Das hier vorgestellte Buch "Eisenhut und Apfelstrudel" von Jessica Müller ist 2018 im Weltbild Verlag erschienen und von Bastei Lübbe wieder auferlegt.
Die Autorin beweist geschickt, wie man den Leser sofort in den Bann zieht. Hirschberg ist ein sympathischer Charakter, in dessen Verzweiflung man sich leicht hineinversetzen kann, insbesondere wenn es darum geht, Isobels aufdringliche Art zu ertragen. Die einzelnen Szenen sind zwar überspitzt, aber dennoch witzig dargestellt und zeigen den Charme der Regionalität.
Man sollte in diesem Krimi kein großes Blutvergießen oder Actionelemente erwarten, es ist vielmehr die Freude an bayrischer Dorfgemeinschaft und dem teils deftigem Humor.
Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:
ISBN: 9783959738057
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Taschenbuch mit 320 Seiten
Erscheinungstermin: 2018
Zum Inhalt:
Krindelsdorf bei München: Hier ist die Welt noch in Ordnung. Denkt man. Doch als Hauptkommissar Hirschberg Zeuge des Mordes an der Bürgermeistergattin Helga Seitlbach wird, zeigt sich: Nichts ist, wie es scheint. Wer hat der unbeliebten First Lady des Dorfes das Gift des Blauen Eisenhuts in den Apfelstrudel gemischt?
Mein Leseeindruck/Fazit:
Ein tödlicher Leckerbissen
Mit dem Reihenauftakt "Eisenhut und Apfelstrudel" lernen wir den Münchner KHK Alex Hirschberg kennen. Dieser steht eher privat als beruflich, vor einer wahren Herausforderung: Er möchte nämlich das Erbe seines Großonkels Xaver im vermeintlich idyllischen Krindelsdorf angetreten und plant gleichzeitig seine Hochzeit mit Susan. Und als ob das nicht genug wäre, taucht Susans nymphomanische Tante Isobel auf, die sich auch prompt in einen Pornoproduzenten verliebt, der das geerbte Haus des Großonkels in ein Filmstudio umzuwandeln. Und um alles noch zu toppen, gibt es auf dem Dorffest noch eine Tote. Somit sind die Grundlagen für einen regionalen, unterhaltsamen Krimi geschaffen.
Die Autorin beweist geschickt, wie man den Leser sofort in den Bann zieht. Hirschberg ist ein sympathischer Charakter, in dessen Verzweiflung man sich leicht hineinversetzen kann, insbesondere wenn es darum geht, Isobels aufdringliche Art zu ertragen. Die einzelnen Szenen sind zwar überspitzt, aber dennoch witzig dargestellt und zeigen den Charme der Regionalität.
Man sollte in diesem Krimi kein großes Blutvergießen oder Actionelemente erwarten, es ist vielmehr die Freude an bayrischer Dorfgemeinschaft und dem teils deftigem Humor.
Fazit: 320 Seiten voller bayrischer Charme - ⭐⭐⭐⭐⭐
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