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07 März 2022

✒ Rezension (Der Mann, der zweimal starb / Richard Osman)


Der Mann, der zweimal starb 
ist der zweite Band des unterhaltsamen Seniorenquartetts und der "Mordclub" Reihe
 von Richard Osman. Die Reihe umfasst bislang zwei Bände und startete im Jahr 2021 mit dem Titel "Der Donnerstagsmordclub".


Allgemeines:

Deutsche Erstveröffentlichung: 21.01.2022 als Taschenbuch mit 448 Seiten
ISBN:  978-3471360132 - Preis: 16,99 €   
und als ebook für 12,99 €
Originaltitel: The Man who died twiece (erschienen 2021)
Übersetzt durch: Sabine Roth
Meine Rezension zu Band 1: Der Donnerstagsmordclub


Klappentext:

Da hat er sich in etwas reingeritten, der gute Marcus Carmichael. Und jetzt soll Elizabeth ihm da wieder raushelfen. Dabei sollte ihr ehemaliger Geheimdienst-Kollege doch eigentlich wissen, von wem man besser keine Diamanten mitgehen lässt, wenn man sich gerade auf einem Einsatz für den MI5 befindet. Dazu gehört ganz bestimmt: die New Yorker Mafia. Ist die erst einmal im Spiel, geht es ziemlich sicher bald jemandem an den Kragen.

Doch auch Profimörder können Fehler machen, etwa ihrem Handwerk in der Seniorenresidenz Coopers Chase nachzugehen. Denn wer hier mordet, dem ist der Donnerstagsmordclub auf den Fersen, und der macht, schneller als ihm lieb sein kann, aus dem Jäger den Gejagten. Für die vier rüstigen Senioren heißt es: Endlich ist wieder Donnerstag!


Mein Leseeindruck:

Wie man bereits aus dem ersten Satz: "Diese Frau aus dem Ruskin Court, mit der ich mich unterhalten habe, hat gerade eine Diät angefangen." entnehmen kann, geht es bei dieser Reihenfortsetzung um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. 😉

Schon nach wenigen Seiten hatte ich mich wieder in die Welt der vier Senioren eingelebt. Hier war es wirklich von Vorteil, dass ich erst kürzlich den ersten Band gelesen habe. So hatte ich nur wenig Probleme, mich auf die Protagonisten einzulassen und ihrem heimlichen Hobby zu folgen. 

Allerdings möchte ich nicht versäumen zu erwähnen, dass mir die Geschichte, gerade zu Beginn, etwas zäh erschien. Es dauerte eine Weile, bis ich Gefallen an dem Geheimdienst-Spiel gefunden hatte. Irgendwie wollte der Funke nicht so richtig überspringen. Nach etwa der Hälfte des Krimis hatte ich den Eindruck, dass der Autor nun einen Zahn zulegen würde. Es kam Spannung auf, so dass ich mit einem Grinsen das Buch beendet habe. 

Fazit:

Endlich wieder Donnerstag! So könnte man den Einstieg in die Reihenfortsetzung auch beschreiben. Der Autor hatte auch dieses Mal, mit viel Geschick, die vier Senioren auf Ermittlertour geschickt und herauskam ein spannender, unterhaltsamer, wenngleich auch anfangs etwas zäher zweiter Band. Ich hoffe, dass der Autor noch viele Ideen für weitere Fälle mit dem Seniorenquartett auf Lager hat.


Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐

Einen kleinen Hinweis habe ich noch: Ich habe zur Bildbearbeitung ein Foto von Pixabay gewählt. An dieser Stelle, vielen Dank an Pixabay für die kostenlosen Fotos und dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Buchcovers.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen.

24 Januar 2022

✒ Rezension (Der Donnerstagsmordclub / Richard Osman)

 


Der Donnerstagsmordclub ist der erste Band der Mordclub Reihe von Richard Osman. Der Band trägt im englischsprachigen Original den Titel "The Thursday Murder Club". Die Reihe umfasst bislang zwei Bände. Die deutschsprachige Reihe startete im Mai 2021.


Allgemeines:

Deutsche Erstveröffentlichung: 03.05.2021 als Klappenbroschur mit 464 Seiten
ISBN:  978-3471360149 - Preis: 15,99 €  
und als ebook für 12,99 €
Das Original wurde übersetzt von: Sabine Roth


Über das Buch (lt. Amazon):


Mein Leseeindruck / Fazit:
Das Cover finde ich sehr interessant. Es ist zwar kein direkter Eye-Catcher, dennoch finde ich die Farbgestaltung ansprechend. Es vermittelt den Übergang von Tag in Nacht oder umgekehrt. Irgendwie auch stimmig zur Story.

Der Autor startet ohne Prolog direkt mit der Vorstellung der Seniorenresidenz und seinen wichtigsten Akteuren. Es klingt harmonisch, zeigt aber auch wie Fassettenreich solch ein Zusammenleben sein kann.

Schnell wird auch der Titel des Buches klar. Ich finde es witzig, wenn sich ältere Herrschaften solch einem Hobby widmen. Schade, dass ich solche Clubs nicht kenne. Okay, ich wohne weder in einem Seniorenheim, noch habe ich das entsprechende Alter. Aber wer weiss ...

Die Idee, die hinter dem Buch steckt, hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Umsetzung etwas zu ausschweifend. Klar, die älteren Herrschaften haben viel zu erzählen und oft reihen sich auch nur Bruchstücke aneinander. Für mich, als Lesende, fand ich es jedoch langatmig und an vielen Stellen viel zu ausufernd, so dass der rote Faden ständig abzubrechen drohte. Nur durch viel Disziplin habe ich bis zum Ende durchgehalten. 

Am Ende kommt dann auch der Hinweis auf die Fortsetzung. Ob ich diese lesen werde? Hm... das bleibt abzuwarten.

Fazit:

Der Donnerstagsmordclub ist der erste Band der Krimireihe um vier altere Herrschaften, die sich in einer Seniorenresidenz kennenlernen und einem gemeinsamen Hobby nachgehen, nämlich dem Detektivspiel. 

Der Kriminalfall ist jedoch nicht der Kern dieses Reihenauftaktes. Es geht vielmehr um die Bewohner von Coopers Chase, dem Seniorenheim. Recht ausschweifend wird von ihnen erzählt und auch die einzelnen Szenen sind eher langatmig, als spannend. Es ist ein sehr ruhiger Krimi, der wohl die Ruhe der Senioren vermitteln soll. Auch die Gedankensprünge wurden gut aufgegriffen, jedoch sehr zum Leidwesen der Spannung.

Die Protagonisten erscheinen glaubhaft und die gewählten Charakteren passen sehr gut zum Plot. Am Ende wartet dann der Hinweis auf die Fortsetzung.


Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐  


Einen kleinen Hinweis habe ich noch: Ich habe zur Bildbearbeitung ein Foto von Pixabay gewählt. An dieser Stelle, vielen Dank an Pixabay für die kostenlosen Fotos und dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Buchcovers.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen.

29 Mai 2020

✒ Rezension (Rheinblick / Brigitte Glaser)

Liebe Blogleser und Romanleser,

der neuste Roman von Brigitte Glaser ist als Hardcover Ausgabe am 22.02.2019  im  LIST VERLAG erschienen und trägt den Titel RHEINBLICK.




Und hier ist meine Rezension dazu: 

29 November 2019

✒ Rezension (Die Tote im Fechtsaal / Helga Glaesener)

Liebe Blogleser und Freunde historischer Roman,

heute darf ich euch einen neuen Roman vorstellen:

DIE TOTE IM FECHTSAAL von HELGA GLAESENER

Ein historischer Roman vor der Kulisse der Dresdner Semperoper.


 
Und hier ist meine Rezension dazu:

12 Juli 2019

✒ Rezension (Doggerland: Fehltritt / Maria Adolfsson)

Liebe Blogleser und Freunde des Thrills,

die neueste Krimientdeckung aus Skandinavien, so wird der 1. Band der DOGGERLAND Trilogie von MARIA ADOLFSSON vorgestellt. Der Auftakt ist am 27.12.2018 im LIST VERLAG erschienen.


Und hier ist nun meine Rezension dazu:


17 Januar 2019

✒ Rezension (Vielleicht tanzen wir morgen / Ruth Hogan)

Liebe Blogleser,

heute präsentiere ich euch einen Roman, der im Original "The particular Wisdom of Sally Red Shoes" heißt, also zu deutsch: Die besondere Weisheit der Sally Red Shoes.
Was hat es mit dieser Sally auf sich? Wer ist sie überhaupt?
Wenn ihr mehr wissen möchtet, dann dürft ihr hier gerne

09 November 2018

✒ Rezension (Ein Gentleman in Moskau / Amor Towles)

Towles erschafft mit Graf Rostov einen grundsympatischen Hauptcharakter, der dem Leser sofort ans Herz wächst. Für lange Herbstabende bei Tee und Gebäck.
Isar aktuell, Sebastian Geiger, 14.09.2017

Zur Story:


Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert Rostovs Leben von Grund auf. Für das Mädchen wächst der Graf über sich hinaus.

Mein Leseeindruck:

Unvorstellbar! Da erhält man die Strafen, ein Lebenlang in einem Hotelzimmer zu verbringen. Was sich vielleicht anfänglich noch spannend und interessant anhört, kann aber auch sehr belastend sein.
So wie auch der Autor hier die Geschichte eines Mannes beschreibt, der seit 1922 unter Hausarrest steht.

Der Leser begleitet Graf Rostov über einen Zeitraum von drei Jahrzehnte und nimmt an den Veränderungen teil.
Was anfänglich noch sehr interessant gestaltet schien, war jedoch ab etwa der Hälfte irgendwie langatmig. Ich hatte das Gefühl, als würde der Autor selbst von einer Langeweile getrieben. Ob das eine gute Ausgangsbasis für einen Roman ist?

Mit war auch die Geschichte etwas zu russisch. Okay, der Titel hatte natürlich schon Aufschluss auf den Handlungsort gegeben, dennoch waren mir die Lobpreisungen auf die russischen Autoren doch etwas zuviel.

Fazit:

Es ist ein sehr gefühlvoller Roman, der mich allerdings nicht allzulange begleiten wird.
Der Preis von 22,00 € für ein Hardcover erachte ich jedoch als etwas zu hochpreisig.

Weitere Information zum Buch erhalten Sie hier: List (Ullstein) Verlag

Spannung: 📖 📖 📖     Unterhaltung: 📖 📖 📖        Protagonist: 📖 📖 📖   


Vielen Dank an netgalley für das Rezensionsexemplar.
 
 
 © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

12 Oktober 2018

✒ Rezension (Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge / Ruth Hogan)



 
   
Bildrechte beim Verlag
   

 
    Titel: Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    Autor: Ruth Hogan
    erschienen im List Verlag
    Ausgabe: Hardcover
    Genre: Roman
    Seitenzahl:  320
    ISBN 9783471351475   
    Erscheinung: 19. Mai 2017








 

Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:
Es lag wohl an der Taschenuhr, dass mir dieses Buch ins Auge gefallen ist.  Denn erst danach habe ich auf den Titel geachtet.


17 August 2016

✒ Rezension (Cornwall mit Käthe / Stephanie Linnhe)

Hier geht es zur Verlagsseite - klick

Also irgendwie hatte es mir das Cover bereits in der Buchhandlung angetan. War es wegen "Cornwall"? Ich mag diese englischen Landschaften. Oder war es wegen "Käthe", womit ich eine ältere Dame assoziieren? Oder war es gar die Mischung aus allem? Ich weiß es nicht. Aber eines wr absolut klar... ich wollte diesen Roman lesen.

Sehr zu meiner Überraschung, habe ich bei der kurzen Autorenvorstellung gelesen, dass die Autorin ganz in meiner Nähe wohnt. Hm...warum hatte ich aber noch nie von ihr gehört bzw. gelesen? Fragen über Fragen!

"Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von neuem beginnen." (Seite 31)

Bereits beim ersten Satz hatte ich ein leichtes Grinsen im Gesicht: "Frauen können vieles gleichzeitig: morgens im Bad auf dem Klon hocken, Zähneputzen und dabei nachschauen, wer was getwittert hat, funktioniert schon seit langem einwandfrei." Na, wenn das nicht witzig...ähem...interessant klingt!

Aber genauso heiter ging es auch weiter. [Achtung Spoilergefahr] Nachdem ihre Tante ihr seit Jahren vom Cornwall vorschwärmt, möchte Juna nun auch mal dort ihren Urlaub verbringen. Aber alleine reisen? Nein, das kommt nicht in Frage! Nachdem all ihre Freunde und Bekannten aus den verschiedensten Beweggründen abgewunken haben, geht sie den Weg über eine Onlinereisebörse. Auch hier findet sie zwar jede Menge komische Typen, aber irgendwie nicht den richtigen Reisepartner. Hm...wie wäre es mit einer geführten Bustour? Man wird überall hinkutschiert und hat jede Menge Leute um sich. Muss sich also um nichts Gedanken machen. Und so trifft Juna im Bus auf Käthe. Und Käthes Enkel...äh...Handy.

Aber mehr möchte ich nicht verraten, da man dieses Buch unbedingt lesen sollte. Die mir bis dahin unbekannte Autorin, hatte es wirklich geschafft, dass ich den Sonntag nur mit lesen verbracht habe. Ich wollte und konnte das Buch einfach nicht aus den Händen legen.
Auf humorvolle Art beschreibt Stephanie Linnhe, eine tolle Liebesgeschichte, die absolut real klingt. So könnte es tatsächlich laufen. Die Protagonisten waren detailliert dargestellt, so dass jede Handlung Hundertprozentig nachempfunden werden konnte.
Die Beschreibung der Landschaften und Szenen war so bildhaft  dargestellt, dass ich mich fast als Zuschauer gefühlt habe. Ich konnte beim Lesen fast schon das Knistern von Mads und Juna spüren.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mir die Autorin auf jeden Fall merken werde, da mich dieser Roman absolut überzeugt hat. Tolle Geschichte mit genauso tollen Protagonisten. Velen Dank für die heiteren Lesestunden.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Cornwall mit Käthe
  • Autor: Stephanie Linnhe
  • erschienen im List Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Roman 
  • Seitenzahl: 432 Seiten
  • ISBN 978-3548612751
  • Erscheinung: 16. Juni 2016


Na, konnte ich dich auf dieses Buch neugierig machen? Dann kann über diesen Link das Buch bestellt werden.
Der Ertrag, der durch das Bestellen mittels dieses Buttons generiert wird, ermöglicht weitere Gewinnspiele auf meinem Blog. Und wer weiß, vielleicht bist du der nächste Gewinner.


15 Juli 2016

✒ Rezension (Die Beutelschneider / Helga Glaesener)



Wieder mal ein Buch der Autorin, das mir sehr gut gefallen hat. Detailliert wird das Leben einer Gaunerin beschrieben, die zu einem besseren Leben bekehrt werden soll. Sehr deutlich werden dabei auch die Gewissenskämpfe des Mädchens. Auf der anderen Seite erleben wir einen jungen Mann, der Theologie studiert, ohne es wirklich zu wollen, dem dann aber doch die Herkunft wichtiger ist und sich für seine Mitmenschen einsetzt. Die Zwistigkeiten der Protagonisten werden sehr deutlich aufgezeigt und der Leser spürt sehr deutlich, welche gedanklichen Kämpfe die einzelnen Personen durchleben. Die Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben, so dass man sich direkt in die Szenen hineinversetzen konnte.
Leider kann ich nicht die volle Punktzahl vergeben, da mir sehr viele Worten unbekannt waren und ich hierzu immer Wikipedia befragen musste, was für den Lesefluss nicht gerade förderlich ist. Hier wäre ein Glossar angebracht.
Da mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefällt, werde ich ihren historischen Romanen weiterhin treu bleiben.

22 Juni 2016

✒ Rezension (Die Reise der Amy Snow / Tracy Rees)



- Mein Leseeindruck -

Schon das Cover hatte mich fasziniert. Eine Frau im roten Kleid läuft durch Laub auf ein altes Haus zu. Dieses Farbenspiel gefällt mir sehr gut. Es strahlt eine gewisse Wärme aus, jedoch wirkt es gleichzeitig auch mysteriös, zweifeln und unbeständig.

Anfangs war ich etwas irritiert, aber gleichzeitig auch neugierig. Warum? Na ja, Aurelia findet ein Baby und rennt los. Hier fehlte mir ein bisschen der Gedanke warum, weshalb, und vor allem, wer genau ist Aurelia. Dennoch hatte ich den Drang unbedingt weiterlesen zu wollen, nein weiterlesen zu müssen.
Schon nach wenigen Sätzen war in gefangen. Gefangen inmitten einer sehr beeindruckenden Geschichte aus der Zeit des viktorianischen Englands.
Die Autorin versteht es, den Leser gedanklich mit eine ganz eigene Welt zu entführen. Eine Welt voller Entbehrung aber auch Hoffnung. Eine Geschichte voller Emotionen. Nun muss ich jedoch auf einen negativen Punkt ansprechen. Teilweise waren mir die Emotionen und Gedanken viel zu seitenfüllend. Ein bisschen Weniger wäre meines Erachtens hier viel Mehr gewesen. Stellenweise zog sich die Geschichte sehr in die Länge. Sie war nicht uninteressant, nein, hatte aber dennoch gewisse Längen.

Die Hauptprotagonisten hat mir sehr gut gefallen. Sehr gut charakterisiert, so dass ich sie bei ihren Handlungen bildlich vor mir sehen konnte. Auch ihre Gedanken konnte ich, zumindest größtenteils, nachvollziehen.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Eine tolle Unterhaltung für ruhige Lesestunden.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Die Reise der Amy Snow
  • Autor: Tracy Rees
  • erschienen im List Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Historischer Roman
  • Seitenzahl: 480 Seiten
  • ISBN-13 9783471351369
  • Erscheinung: 14. März 2016


Na, konnte ich dich auf dieses Buch neugierig machen? Dann kann über diesen Link das Buch bestellt werden.
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