Der hier vorgestellte Roman "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin ist 2026 im Rütten & Loening Verlag erschienen.
Zum Inhalt:
Da waren nur noch sie beide; ihre erschöpft schlagenden Herzen; das Meer, das sie trug; die Bucht; die sie umarmte. Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne; Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde. Am Abend, bei der Pflege ihrer kranken Mutter; steht ihr eigenes Leben still. Bis Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, der sie an die Ostsee führt, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt; an einen Neuanfang zu glauben. Ein so poetischer wie kraftvoller Roman über zwei Frauen und ihre Suche nach innerer Freiheit.
Mein Leseeindruck/Fazit:
𝙒𝙚𝙣𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝙒𝙚𝙡𝙩 𝙯𝙪 𝙚𝙣𝙜 𝙬𝙞𝙧𝙙, 𝙗𝙡𝙚𝙞𝙗𝙩 𝙙𝙖𝙨 𝙈𝙚𝙚𝙧.
Mit ihrem Roman „DIE BERNSTEINFISCHERIN“ entführt die Autorin, Lisa Quentin, ihre Leserinnen und Leser an die Ostseeküste und in zwei bewegende Lebensgeschichten.
Im Jahr 1943 begegnen wir Ebba, einem Mädchen, das vom Meer und seinen Schätzen fasziniert ist. Besonders Bernstein hat es ihr angetan. Ebba kann die Steine beinahe „lesen“ und entdeckt eines Tages ein außergewöhnliches Exemplar, das ihr Leben nachhaltig verändern wird.
Im zweiten Handlungsstrang lernen wir Julika kennen. Als Bernsteinforscherin beschäftigt sie sich mit der Herkunft und den Einschlüssen dieser faszinierenden Naturwunder. Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre depressive Mutter, die sich immer mehr aus dem Leben zurückzieht. Nach und nach verweben sich die beiden Geschichten zu einem stimmigen Gesamtbild.
Im Jahr 1943 begegnen wir Ebba, einem Mädchen, das vom Meer und seinen Schätzen fasziniert ist. Besonders Bernstein hat es ihr angetan. Ebba kann die Steine beinahe „lesen“ und entdeckt eines Tages ein außergewöhnliches Exemplar, das ihr Leben nachhaltig verändern wird.
Im zweiten Handlungsstrang lernen wir Julika kennen. Als Bernsteinforscherin beschäftigt sie sich mit der Herkunft und den Einschlüssen dieser faszinierenden Naturwunder. Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre depressive Mutter, die sich immer mehr aus dem Leben zurückzieht. Nach und nach verweben sich die beiden Geschichten zu einem stimmigen Gesamtbild.
ℕ𝕚𝕔𝕙𝕥 𝕒𝕦𝕤 𝕛𝕖𝕕𝕖𝕞 𝔹𝕖𝕣𝕟𝕤𝕥𝕖𝕚𝕟 𝕨𝕚𝕣𝕕 𝕖𝕚𝕟𝕖 ℙ𝕖𝕣𝕝𝕖 𝕘𝕖𝕕𝕣𝕖𝕙𝕥. (𝔼𝕤𝕥𝕝𝕒𝕟𝕕.)
Lisa Quentin schreibt ruhig, sanft und einfühlsam, ohne dass die Handlung dadurch langatmig wirkt. Die Protagonistinnen erscheinen sehr lebendig und glaubwürdig. Besonders interessant sind die wissenschaftlichen Einblicke in die Entstehung und Bedeutung von Bernstein.
Lisa Quentin schreibt ruhig, sanft und einfühlsam, ohne dass die Handlung dadurch langatmig wirkt. Die Protagonistinnen erscheinen sehr lebendig und glaubwürdig. Besonders interessant sind die wissenschaftlichen Einblicke in die Entstehung und Bedeutung von Bernstein.
Mir hat der Roman ausgesprochen gut gefallen. Er ist berührend, aber nicht schwermütig, und bietet zugleich unterhaltsame und spannende Momente. Eine faszinierende Mischung aus Familiengeschichte, Wissenschaft und Hoffnung.
Die perfekte Literatur für gemütliche Lesestunden!
