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23 August 2022

✒ Rezension (Elsy Moore und der Teetassenmörder / Miri Smith)

 


Das vorgestellte Buch von Miri Smith erschien am 3. Februar 2022 mit dem Titel "Elsy Moore und der Teetassenmörder" als Taschenbuch im BoD Verlag. 


Allgemeines zur aktuellen Ausgabe:

ISBN: 978-3753477855        
Sprache: Deutsch
Ausgabe: TB mit 176 Seiten
Preis: 7,99 €
oder als ebook für 3,99 €
 

Klappentext:

Der erste Band der neuen Cosy-Crime-Reihe rund um Elsy Moore und das schrullige Dörfchen Stricktony im Herzen von Devon. Elsy Moore, die junge Hauswirtschafterin des allseits beliebten Baron of Faun, fällt aus allen Wolken, als sie bei einem Besuch des Küsters des kleinen Dorfes Stricktony nicht auf ihn, sondern lediglich auf seine Leiche trifft. Die Hobbydetektivin, die ihr Talent bislang nur beim Lesen von Krimis ausleben konnte, ist schockiert und neugierig zugleich, denn etwas am Tatort hat ihre Aufmerksamkeit erregt. Ihr Entschluss, der Polizei bei diesem Fall unter die Arme zu greifen, ist daher schnell gefasst. Voller Tatendrang und mit der Unterstützung ihrer Freunde macht sie sich auf Spurensuche. Nicht auszudenken, Elsys Vermutung bestätigte sich und weitere Morde stünden bevor ...

Mein Leseeindruck/Fazit:

In dem kleinen beschaulichen Örtchen Stricktony sagen sich normalerweise Fuchs und Hase Gute Nacht. Jeder lebt so vor sich hin, alles läuft in geregelten Bahnen. Bis plötzlich Elsy Moore einen Toten entdeckt. Sofort wird ihr klar, dass da irgendwas nicht stimmt. Tja, und damit fängt auch alles an. Elsy, die gerade erst den Toten im Sessel entdeckt hat, bemerkt sofort, dass an der zerbrochenen Teetasse ein Stückchen Porzellan fehlt. Hm, darüber war ich doch sehr erstaunt. Aber Elsy scheint auch sonst überaus schlau zu sein, denn ständig ist sie der Polizei eine Spur voraus. Nun gut, sie wäre ja sonst auch wohl kaum die Hauptprotagonistin geworden. Mich hat dieser Reihenauftakt jedoch sehr an Agatha Raisin von M.C.Beaton erinnert. 
Elsy erweckt anfangs zwar den Eindruck, etwas langsam und behäbig zu sein, aber im Laufe der Geschichte wendet sich dieser Eindruck komplett. Gerade diese Erkenntnis war es aber auch, die mich so irritierte. 
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, so dass man dieses 170seitige Werk inkl. des Rezeptes für die Zimtkringel, in einem Rutsch lesen kann. 
Ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, ist eher ungewiss, da mir die Ähnlichkeit zu anderen weiblichen Protagonisten des Cosy-Crime Genre zu gravierend sind.

Meine Bewertung:  ⭐⭐


Hinweis: Das Buch habe ich selbst gekauft.

Einen kleinen Hinweis habe ich noch: Ich habe zur Bildbearbeitung ein Foto von Pixabay gewählt. An dieser Stelle, vielen Dank an Pixabay für die kostenlosen Fotos und dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Buchcovers.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen.

18 Januar 2022

✒ Rezension (Der Traum vom Horizont / Alexandra Fischer)

 


Der Traum vom Horizont ist der erste Band der Bahlow Saga von Alexandra Fischer.  Die Reihe startete im Januar 2016 im BOD Books on Demand. Die Fortsetzung ist für Anfang April 2022 geplant.


Allgemeines:

Deutsche Erstveröffentlichung: Januar 2016 als ebook für 1,99 €
am 18. Januar 2022 als Taschenbuch mit 568 Seiten
ISBN:  978-3755778318 - Preis: 15,90 €  


Über die Autorin lt. Amazon:
Alexandra Fischer wurde in den wilden Siebzigern im schönen München geboren. Während ihre Freundinnen mit Puppen spielten, schrieb sie Geschichten, und das auch gerne mal mit Filzstift auf eines ihrer Kleidungsstücke. Nach ihrem Jurastudium ging sie in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein deutsches Elektronik-Unternehmen, bevor sie sich selbstständig machte, um ihren Traum zu verwirklichen. Seitdem schreibt sie zwischen all ihren Tieren historische Romane, Jugendbücher sowie Dark Romance unter dem Pseudonym Bonnie Sharp.


Über das Buch lt. Amazon:
Apia, 1902: Die adelige Familie von Bahlow kommt aus Potsdam in die Kolonie Deutsch-Samoa, um dort einen Neuanfang zu wagen. Während der ehrgeizige Karl von Bahlow davon besessen ist, sich als Pflanzer einen Namen in der Kolonie zu machen, erleben seine Frau Rosa und die drei Töchter Grethe, Helene und Martha den Umzug in die neue Heimat auf ihre ganz eigene Weise. Die fremdartige Kultur der Südsee verändert jede der vier Frauen, beschwört schicksalhafte Begegnungen herauf und zeigt ihnen den Zauber der Liebe, während sich die Ereignisse schließlich überstürzen und im Ausbruch des ersten Weltkrieges gipfeln, der alles auseinanderzureißen droht.

Mein Leseeindruck / Fazit:
Das Cover gefällt mir sehr gut.  Die Dame im Vordergrund, wohl eine der Schwestern von Bahlow, der Strand, die Palmen, all dieses lässt auf einen unterhaltsamen Roman mit naturbelassendem Hintergrund vermuten. 

Sehr gefühlvoll startet die Autorin mit dem Prolog. In jeder Zeile ist Schmerz zu erkennen. Schmerzen, die die beiden Schwestern Helene und Martha wohl entzweit haben. Mich hat dieser Prolog schon sehr berührt. So sehr, dass ich ganz schnell weiterlesen wollte, um zu erfahren, was geschehen war.
Die drei Schwestern Martha, Helene und Grethe sind die Hauptprotagonistinnen, wobei Martha eine sehr große Rolle übernimmt und am Ende nahezu alleine die Grschichte erzählt. Alle drei Danen hoffen auf die große Liebe und finden ... na ja, wie sollte es anders sein, die Ernüchterung. Wer nun jedoch denkt, dass dieser Ronan eine einzige Liebesschnulze ist, irrt gewaltig. 
Die Autorin beschreibt sehr bildhaft das Leben der Kolonialisten, ihre Weltsicht, ihre Gedanken und natürlich auch eine herrliche Landschaft. 
Obwohl die Geschichte an manchen Stellen etwas hängt, hatte ich nie das Gefühl, dass sie mich langweilt. Ich wollte einfach immer mehr wissen. Und am Ende habe ich das Buch mit einem Seufzen beendet. "Der Traum vom Horizont" und die Hoffnung auf Geborgenheit.

Fazit:

Der Traum vom Horizont ist der erste Band der Bahlow Saga um die Schwesten Grethe, Helene und Martha, in zusammen mit ihrer Mutter und ihrem herrschsüchtigen Vater nach Deutsch-Samoa ziehen, um ein besseres Leben zu führen. Schon nach den ersten Zeilen dieses mehr als 560 Seiten umfassenden Romans wird klar, dass es kein Zuckerschlecken sein wird. Sowohl für die Protagonisten, als auch für den Leser. Die Autorin beschreibt sehr bildhaft, das Leben auf der Insel, den Kolonialgedanken, die Herrschsucht, aber auch die Qualen, die Menschen erleiden müssen. Aber keine Sorge, es ist ein Roman, der eine gewisse Tiefe besitzt. Eine Tiefe, die zum Nachdenken anregt, aber auch gute Unterhaltung bietet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.


Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐  


Einen kleinen Hinweis habe ich noch: Ich habe zur Bildbearbeitung ein Foto von Pixabay gewählt. An dieser Stelle, vielen Dank an Pixabay für die kostenlosen Fotos und dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Buchcovers.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen.

30 September 2020

Brandopfer / Klaas Kroon - Band 2 der Kommissare Marie Gläser und Stephan Weide Reihe

Das Cover zeigt Flammen und soll damit den Bezug zu Titel und Inhalt aufweisen. Jedoch finde ich es nur massig ansprechend. Es fehlt der Kick, das gewisse Etwas, um zum Kauf zu animieren.

Schon im Prolog fällt auf, welche Unwichtigkeiten in die Geschichte geflochten wurden. z.B. die Rettungssanitäter der Johanniter Unfallhilfe, die in Winden an der Luhe stationiert waren. Für einen solchen Rettungseinsatz und die aufgebaute Spannung und Dynamik der Geschichte ist es doch völlig unerheblich, wo die JUH stationiert war. Diese Bemerkung hatte nur zur Folge, dass der Lesefluss gebremst wurde. Und gerade beim Prolog ist es existenziell wichtig, den Leser an die Spannung zu binden. Werbung machen und Freunde grüßen sollten meiner Meinung nach nicht im Prolog erfolgen.

Aber ähnlich geht es weiter. Die Story zeigt sich spannend, wird aber immer wieder durch unwichtige Nebensatz unterbrochen.

Da ich den ersten Band gelesen habe, erkenne ich eine deutliche Steigerung, sowohl bei der Ausarbeitung der Protagonisten als auch beim Schreibstil. Ich denke, dass es mit dem dritten Band noch besser wird und schon bald ein wahrer Knaller auf uns wartet.

Fazit: Der zweite Band zeigt eine deutliche Steigerung, sowohl bei den Protagonisten als auch beim Schreibstil. Kann man sagen: Aller guten Dinge sind drei?

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag findest du hier.


28 Juli 2018

✒ Rezension (Die Expansion / Christoph Martin)

In der Politik und in der Wirtschaft ist die Wahrheit eine Ermessensfrage.


   Titel: Die Expansion  

    Reihe:  -
    Autor: Christoph Martin

    erschienen im Books of Demand

    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Thriller
    Seitenzahl: 368 Seiten 
    ISBN 978-3-752832815
    Erscheinung: 06.07.2018

   Meine Bewertung: 📖 📖
 
 
 
 
Zum Inhalt:
Für Max Burns ist ein Traum wahr geworden: Als Chefingenieur ist er für das Konzept und die Überwachung eines der größten Bauprojekte des 21. Jahrhunderts zuständig, die Erweiterung des Panamakanals.
Ihre Tarnidentität am Smithsonian Tropical Research Institute erlaubt es Agentin Karis Deen das Bauprojekt rund um den Panamakanal im Blick zu behalten. Denn in der Welt des internationalen Handels und der Diplomatie sind die Einsätze hoch und es wird nicht immer fair gespielt.
Bald gerät Max in ein Netz aus Intrigen und Verrat, das weit über die idyllischen Ufer Mittelamerikas hinausreicht. Seine einzige Verbündete scheint Karis zu sein, aber kann er ihr trauen?
 
Mein Leseeindruck:
Der Autor wagt sich hier an ein sehr interessantes und weitreichendes Thema: Intrigen und Korruption in Politik und Wirtschaft. Voller Spannung habe ich zu dem Buch gegriffen und ... hm...was soll ich sagen? Irgendwie wurde ich hinsichtlich der Spannung doch etwas enttäuscht. Eine wirklich interessante Story, aus der man bestimmt hätte einiges mehr rausholen können.
Viele Handlungen waren zu eindeutig, so dass jegliches Gefühl beim Lesen unterdrückt wurde. Jeder kennt doch in einem Film, wenn es spannend wird, diese Musik die die Nerven dann fast zum Zerreißen bringt. Hm...welche Musik könnte hier passen? Eher ein Trauermarsch!
 
Aber nicht nur die fehlende Spannung muss ich dem Thriller ankreiden, sondern auch der Protagonist, der mich leider gar nicht angesprochen hat. Ich konnte keinen Bezug zu ihm aufbauen. Seine Handlungen waren okay, aber haben mich nicht wirklich vom Hocker gehauen.
 
Zu guter Letzt war es dann auch noch der Schreibstil, der mich nicht so gut gefallen hat. Irgendwie war da was, was mich gestört hat. Es war für meine Ansprüche nicht flüssig genug.
 
Lesespaß oder Lesefrust?
Na ja, es hat mir nun nicht wirklich Spaß gemacht diesen Thriller zu lesen, aber gefrustet war ich dennoch nicht. Es hat mich einfach nicht angesprochen. Oder anders gesagt, ich war gefühllos von der ersten bis zur letzten Seite.
 
 
Vielen Dank der Agentur Literaturtest, Berlin für das Rezensionsexemplar.
 
 
 

15 August 2015

✒ Rezension (Inspektor Gino / Marion von Vlahovits)


Inspektor Gino - der Ermittler auf vier Pfoten
von Marion von Vlahovits
erschienen bei Books on Demand
Erstausgabe: 17.02.2015
ISBN 9783738606348
TB, 120 Seiten
Bewertung: ✔✔✔✔✔


Band 1 mit dem cleveren Labrador


Inhaltsangabe:

Mein Name ist Gino und wie man auf den ersten Blick erkennen kann bin ich ein weißer Labrador. Ich lebe mit meinen zweibeinigen Gefährten ein recht gemütliches Leben. Mit meiner Freundin Laila, einer Berner Sennen Hündin streife ich gerne durch die Natur. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Eigentlich bin ich nämlich ein vielgefragter Detektiv. Mit meinem ausgeprägten Spürsinn und meiner Intelligenz löse ich auch die schwierigsten Fälle. Unterstützt werde ich dabei von meinem zweibeinigen Assistenten Carlo. Marion von Vlahovits berichtet euch in diesem Buch von meinem ersten Fall. Erlebt gemeinsam mit mir, wie ich von der Fürstin Sonja von Rosenstein beauftragt werde, um ihre Lieblingshündin zu retten. Die bildschöne Dalmatinerdame Arabella wurde im Schlossgarten entführt. Nicht einmal der Wachhund der Fürstin konnte dies verhindern und so wurde ich, der berühmte Inspektor Gino, gebeten den Fall zu lösen. Natürlich gelingt es mir die Entführer zu entlarven und Arabella unversehrt wieder zu ihrem Frauchen zurück zu bringen. Nebenbei löse ich auch noch das Geheimnis um ein seltsames Ungeheuer, das in meinem Lieblingswald alle Tiere in Angst und Schrecken versetzt.

Meine Meinung:

Zugegeben, ich bin schon aus den Kinderschuhen entschlüpft und das bereits seit vielen Jahren. Dennoch fand ich die vorliegende Geschichte sehr spannend. Gerade, oder weil, das Rätsel um den Geruch wirklich erst am Ende aufgelöst wird.
Die Autorin beschreibt Gino so lebendig, dass jedem Leser das Gefühl vermittelt wird, selbst Hundebesitzer zu sein. Man scheint den Hund wirklich zu kennen und muss ihn einfach lieb haben.
Die einzelnen Szenen, z.B. die störende Flieger wird so detailliert beschrieben, dass man selbst schon dazu neigt, mit der Hand vor dem Gesicht rum zu wedeln.
Ich habe das Buch mit meinem 5jährigen Neffen gelesen, der sofort nach einer Fortsetzung verlangt hat. Diesem Wunsch kann ich mich voll und ganz anschließen.

Fazit:

Ein spannendes Abenteuer für Erstleser, aber auch für Vorleser. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.


An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei Marion von Vlahovits für das zur Rezension zur Verfügung gestellte Leseexemplar bedanken.