Mittwoch, 15. August 2018

84/2018: Die Leichenzeichnerin / Raiko Oldenettel

Ein verschwiegenes Dorf. Eine geheime Obsession. Ein Mord, der alte Wunden aufreißt …

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   Titel: Die Leichenzeicherin         
    Reihe:  
    Autor: Raiko Oldenettel

    erschienen im Digital Publisher Verlag
    Ausgabe: ebook
    Genre: Historischer Thriller
    Seitenzahl: 291 Seiten 
    ISBN 9783960873907 
    Erscheinung: 1. August 2018
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 14. August 2018

83/2018: Ein dänisches Verbrechen / Frida Gronover


Die Deutsch/Dänin Gitte Madsen ermittelt in ihrem ersten Fall.

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    Titel: Ein dänisches Verbrechen        
    Reihe:  Gitte Madsen (1)
    Autor: Frida Gronover

    erschienen im Ullstein Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 320 Seiten 
    ISBN 9783548289670 
    Erscheinung: 8. Juni 2018
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Inhalt:
Als Bestatterin ist Gitte Madsen darauf vorbereitet, dem Tod ins Auge zu blicken. Doch eine Leiche auf der Terrasse ihres gemütlichen Ferienhauses bringt selbst die patente Halbdänin aus dem Konzept. Schon auf der Fähre von Puttgarden ist ihr ein junger Mann aufgefallen, der sich offenbar bedroht fühlte. Dass er noch am selben Abend tot vor Gittes Tür liegt, kann kein Zufall sein. Was hat es mit den Wikingerrunen auf sich, die dem Toten in die Haut geritzt wurden? Und welche Rolle spielt Gittes Vater, der zwanzig Jahre zuvor in Marielyst verschwunden ist? Zusammen mit Ole Ansgaard, dem einheimischen Kommissar, geht Gitte den Geheimnissen des idyllischen Urlaubsortes auf den Grund.
 
Mein Leseeindruck:
Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch kein Buch mit Handlungsort Dänemark gelesen habe, und bislang mit den skandinavischen Krimis auch irgendwie immer so ein bisschen auf Kriegsfuß stand. Im vorliegenden Fall bzw. Buch war das aber ganz anders. Sofort war ich in der Story angekommen und auch die Protagonisten erschienen mir durchgängig glaubhaft und lebendig.
Jedoch waren mir am Anfang diese Vergleiche Deutschland/Dänemark stellenweise etwas zuviel. Klar, ich habe vieles dadurch gelernt, den Krimianteil hat es aber deutlich geschmälert, was ich persönlich sehr schade fand. Denn gerade die Suche nach Gittes Vater, die Ermittlungen bzgl. der jungen Leiche oder auch Gittes Job hätten Gut und Gerne etwas mehr Aufmerksamkeit benötigt. Stattdessen musste ich aber lesen, dass die Dänen Marzipan und Lakritz in ihre Grillsoßen machen. *würg* oder dass die Dänen das glücklichste Volk wären (ob das am Alkoholgenuss lag, denn hiervon wurde einige Male berichtet). Lakritzeis könnte ich mir hingegen sehr gut vorstellen.
Durch die vielen Nebenschauplätze ist die Ermittlungsarbeit leider etwas ins Abseits geraten. Einige Nebenstränge wurden zwar zum Ende hin zusammengefügt und geklärt, dennoch, wenn man nur den Krimianteil betrachtet, könnte man alles auf hundert Seiten zusammenfassen.
Aber genug gemeckert. *grins*
Die Autorin hat sich jedoch sehr viel Mühe gegeben, die Handlungsorte, Menschen und Gewohnheiten ausführlich und anschaulich zu beschreiben. Somit habe ich richtig Lust auf einen Urlaub in Dänemark gekriegt. Ich möchte mir gerne die beschriebenen Gewohnheiten ansehen und miterleben.
Denn wie sagt schon das verballhornte Lied von Michael Holm: "Dänen lügen nicht" *grins* 
 
 Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover, Klappentext und Preis anmerken.
Ein Cover, das so ein bisschen Urlaubsfeeling vermittelt. Urlaub am Strand, Idylle. Nun ja, der Schein kann trügen. Davon erfährt man im Klappentext. Dieser vermittelt, dass es wohl mehrere Handlungsstränge geben wird. Wobei jeder einzelne Handlungsstrang  neugierig macht. Zum Preis! Na ja, das ist so eine Sache. Ich finde 10,00 € für einen Krimi mit 320 Seiten nicht wirklich günstig. Wer jedoch zum ebook greifen möchte, kann dieses für 8,99 € tun.
 
Lesespaß oder Lesefrust?
Lesespaß und zugleich Motivator Dänemark mal wieder zu besuchen. Die Menschen wurden so bildhaft beschrieben, dass ich unbedingt mal dorthin möchte. Auch deshalb war der Krimi schon ein großer Lesespaß.
Gut, es gab ein paar kleine Kritikpunkte, was auch der Grund war, weshalb ich nicht die volle Punkt- bzw. Sternchenzahl vergeben kann.
Alles in Allem hat mir dieses Buch sehr großen Spaß gemacht und ich warte nun gespannt auf eine Fortsetzung.
 
 
 Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -
 
Vielen Dank dem Ullstein Verlag und der Autorin Frida Gronover für das Rezensionsexemplar, sowie Lovelybooks für die Durchführung der Leserunde.
Der Autorin möchte ich noch einmal recht herzlich für die Begleitung der Leserunde danken. Einige Schwachstellen, Missverständnisse und Unklarheiten konnten so bereinigt werden und ein netter, humorvoller Austausch ist einfach goldwert. Vielen Dank dafür.

Freitag, 10. August 2018

82/2018: Die Räuberbraut / Astrid Fritz

Im Wald da sind die Räuber, so lautet ein bekanntes Volkslied. Astrid Fritz begibt sich in Die Räuberbraut auf Spurensuche und erzählt von Liebe, Glück und Hoffnung, aber auch Angst. In der Hauptrolle: Hannes Bückler, besser bekannt unter dem Namen: Der Schinderhannes.


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     Titel: Die Räuberbraut
    Reihe: -
    Autor: Astrid Fritz

    erschienen im Wunderlich Verlag    
    Ausgabe: Hardcover 
   Genre: Historischer Roman
    Seitenzahl: 496 Seiten 
    ISBN 978-3-8052-0293-0   
    Erscheinung: 21. Juli 2017
 
 
 
 
 
Wieder einmal füllte sich die Schankstube zum Abend hin, bis jeder Platz besetzt war. (1. Satz)
 
 
Zum Inhalt:
 
Das Leben an der Seite eines Räuberhauptmanns: dramatisch, romantisch und hochgefährlich Um 1800: Die achtzehnjährige Juliana zieht mit ihrem Vater und ihren Schwestern durch den Hunsrück. Eines Tages lernt sie den berühmtesten Räuberhauptmann der Gegend kennen. Der "Schinderhannes" umwirbt sie, liebt sie, nennt sie seine kleine Prinzessin und ist ihr sogar fast treu. Fortan streift sie mit ihm durch die Lande, bald heiraten sie. Doch kann das Glück an der Seite eines Räubers lange währen?
 
Meine Leseeindruck:
 
Der Schinderhannes . ich hatte schon vieles von ihm gehört, gelesen und gesehen, dennoch kannte ich seinen wahren Namen nicht. Überall war immer nur vom Schinderhannes die Rede, aber wer war er wirklich? Wie wurde er zum Räuberhauptmann? Woher sein Name? All diese Fragen wurden mir in diesem Roman beantwortet.
Immer wieder durfte ich feststellen, wie sehr sich die Autorin mit der Person auseinander gesetzt und recherchiert hatte. So erfuhr ich auch, dass der richtige Name: Hannes Bückler war und sein Vater als Abdecken gearbeitet hatte. Aber auch unter dem Namen: Johannes Durchdenwald trieb er sein Unwesen. Obwohl... Unwesen?
Nun gut, er hatte gestohlen. Man könnte auch sagen, dass er die Reichen etwas erleichtert hat. Aber auch Robin Hood hatte von den Reichen genommen.

Juliana, die Frau an seiner Seite, zeigt sich in ihren Ansichten ziemlich aufgeschlossen und geradlinig.
 
Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
Das Cover passt hervorragend in die Zeit, da es eine historische Szene zeigt. Ob diese jedoch in oder um 1800 angesiedelt ist? Dennoch gefällt mir der Gesamteindruck des Covers.
Der Klappentext macht neugierig. Klar, jeder kennt die Räuber. Das alleine macht schon neugierig auf den Inhalt. Ob die jüngere Generation jedoch den Schinderhannes kennt, wage ich zu bezweifeln. Dennoch erfährt diese Generation doch einiges über den berühmten Räuber.
Mich hat dieser Klappentext jedenfalls sehr neugierig gemacht.
 
Lesespaß oder Lesefrust?
 
Ein sehr interessanter Roman, der aber irgendwie nicht viel Neues verbirgt. Er ist keineswegs langatmig, aber auch nicht wirklich spannend. Es war einfach ein guter Roman mit guter Unterhaltung

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -
 
Vielen Dank dem #Wunderlich bzw. #Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.