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10 Februar 2026

20 - 2026 / Hedda Anders - Tot überm Weidezaun


 

Das hier vorgestellte Buch "Tot überm Weidezaun" von Hedda Anders ist 2025 im Rowohlt Verlag erschienen.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 9783499015441     
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 256 Seiten
Erscheinungstermin:  11.03.2025


Zum Inhalt:

Kommissarin Wencke Dierksen will mit der Polizeiarbeit nichts mehr zu tun haben, so viel ist sicher. Sie ist ins beschauliche Sorum nahe Hamburg zurückgezogen und wohnt auf dem Bauernhof, den ihr Onkel ihr vererbt hat – zusammen mit Alpaka Christopher, der eine echte Persönlichkeit ist. Hier will sie bleiben, bereit für einen neuen Lebensabschnitt. Bis ihr ehemaliger Kollege Theo Kleist sie um Hilfe bittet: Es hat ein Verbrechen gegeben, versehentlich gefilmt von Dackel Bootsmann, der mal wieder mit dem Handy seines Besitzers auf Wanderschaft war. Eine leblose Hand im Bild lässt Schlimmstes befürchten. Ein Mord in Sorum? Wencke Dierksen steigt in die Ermittlung ein, schließlich kennt sie hier jeden, mit ihr reden die Leute. Und zwischen verirrten Kiezlegenden und verräterischen Bio-Kisten stößt sie auf ungeheure Verwicklungen …

Mein Leseeindruck/Fazit:
Hamburger Ermittlungstaktik trifft auf norddeutschen Provinzschnack

In „Tot überm Weidezaun“ entfaltet Hedda Anders eine humorvolle Krimi-Geschichte, die voller skurriler Charaktere und unerwarteter Wendungen steckt. Die Hauptfigur, Wencke Dierksen, ist eine frühere Kommissarin, die sich mit ihrem Alpaka Christopher auf einem alten Bauernhof häuslich eingerichtet hat. Ihr Leben könnte so beschaulich sein, wären da nicht die kuriosen Ereignisse, die sich rund um den Dackel Bootsmann entfalten.

Und wer nun meint, dass das außergewöhnlichste am Dackel bereits sein Name wäre, der irrt gewaltig. Bootsmann hat nämlich die Fähigkeit, das Handy seines Herrchens an einer angebrachten Schnur zu entwenden und in diesem Fall auch ein vermeintliches Verbrechen zu filmen. Wo der Tatort liegt und was genau passiert ist, bleibt zunächst im Dunkeln. Wenckes schlagfertige Antworten und Christopher, der in ihrer Wohnung eher wie ein weiterer Mitbewohner als ein Haustier wirkt, sorgen für zahlreiche amüsante Momente.

Das Setting im Norden wird lebendig und authentisch beschrieben. Man kann sich leicht in die ländliche Atmosphäre hineinversetzen, auch wenn der lokale Dialekt manchmal eine Herausforderung darstellt. Diese sprachlichen Eigenheiten verleihen der Geschichte einen zusätzlichen Charme.

Hedda Anders' Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man die Seiten nur so umblättert. Die sich zuspitzenden Spannungsmomente und überraschenden Wendungen halten die Geschichte am Laufen und machen das Rätseln zu einem Vergnügen. Ein großes Lob an die Autorin für diese gelungene Mischung aus Humor und Krimi!



Fazit: 256 Seiten voller norddeutschem Flair und witziger Protagonisten


03 November 2025

🖋 Rezension (Der Doktor und der liebe Mord / René Anour)


Das hier vorgestellte Buch 
"Der Doktor und der liebe Mord" von René Anour ist im Oktober 2025 im Rowohlt Verlag erschienen.


🖋 Rezension (Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum / David Safier)


Das hier vorgestellte Buch 
"Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum" von David Safier ist im September 2025 im Rowohlt Verlag erschienen.

Es ist der 5. Band der Miss Merkel Reihe.


01 September 2025

🖋 Kurzmeinung Zypressensommer / Teresa Simon



Das hier vorgestellte Buch "Zypressensommervon Teresa Simon ist im Mai 2025 im Rowohlt Verlag erschienen.


13 Mai 2025

✒ Rezension (Der letzte Heuler / Christiane Franke & Cornelia Kuhnert)


Das hier vorgestellte Buch 
"Der letzte Heuler" von Christiane Franke & Cornelia Kuhnert ist im April 2015 im Rowohlt Verlag erschienen.  


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN:   978-3499269943        
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 320 Seiten
Erscheinungstermin:  24.04.2015

Dieses Buch habe ich selbst gekauft. Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Zum Inhalt:

Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Sommer: An einem ausnahmsweise warmen Tag entdeckt Lehrerin Rosa am Strand einen einsamen Heuler. Als sie Hilfe für das Robbenbaby holen will, trifft sie nicht auf die Tierärztin, sondern auf deren Gatten. Der liegt in einer Blutlache. Und ist ziemlich tot.
Wie sich herausstellt, wurde der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik erschossen. Mit einer russischen Makarow. Die Kripo Wittmund glaubt daher an Auftragsmord, doch Rosa und ihre Freunde – Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner – halten das für ziemlichen Quatsch. Auf eigene Faust und mit ihren ganz speziellen Methoden stellen die drei Ermittlungen an. Und stolpert über Dixi-Klos, kostspielige Reitstunden und Liebesverhältnisse, die so ganz rund wohl nicht gelaufen sein dürften …

Mein Leseeindruck/Fazit:


Im ersten Band "Krabbenbrot und Seemannstod" konnte ich schon über Henner, Rudi und Rosa schmunzeln, so dass ich nun die Reihe fortsetzen möchte. Ich bin gespannt, was mich dieses Mal in Neuharlingersiel erwartet.

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               Geheult wird nicht. Jedenfalls nicht im Norden ...
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Ort der Handlung: Neuharlingersiel, ein Fischerdorf in Ostfriesland

Kaum treten die mir bereits aus dem ersten Band bekannten Protagonisten, Henner, Rudi und Rosa auf, schon wird ein Toter gefunden.  Es ist der Chefarzt einer Kinderklinik, der zudem nicht unbedingt als Tierliebhaber, bzw. Tierschützer bekannt ist. Dieses erzählt zumindest seine Frau, eine Tierärztin. Rudi muss sich als Dorfpolizist der Sache annehmen und ermittelt auf seine gewohnt eher ruhige Weise, während Henner und Rosa da schon etwas ambitionierter an die Sache herangehen. 

An dieser Buchreihe fällt besonders der feine, pointierte Wortwitz auf. Norddeutsche Unterkühltheit findet man hier nicht. Die Protagonisten zeigen sich herzlich, und na ja, sagen wir mal vielseitig interessiert. Ihr wisst schon, wie ich das meine. 

Am Ende befinden sich noch ein paar Rezepte, die sehr schmackhaft und nach einfacher Zubereitung klingen.


Fazit:  320 Seiten voller Regionalität und norddeutscher Gelassenheit

Meine Empfehlung für alle Leser von regionalen Krimis

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.

15 April 2025

✒ Rezension (Mord am Schätztag / Waldi Lehnertz)


Das hier vorgestellte Buch 
"Mord am Schätztag" von Waldi Lehnertz ist im April 2025 im Rowohlt Verlag erschienen.  Es ist der zweite Band der Reihe: Siggi Malich ermittelt


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN:   978-3499016356        
Sprache:  Deutsch
Ausgabe:  Taschenbuch mit 304 Seiten
Erscheinungstermin:  15.04.2025

Dieses Buch habe ich als ebook von Netgalley.de erhalten  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Zum Inhalt:

Schätztag auf dem Gelände von Siggis Antiquitätenladen: Fast bereut Siggi es schon, denn die Dachboden- und Kellerfundstücke, die ihm präsentiert werden, waren bisher völlig wertlos, genau wie der Koffer voller Plunder, den er versehentlich gekauft hat. Inmitten des großen Besucherandrangs macht der Antiquitätenhändler eine grauenvolle Entdeckung: eine Leiche auf seinem Hof. Schon wieder. Unter einer Säule begraben liegt der Mann leblos im Trevi-Brunnen. Ohne Frage hat da jemand nachgeholfen. Und der Tote sah ihm mit seiner Statur und dem gleichen Basecap auf dem Kopf zum Verwechseln ähnlich. Siggi läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Galt der Mordanschlag ihm selbst? Oder ist das Mordmotiv in dem Koffer zu finden, den Siggi ihm gerade abgekauft hat? Diese Fragen rauben dem Antiquitätenhändler den Schlaf – doch es wird noch viel schlimmer ... Zusammen mit seiner Freundin Doro und dem Kunstexperten Anton versucht er, die Fragen und Rätsel zu lösen, um dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Mein Leseeindruck/Fazit:


Der 80 € Waldi, ähem... Siggi Malich, ermittelt also wieder.  Da mir der erste Band (Mord im Antiquitätenladen) schon sehr gut gefallen hat, war ich gespannt, was sich der bekannte Autor und Antiquitätenhändler Neues hat einfallen lassen. 


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             Von 80-Euro-Waldi bekannt aus "Bares für Rares"
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Handlungsort:  Eifel / Deutschland
Schon zu Beginn erleben wir Waldi ähem Siggi, wie er leibt und lebt. Die obligatorischen 80 €, mit denen er ja auch eine Fernsehsendung bekannt wurde, finden auch hier ihren Platz. Aber während der Preisschätzungen ereignet sich ein Mord, der Siggi ziemlich nahe geht. Sah ihm der Tote in seiner Kleidung und Statur doch sehr ähnlich. Siggi ermittelt nun auf eigene Faust.

Und wieder ist der Autor ein humorvoller, authentischer Krimi gelungen, der ihn, als bekannten Antiquitätenhändler hervorragend in Szene setzt. Alle "alten" Bekannte sind wieder dabei, aber auch Neuzugänge finden ihren Platz, sind aber wohl nicht von langer Dauer, wie sich im Laufe der Geschichte zeigt. 
Mit Geschick und Raffinesse wird der Mord bzw. seine Ermittlungen in kleinste Details zerlegt, was dem Ganzen seine humorige Note gibt. 

Durch den lockeren leichten Schreibstil fiel es mir einfach, den Handlungen zu folgen, und einige der Protagonisten noch weiter in mein Herz zu schließen. 
Ich freue mich auf weitere neue Herausforderungen mit Waldi, ähm... Siggi.


Fazit:  304 Seiten voller humoriger Ermittlungen 

Meine Empfehlung für Leser von humorvollen Krimis 

Meine Bewertung:  ⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.

17 Februar 2025

✒ Rezension (Spröde Sprotten schwimmen schlecht / Christiane Franke & Cornelia Kuhnert)


Das hier vorgestellte Buch "Spröde Sprotten schwimmen schlecht" von Christiane Franke & Cornelia Kuhnert ist im Februar 2025 im Rowohlt Verlag erschienen.  Es ist der zwölfte Band der Reihe um die Hobbydetektive Henner, Rudi und Rosa.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3499014727     
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  TB mit 272 Seiten
Erscheinungstermin:  18.02.2025

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde, auf Initiative der Autorinnen, vom Verlag erhalten. Vielen Dank nochmals dafür. Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Zum Inhalt:

Kaum sind die Bewohner in die nigelnagelneue Beninga-Seniorenresidenz eingezogen, schwimmt eine Leiche im Teich. Da ein Unfall ausgeschlossen werden kann, muss die Kripo Wittmund ermitteln, wer der jungen Frau des erfolgreichen Unternehmers Erich Beninga nach dem Leben trachtete. Ihr über vierzig Jahre älterer Ehemann hätte ein Motiv, denn in Neuharlingersiel munkelt man, sie habe ein Verhältnis gehabt. Doch die Dame hat sich auch anderweitig eine Menge Feinde gemacht, wie Dorfpolizist Rudi Bakker, Postbote Henner und Lehrerin Rosa herausfinden. Erschwerend kommt hinzu, dass Rudis Ex-Frau Denise in die Sache verwickelt ist. Das Trio beginnt, fleißig Nachforschungen anzustellen, denn in der Seniorenresidenz gab es jede Menge Streit. Und es dauert nicht lange, bis man eine zweite Leiche findet.

Mein Leseeindruck/Fazit:


In diesem Buch präsentieren die Autorinnen, Christiane Franke & Cornelia Kuhnert, mit welchen Wasser auch Bewohner eines Seniorenheims gewaschen sein können.


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                                  "Geld allein macht nicht glücklich [...]"
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Nachdem ich schon mehrere Bücher der inzwischen 12-bändigen Reihe gelesen habe, wollte ich einfach wissen, welche Abenteuer die drei Hauptprotagonisten dieses Mal erleben dürfen. 
Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass dieses zwar der zwölfte Band ist, aber durchaus auch ohne Vorkenntnisse gelesen bzw. verstanden werden kann. Dennoch macht es mehr Spaß, die Vorgängerbände zu kennen, um die Entwicklung der Protagonisten nachvollziehen zu können.

Dieses Mal haben sich die beiden Autorinnen als Handlungsort ein Seniorenheim ausgesucht. Oh nein, kein einfaches Heim, sondern eine Seniorenresidenz! Hier darf nur wohnen, wer die entsprechende Kohle aufweisen kann. 

Wer nun aber denkt, dass dort jeden Tag nur Karten gespielt wird, und Häkelkurse angeboten werden, irrt gewaltig. Denn in der Beninga-Seniorenresidenz wird geklaut, Intrigen gesponnen und um nicht zu vergessen: Es wird gemordet, und das nicht nur ein Mal.

Schnell wird klar, dass auf Rudi hier eine ganz besondere Aufgabe wartet. Nicht nur die Aufklärungs- bzw. Ermittlungsarbeit, nein, auch seine Ex-Frau, die eine große Rolle in der Seniorenresidenz spielt. Gefühlschaos ist da vorprogrammiert. 
Wie sollte es auch anders sein, ist auch Rosa mit ihrer Neugier wieder mit von der Partie. Und auch Henner darf nicht fehlen, auch wenn er dieses Mal nicht ganz so in den Vordergrund rückt.

Diese Krimireihe glänzt nicht durch Blutspritzen und Actionhelden, sondern vielmehr über die zahlreichen Finten, die die Autorinnen legen. Kaum hat man einen Verdacht, zack ... wird er ganz einfach zerstreut. Durch den bildhaften Schreibstil erlebt der Leser ein Katz und Maus Spiel, bei dem nie klar ist, wer Katz und wer die Maus darstellt. Oftmals sind es kleine Details, die der Handlung eine neue Wende bescheren um am Schluß dann eine gelungene Auflösung zu bieten.

Mir hat dieses Buch sehr viel Freude bereitet, so dass ich jetzt schon sagen kann: Bitte mehr davon!


Fazit:  272 Seiten voller Vorkommnisse inmitten einer Seniorenresidenz

Meine Empfehlung für Leser von humorvollen Krimielementen

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.


08 Dezember 2024

✒ Rezension (Über Topflappen freut sich jeder / Renate Bergmann)

 Fazit:  176 Seiten voller weihnachtlicher Eindrücke und zarter Familienbande 

 


Das hier vorgestellte Buch  "Über Topflappen freut sich ja jeder" von Renate Bergmann ist im Oktober 2015 im Rowohlt Verlag erschienen.  Es ist der inzwischen vierte Band aus der Reihe "Die Online-Omi erklärt die Welt".

Erschienen sind bislang:
1.  Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
2. Das bisschen Hüfte, meine Güte
3. Kennense noch Blümchenkaffee?


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3499271656    
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  Hardcover mit 176 Seiten
Erscheinungstermin:  30.10.2015

Dieses Buch habe ich von durch Kindle unlimited erhalten.  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Klappentext:

«Als Kisten wegen Schengpfui den Weihnachtsbaum aus der Wohnstube räumte, hat es mir gelangt. Seitdem geht es Weihnachten immer reihum, und letztes Jahr habe ich den Heiligen Abend mit Gertrud begangen. Ich sehe natürlich ein, dass Blut dicker als Wasser ist und das Fest bei Kirsten mal wieder fällig. Aber dorthin fahre ich nicht mit der Bahn! Letzthin habe ich da einem Mädel meinen Platz angeboten – und dann was das kein Blindenstock, sondern ein Stab für das Händi für Fotos! Die spinnen doch. Fliegen will ich!»

So beginnt das neue Abenteuer unserer Online-Omi: Renate gerät in das falsche Flugzeug - und landet im London. Aber Harrods hin, Herzogin Kät her, zu Hause ist es doch am schönsten, und so versucht sie alles Mögliche, um wenigstens zu den Feiertagen zurückzukommen. Wird sie es schaffen? Das erzählt sie am besten selbst.


Mein Leseeindruck/Fazit:


In diesem Buch präsentiert der Autor, Torsten Rohde als Renate Bergmann, seinen vierten Band um die rüstige Omi und ihre Art von Familiensinn.

"Weihnachten ist, wenn meine Tochter Kirsten sich ein Schälchen Müsli macht und zu meiner Gans sagt: "Das ess ich nicht, das sind Leichenteile." So beginnt die Kurzbeschreibung des Klappentextes und macht schon mal deutlich worauf der Schwerpunkt in diesem Roman liegen.

                                                                     ***

Da mir die Vorgängerbände sehr gut gefallen hatten, war ich sehr gespannt, was sich hinter diesem eindrucksvollem und farbenfrohen Cover und dem ansprechenden Titel verbirgt.

Wer die Vorgängerbände gelesen hat, wird sich sehr schnell in die Geschichte einfinden. Als Hauptprotagonistin darf natürlich die rüstige Rentnerin Renate Bergmann nicht fehlen. Renate lässt uns an ihren Gedanken teilhaben und verbreitet schnell eine gewisse Weihnachts-Familien-Wohlfühl-Atmosphäre.

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Lesen auch einfach Spaß machen kann. 
Der Autor, Thorsten Rohde, zeigt auch in diesem Band wieder viel Empathie und durch den bildhaften Schreibstil fällt es dem Leser leicht, sich in die Gedanken der Rentnerin einzufinden. Was gibt es schöneres, als das christliche Fest im Beisein der Familie zu feiern und an alten, liebgewonnenen Traditionen festzuhalten.
Der Roman hat mich wieder sehr gut unterhalten. Ich wünsche mir mehr davon.

Meine Empfehlung für Leser von lustigen Geschichten und Traditionen.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.

04 Dezember 2024

✒ Rezension (Harz aber herzlich / Alexandra Kui & Peter Godazgar)

 Fazit: 400 Seiten harzer Lokalkolorit und Geschehnisse

 


Das hier vorgestellte Buch  "Harz aber herzlich" von Alexandra Kui und Peter Godazgar ist im August 2024 im Rowohlt Verlag erschienen.  Es ist der Reihenauftakt um Ariane und Andreas.


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3499012907   
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  TB mit 400 Seiten
Erscheinungstermin:  13.08.2024

Dieses Buch habe ich von durch Netgalley erhalten.  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Klappentext:

Ein durchbrochenes Geländer, eine seltsam verdrehte Leiche am Abhang. Dabei wollte Ariane an ihrem ersten Arbeitstag in Düsterode im Harz nur eine frauenfeindliche Kritzelei beseitigen, schließlich gehört auch das zu ihren Aufgaben beim Tourismusverband, wo sie für das Thema Diversity zuständig ist. Als Polizeihauptmeister Andreas mit seiner Hündin Frau Krause am Tatort ankommt, sind zwei Dinge schnell klar: Ariane und Andreas sind wie Feuer und Wasser, Stadt und Land, Tofu und Bratwurst. Und statt den Harz vielfältiger und wertschätzender für alle zu machen, hat Ariane es mit ganz neuen Herausforderungen zu tun – denn irgendjemand sorgt dafür, dass Menschen sterben. Der Tote im Wald wird jedenfalls nicht der letzte sein. Von wegen «Glück auf» im Harz. 


Mein Leseeindruck/Fazit:


In diesem Buch präsentieren die Autoren, Alexandra Kui und Peter Godazgar, ihren Reihenauftakt um die beiden Ermittler Ariane und Andreas. Handlungsort ist ein fiktives Dörfchen im Harz.

"Mord und Achtsamkeit im Harz" So beginnt die Kurzbeschreibung des Klappentextes und macht schon mal deutlich worauf der Schwerpunkt in diesem Krimi liegen.

                                                                     ***

Es war das farbenfrohe Cover, das mich dazu verleitet hatte, mich mit dem Krimi näher beschäftigen zu wollen. Ein Krimi aus dem Harz. Das versprach viel Lokalkolorit und gute Unterhaltung.

Dieses Versprechen wurde absolut gehalten. Die Dorfbewohner wurden durchgängig gut charaktisiert und ihre Merkmale entsprechend hervorgehoben. Ob Körperform oder Intellekt, alles wurde gut platziert, so dass ich mir schnell ein Bild von den Bewohnern und ihren Eigenheiten machen konnte. Die beiden Hauptprotagonisten, na ja, eigentlich sind es sogar drei Hauptprotagonisten, da ja Frau Krause nicht fehlen sollte, sind perfekt aufeinander abgestimmt und harmonieren ausgezeichnet. Ihre Handlungen sind schlüssig und nachvollziehbar. Allerdings gibt es einen Punktabzug, da sich die Handlung manchmal verliert.

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Lesen auch einfach Spaß machen kann. 
Die Autoren zeigen auch viel Empathie und durch den bildhaften Schreibstil fällt es dem Leser leicht, sich in die Gedanken der Ermittler einzufinden. 
Der Krimi hat mich sehr gut unterhalten, so dass ich nun gespannt auf die Fortsetzung warte.

Meine Empfehlung für Leser von Krimis mit Lokalkolorit.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.



28 November 2024

✒ Rezension (Kennense noch Blümchenkaffee? / Renate Bergmann)

 Fazit: 112 Seiten voller Erinnerungen an "die gute alte Zeit"

 




Das hier vorgestellte Buch  "Kennense noch Blümchenkaffee?" von Renate Bergmann ist im Oktober 2016 im Rowohlt Verlag erschienen.  Es ist der inzwischen dritte Band aus der Reihe "Die Online-Omi erklärt die Welt".

Erschienen sind bislang:
1.  Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
2. Das bisschen Hüfte, meine Güte


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3499290749    
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  Hardcover mit 112 Seiten
Erscheinungstermin:  21.10.2016

Dieses Buch habe ich von durch Kindle unlimited erhalten.  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Klappentext:

Es ist doch so: Bevor man im Händi alles nachschlagen konnte bei diesem Wickipeter, da musste man alles in dicken Lexika nachlesen. Das könnense sich kaum noch vorstellen, was? Wir hatten eins noch von Onkel Hoppe, das war von Brockhaus.
Ilse hat angerufen und ich musste Flüsse nachschlagen für ihr Kreuzworträtsel. Als Kirsten Pubertät hatte, war der Band von Pa bis Ri lange verschwunden, und ich habe ihn erst Wochen später unter ihrem Bett gefunden. Ich glaube, sie hat die männlichen Geschlechtsorgane nachgeschlagen. Später haben auch immer die Seiten mit den Unterhosen aus dem Quellekatalog gefehlt. Nee, das Mädel!
Aber ich verplaudere mich. Was ich Ihnen sagen möchte ist: Es ist doch schade um die schönen alten Worte und dass die heute keiner mehr kennt. Und dass die jungen Leute nicht mehr wissen, was ein Ferngespräch war, was in eine Aussteuertruhe gehört und wie ein Testbild nach Sendeschluss aussieht, das ist doch traurig! Das muss man denen doch erklären und in eine Art «Wörterbuch» schreiben. Wie sollen sich die Halbstarken sonst mit ihren Großeltern unterhalten?
Wissen Se, ich habe Ihnen einfach mal ein paar Begriffe aufgeschrieben, damit Se verstehen, wie ich mir das denke. Haben Se nun viel Freude damit!

Mein Leseeindruck/Fazit:


In diesem Buch präsentiert der Autor, Torsten Rohde als Renate Bergmann, seinen dritten Band um die quirrlige Online-Omi und ihrer Weltanschauunf.

"Wir hatten früher auch schon eBai. Nur war das ohne Computer, und es hieß Kirchenbasar." So beginnt die Kurzbeschreibung des Klappentextes und macht schon mal deutlich worauf der Schwerpunkt in diesem Roman liegen.

                                                                     ***

Da mir die Vorgängerbände sehr gut gefallen hatten, war ich sehr gespannt, was sich hinter diesem eindrucksvollem und farbenfrohen Cover und dem ansprechenden Titel verbirgt.

Wer die Vorgängerbände gelesen hat, wird sich sehr schnell in die Geschichte einfinden. Als Hauptprotagonistin darf natürlich die rostigen Rentnerin Renate Bergmann nicht fehlen. Renate lässt uns an ihren Gedanken teilhaben und erklärt Begriffe, die inzwischen ausgestorben sind.

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Lesen auch einfach Spaß machen kann. 
Der Autor zeigt auch in diesem Band wieder viel Empathie und durch den bildhaften Schreibstil fällt es dem Leser leicht, sich in die Gedanken der Rentnerin einzufinden. Manches klingt unglaublich und versetzt beim Lesen in eine Zeitreise. 
Der Roman hat mich wieder sehr gut unterhalten. Ich wünsche mir mehr davon.

Meine Empfehlung für Leser von längst Vergangenem.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐


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✒ Rezension (Miss Merkel: Mord in der Therapie / David Safier)

Fazit: 288 Seiten voller politischer Anekdötchen und Schnüffeleien

 


Der hier vorgestellte Krimi "Miss Merkel: Mord in der Therapie" von David Safier ist im November 2024 im Rowohlt Kindler Verlag erschienen.  Es ist der inzwischen vierte Band aus der Reihe der Ex-Kanzlerin.

Erschienen sind bislang:
1.  Mord in der Uckermark 
2. Mord auf dem Friedhof 
3. Mord auf hoher See


Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:

ISBN: 978-3463000459     
Sprache: Deutsch
Ausgabe:  Broschiert mit 288 Seiten
Erscheinungstermin:  12.11.2024

Dieses Buch habe ich von durch Netgalley erhalten.  Meine Bewertung hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Buches oder Weitere des Verlages.


Klappentext:

Angela ist niedergeschlagen. Beim Schreiben ihrer Autobiografie ist ihr klar geworden, dass sie in ihrer Amtszeit das ein oder andere Problem des Landes eher suboptimal gelöst hat. Sei es zum Beispiel die Digitalisierung, die Energiewende oder die Bundesbahn, die allesamt Anlass zu Klagegebeten geben. Nachdem Angela auch noch Friedrich Merz anranzt, schlägt Ehemann Achim ihr einen Besuch beim Psychologen vor. Da aber auch in Angelas beschaulichem Heimatort Klein-Freudenstadt Fachkräftemangel herrscht, gibt es für sie nur einen Platz in einer Gruppentherapie bei Doktor Felix Fenstermacher. Dummerweise wird der Therapeut gleich nach der ersten Sitzung auf seinem Hausboot in die Luft gesprengt. Angela bekommt dadurch gleich viel bessere Laune, endlich kann sie wieder ermitteln. Verdächtig sind die Mitglieder der Gruppe: ein Wutbürger, eine Katzenfrau, eine Viren-Phobikerin, eine Klimaaktivistin und ein Mann, dem es buchstäblich die Sprache verschlagen hat. Allerdings fällt der Verdacht der anderen erst einmal auf Angela selbst, schließlich starb der Therapeut gleich nach ihrer ersten gemeinsamen Sitzung.

Mein Leseeindruck/Fazit:


In diesem Buch präsentiert der Autor, David Safier, seinen vierten Miss Merkel Krimi und lässt Altbekannte neu ermitteln.

"Auf der Couch" So beginnt die Kurzbeschreibung des Klappentextes und macht schon mal deutlich worauf der Schwerpunkt in diesem Roman liegen.

                                                                     ***

Da mir die Vorgängerbände sehr gut gefallen hatten, war ich sehr gespannt, was sich hinter diesem eindrucksvollem und farbenfrohen Cover und dem ansprechenden Titel verbirgt.

Wer die Vorgängerbände gelesen hat, wird sich sehr schnell in die Geschichte einfinden. Als Hauptprotagonistin ermittelt mal wieder unsere Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, aber auch ihr Ehemann Achim, sowie ihr Personenschützer Mike finden ihren Platz. Kleine Anspielungen und Anekdoten zu Politikern von nah und fern, stimmen perfekt auf die leichte Krimihandlung ein. Angela zeigt sich aufgeschlossen aber auch neugierig und ein bisschen eigenwillig. Ganz so, wie wir sie in ihrer politischen Laufbahn kennengelernt haben.

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Lesen auch einfach Spaß machen kann. 
Der Autor zeigt auch in diesem Band wieder viel Empathie und durch den bildhaften Schreibstil fällt es dem Leser leicht, sich in die Zeit, Örtlichkeiten und auch die Protagonisten hineinzuversetzen. Eine interessante Idee eines leichten Krimis, mit einigen politischen und menschlichen Eindrücken. 
Der Roman hat mich wieder sehr gut unterhalten. Ich wünsche mir mehr davon.

Meine Empfehlung für Leser von leichter Krimilektüre.

Meine Bewertung:  ⭐⭐⭐⭐


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Rezension zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir unten einen Kommentar dazu hinterlässt und/oder einfach diesen Blog abonnierst. Auch über einen Besuch auf meiner Instagram und Facebook Seite würde ich mich sehr freuen. Ihr findet mich dort ebenfalls unter dem Namen Chattys Bücherblog.