Montag, 20. August 2018

85/2018: Meerjungfrauen morden besser / Tatjana Kruse

Release the Kraken!
Bildrechte beim Verlag
 




    Titel: Meerjungfrauen morden besser         
    Reihe:  K&K Schwestern ermitteln (2)
    Autor: Tatjana Kruse

    erschienen im Suhrkamp/Insel Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 314 Seiten 
    ISBN 978-3-458-36355-2 
    Erscheinung: 9. Juli 2018
 
 
 
 
  "Nur weil ich Sie ansehe, wenn Sie reden, heißt das noch lange nicht, dass ich zuhöre." (Zitat)
 
 


Zum Inhalt:

Drei Fremde schlagen die Pension von Konny und Kriemhild kurz und klein und verlangen von den beiden Schwestern, ihnen die Millionen auszuhändigen, die der Kommodore, Kriemhilds verstorbener Kapitänsgatte, ihnen schulde. Hat der Kommodore tatsächlich illegal einen antiken Schatz gehoben, seine Crew übers Ohr gehauen, den Schatz zu Geld gemacht und irgendwo gebunkert?
Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich Konny und Kriemhild – mit dem Kommodore im Handstaubsauger und Nacktkater Amenhotep in der Transportbox – auf einen Roadtrip in den hohen Norden. Dabei bekommen es die Frauen aus der Provinz mit knallharten Rockern, Hardcore-Kiffern, Hehlern und einer Frau zu tun, die behauptet, die Geliebte des Kommodore gewesen zu sein. Eine Achterbahnfahrt der Emotionen für die Schwestern und ein großes Vergnügen für die Leserinnen und Leser …

Der Kopf kullerte die drei Steinstufen hinunter - plopp, plopp, plopp - und landete im Kiesel am Fuß der Treppe, wo er knirschend auseinanderbrach. (1. Satz)

Mein Leseeindruck:

Für mich, als bekennender Seriejunkie ist es fast schon eine Pflicht, wenn ich ein Buch gelesen habe, und nun der Nachfolger erschienen ist, auch diesen zu lesen, auch um die Entwicklung der Protagonisten zu verfolgen. So war es auch in diesem Fall.
Der erste Band "Der Gärtner wars nicht"  hatte mich schon so in seinen Bann gezogen, dass ich auch nicht mehr nein sagen konnte, als ich die Möglichkeit hatte, dieses Buch lesen zu dürfen. Waren mir die beiden ungleichen Zwillingsschwestern doch schon so ans Herz gewachsen.
Schon der tolle und lebhafte Einstieg in die Geschichte mit all den originellen Spitznamen, haben mit den ersten Band wieder vor Augen gehalten und es kam mir vor, als wäre seitdem keine Zeit vergangen und die beiden Damen würden fast in Natura vor mir stehen.

"... immer wenn ein Mensch seine Zukunft plant, fällt das Schicksal im Hintergrund lachend vom Stuhl."  (Zitat)

Interessant waren auch die kleinen Rückblenden, so dass der Leser zwar wusste, dass da in der Vergangenheit schon mal ein Fall bzw. ein Rätsel aufgedeckt wurde, aber nicht das Gefühl hat, er hätte etwas verpasst. Außerdem kann dieses Manko ja immer noch nachgeholt werden.

"Sie roch den Braten schon, wenn er noch als Lenden am Schwein saß." (Zitat)

Anhand der von mir ausgewählten Zitate kann man schon erkennen, dass es in diesem Krimi nicht allzu ernst zugeht. Auf humorvolle Art und Weise wird in der Vergangenheit gestöbert, neue Freundschaften geknüpft und über das Leben philosophiert

Lesespaß oder Lesefrust?

Ganz klar - Lesespaß! Es macht unheimlich viel Spaß über die beiden ungleichen Damen zu lesen und sie auf ihren Abenteuern zu begleiten. Wer jedoch einen blutrünstigen, ernsten Krimi erwartet und auf Mord und Totschlag steht, für den wird wohl diese Reihe nicht die Richtige sein. Für den humorvollen Krimileser, ist dieses Buch absolut zu empfehlen.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit Konny und Kriemhild und natürlich dem Kommodore.


Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -


Vielen Dank dem Insel Verlag und der Autorin für das Rezensionsexemplar, sowie Lovelybooks für die Durchführung der Leserunde.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen