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23 August 2020

✒ Rezension (Ein Häusle in Stuttgart / Bettina A. Weisskopf)




Ach herrlich! Ich liebe es, wenn mich ein Buch gleich zu Beginn zum Lachen bringt. Und wie schreibt die Autorin doch so nett: "Alles hat einen Anfang". Ja, und nach diesem herzlich frischen Prolog und dem leichten dialektischen Hauch war mir klar, dass ich dieses Buch wohl nicht so schnell wieder aus der Hand legen würde. Also Türen zu, Klingel abgestellt, kühle Getränke geholt und los geht's... die Geschichte zum "Häusle in Stuttgart" kann beginnen. 

Herrlich erfrischend berichtet die Autorin von ihrem Umzug aus den USA mit Mann und Kind, dem darauffolgenden Treffen mit den Schwiegereltern und der vermeintlich neuen Wohnung. Sehr bildhaft wird der Wohnstil der Schwiegereltern dargestellt, so dass sich wohl bei jedem Leser die Nackenhaare aufstellen würden.
"Gut gemeint muss net gut sein" Getreu diesen Worten hängt man nun selbst zwischen zwei Stühlen. Man kann die angespannte Situation zwischen Schwiegereltern und Schwiegertochter sehr gut nachvollziehen und spürt förmlich das Ungleichgewicht und den Generationskonflikt. Sehr amüsant!

Allerdings wurde die Geschichte mit Beginn der Mütter-Krabbel-Kaffee-Runde etwas flacher. Die Spitzen, die mir die Seiten zuvor ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hatte, blieben leider aus. Es war dann vielmehr ein "Aha, aber leider interessiert mich das nicht wirklich". Die ausführliche Wohnungsbeschreibung war zwar sehr bildhaft, aber irgendwie auch sehr ausufernd. Klar, wie der Titel des Buches schon besagt, steht das Haus bzw. dessen Suche hier im Vordergrund, dennoch haben mich die familiären Probleme deutlich mehr angesprochen und interessiert, da dort auch die schwäbischen Tugenden besser zum Vorschein kamen.

Insgesamt gesehen, hat mich der Roman sehr gut unterhalten. Ich könnte mir sogar eine Verfilmung für den regionalen Fernsehsender vorstellen. Einer Fortsetzung wäre ich auch nicht abgeneigt.


Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Wenn du mehr über Buch und Verlag wissen möchtest, dann bist du hier goldrichtig.
Übrigens, die kursiv dargestellten Sätze wurden alle dem vorliegenden Buch entnommen.


12 Dezember 2019

✒ Rezension (Wenn Oma Öchsle zweimal klingelt / Rudi Kost)

Liebe Blogleser und Freunde regionaler Romane,

die schräge schwäbische Familienkomödie von RUDI KOST ist am 01.07.2013 im SILBERBURG VERLAG erschienen und trägt den Titel WENN OMA ÖCHSLE ZWEIMAL KLINGELT.


Bildrechte beim Verlag


Und hier ist meine Rezension dazu: 

07 Mai 2019

✒ Rezension (Kuckuckssohn / Simone Dorra & Ingrid Zellner)

Liebe Blogleser und Frauenroman Freunde,

der neue Roman von SIMONE DORRA und INGRID ZELLNER ist am 25.03.2019 als Taschenbuch im SILBERBURG VERLAG erschienen und trägt den Titel KUCKUCKSSOHN.




Und hier ist meine Rezension dazu: 

05 Februar 2019

✒ Rezension (Königin Charlotte von Württemberg / Hans Haug)

Liebe Blogleser und Historienaffine,

am 01.02.2015 erschient im SILBERBURG VERLAG ein ganz besonderes Buch aus meiner Region. Es handelt sich um eine Art Biografie der KÖNIGIN CHARLOTTEVON WÜRTTEMBERG und wurde von HANS HAUG hervorragend in Szene gesetzt.


Und hier ist meine Rezension dazu:

10 September 2018

✒ Rezension (Adlerschanze / Ingrid Zellner)

Liebe Blogleser,

heute stelle ich euch einen Krimi vor, der vor Regionalität und Authenzität nur so strotz.
Es handelt sich um: Adlerschanze von Ingrid Zellner.


Als Thema hat die Autorin sich das Skispringen ausgesucht. Hier erfährt man wirklich vieles über die Trainings- und Leistungsphasen der Springer. Aber auch, welche Schicksale dahinter stehen können.
Auch der Ermittler ist eher außergewöhnlich, aber durchaus sehr interessant, witzig und absolut unterhaltsam.

Wer denkt, dass in Hinterzarten nur im Winter der Bär steppt, wird mit diesem Krimi eines Besseren belehrt, denn nicht umsonst schreibt die Süddeutsche Zeitung:
"Man kann über die Dachauer Autorin Ingrid Zellner sagen, was man will, aber langweilig sind ihre Bücher nie."

In diesem Sinne .... viel Spaß beim Lesen.


16 Juli 2018

✒ Rezension (Römermaske / Simone Dorra)

Mit Römermaske lässt die Autorin Simone Dorra den neigschmeckten Kommissar in seinem zweiten Fall ermitteln.

Bildrechte beim Verlag



    Titel: Römermaske
    Reihe: Malte Jacobsen 
    Autor: Simone Dorra
    erschienen im Silberburg Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 312 Seiten 
    ISBN 978-3-8425-2087-5

    Erscheinung: 29. Mai 2018
 
 
 
 
 
 
Zum Inhalt:
 
Als Kommissar Malte Jacobsen das römische Ostkastell in Welzheim besichtigt, stolpert er geradewegs in seinen nächsten Mordfall: Im Kastellbrunnen wurde eine Leiche vergraben. Jacobsen und seine Kollegin bekommen es mit zwei Römervereinen zu tun, die sich nicht grün sind, und mit einem Sensationsfund, einer römischen Helmmaske. Es stellt sich heraus, dass der Tote der Experte war, der die Echtheit des Fundes bestätigt hatte …
 
Mein Leseeindruck:
 
Nachdem ich kürzlich den ersten Band "Nachtruhe" gelesen hatte, wollte ich nun unbedingt wissen, ob sich Malte schon im Schwäbischen eingelebt hatte. Wohnte er noch bei seiner Schwester? Hatte sich womöglich mit seiner Kollegin ein Techtelmechtel ergeben? Nun, wie dem auch sei.... ich war gespannt.

Mit Erstaunen habe ich dann von Lukas gelesen. Dachte ich doch eigentlich, dass seine Rolle mit dem ersten Band erledigt war, so tauchte er hier wieder auf. Wenngleich ich auch nicht verstanden hatte, weshalb er mit Malte zum Römerkastell fahren wollte. Er schien nicht das Bedürfnis zu haben, mit Malte sprechen zu wollen, sondern ist dort eher seinen eigenen Weg gegangen. Seltsam! Immer wieder pirscht er sich so ein bisschen an Malte ran. Ich habe mir oft die Frage gestellt, ob er vielleicht im Kommissar einen Vaterersatz erhofft. 

Da ich ein großer Fan von historischen Festen bin, fand ich das Thema "Römertage" natürlich sehr spannend. Schade, dass es dieses Fest aus Kostengründen nicht mehr gut. So geht viel Kultur, Wissen und Spaß verloren. Sollten die Römertage doch irgendwann mal wieder stattfinden, liebe Weilheimer, sagt mir bitte Bescheid. Ich möchte es mir auf keinen Fall entgehen lassen.


Lesespaß oder Lesefrust:
 
Ein toller Krimi mit einem interessanten Thema, sehr ansprechender Handlung, stimmigen Protagonisten und viel Lokalkolorit. Ein Krimi, der einfach Spaß macht.
Ich bitte um eine schnelle Fortsetzung!
 
Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -
 
Vielen Dank an #SimoneDorra, dem #SilberburgVerlag und #lovelybooks für das Rezensionsexemplar und die Durchführung der Leserunde.
 
 

06 Juli 2018

✒ Rezension (Nachtruhe / Simone Dorra)

Mit NACHTRUHE startet SIMONE DORRA die neue Baden-Württemberg Krimi Reihe mit Malte Jacobsen.

Bildrechte beim Verlag



Titel: Nachtruhe             
Reihe: Malte Jacobsen 
Autor: Simone Dorra
   
erschienen im SIlberburg Verlag
Ausgabe: Taschenbuch
Genre: Krimi
Seitenzahl: 256 Seiten 
ISBN 978-3-8425-1430-0
Erscheinung: 1. Okt. 2015







Es war genau 11.0 Uhr an einem wolkenverhangenen Samstagmorgen in Hamburg, als Kriminalhauptkommissar Malte Jacobsen das Mädchen im Seitenspiegel sah. (1. Satz)

Zum Inhalt:

Das Leben des Hamburger Kriminalkommissars Malte Jacobsen steht kopf: Nach einem schwierigen Fall wird er wegen Burnouts »zur Erholung« versetzt – ausgerechnet ins schwäbische Waiblingen. Kaum angekommen, muss er sich um einen neuen Fall kümmern: Der Leiter eines kleinen Backnanger Pfadfinderbundes wurde beim Zeltlager an einem Baum erhängt aufgefunden. Schnell ist klar: Das war kein Suizid, sondern Mord!Gemeinsam mit seiner neuen, attraktiven Kollegin beginnt Jacobsen zu ermitteln, aber er findet niemanden, der einen Groll gegen den scheinbar perfekten, allseits geliebten und geachteten Ehemann, Familienvater und Pfadfinder gehegt hätte. Dann wird eine 14-jährige Pfadfinderin aus derselben Gruppe tot aufgefunden. Ob die Fälle zusammenhängen? Hartnäckig kratzt Jacobsen am glänzenden Renommee des ersten Opfers. Und obwohl Erinnerungen an seinen letzten, verstörenden Fall aufbrechen, dringt er unerbittlich vor in ein verzwicktes Labyrinth voller alter und neuer schrecklicher Geheimnisse und tragischer Missverständnisse …

Mein Leseeindruck:

Ich liebe regionale Krimis, und wenn sie dann auch noch aus meiner Gegend kommen, kann meistens auch nicht mehr schief gehen. Auch im vorliegenden Krimi lässt sich einiges an Lokalkolorit finden. Da wäre zum Einen die dialektische Sätzen. Obwohl ich diesen Dialekt tagtäglich höre, finde ich es immer wieder seltsam, ihn zu lesen. Es sieht geschrieben so unwirklich aus. Aber bei Schwierigkeiten kann man ja die Sätze vorlesen. Denn oft wird es beim Hören etwas einfacher. Wie dem auch sei, ich habe dieses Problem nicht und konnte mich direkt in den Krimi fallen lassen und mit auf Ermittlungssuche gehen.

Sehr interessiert habe ich die Ausführungen über die Pfadfinder gelesen. War die Autorin selbst bei den Pfadfindern? Oder kann all das Wissen wirklich nur angelesen sein? Wie dem auch sei, ich fand es sehr spannend und habe mit Erstaunen gesehen, dass es in meinem Wohnort ebenfalls eine Pfadfinder Gruppe gibt. "Den Stamm VCP Landstreicher" und den "Pfadfinder Stamm Askola".

Die Autorin hatte es geschafft, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite hoch zu halten. Der Spannungsbogen war somit durchgängig gegeben. Durch die sehr interessante Spurensuche, in der immer wieder kleine Details zum Vorschein kamen, wurde es in der Story nie langatmig.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
Das Cover zeigt die Schlinge, die hervorragend zur Story gewählt wurde. Sehr stimmig, auch von der Farbgestaltung. Der Klappentext macht neugierig. Er verrät nicht zuviel oder zuwenig, gerade so, dass man unbedingt mal in dem Buch blättern möchte und schwupps...schon hängt man in der Geschichte fest.

Lesespaß oder Lesefrust?

Für mich war es Lesegenuß pur, insofern auch Lesespaß. Ich habe einiges über die Pfadfinder gelernt und konnte auch mitraten, da die wahren Motive bis zum Schluß im Unklaren blieben. Zwar war der Täter bekannt, aber wie und weshalb sich alles so zugetragen hatte, wurde erst im Laufe der zweiten Hälfte des Krimis klar.
Spannung auf 256 Seiten und das für 9,90 €, da kann man nichts falsch machen.
Einen Tipp möchte ich dennoch geben. Liebe Leser, lasst euch nicht von dem Titel "Nachtruhe" blenden. Es geht keinesfalls ruhig zu. Und nachts würde ich ihn auch nicht lesen, da ihr ansonsten eine ziemlich schlaflose Nacht haben werdet.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -

30 Juni 2017

✒ Rezension (Ohne Geld durch Schwaben / Tino Berlin, Matthias Kehle)

   
Bildrechte beim Verlag

 

    Titel: Ohne Geld durch Schwaben
    Reihe:  -
    Autor: Tino Berlin, Matthias Kehle
    erschienen im Silberburg Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Humor, Reisebericht
    Seitenzahl: 176 Seiten 
    ISBN 978-3-8425-1329-7   
    Erscheinung: 1. Oktober 2014
    hier geht es zur Leseprobe - klick








Nicht überall, wo Württemberg draufsteht, sind auch Schwaben drin. (Seite 17)

08 Juni 2017

✒ Rezension (Der Teufel von Jagstbach / Walter Häberle)

 

 

Bildrechte beim Verlag


   

    Titel: Der Teufel von Jagstbach
    Autor: Walter Häberle
    erschienen im Silberburg Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Krimi
    Seitenzahl:  224
    ISBN 9783842520288  
    Erscheinung: 1. März 2017





 

 
 

Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:
Ich liebe regionale Krimis. Und als ich dann den Titel bei der Buchvorstellung des Verlags las, war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.



06 Mai 2017

✒ Rezension (Schierlingstod / Simone Dorra)


 
   
Bildrechte: Silberburg Verlag

 
   
   Titel: Schierlingstod 
    Reihe: 
    Autor: Simone Dorra
    erschienen im Silberburg Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Historischer Krimi
    Seitenzahl:  440
    ISBN 978-3-8425-2023-3 
    Erscheinung: 1. März 2017
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Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Ich bin ein großer Fan historischer Romane, und wenn dann auch noch kriminalistische Elemente darin vorkommen, kann ich kaum widerstehen.


01 Mai 2017

✒ Rezension (Baden-Württemberg für Anfänger / Andreas Braun)




Titel: Baden-Württemberg für Anfänger
Autor: Andreas Braun
erschienen im Silberburg Verlag
Ausgabe: Hardcover
Genre: Sachbuch, Humor
Seitenzahl: 144 Seiten 
ISBN 978-3-8425-2009-7
Erscheinung: 1. Mai 2017








Wir sind die Tüftler, die Erfinder, die Schaffer! (Seite 15)

03 Dezember 2016

✒ Rezension (Endlich Richtfest / Jürgen Seibold)

Bildrechte: Silberburg Verlag

    Daten zum Buch:



    Titel: Endlich Richtfest

    Reihe: Schneider & Ernst / Endlich (Band 2)
    Autor: Jürgen Seibold
    erschienen im Silberburg Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 288 Seiten 
    ISBN 978-3-87407-799-6 
    Erscheinung: 1. Dezember 2011
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Warum ich DIESES Buch unbedingt lesen wollte:

Ich liebe regionale Krimis und als absoluter Serienjunkie war mir nach dem Lesen des ersten Bandes sofort klar, dass ich diese Reihe weiter verfolgen möchte.

30 November 2016

✒ Rezension (Mensch Mayer / Eberhard Neubronner)

Bildrechte: Silberburg Verlag


    Daten zum Buch:

    Titel: Mensch Mayer
    Reihe: -
    Autor: Eberhard Neubronner
    erschienen im Silberburg Verlag
    Ausgabe: Hardcover 
    Genre: Romanbiografie
    Seitenzahl: 296 Seiten 
    ISBN 978-3-8425-1485-0 
    Erscheinung: 10. Oktober 2016
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Warum ich DIESES Buch unbedingt lesen wollte:

Wer kennt ihn nicht, den Anspruch: Mensch Mayer?! Aber woher kommt dieser Spruch? Wer war Mayer? Und weshalb ist dieser Ausspruch so geläufig?
In der vorliegenden Romanbiografie wird es erklärt.

26 September 2016

✒ Rezension (Endlich ist er tot / Jürgen Seibold)




Daten zum Buch:
Titel: Endlich ist er tot
Reihe: Ernst & Schneider Reihe - Band 1
Autor: Jürgen Seibold
erschienen im Silberburg Verlag
Ausgabe: Taschenbuch
Genre: Kriminalroman
Seitenzahl: 200 Seiten
ISBN 978-3874077620
Erscheinung: 15. Juli 2007

Seufz... ich liebe Dialekte. Und wenn sie dann auch noch in einem regionalen Krimi zu finden sind, lese ich nochmal so gerne. Sehr gerne mag ich (Wohnortbedingt) den schwäbischen, badischen oder Pfälzer Dialekt. Die vielen "Ha jo" "Ha noi" "ebbes" und so weiter, machen diese Art von Krimi erst o richtig lesenswert.
So eben auch im Vorliegenden.

27 Juli 2016

✒ Rezension (Schorle für dich / Sandra Grauer)

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Okay, ich gestehe... ich habe die Liebe zu Büchern, die in meiner Region spielen entdeckt. So bin ich, durch eine liebe Büchernarrin an das vorliegende Buch gekommen.

Schon das Cover fand ich bewundernswert. Die verschwommenen Bäume und im Vordergrund die Frau, die mit ihrem Koffer wohl einen neuen Weg einschlägt. Meines Erachtens wurde das Titelbild absolut treffend zur Geschichte ausgewählt. Es fehlen nur noch Mayor, der Mops sowie Amalie und Abigail, die Meerschweinchen.

Bereits nach den ersten Seiten kam ich aus dem Schmunzeln nicht mehr raus. Diese herzerfrischende Art, mit der Jette in Herbertingen aufgenommen wird, ist einfach grandios beschrieben. Durch die zahlreichen dialektischen Einlagen habe ich mich gleich sehr heimisch gefühlt. Beim Lesen hatte ich stets das Gefühl, ebenfalls im Ort angekommen zu sein. Ich fühlte mich nicht nur als Leser, sondern vielmehr als Zuschauer. Zuschauer einer wunderbaren, einfühlsamen Geschichte. Man spürt auch förmlich die Verbundenheit der Autorin zu ihrem Ort.

Alle Protagonisten waren mir von Anfang an sehr sympathisch, so dass ich sie fast schon ein bisschen in mein Herz geschlossen habe.

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Lesestunden mit diesem Buch sehr genossen habe. Ich würde mich freuen, bald wieder von der Autorin zu lesen. Vielleicht sogar eine Fortsetzung?

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Schorle für dich
  • Autor: Sandra Grauer
  • erschienen im Silberburg Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Roman
  • Seitenzahl: 256 Seiten
  • ISBN 978-3-8425-1317-4 
  • Erscheinung: 14. März 2014


Na, konnte ich dich auf dieses Buch neugierig machen? Dann kann über diesen Link das Buch bestellt werden.
Der Ertrag, der durch das Bestellen mittels dieses Buttons generiert wird, ermöglicht weitere Gewinnspiele auf meinem Blog. Und wer weiß, vielleicht bist du der nächste Gewinner.



26 Mai 2016

✒ Rezension (Goettle und der Kaiser von Biberach / Olaf Nägele)

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- Klappentext -
 
Am Badesee in Ummendorf bei Biberach wird ein Toter gefunden. Der Mann ohne Papiere wurde erschossen, in einen Sack mit Steinen gesteckt und versenkt. Hauptkommissarin Greta Gerber und ihr Team tappen im Dunkeln.
Als ein Foto des Opfers veröffentlicht wird, kann der unkonventionelle Pfarrer Andreas Goettle einen entscheidenden Hinweis geben: Bei dem Toten handelt es sich um Karlheinz Kaiser, der dem aufstrebenden Fußballverein 1. FC Oberschwaben als Mäzen zur Seite stand. Doch Kaiser ertrank schon vor Jahren bei einem Segeltörn in der Ägäis.
Als dann noch der Mittelfeldspieler Maik Riemenschneider schwer verletzt aufgefunden wird, erhärtet sich der Verdacht: Beim 1. FC Oberschwaben stimmt etwas nicht. Hauptkommissarin Gerber sieht sich einem komplexen Fall gegenüber und fahndet nach einem Täter, der offenbar vor nichts zurückschreckt. Gut, dass sie auf himmlischen Beistand bauen kann, auch wenn es nur der Goettle’sche ist.
 

- Mein Leseeindruck -

Ich liebe Krimis aus meiner Gegend, also sprich regionale Krimis. Eine bekannte Sprache, bekannte Orte....zusammen mit ein bisschen Spannung.....ein herrliches Lesevergnügen.

So bin ich auch beim vorliegenden Buch gelandet.
Greta Gerber, Hauptkommissarin und eine Badnerin in Schwaben, langweilt sich in ihrem neuen Einsatzort. Doch eines Tages passiert es. Ein Toter wird am nahegelegenden See gefunden.
Bei ihren Ermittlung trifft Greta auf Andres Goettle, den katholischen Gemeindepfarrer von Biberach.
Goettle kann Hinweise liefern und somit ermitteln sie zusammen.

Selten so gelacht. Nein wirklich! Die Haushälterin von Goettle, Renate Münzenmaier, von der man sagt, sie habe eine Zunge schärfer als eine geschliffene Axt ist wirklich ihr Geld wert.
Dialektisch 1A! Aber auch die anderen Protagonisten waren allesamt sehr interessant und ausgereift charakterisiert. Goettle mit seinem für einen Pfarrer etwas außergewöhnlichen Hobby: Karate. Und auch Greta, die es als Badnerin nicht immer leicht hat im schwäbischen "Ausland".
Auch sprachlich ist es für sie nicht immer einfach. Dem Leser werden durch die sprachliche Verwirrung wiederum Ausdrücke übersetzt. Also sprich, von schwäbisch in badisch.

-FAZIT -

 
Mir hat dieser Krimi mit sehr viel Lokalkolorit sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn es einen Nachfolgeband geben würde.

Übrigens, beim Hinweis auf Andrea Berg musste ich doch sehr schmunzeln. Mehr möchte ich jedoch darüber nicht verraten. :-)

Für die gute Unterhaltung vergebe ich: 4 Sterne

 

  © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Goettle und der König von Biberach
  • Originaltitel:
  • Autor: Olaf Nägele
  • Verlag: Silberburg Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Krimi
  • Seitenzahl: 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-8425-1397-6
  • Erscheinung: 1. März 2015