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30 Januar 2026

16 - 2026 / Leonie Kramer - Wollwut


Das hier vorgestellte Buch "Wollwut" von Leonie Kramer ist 2023 im blanvalet (Penguin) Verlag erschienen.

Es ist der zweite Band "Der Handarbeitsclub ermittelt"-Reihe.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 9783734111570  
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 416 Seiten
Erscheinungstermin:  22.11.2023


Zum Inhalt:

Macht auch der Tod manchmal blau? Eigentlich wollte der Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub, kurz MKHC, ein entspanntes Wochenende im Moorbad Bad Kohlgrub verbringen. Auf dem Programm: Wellness und Workshops im Färben. Doch nach einer weinseligen Nacht entdecken die Damen eine Leiche in der Moorwanne und alarmieren Kommissar Wallenstein. Als der Tote aus der zähen Masse geborgen wird, fällt sofort dessen tiefblauer Kopf auf. Er muss in den Eimer mit der Indigoküppe getaucht worden sein. Trotz Wallensteins Unmut stürzt sich der MKHC in die Ermittlungsarbeit. Schließlich muss geklärt werden: War es Mord oder farb… äh, fahrlässige Tötung?

Mein Leseeindruck/Fazit:
Auf wollenen Socken hält der Tod Einzug ins bayerische Idyll

Blaumachen mal ganz anders! Es war einmal ein Wellnesswochenende, das für die Damen des Madlfinger Krimi-und Handarbeitsclubs alles andere als entspannend wurde. Was als unbeschwerte Auszeit mit strickenden Freundinnen und allerlei Klatsch und Tratsch begann, verwandelte sich plötzlich in einen kriminellen Albtraum, denn es wurde ein Toter gefunden. Aber was doch etwas erstaunlich war, sein Kopf war total blau. Nicht von Strangulieren oder ähnlichem, nein es war blaue Farbe. Eine seltsame Methode, jemanden zu töten. Das Rätselraten um Täter und Motiv beginnt.

Hat man den ersten Band dieser amüsanten Reihe bereits gelesen, weiß man, dass die Damen des MKHC, wie sie sich selbst nennen, niemals geschlagen geben, und erst recht nicht vor einem Mörder! Kommissar Wallenstein, mit seiner charmanten Art, wird schnell zum unverzichtbaren Verbündeten im Aufklären dieses verworrenen Falls, aber nicht ohne Unterstützung von Freund und Freundin.

Die Autorin schafft es, die Szenen so lebendig zu gestalten, dass man das Gefühl hat, selbst im Strickkreis zu sitzen. Der beschriebene Kuchen, das Setting, die Protagonisten, alles wirkt so authentisch, dass man beinahe den Geruch von frischem Kuchen riechen kann. Doch bei all der Spannung gab es hier und da ein paar Längen, die meinen Lesefluss etwas hemmten. Hier hatte der erste Band bei mir tatsächlich die Nase vorn.

Insgesamt hat mir dieser zweite Band jedoch recht gut gefallen! Die Mischung aus Krimi und Handarbeit ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine spannende Einladung, sich dem nächsten Abenteuer des Madlfinger Clubs anzuschließen. Wer könnte da schon widerstehen?


Fazit: 416 Seiten voller Idylle mit Spannungselementen

26 Januar 2026

14 - 2026 / Leonie Kramer - Maschenmord


Das hier vorgestellte Buch 
"Maschenmord" von Leonie Kramer ist 2022 im blanvalet (Penguin) Verlag erschienen.

Es ist der erste Band "Der Handarbeitsclub ermittelt"-Reihe.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 9783734111563  
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 464 Seiten
Erscheinungstermin:  09.11.2022


Zum Inhalt:

Im »Wolllust« kommt es zu tödlichen Verstrickungen – der Madlfinger Handarbeits- und Krimiclub ermittelt in seinem ersten Mordfall! Der Tod hält auf wollenen Socken Einzug ins bayerische Idyll. Ariadne Schäfer, Besitzerin des Handarbeitsladens »Wolllust« in Madlfing bei Murnau, ist entsetzt, als ihre Verkäuferin tot im Laden aufgefunden wird – erdrosselt mit einem selbst gestrickten Lace-Schal. War der Täter vielleicht gar einer ihrer Kunden? Zusammen mit dem MKHC, dem Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub, will sie der Frage auf den Grund gehen. Die umtriebigen Damen kommen dabei Kommissar Tim Wallenstein in die Quere. Frisch in die bayerische Provinz versetzt, muss der Kommissar erkennen, dass das Landleben weder friedlich noch Handarbeit ungefährlich ist. Beides kann zu unlösbaren Verstrickungen führen und tödlich enden.

Mein Leseeindruck/Fazit:
Auf wollenen Socken hält der Tod Einzug ins bayerische Idyll

Ich liebe CosyCrime und mit diesem Buch habe ich genau ins Schwarze getroffen! Die Autorin nimmt uns mit in ein kleines, malerisches Dörfchen, wo der Eindruck einer heilen Welt herrscht. Jeder kennt jeden, und Hilfe wird hier großgeschrieben. Doch wie so oft: Der Schein trügt! Plötzlich wird eine Tote gefunden – und das ausgerechnet im Handarbeitsladen von Ariadne.

Kommissar Tim Wallenstein tritt auf den Plan, um das Rätsel zu lösen, und trifft dabei auf die charmanten Damen des Krimi- und Handarbeitsclubs. Hier wird sofort klar: Das ist kein 08/15-Action-Krimi mit Blut und Gewalt. Stattdessen erleben wir eine köstliche Mischung aus Spannung und der Liebe zu handwerklicher Kunst. Wer hätte gedacht, dass sich hinter dem Stricken und Häkeln solch tiefgründige Geheimnisse verbergen können?

Die Charaktere sind wunderbar skizziert, jede Dame bringt ihren eigenen Charme und ihre Eigenheiten mit in die Geschichte. Das Setting? Einfach zauberhaft! Ich fühlte mich zeitweise selbst wie eine Madlfingerin, die eifrig an ihrem Projekt arbeitet und dabei das Stricken erlernt. Als Sahnehäubchen gibt es im Anhang sogar eine Anleitung für eine herrliche Handarbeit.

Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen und wieder in dieses beschauliche Örtchen einzutauchen! 


Fazit: 464 Seiten voller Spannung und Wohlfühlcharakter

12 März 2025

✒ Rezension (Ritter Sport / Romy Herold)


Das hier vorgestellte Buch 
"Ritter Sport" von Romy Herold ist im Februar 2025 im  Penguin Verlag (blanvalet) erschienen.  


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3734112324       
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  Klappenbroschur mit 512 Seiten
Erscheinungstermin:  26.02.2025

Dieses Buch habe ich selbst gekauft.  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Zum Inhalt:

Verführerisches Aroma und zart-schmelzender, vollmundiger Geschmack. Als die junge Clara zum ersten Mal ein Stück Schokolade probiert, weiß sie sofort, dass sie die süße Köstlichkeit zu ihrem Beruf machen will. 1912 legt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Alfred Ritter den Grundstein für eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Clara erfindet schließlich eine quadratische Tafel, deren zahlreiche Sorten das Zeug haben, die Welt zu erobern. Doch der Weg bis dahin ist steinig – und nicht nur ein Mal muss sich das Paar gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen …

Jeder kennt die beliebte Schokoladenmarke Ritter Sport, kaum jemand deren Entstehungsgeschichte. In diesem packenden Roman zeichnet das Autorenduo Romy Herold das Leben einer außergewöhnlichen Frau nach: Aus kleinen Anfängen heraus stellte Clara Ritter zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Weichen für ein Unternehmen, das heute weltweit bekannt ist.

Mein Leseeindruck/Fazit:


Hinter dem Autorennamen Romy Herold verbergen sich zwei erfolgreiche Schriftsteller:  Eva Maria Bast und Jørn Precht.

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              Ein Leben für den Genuss ...
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Handlungsort:  Cannstatt 
Der Traum zur Herstellung einer eigenen Schokolade wird geboren. 
Die junge Clara darf zum ersten Mal dieses zartschmelzende Stückchen der kostbaren Süßigkeit probieren und ist hin und weg. Was kann es Schöneres geben, als selbst Schokolade zu kreieren und sie den Menschen zugänglich zu machen.  Doch dieser Traum hat auch seine Tücken! 

Natürlich kann auch ich Schokolade nicht widerstehen.  Der Geruch,  der zarte Schmelz wenn das Stückchen auf der Zunge zergeht. Na ja, nicht umsonst weiß man, dass in Schokolade viele Glücksstoffe stecken.  Und seien wir mal ehrlich, wir haben doch alle schon mal diese quadratischen Tafeln genascht und eine kleine Sucht entwickelt. Welche Geschmacksrichtung bevorzugt ihr?

Dieser Roman zeigt durch sein hellblaues Cover und dem eingängigem Schriftzug eine gewisse Vertrautheit und ein Gefühl von Glück. Mich hatte der erste Blick auf dieses Cover sofort in Bann gezogen, so dass in sekundenschnelle klar war, dass ich dieses Buch unbedingt lesen und genießen wollte. 

Der Leser erfährt vieles über Träume, Wünsche und Hoffnungen und immer spielt die Schokolade dabei eine Rolle. Ja, sie ist aus Claras Leben nicht wegzudenken. Aber es gibt auch Mitstreiter und Neider. Widerstände heisst es entgegenzutreten um am Ende den Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Autoren mischen Lokalkolorit mit Firmengeschichte, und das mit sehr hohem Unterhaltungswert. Es war einfach nur schön zu verfolgen, wie aus einem Gedanken etwas so Großes und weltweit bekanntes Produkt wird. 

Mit einem Seufzen beende ich das Buch und greife nun, wie sollte es auch anders sein, zu einer leckeren Schokolade 🍫 


Fazit:  512 Seiten zartschmelzender Genuss

Meine Empfehlung für Leser von Unterhaltungsliteratur

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.

15 Dezember 2020

✒ Rezension (Lottes Träume / Beate Maly)


Lottes Träume ist der erste Band der Sonnsteins-Reihe von Beate Maly. Die Reihe startete 2019 im blanvalet Verlag.


Über die Autorin (lt. Verlag):

Beate Maly, geboren und aufgewachsen in Wien, arbeitete zunächst als Kindergärtnerin und in der der Frühförderung, bevor sie mit dem Schreiben begann. Neben Geschichten für Kinder und pädagogischen Fachbüchern hat sie inzwischen zwölf historische Roman geschrieben und fünf historische Krimis. 


Über das Buch (lt. Verlag):

Als Lotte 1904 in Wien ankommt, ist für sie noch alles neu und fremd. Bisher hat sie mit ihrem Vater in dem kleinen Ort Mürzzuschlag gewohnt und von der große Stadt nicht viel mitbekommen. Aber ihre Zeit in den Bergen und auf Skiern ist ihr jetzt hilfreich. In dem kleinen Bergsportladen in der Kaiserstraße bekommt sie deshalb gleich eine Anstellung, denn der Skisport ist erst im Kommen, nur die wenigsten kennen sich mit den neuartigen Brettern aus. Dass das auch etwas für Frauen ist, kann man sich schon gar nicht vorstellen. Aber Lotte lässt sich davon nicht beirren, und als dann noch ein junger Herr bei ihr seine Skier bestellt und Gefallen an ihr findet, befürchtet sie, dass das alles nur ein Traum sein könnte ...


Allgemeines:

Erster Teil der Dilogie "Sonnstein Reihe"
Erschienen am 14. Oktober 2019 im blanvalet Verlag als Klappenbroschur mit 544 Seiten
Handlungsort und -zeit: Wien, Österreich, 1904


Mein Leseeindruck:

Äußerlich betrachtet wird der Leser direkt in die Winterlandschaft geführt. Klar, es geht um Wintersport, genauer um Skifahren. Die Frau auf dem oberen Teil des Cover könnte durchaus Lotte darstellen, zumindest hatte ich mir die Dame in der Geschichte so oder ähnlich vorgestellt.

Kommen wir zur Story und damit zum ersten bzw. Einleitungssatz: "Eintönig rattert die Lokomotive über einen schier endlosen Schienenstrang." Schnell lernt der Leser die Hauptprotagonistin Charlotte Seidl, genannt Lotte, kennen. Lotte scheint eine starke Frau zu sein, die ihren Weg gehen möchte. So findet sie auch schnell eine Anstellung im Geschäft von Mizzi Langer-Kauba. Ein Foto dieses Geschäfts sieht man in der Klappeninnenseite. Aber nicht nur Lotte spielt eine große Rolle in diesem Reihenauftakt. Die Autorin gibt auch Mizzi Langer-Kauba eine Stimme. Sie wurde als Spitzensportlerin in Österreich bekannt und hat heute noch einen Rang und Namen in der Skisportszene. Aber noch weiteren Protagonisten verleiht die Autorin ihre Stimme. Eigentlich darf jeder Mitwirkende eine große Rolle spielen. Ja, und es waren einige Mitwirkende. Auch Jakob erhält immer wieder seinen Platz in der Geschichte. Ich möchte nun jedoch nicht näher auf die Protagonisten eingehen, da sie wirklich sehr viel Raum in der Geschichte einnehmen. 

Ich habe mich am Ende des Buches gefragt, welche Träume wohl gemeint waren. Der Titel des Buches lautet ja: Lottes Träume. Von diesen Träumen habe ich jedoch nichts bemerkt, da alle Handlungen doch stattgefunden haben. Wünsche oder Träume konnte ich nicht feststellen, oder habe Handlungen nicht als diese empfunden. 


Fazit:

Die Autorin umschreibt in ihrem Buch nicht nur die Protagonistin, sondern auch die Gesellschaft um 1900. Die Bedeutung der Frauenrechte, die Eigenständigkeit der Frauen, das gesellschaftliche Leben, aber auch die alltäglichen Probleme. Es war sehr interessant die Protagonisten zu "beobachten" und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Bedingt durch den bildhaften Schreibstil, sind die Seiten nur so an mir vorbeigerauscht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.


Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach meinen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram Seite würde ich mich sehr freuen. Du findest mich dort ebenfalls unter Chattys Bücherblog.

Weitere Informationen zum Buch und Verlag findest du hier.



16 April 2019

✒ Rezension (Nordlicht: Die Tote am Strand / Anette Hinrichs)

Liebe Blogleser und Krimifreunde,

der 1. Band der Deutsch/Dänischen Ermittlerteam Reihe von ANETTE HINRICHS ist am 15.04.2019 als Taschenbuch im BLANVALET VERLAG erschienen und trägt den Titel NORDLICHT - DIE TOTE AM STRAND.





Und hier ist meine Rezension dazu: 

29 Januar 2019

✒ Rezension (Parceval: Seine Jagd beginnt / Chris Landow)

Liebe Blogleser und Freunde des Thrills,

mit dem Auftakt einer neuen Thrillerreihe mit dem Titel PARCEVAL - SEINE JAGD BEGINNT zeigt der unter einem Pseudonym schreibende bekannte deutsche Schriftsteller CHRIS LANDOW ein wahres Meisterwerk an Action und Spannung. Das Buch ist am 21.01.2019 im BLANVALET VERLAG erschienen.



Und hier ist nun meine Rezension dazu:

20 Mai 2018

✒ Rezension (Die Chirurgin / Tess Gerritsen)

Wenn einem das Blut in den Adern stockt, dann kann es nur an Tess Gerritsen liegen.

Heute werden sie ihre Leiche finden. (1. Satz)

Bildrechte beim Verlag

Zum Inhalt:

In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von alleinstehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist ...

22 Februar 2018

✒ Rezension (Mord im Badehaus / Andrea Schacht)

Badermeister Juppes war rechtschaffen müde. (1. Satz)
Bildrechte beim Verlag

Zum Inhalt:

Die Bademagd Molly war allseits beliebt – besonders bei Männern, denn sie geizte nicht mit ihrer Gunst –, aber nun ist sie tot. Ermordet! Myntha, die Tochter des Fährmanns von Mülheim, ist entsetzt, als ihre Brüder ihr diese Nachricht bringen. Verdächtige gibt es genug: zum Beispiel den Pfarrer, der Mollys Dienste gerne genossen hatte, oder der Hauptmann der Wache. Doch als Myntha klar wird, dass auch ihre beiden Brüder die schreckliche Tat begangen haben könnten, ermittelt sie auf eigene Faust – und stößt auf ein tragisches Schicksal und einen verzweifelten Täter …

Mein Leseeindruck:

Nachdem mir Band 1 (Die Fährmannstochter) und 2 (Die silberne Nadel) nur so mittelmäßige gefallen hatten, Band 3 (Das Gold der Raben) aber total spannend und unterhaltsam war, musste ich nun auch unbedingt die Fortsetzung lesen.

Auch dieses Mal ist der Geschichte ein Dramatis Personae (=Personenverzeichnis) vorangestellt. Ich finde so eine Aufzählung der Protagonisten immer sehr hilfreich, da sie mir vorab schon mal einen kleinen Einblick gewähren und z.B. auch Verwandtschaftsverhältnisse übersichtlich halten.

Im Vorwort erläutert die Autorin zwei Themen. Zum Einen das Badehaus, in welchem das Vergnügen, sprich die Entspannung (in jeglicher Wese) im Vordergrund steht, und zum Zweiten die Raubritter, die ihre ursprüngliche Gesinnung verloren haben.

Kommen wir aber zur eigentlichen Geschichte, die kaum angefangen schon mit Rückblick auf den Vorgängerband gewährt. So ganz unabhängig scheint diese Geschichte wohl doch nicht zu sein, da immer wieder auf das Rheingold, vom Vorgängerband, angespielt wird. Hier sollte man wirklich zuvor Band 3 gelesen haben, da die Zusammenhänge sonst nicht klar sind.

Die kleinen dialektische Einlagen haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich manche Sätze 2-3 mal lesen musste, um sie zu verstehen. Aber nun ja, so hat eben jede Region ihren Dialekt. So ein kleine Worterklärung am Ende des Buches hätte ich dennoch begrüßt.

Diese Story ist sehr abwechslungsreich und man springt von dem einen Handlungsstrang zum Anderen. Beide sind spannend, wobei mir die Mordgeschichte doch etwas besser gefiel. 
Am Ende hatte ich jedoch das Gefühl, als würde etwas fehlen. Oder wollte man unbedingt noch eine Fortsetzung daraus machen und hat den Schluss dieser Story einfach weggelassen? Gerade die Liebelei fand ich zum Schluss irgendwie seltsam und unausgewogen. Schade!
Merkwürdig war auch, dass nach dem letzten Satz so gar nichts mehr kam. Nur noch eine weiße Seite. Wäre es ein Film, würde ich sagen, dass der Abspann fehlt.

Kurz nach zu Cover und Klappentext:
Meiner Meinung nach, wurde das Cover wieder sehr passend zur Story ausgewählt. Man sieht eine Frau (ob es nun Mythna darstellen soll?) und im Hintergrund eine große Stadt, evtl. Köln. Stimmig zu den bisherigen Covern der Reihe.
Der Klappentext gibt nicht allzuviel preis und macht deshalb neugierig. Neugierig auf Molly, aber auch neugierig, ob die beiden Brüder wirklich etwas damit zu tun haben.

Fazit:

Einen Punkt ziehe ich ab, da sehr viele Rückblicke mit Anspielungen auf den Vorgängerband sind. Wer diesen jedoch nicht gelesen hat, dem dürften die Zusammenhänge nicht ganz schlüssig erscheinen. Klar, es animiert dann zum Kauf der kompletten Reihe, jedoch bleibt der Lesegenuss für dieses Buch auf der Strecke. Zugleich hätte ich mir am Ende des Buches ein Register mit Worterklärungen gewünscht, da nicht jeder den rheinischen Dialekt spricht und die mittelalterlichen Begriffs deuten kann. Ich denke, dass eine einzige Seite bei diesem Buchformat ausreichend und ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen gewesen wäre.

Einen weiteren Punkt ziehe ich für den Schluss ab. Für mich hatte es den Anschein, als hätte man mitten in der Geschichte abgebrochen, schnell irgendein Ende gebastelt, so dass für einen Nachfolgeband noch etwas von der Story übrig blieb. Kein Abspann ... gar nichts. Nur noch eine leere Seite.


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20 Februar 2018

✒ Rezension (Aschenputtel / Kristina Ohlsson)



Bildrechte beim Verlag

Zum Inhalt:

Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum …

Mein Leseeindruck:

Ich hatte schon vieles über die Reihe mit Fredrika Bergman gehört bzw. gelesen, aber irgendwie hatte es das Buch nicht wirklich in meine Hände geschafft. Nun, durch eine Challenge war es soweit. Der erste Band dieser Serie wurde endlich von meinem SUB (für alle Unwissenden: Stapel Ungelesener Bücher) geschafft.
Schon der fünfseitige Prolog zeigt, welches Gewaltpotenzial dieser Thriller für seine Leserschaft bereit hält.

Die Protagonisten wurden sehr detailliert charakterisiert. Fredrika wird als etwas unnahbar, strebsam, aber auch nicht teamfähig beschrieben. Aber eigentlich ist sie auf der Suche. Die Suche nach Geborgenheit und Liebe. Deshalb wohl auch ihre über viele Jahre bereits andauernde Liebschaft zu ihrem ehemaligen Professor. Ihr ist klar, dass sie niemals die erste Stelle in seinem Leben einnehmen wird, dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Ja, und da ist dann aber auch noch die biologische Uhr.


Fazit:

Stellenweise war der Thriller leider etwas langatmig und ich hatte das Gefühl, die Autorin müsste die Story gewaltsam etwas in die Länge ziehen. Sehr zum Leidwesen der Spannung. Die Thematik fand ich sehr gelungen, wenngleich auch nicht wirklich neu oder spektakulär. Dennoch werde ich auch den zweiten Band der Reihe lesen. Möglicherweise haben sich dort die Charakteren etwas gefestigt und die Autorin hat nochmal an der Spannungsschraube gedreht.

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07 Januar 2018

✒ Rezension (Das Gutshaus: Glanzvolle Zeiten / Anne Jacobs)

»Glanzvolle Zeiten – wer sehnt sich nicht danach? [...] Da kommt eine Geschichte wie 'Das Gutshaus' gerade richtig.«
Nürtinger Zeitung (24.11.2017)
 
Zum Inhalt:
 
Franziska kann es nicht glauben: Endlich ist sie wieder in ihrer Heimat auf Gut Dranitz. In den Wirren des zweiten Weltkriegs musste sie das herrschaftliche Anwesen im Osten verlassen. Lange gab es keinen Weg zurück. Trotzdem ließ sie die Sehnsucht nicht mehr los. Nie konnte sie die glanzvollen Zeiten vor dem Krieg vergessen, ihre Träume und Wünsche von einem Leben an der Seite ihrer großen Liebe Walter Iversen. Alles schien möglich. Doch der Krieg trennte die Liebenden und machte ihre Träume zunichte. Aber Franziska gab die Hoffnung nie auf ...
 
Mein Leseeindruck:
 
Hm...was soll ich sagen?! Die Pressestimmen waren einhellig positiv, jedoch sagen die Leserstimmen etwas anderes. Und .... ich bin eindeutig eine Leserin des Romans. Da ich von der Tuchvilla sehr begeistert war, wollte ich unbedingt die neue Serie von ANNE JACOBS lesen. Tja, ausser dem tollen Cover konnte mich dieser Roman leider nicht begeistern. Langwierige, schwerfällig Handlung, Protagonisten, die nicht wirklich reizvoll sind.... haben mir das Lesen nicht wirklich leicht gemacht. Oft hatte ich den Gedanken, doch einfach mal ein paar Seiten zu überspringen, die Hoffnung jedoch, etwas spannendes zu finden, hatte mich davon abgehalten.
Was mich auch so ein bisschen störte war, dass der Osten nicht wirklich gut dabei abgeschnitten hat. Hatte die Autorin da noch eine Rechnung offen oder woher kommt diese Abneigung?
 
Sehr gut haben mir hingegen die Beschreibung der Örtlichkeiten, sprich das Gutshaus sowie das Umland gefallen. Da die Autorin sehr ausschweifend beschreibt, wurde das Umfeld auch in allen Fassetten ausgeleuchtet.
 
Der Roman umfasst zwei Handlungsstränge, die jedoch stark miteinander verwoben sind.
Jedoch haben mir beide Stränge nicht wirklich berührt.
 
Angenehm angetan war ich von Mine, dem Hausmädchen. Nur zu ihr konnte ich ein paar Gefühle aufbauen.
 
Abschließend möchte ich noch ein paar Worte über Cover und Klappentext verlieren.
Das Cover hatte mich vom ersten Moment an angesprochen. Die Frau im Vordergrund zum Gutshaus - sehr stimmig zum Titel und der Story.
Der Klappentext wurde genau richtig gewählt. Nicht zuviel und nicht zuwenig. Weckt die Neugier - die bei mir dann leider verpufft ist.
 
Fazit:
 
Leider hat mich dieser Roman nicht wirklich angesprochen. Zuwenig Emotionen, zuviel Drumrum, aber nichts wirklich stimmig.
Etwas enttäuscht habe ich das Buch dann zur Seite gelegt. Jedoch werde ich der Fortsetzung auf jeden Fall eine Chance geben.
 
 
Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -
 
Vielen Dank dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.
 

20 November 2017

✒ Rezension (Der Todesmeister / Thomas Elbel)

Vielschichtig, grausam und hochspannend,- der Auftakt einer Thriller Reihe, die unter die Haut geht.


Zur Story:

An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …

Mein Leseeindruck:

THOMAS ELBEL, den ich bislang nur von Zukunftsgeschichten kannte, wagt sich nun an einen Thriller. Und wie man bereits beim Prolog feststellen kann, liegt ihm dieses Genre ebenfalls.
Schnell wird die düstere Stimmung aufgefangen, Angst macht sich breit... ja, man könnte schon sagen, dass man den Herzschlag der Protagonisten hören konnte. Bis dahin fand ich den Thriller einfach mega. Mega spannend, mega unterhaltsam....große Klasse.

Bei der Auswahl der Protagonisten war ich etwas überrascht. Okay, Viktor (Püppi), schnöseliger Typ, umgibt ein Rätsel, dadurch wirkt er sehr interessant. Aber nun kommt's. Ein Kollege asiatischer Abstammung mit blauschwarzem Haar und einem Dutt. Cargohose mit Camouflage-Musterung und Kampfstiefel. (Kenji) Dazu kommt noch eine südländische Schönheit mit figurbetonter Kleidung. (Begüm), die aber irgendwie immer schlechte Laune hat. Hm.... ehrlich gesagt, hätte ich dem Autor da etwas mehr Kreativität zugetraut. Eine dreier Konstellation, die mich nun nicht wirklich mehr vom Hocker reißt. Denn mittlerweile ist doch in fast jedem Krimi/Thriller eine rassige Schönheit versteckt und auch die beiden anderen Charakteren sind leider sehr oft in Thrillern vertreten.

Auch solche Sprüche: "Nimm mal lieber die Stielaugen aus dem Dekollete der Kollegin!" "Wieso...[...] Sieht für mich so aus, als ob da genug Platz ist." (vgl. Seite 39) finde ich zum gähnen. Oder sind das einfach nur platte, ausgelutschte, Männerwitze?  Hat THOMAS ELBEL es denn wirklich nötig, durch solche flachen Gags Pepp in die Story bringen zu müssen? Ich denke.... nein!

Der Thriller verliert sich zwar ab und zu in seinen Nebensträngen, bleibt aber nachwievor spannend. Leider ist von Anfang an klar, welche Rolle bzw. welches perfide Spiel der Verwandte spielt. (Den Namen nenne ich aus Spoilergründen nicht) Leider hat man schon zu oft von dieser Konstellation gehört bzw. gelesen. Insofern hat ich der Schluss nicht wirklich überrascht.

Sehr interessant fand ich den Nebenstrang mit Viktors Großvater. Hierüber hätte eigentlich ein eigener Krimi entstehen können. Wir werden zwar manchmal Handlungen unserer Großeltern niemals nachvollziehen können, aber unseren Enkeln wird es mal nicht anders gehen. Das ist eben der Lauf der Generationen,

Fazit:

THOMAS ELBEL kann auch anders. Wer ihn nur aus dem SiFi Genre kennt, wird erstaunt sein, wie wandlungsfähig der Autor ist. Ein neues Terrain... ein neuer Versuch.
Im Großen und Ganzen hat mir der Thriller gefallen. Möglicherweise war es eine kleine Anfangsschwäche, die mit einem Nachfolger auszumerzen gilt.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag erhalten Sie  - hier -


Ich bedanke mich beim Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

03 November 2017

✒ Rezension (Die Astrologin / Ulrike Schweikert)

Nachdem ich vom Vorgänger Die Hexe und die Heilige schon sehr begeistert war (Rezension), war ich überrascht, als ich von der Fortsetzung mit Sibylla gelesen hatte. Klar, dass ich nun unbedingt wissen wollte, was sich hinter dieser Geschichte verbirgt und ob diese mich genauso in ihren Bann ziehen würde.

Zur Story: 


Württemberg 1620. Der Dreißigjährige Krieg zieht über Europa auf und birgt einen tragischen Schicksalsschlag für die Hebamme Sibylla: Plündernde Landsknechte aus Flandern erschlagen ihren Mann und entführen ihre kleine Tochter Helena. Sibylla, die seit ihrer Kindheit die Gabe des zweiten Gesichts besitzt, begibt sich auf den Spuren der Söldner nach Süden. Sie spürt, dass ihre Tochter noch lebt. Als sie auf das Lager des Feldherrn Wallenstein trifft, gibt sie sich als Astrologin aus und willigt ein, ihm weiszusagen, wenn er ihr bei der Suche nach Helena hilft. Doch kann sie Wallenstein trauen? Wird er die schöne Sibylla wieder gehen lassen, wenn sie ihr Ziel erreicht hat

Mein Leseeindruck:

Wie beim Vorgänger Die Hexe und die Heilige erhält der Leser mittels einer Karte einen Überblick über das Heilige Römische Reich, um 1648. Ich denke, dass auch hier wieder jeder Leser zuerst seine oder eine nahegelegene Stadt suchen wird und erst anschließend sich die Karte mit ihren Grenzen genau betrachtet.

Schnell trifft der Leser auf Sibylla, deren Zwillingsschwester im Vorgängerband wegen Hexerei angeklagt und verbrannt wurde. Sibylla lebt und arbeitet in Leonberg als Hebamme. Ihr Leben mit Peter Berchtold scheint ziemlich normal zu laufen, wären da nicht die Unruhen der Kirche. Sehr interessant fand ich die Ausführungen der Autorin zum Glaubenswechsel in den verschiedenen Städten bzw. Landstrichen. Was eben noch katholisch war, musste nun evangelisch werden.
Hier hatte sich ULRIKE SCHWEIKERT auch etwas besonderes einfallen lassen, nämlich Johannes Kepler, den wie heute als Astronom, Astrologe und Mathematiker kennen. Ihm hatte sie eine ganz besondere Rolle zugedacht, die absolut stimmig wirkt.

Auch Wallenstein findet seine Rolle.
Allerdings war festzustellen, dass dieses Buch doch sehr geschichtlich wirkt. Viele Fakten, die zwar wirklich gut recherchiert waren, aber dem Lesespaß sich nicht wirklich zugeneigt gaben.

Fazit:

ULRIKE SCHWEIKERT zeigt in diesem Buch eine sehr gut recherchierte Geschichte auf. Kriegswirren, Machtkämpfe etc. säumen die Seiten und nebenbei ein Erzählstrang mit Sibylla. Beide Handlungsstrang harmonieren sehr gut, wenngleich ich mich mit den Kriegswirren an meinen Geschichtsunterricht erinnert fühlte. Kurzum, für mich waren es etwas zuviele Fakten, die mir zeitweilig den Lesefluss und -genuss etwas geraubt haben. 

Historie auf ca. 600 Seiten. Hier sollte wirklich jeder Leser entscheiden, ob der Preis von 19,99 € (für Hardcover) angemessen ist.


Weitere Information zum Buch erhalten Sie hier: Blanvalet Verlag

Spannung: 📖 📖 📖     Unterhaltung: 📖 📖 📖        Protagonist: 📖 📖 📖 📖  


Vielen Dank dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
 
 
 © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

19 September 2017

✒ Rezension (Gottlos / Karin Slaughter)







    Titel: Gottlos
    Autor: Karin Slaughter

    erschienen im blanvalet Verlag
    Genre: Thriller
    Seitenzahl: 544 Seiten 
    ISBN  9783734102110  
    Erscheinung: 21. Dezember 2015










Klappentext:

Mitten in einem handfesten Streit machen Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver eine grausige Entdeckung. Eben noch haben die Gerichtsmedizinerin und der Polizist über Jeffreys Seitensprung und seine möglicherweise fatalen Folgen (eine lebensbedrohliche Erkrankung) diskutiert, da stolpert letzterer über das Ende eines Metallrohrs, an dem mit Hilfe eines Gummibands ein Drahtgitter befestigt ist. Sara und Jeffrey beginnen zu graben -- und stoßen auf ein sargähnliches Gebilde, in dem eine Tote liegt, die offenbar lebendig begraben wurde und unter unsäglichen Ängsten und Qualen gestorben sein muss. Ihre Recherchen führen Sara und Jeffrey zu einer fundamentalistischen Sekte. Und sie erkennen, dass das tote Mädchen schwanger war. Aber wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, sie lebendig zu begraben? Wollte der Täter die Schwangere wegen moralischer Verfehlungen nur zu Tode erschrecken? Und gibt es gar vielleicht gleich mehrere, unabhängig voneinander operierende Täter? Denn immerhin starb das Opfer an einer Zyankali-Vergiftung, die ihr wohl von außen beigebracht worden ist. Dann verschwindet noch ein zweites Mädchen. Ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit beginnt...

Mein Leseeindruck:

Auch der fünfte Band der Serie um Jeffrey Tolliver und der Pathologin Dr. Sara Linton besticht durch ein sehr passendes Cover. Passend, zur kompletten Serie. Hier hat der Verlag wirklich ein gutes Auge erwiesen.

Dieses Mal entführt die Autorin den Leser in eine Sekte. Wie man sich schon denken kann, geht es in dieser Sekte nicht so ganz harmlos zu. Während die Polizei noch mit einer Leiche beschäftigt ist, kommt bereits der nächste Tote hinzu.

Leider muss ich sagen, dass mich dieser Band nicht so wirklich überzeugt hat. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht alles gegeben hat. Die Protagonisten wirken irgendwie ... hm... sagen wir mal...gelangweilt. Hatte sich etwa dieses Gefühl von der Autorin übertragen. Erst zum Schluss hin, wurde die Trägheit aufgelöst. Tja, aber da war die Story auch schon zu Ende.

Sehr gut gefällt mir, dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt. Jede Szene wird haarklein beschrieben, so dass bestimmt manch zartes Seelchen Alpträume kriegen wird.
Für mich macht aber genau das auch einen richtigen Thriller aus.

Ich werde auf jeden Fall dieser Serie treu bleiben, auch wenn mich dieser Band nicht so richtig überzeugt hat.

Spannung: 📖 📖 📖     Unterhaltung: 📖 📖 📖    Protagonist: 📖 📖 📖  
 

 © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog


 

✒ Rezension (Das unbarmherzige Fallbeil / Fred Vargas)

  










    Titel: Das barmherzige Fallbeil
    Autor: Fred Vargas

    erschienen im blanvalet Verlag
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 512 Seiten 
    ISBN  9783734104169 
    Erscheinung: 20. März 2017








Klappentext:

Adamsberg ist zurück, und seine Ermittlungen führen ihn in die blutige Zeit der Französischen Revolution und in die tödliche Kälte Islands ... Innerhalb weniger Tage werden zwei Leichen in Paris entdeckt. Die beiden Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Bis Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an den Tatorten aufmerksam wird und ein Brief auftaucht, der auf die Verbindung zwischen den beiden Opfern hinweist. Der Brief führt Adamsberg auf die Spuren einer verhängnisvollen Reise nach Island – sowie in die Untiefen einer Geheimgesellschaft, die sich Robespierre und der Französischen Revolution verschrieben hat. Weitere Menschen sterben, und für Adamsberg beginnt ein Wettrennen gegen einen ebenso wandelbaren wie unbarmherzigen Mörder …

Mein Leseeindruck:

Und wieder ermittelt Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg in gewohnter Manier.  Erst wirkt er ein bisschen ruhig und zurückhaltend, dann aber .... na ja, sagen wir mal so...läuft er sich warm.
Ich muss jedoch gestehen, dass ich mit diesem Buch des Autors irgendwie nicht so richtig warm geworden bin. Ob es an den etwas scheinbar unrealistischen Handlungen oder an den Protagonisten lag? Keine Ahnung. Der Krimi hat mich einfach nicht erreicht.
Interessant fand ich jedoch die Ausführungen über die französische Revolution, die ich nur noch leidlich in Erinnerung hatte. Was aber vielmehr daran liegt, dass meine Schulzeit doch schon einige Jahre in Vergangenheit liegt.
Durch diesen Krimi wurde jedoch wieder Erinnerungen geweckt und auch das Thema hatte einen gewissen Reiz entwickelt.
Ich werde der Reihe mit dem etwas aussergewöhnlich wirkenden Kommissar treu bleiben und hoffe, dass mich der nächste Band wieder in seinen Bann ziehen kann.

Spannung: 📖 📖 📖     Unterhaltung: 📖 📖 📖 📖   Protagonist: 📖 📖 📖  
 

 © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog