Der hier vorgestellte Krimi "15.35 Uhr ab Niebüll" von Andreas K. Buchholz ist 2026 erschienen.
Zum Inhalt:
Eigentlich wollte Grete nur ihrem Cousin Paul in seiner Pension in Munkmarsch unter die Arme greifen. Doch schon ihre Zugfahrt, 15:35 Uhr ab Niebüll, endet abrupt: Im Nachbarabteil liegt eine Tote - zwischen Reisegepäck und Labradoodle. Unfall oder Mord?
Statt Dünen, Klatsch und Halbpension ermittelt Grete schon bald auf eigene Faust. Ihre Spurensuche führt von der schillernden Kunstszene in Kampen bis aufs dänische Festland. Dabei stößt sie auf Geheimnisse, die manche lieber im Meer versenkt hätten – und bringt sich prompt selbst in die Schusslinie.
Mit trockenem Humor und messerscharfem Spürsinn jagt Grete einen Mörder. Zwischen Pensionsalltag und Mordermittlungen kreuzt plötzlich auch eine alte Liebe ihren Weg.
Grete Engels soll ihren Cousin unterstützen, der eine Pension auf der Insel führt. Doch bereits während der Anreise stößt sie auf eine Tote. Als Sekretärin in einem Polizeikommissariat verfügt Grete über Erfahrung, Neugier und detektivisches Gespür – beste Voraussetzungen also, um selbst Ermittlungen aufzunehmen. Zum Glück bleibt sie dabei nicht lange allein.
Der Autor schreibt so anschaulich, dass man sich mitten im Geschehen wähnt: Man riecht förmlich den Zitronenkuchen, hört das Meer rauschen und spürt die besondere Atmosphäre der Insel. Trotz des Titels, der zunächst an einen Agatha-Christie-Klassiker erinnert, entwickelt sich die Handlung angenehm eigenständig.
Besonders gelungen sind die Figuren, die wunderbar miteinander harmonieren. Sympathien und Antipathien entstehen schnell, und Grete wächst einem sofort ans Herz.
Mir hat dieser Reihenauftakt ausgesprochen gut gefallen. Ein unterhaltsamer Inselkrimi mit viel Atmosphäre, liebenswerten Charakteren und einem spannenden Fall. Ich freue mich schon auf Gretes nächsten Einsatz im Wallhof!
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