Freitag, 3. August 2018

79/2018: Nie zu alt für Casablanca / Elisabeth Frank & Christian Homma

Untertitel: V.I.E.R auf Kreuzfahrt
Bildrechte beim Verlag



   Titel: Nie zu alt für Casablanca  

    Reihe:
    Autor: Elisabeth Frank & Christian Homma

    erschienen im grafit Verlag

    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 347 Seiten 
    ISBN 978-3-89425-583-1
    Erscheinung: 16.07.2018

   Meine Bewertung: 📖 📖 📖 📖


Zum Inhalt:
Sonne Meer und Nervenkitzel
Gero Valerius, Ina-Marie, Eleonora und Rüdiger - in Kindertagen spielten sie am liebsten Detektiv und lösten als V.I.E.R. Verbrechen. Doch nach dem Abitur haben sie sich aus den Augen verloren. Knapp vierzig Jahre und einige Schicksalsschläge später finden sie unverhofft wieder zusammen. Die umtriebige Ina ist nämlich überzeugt davon, einem Skandal auf die Spur gekommen zu sein: Elfenbeinschmuggel per Kreuzfahrtschiff von Afrika nach Spanien. Definitiv ein Grund, V.I.E.R. zu reaktivieren!
Witz, Charme und jede Menge Einfallsreichtum – das Leben an Bord eines Luxusliners gerät


Mein Leseeindruck:
Obwohl ich sehr gut in die Geschichte eingefunden habe, hatte ich das Gefühl, dass ich den Anfang verpasst hätte. Klar, die Protagonisten werden zwar vorgestellt, aber meines Erachtens leider viel zu knapp. Ich wusste lange Zeit gar nicht so richtig, mit wem ich es zu tun hatte. Wer mit wem, wie verbändelt war usw.  Auch wurden anfangs immer wieder Andeutungen zu vorherigen Erlebnissen der vier Protagonisten gemacht. Ich habe mehrmals geprüft, aber keinen Hinweis auf einen Vorgängerband gefunden.

Die vier Protagonisten (Valerius = Gero, Ina, Elli und Rüdiger) wirken alle auf ihre spezielle Art sympathisch. Was sich anfangs als kleine Sticheleien zeigt, fügt sich im Laufe der Story zu einer tiefen Freundschaft, die mit Respekt gekrönt ist.

Eine Sache hat mich jedoch sehr stutzig gemacht. Kriegt man wirklich so schnell einen Job als Hostess auf einem Kreuzfahrtschiff. Wir sprechen hier von einem Zeitraum von 3 Wochen vor Abfahrt. Das finde ich doch mehr als merkwürdig. Aber bei Ina scheint das ohne Probleme funktioniert zu haben. Wahrscheinlich hat die Reederei gerade nur so auf sie gewartet. *grins*

Witzig fand ich die kleine Romanze, die sich zwischen Rüdiger und Schackeline hätte anbahnen können. Wäre da nicht ein toller Superheld dazwischen gekommen. *lach*   Jedoch war es so, dass solche Randgeschichten einfach nur die Seiten füllten, aber nichts mit dem Fall zu tun hatten. Und solche Nebenstränge gab es leider einige.

Sehr interessant fand ich, dass ich während des Lesens eine kleine Schiffsführung erhalten habe. Küche, Lagerräume etc. Alles wurde sehr präzise beschrieben, so dass ich als absolute Landratte mir dieses Kreuzfahrschiff gut vorstellen konnte.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
Das Cover ist natürlich sehr passend zum Thema gewählt. Die Farben sind sehr auffällig und wird gerade in der Urlaubszeit zum Eyecatcher.
Der Klappentext zeigt in kurzen Worten den Inhalt des Krimis auf. Er wirkt vielversprechend und macht neugierig.

Lesespaß oder Lesefrust?

Abgesehen von den vielen Randgeschehnissen fand ich den Krimianteil sehr gelungen. Die Protagonisten waren allesamt gut charakterisiert, wenngleich ich mir am Anfang etwas ausführlichere Vorstellungen der mitwirkenden Personen gewünscht hätte. Aber vielleicht wird darauf ja im nächsten Band etwas mehr eingegangen. Ja, das soll heißen, dass ich mir eine Fortsetzung wünsche.


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