Rezension Nr. 5/2018: Das Gutshaus von Anne Jacobs

»Glanzvolle Zeiten – wer sehnt sich nicht danach? [...] Da kommt eine Geschichte wie 'Das Gutshaus' gerade richtig.«
Nürtinger Zeitung (24.11.2017)
 
Zum Inhalt:
 
Franziska kann es nicht glauben: Endlich ist sie wieder in ihrer Heimat auf Gut Dranitz. In den Wirren des zweiten Weltkriegs musste sie das herrschaftliche Anwesen im Osten verlassen. Lange gab es keinen Weg zurück. Trotzdem ließ sie die Sehnsucht nicht mehr los. Nie konnte sie die glanzvollen Zeiten vor dem Krieg vergessen, ihre Träume und Wünsche von einem Leben an der Seite ihrer großen Liebe Walter Iversen. Alles schien möglich. Doch der Krieg trennte die Liebenden und machte ihre Träume zunichte. Aber Franziska gab die Hoffnung nie auf ...
 
Mein Leseeindruck:
 
Hm...was soll ich sagen?! Die Pressestimmen waren einhellig positiv, jedoch sagen die Leserstimmen etwas anderes. Und .... ich bin eindeutig eine Leserin des Romans. Da ich von der Tuchvilla sehr begeistert war, wollte ich unbedingt die neue Serie von ANNE JACOBS lesen. Tja, ausser dem tollen Cover konnte mich dieser Roman leider nicht begeistern. Langwierige, schwerfällig Handlung, Protagonisten, die nicht wirklich reizvoll sind.... haben mir das Lesen nicht wirklich leicht gemacht. Oft hatte ich den Gedanken, doch einfach mal ein paar Seiten zu überspringen, die Hoffnung jedoch, etwas spannendes zu finden, hatte mich davon abgehalten.
Was mich auch so ein bisschen störte war, dass der Osten nicht wirklich gut dabei abgeschnitten hat. Hatte die Autorin da noch eine Rechnung offen oder woher kommt diese Abneigung?
 
Sehr gut haben mir hingegen die Beschreibung der Örtlichkeiten, sprich das Gutshaus sowie das Umland gefallen. Da die Autorin sehr ausschweifend beschreibt, wurde das Umfeld auch in allen Fassetten ausgeleuchtet.
 
Der Roman umfasst zwei Handlungsstränge, die jedoch stark miteinander verwoben sind.
Jedoch haben mir beide Stränge nicht wirklich berührt.
 
Angenehm angetan war ich von Mine, dem Hausmädchen. Nur zu ihr konnte ich ein paar Gefühle aufbauen.
 
Abschließend möchte ich noch ein paar Worte über Cover und Klappentext verlieren.
Das Cover hatte mich vom ersten Moment an angesprochen. Die Frau im Vordergrund zum Gutshaus - sehr stimmig zum Titel und der Story.
Der Klappentext wurde genau richtig gewählt. Nicht zuviel und nicht zuwenig. Weckt die Neugier - die bei mir dann leider verpufft ist.
 
Fazit:
 
Leider hat mich dieser Roman nicht wirklich angesprochen. Zuwenig Emotionen, zuviel Drumrum, aber nichts wirklich stimmig.
Etwas enttäuscht habe ich das Buch dann zur Seite gelegt. Jedoch werde ich der Fortsetzung auf jeden Fall eine Chance geben.
 
 
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Vielen Dank dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.
 

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