Roman "Das Wagnis der Wäscherin" von Christine Hill Suntz  ist 2026 im Francke Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Toronto, 1837: Sara O’Connor ist froh, eine Anstellung als Wäscherin ergattert zu haben. Damit ist nicht nur ihr Überleben gesichert, sondern auch das ihrer Großmutter. Doch die Arbeit ist hart und es fällt Sara schwer, die gewünschte Unterwürfigkeit an den Tag zu legen. Ihr einziger Lichtblick ist die mutterlose Evie, die immer wieder ihre Nähe sucht. Als die Kleine in einen Konflikt mit ihrer Gouvernante gerät, setzt Sara sich wider besseres Wissen für sie ein – und verliert ihre Anstellung. James Kinney, ein geachteter Anwalt, ringt seit dem frühen Tod seiner Frau damit, seiner Tochter Evie ein guter Vater zu sein. Durch sie begegnet er der Wäscherin Sara – einer ungewöhnlichen Frau, die sein bisheriges Weltbild völlig auf den Kopf stellt. Sie spricht Französisch, rezitiert Gedichte und verfügt über Heilwissen. Trotzdem ist sie wohl kaum der richtige Umgang für seine Tochter! Doch als Evie schwer erkrankt und immer wieder nach Sara ruft, bleibt James keine Wahl. Er muss Sara ausfindig machen. Währenddessen wird er tiefer und tiefer in die politischen Unruhen der Stadt hineingezogen …

Mein Leseeindruck/Fazit:
Mit dem Roman „DAS WAGNIS DER WÄSCHERIN“ entführt uns Christine Hill Suntz in das Toronto des Jahres 1837 – eine Zeit voller Herausforderungen und Hoffnungen. 

Die junge Sarah, geprägt von Verlusten und in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, findet Halt in einem Job als Wäscherin. Doch der Alltag ist hart, und das ständige Einfügen in die strengen Regeln fällt ihr schwer. Dennoch gibt es einen Lichtblick: die kleine Evie, ein Mädchen ohne Mutter und dessen Vater als Rechtsanwalt mit eigenen Dämonen kämpft und kaum Zeit für seine Tochter hat.

Langsam webt die Autorin ein zartes Band zwischen den drei Hauptfiguren. Man spürt sofort, dass mehr dahintersteckt, doch die Stärke des Romans liegt nicht darin, die Erwartungen zu erfüllen, sondern in der tiefgründigen Entwicklung der Charaktere. Jede Szene, jede Begegnung bringt neue Facetten ans Licht und hält die Spannung lebendig.

„DAS WAGNIS DER WÄSCHERIN“ ist weit mehr als eine Liebesgeschichte. Es ist ein inspirierendes Plädoyer für Glaube, Liebe und Hoffnung. In einer Welt voller Schwierigkeiten erinnern uns Sarah, Evie und ihr Vater daran, wie wichtig Zusammenhalt und Mut sind. 
Eine Geschichte, die unterhält, berührt und noch lange nachklingt. Was könnte schöner sein?

Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐




25 Juni 2026

75 - 2026 / Henriette Küpper - Als uns die Hoffnung am Leben hielt

 


Der hier vorgestellte Roman "Als uns die Hoffnung am Leben hielt" von Henriette Küpper ist 2025 im Piper Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Zwei Wochen kämpfen sie ums Überleben Harald stammt aus einer Bergbaufamilie. Schon sein Vater und Großvater arbeiteten unter Tage. Am 24. Oktober ist Haralds erster Tag als Kumpel der Zeche in Lengede. Simone hat einen großen Traum: Sie will Reporterin werden. Als Frau in einer Männerwelt ist das alles andere als leicht. In Lengede soll sie Fakten einer Geschichte prüfen, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Antonio ist gerade Vater geworden und feiert in der Kneipe, als der Rettungsspezialist der Grubenwehr einen Notruf aus Lengede erhält. Vor allen dreien liegen dramatische Stunden, Tage und am Ende sogar Wochen zwischen Trauer und Leid, Hoffnung und Rettung.

Mein Leseeindruck/Fazit:
Der Kampf ums Überleben 

Henriette Küpper nimmt uns in ihrem bewegenden Roman „ALS UNS DIE HOFFNUNG AM LEBEN HIELT“ mit, auf eine eindrucksvolle Zeitreise zurück zum dramatischen Unglück der Zeche Mathilde vom 24. Oktober 1963 in Lengede. In drei Teilen erzählt sie die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeitspannen, die den Leser tief in das Geschehen eintauchen lassen.

Der erste Teil des Buches führt uns „8 Stunden vor dem Unglück“ bis zum Moment des Unglücks selbst. Hier lernen wir die vielfältigen Protagonisten kennen, die in dieser Katastrophe eine Rolle spielen. Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und ganz persönlichen Geschichten, die den Leser sofort berühren.

Im zweiten Teil verfolgt man den Zeitraum von einer Stunde bis zu 44 Stunden nach dem Unglück. Dieser Abschnitt ist besonders intensiv, denn er zeigt die Verzweiflung, Angst und auch den Tod unter den 129 Bergleuten. Die Fragen drängen sich auf: Wie konnte es passieren? Wer trägt die Schuld? Und wie viele werden diese Tragödie überleben? Diese Kapitel erzeugen eine beklemmende Atmosphäre, bei der man regelrecht mitfiebert und mitfühlt.

Der dritte Teil widmet sich hauptsächlich der Rettungsaktion. Hier steht der Mut und die Entschlossenheit der Retter im Mittelpunkt, die gegen alle Widerstände um das Leben der Mannschaft bzw. Kumpel kämpfen.

Obwohl es herausragende Figuren wie Harald oder Simone gibt, liegt der Fokus des Romans auf dem großen Ganzen – auf dem kollektiven Erleben und Hoffen. Kleine Glücksmomente, die im Verlauf der Geschichte auftauchen, lösen sogar beim Lesen eine tiefe Dankbarkeit aus.

„ALS UNS DIE HOFFNUNG AM LEBEN HIELT“ hat mich sehr beeindruckt und wird sicherlich noch lange nachhallen. Ein spannendes, emotionales Buch, das sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt.

Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐


22 Juni 2026

72 - 2026 / Thea Lehmann - Blüten für eine neue Welt


Der hier vorgestellte Roman "Blüten für eine neue Welt" von Thea Lehmann ist 2026 bei Tinte & Feder erschienen.


Zum Inhalt:

Dresden 1865: Während in Sachsen immer mehr Schornsteine die Luft mit Ruß füllen, entwickelt sich in einer kleinen Grenzstadt ein völlig anderes Gewerbe. Hunderte von böhmischen Blumenmädchen fertigen in Sebnitz Seidenblumen. Die junge Carla ist eine von ihnen, doch sie träumt zwischen Stoffblumen und Kleister von mehr als dem bescheidenen Los einer einfachen Blumenarbeiterin. Mit dem Geschick ihrer Mutter und kühnen Ideen wagt sie es, die Grenzen ihrer Zeit zu überwinden.
Doch der Erfolg hat seinen Preis: Die Gesellschaft verurteilt eine Frau, die nach Selbstständigkeit strebt. Der einzige Mann, der sie auf ihrem Weg unterstützt, ihr Jugendfreund Raimund, bittet sie, mit ihm fortzugehen, denn sein Vater, der evangelische Pastor der Stadt, billigt keine Ehe mit einer katholischen Einwanderin. Carla will ihre Mutter nicht alleine zurücklassen und Raimund verspricht, wiederzukommen. Jahrelang hört Carla nichts von ihm, bis sie sich nach New York aufmacht, um neue Kunden zu gewinnen – und Raimund zu suchen.

Mein Leseeindruck/Fazit:
Rosen, Tulpen, Nelken...

In dem historischen Roman „BLÜTEN FÜR EINE NEUE WELT“ entführt uns die Autorin Thea Lehmann in das Jahr 1865, genauer gesagt nach Sebnitz bei Dresden. Die Zeiten sind alles andere als einfach: Geld ist knapp, die Hungersnot lastet schwer auf den Menschen, und die Unstimmigkeiten im Land sind überall spürbar. Mitten in diesem Chaos wagt die junge Carla zusammen mit ihrer Mutter einen mutigen Schritt. Sie erweitern ihr Geschäft und gründen eine Seidenblumenmanufaktur. Der Wettbewerb auf dem Markt ist hart, doch Carla beweist nicht nur Geschäftssinn, sondern auch ein großes Talent fürs Knüpfen von Kontakten. So entwickelt sich ihr Unternehmen überraschend gut.

Was die Lektüre besonders spannend macht, ist Carlas innerer Zwiespalt: Einerseits zieht sie ihre Arbeit und das finanzielle Polster, das sie sich aufbauen möchte, an; andererseits wartet da noch ihre große Liebe Raimund, von dem niemand weiß, wo er sich gerade aufhält. Soll sie auf ihr Herz hören oder auf den Verstand? Diese emotionale Spannung fesselt von der ersten Seite an.

Mir persönlich hat dieser Roman richtig gut gefallen. Ich mag Geschichten mit starken Frauen, die sich gegen alle Widrigkeiten behaupten – und Carla ist genau so eine Figur! Thea Lehmanns Schreibstil ist dabei so lebendig und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Charaktere sind wunderbar facettenreich und harmonieren trotz ihrer Unterschiede perfekt miteinander. Kleine liebevolle Details sorgen dafür, dass jede Szene lebendig und greifbar wird.

Ein rundum gelungener historischer Roman, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn am Ende bleiben einige Fragen offen, die unbedingt beantwortet werden müssen!

Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐



28 Mai 2026

67 - 2026 / Julie Leuze - Der Duft von Hibiskus

 


Der hier vorgestellte Roman "Der Duft von Hibiskus" von Julie Leuze ist 2026 bei  dotbooks erschienen.


Zum Inhalt:

1858: Emma hat drei Tage ihres Lebens verloren – was auch immer passiert ist, hat alles verändert. Ihre Mutter ist verschwunden, ihr ehemals liebender Vater meidet sie und Emma ist wie gefangen in ihrem Heim in Stuttgart. Als dann ein bekannter Botaniker die Apotheke ihres Vaters besucht und nach einer Pflanzenzeichnerin für seine nächste Expedition auf dem roten Kontinent sucht, ergreift Emma ihre Chance – sie bricht auf ins Unbekannte. Aber nicht nur ist der australische Busch ebenso wunderschön wie tödlich, auch protestiert der unnahbare Expeditionsleiter Carl Scheerer dagegen, eine Frau mitzunehmen. Umgeben von exotischer Flora, gefährlichen Raubtieren und den geheimnisvollen Stimmen des Regenwalds, muss Emma ihre Stärke beweisen …

Mein Leseeindruck/Fazit:
Land in Sicht

Julie Leuze entführt uns in ihrem Roman „DER DUFT VON HIBISKUS“ auf eine abenteuerliche Reise ins ferne Australien des Jahres 1858. Die junge Emma bricht voller Elan zu einer Expedition auf, deren Ziel es ist, die exotische Pflanzenwelt dieser unbekannten Landschaft zu zeichnen und zu katalogisieren. Doch schon bald muss man feststellen: Diese Reise wird alles andere als ein Spaziergang.

Nicht nur die Strapazen der langen Schiffsreise oder die drückende Hitze setzen den Reisenden zu. Vielmehr zeigen sich hinter jeder Ecke unerwartete Herausforderungen, die Emmas Willenskraft auf die Probe stellen. Und doch schafft es Julie Leuze mit ihrem lebendigen und bildhaften Schreibstil, das Kopfkino der Leser zum Leben zu erwecken. Man meint förmlich, den Duft der Eukalyptusbäume in der Nase zu haben und die farbenprächtige Flora sowie die vielfältige Fauna Australiens hautnah zu erleben.

Neben den spannenden Abenteuern nimmt die Autorin auch die Gefühle ihrer Figuren gekonnt in den Blick. So entsteht eine dichte Atmosphäre, die sowohl Herz als auch Sinne anspricht. Besonders die Beziehung zwischen Emma und Carl entwickelt sich dabei zu einem wahren Highlight der Erzählung.

Ich war von der Geschichte regelrecht gefesselt – selten hat mich ein Buch so mitgerissen und berührt. Nun kann ich es kaum erwarten, wie es weitergeht. Wer Lust auf einen historischen Abenteuerroman voll Leben, Liebe und Natur hat, sollte „DER DUFT VON HIBISKUS“ unbedingt lesen!


Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐

15 Mai 2026

63 - 2026 / Ocke Aukes - Das Strandhotel auf Borkum. Zeit der Hoffnung

 


Die hier vorgestellte Reihenfortsetzung "DAS STRANDHOTEL AUF BORKUM - Zeit der Hoffnung" von Ocke Aukes ist 2025 bei CW Niemeyer Buchverlage erschienen.


Zum Inhalt:

Borkum 1889: Hermine arbeitet als Zimmermädchen im Hotel Bakker. Dort bekommt sie den Posten als Hausdame angeboten, doch eine Freundin macht ihr die Stelle streitig. Außerdem wird sie von einem Mann bedrängt, und der Enkelsohn des Chefs ist in sie verliebt, was ihr nicht behagt. Hermine gerät zwischen die Fronten und muss feststellen, dass nicht alle Gäste, die auf die Insel reisen, Urlaub machen. Manche haben Böses im Sinn. Streitereien um Liebe, Macht und Geld lassen Hermine nicht zur Ruhe kommen. Ihr Dienstherr Willem Bakker braucht dringend Ideen, um die Zukunft der Familiendynastie zu retten, denn der Bau des Strandhotels geht nicht voran. Baumaterial wird gestohlen, Sabotageakte verzögern die Arbeiten, Mitarbeiter werden verletzt und die finanziellen Mittel sind erschöpft. Doch damit nicht genug: Zechpreller, die Verschwendungssucht der Tochter und der Ehefrau sowie der Tod zweier Familienmitglieder bringen den Betrieb des alten Hotels ins Wanken. Der Geschäftsmann steht kurz vor der Pleite. Hermine Flessner und Willem Bakker müssen nun zu allem bereit sein, um ihre Zukunft zu retten.

Mein Leseeindruck/Fazit:
416 Seiten voller Inselflair und guter Unterhaltung 

In „ZEIT DER HOFFNUNG“, dem zweiten Band der „STRANDHOTEL AUF BORKUM“-Reihe, entführt uns Ocke Aukes erneut in die faszinierende Welt des späten 19. Jahrhunderts auf der Insel Borkum. Um 1890 herum erlebt die Insel einen wahren Aufschwung: Neue Hotels schießen empor oder werden erweitert, um den Badegästen vom Festland ein rundum gelungenes Urlaubserlebnis zu bieten. Besonders spannend fand ich die Beschreibung der beliebten Bootstouren zur Seehundjagd, die nicht nur Abenteuerlustige anziehen, sondern auch tiefergehende Emotionen bei den Jägern wecken – ein Aspekt, der dem Roman eine besondere Tiefe verleiht und so manches Schmunzeln hervorzubringen.

Schon im ersten Band hatte mich Ocke Aukes mit ihrem lebendigen und bildhaften Schreibstil begeistert. Auch in „ZEIT DER HOFFNUNG“ gelingt es ihr mühelos, die Promenade mit ihren prächtigen Häusern vor meinem inneren Auge zum Leben zu erwecken. Die liebevoll erzählten Nebenhandlungen machen die Insel zusätzlich spannend und vermitteln ein authentisches Flair jener Zeit.

Die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet: Sie fügen sich nahtlos in das Geschehen ein und wirken durch kleine, feine Details lebendig und real – man fühlt sich fast selbst als Teil der Geschichte. Diese Fortsetzung hat mir sehr gut gefallen und ich kann kaum erwarten, mehr über das Strandhotel und seine Bewohner zu erfahren.

Ein weiterer Band der Reihe wäre aus meiner Sicht absolut wünschenswert, denn Ocke Aukes Geschichten rund um das Strandhotel auf Borkum bieten genau die richtige Mischung aus Historie, Lebensgefühl und unterhaltsamer Erzählkunst. Ich freue mich schon jetzt auf neue Abenteuer an der Nordseeküste!



Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐



09 Mai 2026

61 - 2026 / Anna Husen - Lübecks Töchter. Der Traum von Bildung und Freiheit

 


Der hier vorgestellte Roman "Lübecks Töchter. Der Traum von Bildung und Freiheit" von Anna Husen ist 2025 im Knaur Verlag erschienen.

Es ist der Reihenauftakt zur Lübecks Töchter Reihe.


Zum Inhalt:

Zwischen Liebe und Berufung: Eine junge Lehrerin kämpft für ihren Traum – und um ihr Glück »Der Traum von Liebe und Freiheit« ist der erste Band von Anna Husens historischer Familiensaga »Lübecks Töchter« . Die junge Lehrerin Amélie hat einen großen Traum, als sie 1874 in ihre Heimatstadt Lübeck zurückkehrt: Gemeinsam mit ihrer Schwester Clara will sie ein Seminar zur Ausbildung von Lehrerinnen gründen. Denn es braucht dringend mehr Frauenbildung, damit die Töchter von heute später selbst über ihr Leben bestimmen können. Doch Ferdinand Rubens, Beamter der Oberschulbehörde, setzt alles daran, ihren Plan zu vereiteln. In dieser schwierigen Zeit ist es Amélies Kindheitsfreund Richard, der ihr wieder neuen Mut gibt. Mit jeder hoffnungsvollen Begegnung kommt Amélie dem jungen Witwer und seiner kleinen Tochter näher. Und doch weiß sie in jedem zärtlichen Moment, dass sie sich zwischen ihrem Traum und ihrer Liebe entscheiden muss … Historischer Roman mit dem Zauber Lübecks und einem zeitlosen Thema: Frauenbildung Anna Husen lebt selbst an der Ostseeküste und entführt ihre Leserinnen in der historischen Roman-Reihe und Familiensaga »Lübecks Töchter« mit viel Atmosphäre in die zauberhafte Hansestadt. Wie die Schwestern Amélie und Clara Ende des 19.Jahrhunderts gegen das Patriarchat aufbegehren und für ihren Traum kämpfen, lässt uns mitfiebern und mitleiden. Und hoffnungsvoll in eine bessere Zukunft blicken.

Mein Leseeindruck/Fazit:
Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben 

In dem historischen Roman „Der Traum von Bildung und Freiheit“ aus der Reihe „Lübecks Töchter“ entführt uns die Autorin, Anna Husen, in eine Zeit um 1850, in der Mädchen und Frauen kaum Chancen auf Bildung hatten. Während die Gesellschaft fest davon überzeugt war, dass Frauen sich ausschließlich um Haushalt und Kinder kümmern sollten, wagen die Schwestern Clara und Amélie einen mutigen Schritt: Sie wollen ein Lehrerinnenseminar gründen, um Mädchen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Dieses Vorhaben sorgt schnell für Aufsehen und zieht zahlreiche Schülerinnen an – doch der Weg ist steinig.

Im Zentrum des Geschehens steht die junge Lehrerin Amélie, die sich nicht nur mit bürokratischen Hürden auseinandersetzen muss, sondern auch mit der Ablehnung konservativer Männer, allen voran Ferdinand Rubens. Dieser ist ein erbitterter Gegner der weiblichen Bildung und nutzt sogar Drohungen und Gewalt, um das Projekt zu sabotieren. Zum Glück steht Amélie ihr Freund aus Kindertagen, Richard, mit Rat und Tat zur Seite und zeigt, wie Freundschaft und Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten Kraft spenden können.

Besonders spannend wird es durch den zweiten Handlungsstrang, in dem zwei Schülerinnen, Sylke, die Tochter des unsympathischen Rubens, und Natalie, Richards Tochter, im Mittelpunkt stehen. Die Autorin malt die Szenen so lebendig und gefühlvoll aus, dass man sich mitten im Geschehen wähnt: Man hört das fröhliche Lachen der Kinder, spürt aber auch den Ärger und die Konflikte, die in dieser Zeit alltäglich waren.

„Der Traum von Bildung und Freiheit“ ist ein gelungenes Debüt der Reihe „Lübecks Töchter“. Anna Husen erzählt mit viel Empathie und Tiefgang von Mut, Widerstand und der Sehnsucht nach Freiheit – Themen, die auch heute noch berühren. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!


Cover:           ⭐⭐⭐⭐⭐

Erzählstil:      ⭐⭐⭐⭐⭐

Handlung:    ⭐⭐⭐⭐⭐

Charaktere: ⭐⭐⭐⭐⭐




13 April 2026

52 - 2026 / Uli Aechtner - Poyais . Ein Land, das es nie gab

 


Das hier vorgestellte Buch "Poyais. Ein Land, das es nie gab" von Uli Aechtner ist 2026 im Emons Verlag erschienen.


Zum Inhalt:

Das erfundene Paradies – eine verhängnisvolle Reise ohne Wiederkehr 1820: Zwei Schiffe voller hoffnungsfroher Siedler stechen in See. Ihr Ziel: Poyais – ein neu gegründeter Staat in Südamerika, der europäischen Auswanderern Reichtum und Freiheit verspricht. Doch das angebliche Paradies ist eine Lüge. Poyais existiert nicht. Es ist die skrupellose Erfindung des Hochstaplers Gregor MacGregor, der mit glänzenden Versprechen Tausende in die Irre führt. Auch Kaufmannstochter Julie will mit ihrem Geliebten fliehen – und strandet in einer Katastrophe. In der unerbittlichen Hitze der Karibik kämpft sie gegen Hunger, Krankheit und Verzweiflung. Und steht bald vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Kann sie sich – und andere – retten? Nach einer wahren Begebenheit erzählt Uli Aechtner in diesem packenden historischen Roman erstmals vom legendären Poyais-Betrug. Eine Geschichte über Verführung, Täuschung und den Kampf ums Überleben, die Leser*innen historischer Romane in ihren Bann ziehen wird.

Mein Leseeindruck/Fazit:
Das erfundene Paradies

In "Poyais. Ein Land, das es nie gab" nimmt uns Uli Aechtner mit auf eine faszinierende Reise in der Hoffnung und Schmerz nah beieinander liegen. Im Mittelpunkt steht Gregor McGregor, ein Hochstapler par excellence, dessen perfider Plan beinahe die ganze Welt in seinen Bann zieht. Er zeichnet das Bild eines Mannes, der skrupellos handelt und mit seinem erfundenen Paradies viele Menschen täuscht.

Doch die Geschichte endet nicht beim Betrug: Parallel dazu erleben wir das Leben von Julie, einer jungen Frau aus gutem Hause, die gemeinsam mit dem ehemaligen Angestellten Carl von einem Neuanfang in der Neuen Welt träumt. Ihr Weg dorthin ist alles andere als einfach. Viele Herausforderungen und emotionaler Höhen und Tiefen liegen vor ihr. Und auch gerade Julies Schicksal sorgt für die perfekte Balance zwischen Spannung, Freude und Leid.

Was diesen Roman so besonders macht, ist die kunstvolle Verwebung dieser beiden Handlungsstränge. Anfangs mag es zwar etwas verwirrend sein, die Namen und Figuren richtig zuzuordnen, doch schon bald entfaltet sich die Geschichte in einem fesselnden Tempo. Uli Aechtners bildhafter Schreibstil lässt die Szenen lebendig werden. Man riecht förmlich das frische Holz des Schiffsausbaus, fühlt die Hitze auf der Haut und hört das Kampfesgeschrei.

Alles in allem zeigt "Poyais. Ein Land, das es nie gab" eindrucksvoll, dass Betrüger wie Gregor McGregor kein Phänomen der Gegenwart sind. Ihre Geschichten ziehen sich durch alle Zeiten. Das Buch bietet nicht nur spannende Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an über Illusionen, Täuschungen und die Sehnsucht nach einem besseren Leben. Ein echter Lesegenuss!

 

Fazit: ⭐⭐⭐⭐