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08 Juli 2021

✒ Rezension (Am Ende der Unschuld / Silke Ziegler)


Am Ende der Unschuld von Silke Ziegler ist im Juni 2021 im grafit Verlag erschienen.


Über das Buch (lt. Verlag):
Journalistin Milla Seiffert erhält die Chance ihres Lebens: Sie soll einen Leitartikel über den verurteilten Mörder Robert Hoffmann schreiben, der seit fünf Jahren in einem Pariser Gefängnis sitzt.

Bei den Interviews mit dem Gefangenen kommen Milla zunehmend Zweifel an dessen Schuld. Kann sie ihrem Instinkt trauen, der sie glauben lässt, dass bei der Verurteilung Fehler gemacht wurden und Hoffmann womöglich so unschuldig ist, wie er behauptet? Oder spielt der charismatische Mann ein perfides Spiel mit ihr? Als es im Gefängnis zu einem brutalen Zwischenfall kommt, trifft Milla eine folgenschwere Entscheidung ...

25 Juli 2019

✒ Rezension (Nie zu alt für Heavy Metal / Frank & Homma)

Liebe Blogleser und Freunde guter Kriminalromane,

der zweite Band der V.I.E.R. Reihe  von ELISABETH FRANK und CHRISTIAN HOMMA ist am 25.07.2019 als Taschenbuch im GRAFIT VERLAG erschienen und trägt den Titel NIE ZU ALT FÜE HEAVY METAL.
 
Bildrechte beim Verlag
Und hier ist meine Rezension dazu: 

03 August 2018

✒ Rezension (Nie zu alt für Casablanca / Frank & Homma)


Liebe Blogleser und Freunde humorvoller Krimis,

der Krimiauftakt der V.I.E.R. Reihe  von ELISABETH FRANK und CHRISTIAN HOMMA ist am 16.07.2018 als Taschenbuch im GRAFIT VERLAG erschienen und trägt den Titel NIE ZU ALT FÜR CASABLANCA.



Und hier ist meine Rezension dazu: 
 

26 Juli 2018

✒ Rezension (Yasemins Kiosk: Zwei Kaffee und eine Leiche / Christiane Antons)

Es war ein Knochenjob. (1. Satz)

Bildrechte beim Verlag - Leseprobe

Zum Inhalt:

In einem Mehrfamilienhaus in Bielefeld treffen drei Frauen aufeinander, deren Biografien kaum unterschiedlicher sein könnten. Vermieterin Dorothee Klasbrummel hat seit fünfzehn Jahren die eigenen vier Wände nicht verlassen, sich ihr heiteres Gemüt aber trotzdem bewahrt. Polizistin Nina Gruber verbringt ihr Sabbatjahr nicht wie geplant an malerischen Stränden, sondern pflegt ihre schwierige Mutter. Die junge Kioskbesitzerin Yasemin Nowak liebt das Leben und lässt in der Liebe nichts anbrennen, allerdings bereiten ihr die zunehmend unheimlicher werdenden Briefe eines heimlichen Verehrers Sorge.
Als im Altpapiercontainer des Kiosks eine Leiche gefunden wird, tun die drei ungleichen Frauen sich zusammen und ermitteln auf eigene Faust. Primär, um sich von den eigenen Problemen abzulenken. Doch diese Rechnung geht nicht auf …



Mein Leseeindruck:

Mit einer kräftigen Packung Humor begleitet Die Autorin ihre Leser durch den Krimi. Da wird mal Bielefeld auf den Arm genommen, über den Dialekt gefeixt, ja auch der Zweifel an der Nützlichkeit eines SUVs in der Stadt wird mit leichten Zwinkern auf die Schippe genommen. Die Autorin hat sich wirklich viel einfallen lassen, zwischen dem Kriminalfall auch noch eine gehörige Portion Unterhaltung miteinzubinden.
Leider... ja, und ich meine wirklich leider... leidet die Spannung durch das sehr ausufernde Randgeschehen sehr. Seitenlang, und das nicht nur ein Mal, ist von dem Krimi überhaupt nichts zu spüren. Oder hatte ich mich einfach vom Untertitel und dem Klappentext nur blenden lassen und es ging gar nicht um die Leiche? Es geht vielmehr um die Anbahnung einer Beziehung zwischen Nina und Tim. Dieser Part nimmt den meisten Platz ein. Gefühlte zwei Drittel geht es nur um die beiden und den Beginn ihrer Beziehung. Gut, zwischendurch wird dann mal wieder fünf Sätze lang ermittelt. Aber weniger in der anfänglichen Sache mit dem Toten, nein, es gibt ja noch einen weiteren Handlungsstrang - nämlich Yasemins Stalker. Von dem Toten ist irgendwie so gar keine Rede mehr. Die Story plätschert so vor sich hin, bevor sie auf den letzten Seiten dann endlich wieder zum Toten bzw. dem Mordfall zurückkehrt. Der Schluss hält dann noch ein par kleine Überraschungen parat, die man aber auch nur mit einem Aha! statt einem Wow! zur Kenntnis nimmt.

Nun möchte ich noch ein paar Worte zum Cover und Klappentext loswerden, die jedoch in meiner Bewertung nicht berücksichtigt werden, da sie oft vom Verlag und nicht vom Autor bestimmt werden. Das Cover mit dem Kiosk gefällt mir sehr gut. Auch die Farben wurden sehr stimmig gewählt. Der Klappentext macht neugierig. Die drei Frauen werden kurz vorgestellt, so dass der Leser sich gleich in einer illustren Gruppe wähnt.


Fazit:

Lesefrust oder Lesegenuss? Hm...irgendwie beides. Dieses Buch lebt ganz klar durch seine Protagonisten. Diese wurden sehr detailliert charakterisiert und bildhaft zum Leben erweckt, ebenso Land und Leute. Aber, reicht das für einen Krimi? War das überhaupt ein Krimi oder doch eher ein Roman mit einer kleinen kriminalistischen Einlage? Spannung jedenfalls, wird man in dieser Geschichte vergeblich suchen, jedoch ist jede Menge Witz und Charme enthalten.
Deshalb Lesefrust - im Hinblick auf Spannung, Ermittlungen und kriminalistische Handlung. Und Lesegenuss - im Hinblick auf das ganz so ernstzunehmende Leben in Bielefeld und einer Liebesgeschichte. 

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -

Vielen Dank an #netgalley.de für das Rezensionsexemplar.