23 Oktober 2026

116 / 2026 Ina Haller - Aargauer Alptraum

ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 - 𝕌𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘 

𝗔𝗮𝗿𝗴𝗮𝘂𝗲𝗿 𝗔𝗹𝗽𝘁𝗿𝗮𝘂𝗺  (𝗕𝗮𝗻𝗱 𝟭𝟰) 𝘃𝗼𝗻 𝗜𝗻𝗮 𝗛𝗮𝗹𝗹𝗲𝗿

Ein Mordfall mit Nebenwirkungen 

Im vorliegenden vierzehnten Band um die Verlagsmitarbeiterin Andrina, erzählt uns die Autorin, Ina Haller, eine spannende Geschichte über Familie, Schuld und ein dunkles Geheimnis.

In der unter Denkmalschutz stehenden Villa Boveri in Baden (Schweiz) wird ein Kurier des Pharmaunternehmens, in dem Andrinas Mann arbeitet, erstochen aufgefunden.  Schnell gerät Enrico ins Visier der Ermittler. Um seine Unschuld zu beweisen, beginnt Andrina auf eigene Faust nachzuforschen und stößt dabei auf immer neue Ungereimtheiten.

Der Krimi ist grundsätzlich eigenständig und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Dennoch merkt man, dass es sich bereits um den vierzehnten Band der Reihe handelt. Wer die Entwicklung der Figuren und ihre persönlichen Beziehungen von Anfang an verfolgen möchte, sollte idealerweise mit dem ersten Teil beginnen. Gerade die privaten Einblicke verleihen der Geschichte zusätzlichen Charme und machen Andrina als Protagonistin besonders sympathisch.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man der Handlung schnell folgen kann. Die Spannung bleibt durchgängig erhalten, und die Ermittlungen sorgen für gute Unterhaltung. Gleichzeitig bietet der Roman genügend persönliche Momente, die den Fall menschlich abrunden.

Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Figuren, spannenden Wendungen und neugierig machenden Einblicken in die weitere Entwicklung der Reihe. Auf die nächsten Fortsetzungen darf man gespannt sein.


𝘿𝙞𝙚𝙨𝙚𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙝𝙖𝙗𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪𝙧 𝙍𝙚𝙯𝙚𝙣𝙨𝙞𝙤𝙣 𝙚𝙧𝙝𝙖𝙡𝙩𝙚𝙣.

ᴳᵉˡᵉˢᵉⁿ ᵃᵐ ²³·¹⁰·²⁰²⁶