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27 April 2022

✒ Rezension (Stille Befreiung / Petra Hammesfahr)


 Stille Befreiung von Petra Hammesfahr ist 2022 im Diana Verlag erschienen. 


Allgemeines:

Deutsche Erstveröffentlichung: 14.03.2022 als Taschenbuch mit 432 Seiten
ISBN:  978-3453292642 - Preis: 16,00 €    
und als ebook für 12,99 €


Klappentext:

Mit achtzehn will Sandra unbedingt der Bevormundung durch ihr Elternhaus entfliehen. Ronnie scheint dafür genau der richtige Mann zu sein. Die Warnungen ihrer Familie schlägt sie in den Wind, realisiert aber schon kurz nach der Hochzeit, dass sie einem Blender auf den Leim gegangen ist. Erst zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter schafft sie den Absprung. Mit der Kleinen zieht Sandra als Pflegerin für die schwerstbehinderte Rebekka in deren Haus. Jedoch die Hoffnung auf ein neues Leben zerbricht, als sie dort eines nachts überfallen wird. Noch ahnt sie nicht, dass der wahre Albtraum erst begonnen hat …

Mein Leseeindruck:


Ich hatte direkt nach dem Lesen des Prologs einen Kloß im Hals und musste nochmal einen Blick auf den Klappentext werfen. Hui, das ließ wirklich einiges an Gefühlschaos erhoffen. Der Schreibstil war erwartungsgemäß kurz und präzise, so dass keine Fragen offen blieben. Die Ereignisse peitschten eines nach dem Anderes. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, dass es mir zuviel werden würde. Die Qualen, sei es seelisch und körperlich, waren enorm und beim Lesen hatte ich das Gefühl, Zuschauer zu sein. 

Fazit:

Erschreckend, ehrlich und schonungslos
Puh, selten habe ich einen Roman gelesen, der mich derartig durch die Seiten gepeitscht hat. Gefühlschaos pur! Die Autorin schafft auf mehr als 430 Seiten eine nahezu beängstigende Grundstimmung mit seelischen und körperlichen Qualen. Brutalität, Unterwerfung, Vergewaltigung, um nur ein paar Schlagworte zu nennen. Für mich war es weniger ein Roman, sondern vielmehr ein Psychothriller. Ohne Unterlass erhält der Leser Einblicke in die brutale Welt eines Peinigers. Ich war jedesmal nach dem Lesen so aufgewühlt, dass ich kaum zur Ruhe bzw. Schlaf gefunden habe.
Dieses Buch beschreibt eine Geschichte, wie sie leider nicht nur im Kopf der Autorin vorkommt. Es ist erschreckend, wie Menschen agieren und dominieren. Mir fehlen noch immer die passenden Worte.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Hinweis: Dieses Buch wurde von mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Einen kleinen Hinweis habe ich noch: Ich habe zur Bildbearbeitung ein Foto von Pixabay gewählt. An dieser Stelle, vielen Dank an Pixabay für die kostenlosen Fotos und dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Buchcovers.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen.

04 Oktober 2021

✒ Rezension (Unter dem Schnee / Katrin Burseg)

 


Unter dem Schnee von Katrin Burseg ist im Oktober 2021 im Diana Verlag erschienen.



Allgemeines:
  • Erschienen am 04.10.2021 als Klappenbroschur mit 400 Seiten für 18,00 €
  • und als ebook für 13,99 €

Wenn du nun wissen möchtest, wie mir dieser Roman gefallen hat, darfst du hier gerne 

15 Mai 2020

✒ Rezension (Die Hölle war der Preis / Hera Lind)







📚 Fazit 📚 

Dieser Roman spiegelt eine Geschichte wieder, die nahezu unfassbar klingt, aber leider sehr nah an der Realität grenzt.









📚 Zum Inhalt 📚

Gisa Stein, genannt Peasy, wächst in Oranienburg nahe Berlin auf. Ihr Traum ist es, Tänzerin zu werden, und sie schafft es bis an die Staatsoper. Doch hier gerät sie in die Fänge der Stasi. In ihrer Verzweiflung versucht sie mit ihrem Ehemann Edgar, einem rebellischen Architekten, in den Westen zu fliehen. In einer kalten Januarnacht 1974 wird das Paar an der Grenze festgenommen und wegen Republikflucht zu fast vier Jahren Haft verurteilt. Was Gisa dann im Frauenzuchthaus Hoheneck durchmacht, ist die Hölle. Von unzähligen Briefen, die Edgar ihr schreibt, erreicht sie nur ein einziger: Er liebt sie und glaubt die Lügen nicht, die im Gefängnis über sie verbreitet werden. Aber Gisa hat ein Geheimnis. Wie hoch ist der Preis dafür?



📚 Mein Leseeindruck 📚 

Die Autorin, bekannt durch ihre gefühlvollen und zugleich auch erschreckenden Tatsachenromane, zeigt in ihrem neuesten Roman den Umgang des Regiems mit Menschen, die das Land aus politischen Gründen verlassen möchte. Reisefreiheit? Nicht möglich! Meinungsfreiheit? Nicht möglich! Willkürlich des Staates? Jederzeit! 

Es fiel mir beim Lesen dieses Buches teilweise wirklich schwer, ruhig zu bleiben. Wie viel war das Menschenleben in der ehemaligen DDR wert? Wer dem Ansinnen des Staates nicht treu ergeben war, stattdessen lieber blind den Parolen gefolgt ist, hatte kaum eine Chance auf ein ruhiges Leben. Der Staat hatte das Sagen und wer nicht spurt, wird verurteilt.

So ja auch im vorliegenden Fall. Begründung: Republikflucht - Strafe: 3 Jahre und 6 Monate und das in Gefängnissen, in denen jegliche Menschlichkeit vor den Eingangstüren abgelegt wird. Schickanen, Erniedrigungen, Demütigungen und Folter, waren dort an der Tagesordnung.

Die Autorin überzeugt durch ihre schonungslose Darstellung der Szenen und bindet diese hervorragend in die Romanerzählung ein. Es gab kaum eine Seite, bei der ich nicht das Wort "unfassbar"  ausgesprochen habe. Der Roman zeigt aber auch auf, mit welchen Kleinigkeit ein Mensch sich schon glücklich schätzen kann. Und wenn am Ende die Freiheit als Preis des Ganzen winkt, wird man so manche Qualen eher ertragen. Vergessen wird man diese jedoch nie.

📚 Buchdetails 📚 


ISBN:  9783453360761
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Flexibler Einband
Umfang:  448 Seiten
Verlag:  Diana

Erscheinungsdatum:  13.04.2020

09 Dezember 2019

✒ Rezension (Vergib uns unsere Schuld / Hera Lind)

Liebe Blogleser und Freunde Tatsachenromane,

der neue Roman von HERA LIND ist am 09.12.2019 im DIANA VERLAG erschienen und trägt den Titel VERGIB UNS UNSERE SCHULD.


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Und hier ist meine Rezension dazu: 

09 September 2019

✒ Rezension (Die Hafenschwester: Als wir zu träumen wagten / Melanie Metzenthin)

Liebe Blogleser und Freunde historischer Romane,

das neue Buch von Melanie Metzenthin ist am 9. September 2019 mit dem Titel "Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten" als Klappenbroschur im Diana Verlag erschienen. Es ist der 1. Band aus der "Die Hafenschwester" Buchreihe.


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Warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte?
 
Gerade in der letzten Zeit sind die Romanreihen um die starken Frauen der Medizin, sehr im Aufwind. Obwohl es selten Neues gibt, bin ich dennoch von den Geschichten um die Krankenhäuser oder Krankenschwestern sehr interessiert. Klar, dass ich nun auch wissen möchte, was sich hinter "Die Hafenschwestern" verbirgt.
 

 
Und hier ist meine Rezension dazu: 

13 August 2019

✒ Rezension (Hinter den Türen / Hera Lind)

Mit dem neuen Tatsachenroman Hinter den Türen schreibt Hera Lind über eine Entscheidung, die viel Freud aber auch Leid mit sich bringt.
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Nebenan öffnete sich das Garagentor. (1. Satz)

Zum Inhalt:

Juliane Bressin hat sich eine fast perfekte Welt geschaffen: treuer Mann, zwei wohlerzogene Kinder, Vollwertkost, Biomüll, Bullerbü. Warum also nicht „drei ganz normale Kinder“ aufnehmen, die übergangsweise eine Pflegefamilie suchen? Doch bald nach Ankunft der Kinder stürzt Julianes hellblauer Himmel ein. Was haben die kleinen Wesen mit thailändischen Wurzeln erlebt? Woran ist der Vater gestorben und warum liegt die Mutter im Koma? Hüten sie ein dunkles Geheimnis? Schon nachwenigen Monaten steht Juliane mit ihrer eigenen Familie an einem Abgrund ...

08 Mai 2019

✒ Rezension (Über alle Grenzen / Hera Lind)

Liebe Blogleser und Leser wahrer Geschichten,

der neue Tatsachenroman von HERA LIND ist am 22.04.2019 als gebundene Ausgabe im DIANA VERLAG erschienen und trägt den Titel ÜBER ALLE GRENZEN.





Und hier ist meine Rezension dazu: 

25 Februar 2019

✒ Rezension (Liebe geht durch den Garten / Ulrike Hartmann)

Liebe Blogleser und Fans großartiger Frauenromane,

der neue humorige Frauenroman von ULRIKE HARTMANN ist am 11.02.2019 als Taschenbuch beim DIANA VERLAG erschienen und trägt den Titel LIEBE GEHT DURCH DEN GARTEN.


Und hier ist meine Rezension dazu:

12 Dezember 2018

✒ Rezension (Die Frau, die frei sein wollte / Hera Lind)

Liebe Blogleser,

sicher habt ihr auch schon mal von Ehrenmorden gehört bzw. gelesen. In dem vorliegenden Tatsachenroman geht es ebenfalls um Unschuld, Ehre und Ansehen in einer türkischen Familie, die in Deutschland lebt.
Wer mehr wissen möchte, darf nun hier gerne

23 Juli 2018

✒ Rezension (Liebe in Reihe 27 / Eithne Shortall)

Mit LIEBE IN REIHE 27 startet EITHNE SHORTALL einen Check-In zur Liebe.

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Titel: Liebe in Reihe 27   
Reihe:   -
Autor: Eithne Shortall
   
erschienen im Diana Verlag
Ausgabe: Taschenbuch
Genre: Roman
Seitenzahl: 384 Seiten 
ISBN 978-3-453-35980-2
Erscheinung: 11. Juni 2018

Meine Bewertung: 📖 📖 📖






Das Self-Check-in-Embargo war seit acht Tagen in Kraft, als eine Frau mit mehreren Tornistern an den Aer Lingus-Schalter trat und, ohne es zu ahnen, die größte Liebesgeschichte im Leben der Cora Hendrick ins Rollen brachte. (1. Satz)


Zum Inhalt:

Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke "2"7 schweben?


Mein Leseeindruck:

Ich muss sagen, dass ich gerade nach den ersten Seiten schon etwas verwirrt war. Auf der einen Seite werden Liebesgeschichten aufgezeigt, die in einem Flugzeug in Reihe 27 angebahnt werden, dann aber wieder die Rückblende bzw. Szenenwechsel zu Cora. Leider hat mich Coras Geschichte nicht wirklich interessiert oder anders gesagt, ich fand sie etwas langatmig.
Auch fand ich es etwas merkwürdig, dass die Flugbegleiterinnen sich so einseitig um ihre Passagiere kümmern. Reihe 27 erhält einen Kaffee, eine nette Betreuung, man nimmt sich viel Zeit für ein Pläuschen, die anderen hingegen: Sorry, aber der Bordservice startet erst in einer halben Stunde. Würde ich diese Ungleichbehandlung auf einem Flug erleben, würde ich bestimmt nicht mehr mit dieser Airline fliegen und mich massiv beschweren. Schließlich bezahlt man ja denselben Preis.

Hingegen hat mir die Geschichte um Sheila und ihre Krankheit gefallen bzw. auch betroffen gemacht. Immer mehr vom Leben zu vergessen, muss echt quälend sein, nicht nur für die Angehörigen, die den langsamen Verfall beobachten. Nein, auch selbst, wenn man feststellt, dass man sich an immer weniger erinnern kann, so sehr man sich auch bemüht. Es ist einfach eine Leere im Kopf.

"Tränen, die man lacht, muss man nicht mehr weinen. " (Zitat - Seite 50)

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
Das Cover wurde sehr treffend gewählt. Das Flugzeug, das ein Herz in den Himmel zeichnet, besser und treffender hätte man wohl kein anderes Cover auswählen können.
Der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig und stimmt den Leser, na ja, es werden wohl eher Leserinnen sein, auf eine lockerleichte Unterhaltung ein.


Lesespaß oder Lesefrust?

Obwohl es in diesem Roman oftmals etwas merkwürdige Begebenheiten gab oder auch ansonsten sich die Story ab und zu mal etwas in die Länge gezogen hat, habe ich diesen Roman sehr gerne gelesen. Er ist nicht zu anspruchsvoll und gerade für die Urlaubszeit das absolut Richtige, sofern man nicht zuviel von der Story erwartet.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -

Vielen Dank an Corinna Schindler vom Freelance Team für das Rezensionsexemplar und den netten Kontakt.

 

05 Juli 2018

✒ Rezension (Die Frauen am Fluss / Katherine Webb)

In Die Frauen am Fluss beschreibt Katherine Webb drei Frauen, die allesamt das große Glück finden wollen.
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    Titel: Die Frauen am Fluss      
    Reihe:    -
    Autor: Katherine Webb

    erschienen im Diana Verlag
    Ausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag
    Genre: Roman
    Seitenzahl: 496 Seiten 
    ISBN 978-3-453-29207-9 
    Erscheinung: 14. Mai 2018
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Inhalt:
 
England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.
 
Mein Leseeindruck:
 
Am Anfang hatte ich große Probleme mich mit den vielen Namen zurecht zu finden, was wohl hauptsächlich daran lag, dass die einzelnen Szenen ineinander übergehen. Hier hätte ich mich eine Trennung bzw. Kennzeichnung gewünscht. Sei es durch einen Absatz, oder auch nur durch eine neue Zeile. Erst so nach und nach kristallisierte sich heraus, um wen es hier hauptsächlich ging und was nur Nebenschauplätze waren.

Eindrucksvoll fand ich die Beschreibungen der Papierfabrik bzw. die Herstellung des Papiers. Hierzu scheint die Autorin wirklich gut recherchiert zu haben.

Insgesamt fand ich die Protagonisten, speziell die weiblichen, sehr gut und detailliert charakterisiert. Sie hatten alle ihren gewissen Charme und wirkten an manchen Stellen sehr natürlich und ihre Handlungen nachvollziehbar. Witzig fand ich den Namen einer Protagonistin: Pudding. Ganz ehrlich, ich hatte diesen Namen noch nie bei einer Person gehört. Irgendwie hatte ich auch bei der Erwähnung ihres Namens immer sofort die Süßspeise vor dem geistigen Auge. Schokopudding...mhhhh....lecker.
Hier würde mich wirklich interessieren, weshalb die Autorin ausgerechnet diesen Namen gewählt hatte.

Aber noch etwas hatte mich überrascht, nämlich die kleine kriminalistische Handlung, die sich durch den gesamten Roman zig. Sie ist zwar nie vordergründig, schwingt aber stets im Hintergrund, sehr dezent mit, und belebt zeitweise auch die Story.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden.
Das Cover wirkt sehr ansprechend. Es verspricht eine leichte Unterhaltung mit einer faszinierenden Geschichte. Ich denke, dass das Cover im Buchladen auf jeden Fall neugierig macht.
Der Klappentext macht neugierig und wird jeden Romanleser, wohl aber mehr Frauen, direkt ansprechen, auch wenn es nur einen klitzekleinen Auszug aus der Lebensgeschichte einer Protagonistin widergibt.

 
Lesespaß oder Lesefrust?
 
3 Frauen, die eigentlich alle das Gleiche wollen, nämlich ihr Glück finden. Jede auf ihre eigene Art.

Zum Schluß möchte ich noch erwähnen, dass ich zusätzlich zum Buch, auch noch das Hörbuch gehört habe. Neben der sehr angenehmen Stimme von Frau Thalbach, die in den entsprechenden Szenen durch Betonungen oder unterschiedliche Klangfarben in ihrer Stimme, dem Roman eine gewisse Würze gegeben haben, fiel mir auf, dass das Hörbuch in andere Kapitel unterteilt ist und auch zwischen den Kapiteln springt. Hier wird die Geschichte zusammenhängender als im Buch erzählt.
 
Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -
 
Vielen Dank dem #DianaVerlag für das Rezensionsexemplar.
 
 
 

16 März 2018

✒ Rezension (Als Luca verschwand / Petra Hammesfahr)

Der Vormittag war hektisch, weil sie nur zu dritt waren. (1. Satz)
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Zum Inhalt:

Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt.

Mein Leseeindruck:

Schon mit den ersten Zeilen, konnte ich die Spannung spüren. Sehr gut konnte ich mir die Situation im Drogeriemarkt vorstellen, wohl auch, weil sie bestimmt jeder schon mal so der ähnlich selbst erlebt hat. Aber dann kam der Hammer. Völlig unfassbar, dass eine Mutter ihr Baby im Kinderwagen einfach so vor dem Laden abstellt. Das fand ich schon etwas hanebüchen.  Was wohl im Kopf der Mutter vorging? Oder war an der Geschichte etwas faul? Nun war ich definitiv neugierig. Was war hier passiert?
Wie bereits bei anderen Büchern der Autorin, so ist auch in diesem Roman jedes Kapitel eine Herausforderung. Jedes Kapitel bedeutet nämlich auch, Szenenwechsel. So bleibt man nie wirklich lange an einem Handlungsstrang, sondern ... cut... neue Szene oder anderer Protagonist oder andere Handlung. Teilweise ist das wirklich eine Herausforderung.
Sehr erschreckend fand ich, wieviel Einfluss die Mutter bzw. Schwiegermutter nach all den Jahren noch hatte. Sie war zweifelsohne eine sehr starke Frau. Aber sollte sich nicht jeder mal von seinem Elternhaus abkapseln und selbstständig werden? Einige Szenen fand ich hier wirklich schockierend und nervenaufreibend.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden, die aber keinen Einfluß auf meine Bewertung haben, da beides oft vom Verlag gesteuert wird und nichts mit der Kreativität des Autors zu tun hat.
Das Cover zeigt einen Kinderschuh. Hier wird sofort klar, dass etwas geheimnisvolles vor sich geht, da man solche Fotos eigentlich immer nur im Zusammenhang mit einer Entführung kennt. Schon beim Anblick des Fotos wird der Leser angespannt, aber auch neugierig. Die Sensationsgier ist sozusagen entbrannt.
Der Klappentext macht neugierig. Hier ist ziemlich eindeutig, dass sich eine Trägödie hinter dem Roman versteckt.

Fazit:

Lesefrust oder Lesegenuss?
Ich würde sagen, dass beides in gleichem Maß vorhanden war. Wer den Schreibstil der Autorin kennt, weiß, dass ihre Romane nie ganz einfach sind. Sie sind fesselnd geschrieben, und erzählen Geschichten, wie sie in der heutigen Zeit überall vorkommen können. Klar, es sind Extreme, aber dennoch Geschichten, die das Leben schreibt.

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Vielen Dank an den Diana Verlag und das Freelance-Team, besonders Frau Schindler, für das Rezensionsexemplar. Es ist mir immer wieder ein Vergnügen, so spannende Romane zu lesen.

04 Februar 2018

✒ Rezension (Das Haus in der Nebelgasse / Susanne Goga)

"Solange Kämpfe auf dem Papier und aus romantischen oder edlen Beweggründen ausgefochten werden, bin ich von Herzen dafür. [...] Aber Menschen für Macht und Gold in den Tod zu schicken, halte ich für verwerflich."  (Zitat)

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Zum Inhalt:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Mein Leseeindruck:

Die Autorin, Susanne Goga, beschreibt mit der Protagonistin Matilda eine junge, sehr toughe Lehrerin, die mit viel Herzblut ihrem Job ausfüllt. Aufgrund des Schreibstils konnte ich mich sofort in die Gedankenwelt der jungen Frau versetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Sehr interessant fand ich auch die Ausführungen über Opium. Wie weiß schon, dass es eigentlich zweimal entdeckt wurde? Auch die Forschungen bzw. Anwendungsweise fand ich detailliert beschrieben, was auf eine weitreichende Recherche der Autorin schließen lässt.

Ganz langsam, Schritt für Schritt, führt die Autorin den Leser zur Lösung bzw. zum Finale. Wohlgemerkt, es ist ja auch ein Roman und kein Krimi. So bleibt natürlich auch die Liebe nicht unerwähnt. Aber auch hier beschreibt Susanne Goga die Gefühle sehr ruhig und bedacht, ohne nie langatmig zu wirken.

Nun möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden. Das Bild auf der Vorderseite wurde meines Erachtens sehr passend ausgewählt. London wird noch vom Nebel überzogen und die Frau blickt auf die Stadt. Ich denke, dass man kaum ein passenderes Bild gefunden hätte. Der Klappentext macht neugierig. Was ist mit Laura passiert? Und welches Geheimnis lauert in der Stadt. Spätestens beim Lesen des Klappentextes wäre für mich klar: Dieses Buch MUSS ich unbedingt lesen.

Fazit: 
Sehr ruhig und gefühlvoll nimmt die Autorin ihre Leser mit in eine Zeit, in der Frauen noch um Anerkennung in der Gesellschaft buhlen mussten. Die Protagonisten wurden sehr detailliert charakterisiert, ebenso war das Umfeld sehr gut beschrieben. Dieses ermöglichte mir, den schnellen Einstieg in die Geschichte und den Drang immer weiter lesen zu wollen. Ja, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ein toller Roman, der mir einige unterhaltsame Lesestunden geboten hat.

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