28 Oktober 2026

117 / 2026 Petra Schier - Tod im Beginenhaus


ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 - 𝕌𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘 

𝗧𝗼𝗱 𝗶𝗺 𝗕𝗲𝗴𝗶𝗻𝗲𝗻𝗵𝗮𝘂𝘀 (𝗕𝗮𝗻𝗱 𝟭) 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗲𝘁𝗿𝗮 𝗦𝗰𝗵𝗶𝗲𝗿 


Die Apothekerstochter. Der Medicus. Ein unbekannter Mörder.

Köln im 14. Jahrhundert: Zwischen duftenden Kräutern, geheimnisvollen Rezepturen und düsteren Gassen beginnt für die Apothekerstochter, Adelina, ein gefährliches Abenteuer. An ihrer Seite steht ein Medicus, klug, eigenwillig und keineswegs frei von Geheimnissen. Als ein unbekannter Mörder zuschlägt, muss das ungleiche Duo ermitteln und zwar bevor es einen weiteren Toten gibt.

Aber beginnen wir von vorn. Adelina ist die Tochter eines Kölner Apothekers und kümmert sich nicht nur um den gesamten Haushalt, sondern unterstützt ihren Vater auch tatkräftig in der Apotheke. Als im Spital der Beginen mehrere Menschen kurz hintereinander sterben, glaubt Adelina jedoch nicht an eine Krankheit oder gar eine Seuche. Für sie steht fest: Es muss sich um Mord handeln.

Gemeinsam mit dem Medicus Neklas Burka, der bei ihrer Familie zur Untermiete wohnt, beginnt sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Während ihr Vater um Adelinas Ruf und ihre Sicherheit fürchtet, lässt sie sich nicht von ihren Nachforschungen abbringen. Heiraten möchte sie ohnehin nicht – oder vielleicht doch?

Man spürt sofort, wie sorgfältig die Autorin zu ihrem Reihenauftakt recherchiert hat. Historische Begebenheiten und frei erfundene Szenen verbinden sich zu einem gelungenen historischen Roman mit spannenden Krimielementen. Die Handlung ist gut aufgebaut, der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten.

Auch die Protagonisten sind sehr anschaulich beschrieben, und das mittelalterliche Köln entsteht beim Lesen vor dem inneren Auge. Insgesamt ein unterhaltsamer und lesenswerter Auftakt der Reihe.


𝘿𝙞𝙚𝙨𝙚𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙝𝙖𝙗𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩 𝙜𝙚𝙠𝙖𝙪𝙛𝙩.

ᴳᵉˡᵉˢᵉⁿ ᵃᵐ ²⁸·¹⁰·²⁰²⁶