Mittwoch, 1. August 2018

77/2018: Todeshaff / Katharina Peters

Todeshaff ist der zweite Band der Emma Klar Reihe von Katharina Peters.
Bildrechte beim Verlag


    Titel: Todeshaff  

    Reihe:  Emma Klar (2)
    Autor: Katharina Peters

    erschienen im atb Verlag

    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 320 Seiten 
    ISBN 978-3-7466-3323-7
    Erscheinung: 14.06.2017

     Meine Bewertung: 📖 📖 📖
 
Irgendwo hatte er gelesen, dass Rache den Schmerz nicht auflöst und nur für einen lächerlich kurzen Zeitraum Erleichterung und Befriedigung an seine Stelle trat, wenn überhaupt. (1. Satz)



Zum Inhalt:

Die verdeckte Ermittlerin Emma Klar soll einen Mann beschatten, der wegen Totschlags zehn Jahre im Gefängnis saß, dessen Tatmotiv jedoch unklar geblieben ist. Christoph Klausen verhält sich zunächst völlig unauffällig, doch dann werden in einer Ferienanlage an der Ostsee zwei grausam zugerichtete Leichen gefunden. Emma glaubt, in Klausens Vergangenheit eine Verbindung zu den Toten zu erkennen. Sie heftet sich eigenmächtig an seine Fersen – und kommt ihm dabei gefährlich nahe ...

Mein Leseeindruck:

Da ich erst kürzlich in den Genuss des ersten Bandes (Todesstrand) gekommen bin, wollte ich doch nun auch wissen, was sich hier im zweiten Fall mit der Ermittlerin/Detektivin Emma ereignen würde. Und vielleicht würden ja auch noch weitere Fakten aus ihrem Vorleben geklärt.

Auffallend ist der lockerleichte Schreibstil der Autorin, der nichts beschönigt, und auch nichts verheimlicht. Gerade im Hinblick auf den Fund der Leichen, wird kein Blatt vor den Mund genommen.

Leider nicht so fesselnd wie der Vorgänger, obwohl die Thematik recht interessant ist. Einige Länge ....

Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
In Anlehnung an den ersten Fall ist die Zuordnung der Reihe aufgrund seines Äußeren sehr eindeutig. Als Flachländler muss ich jedoch gestehen, dass mir das Wort: Haff völlig unbekannt war.
Der Klappentext verrät nicht zuviel und nicht zuwenig. Zudem macht er sehr neugierig, auch ohne die Protagonistin zu kennen.

Lesespaß oder Lesefrust?

Diesen Band fand ich leider deutlich schlechter als der Vorgänger. Es war zwar nicht so, dass ich ihn langweilig fand, aber irgendwie konnte er mich nicht so richtig begeistern. Es war also weder Lesespaß noch Lesefrust. Auf jeden Fall fiebere ich jedoch dem nächsten Band entgegen und hoffe, dort noch mehr von Emma zu erfahren.




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