Montag, 5. Juni 2017

Rezension Nr. 61/2017: Die Tuchvilla - Band 1 der Tuchvilla Reihe





   
    Titel: Die Tuchvilla
    Reihe:  Die Tuchvilla - Band 1
    Autor: Anne Jacobs
    erschienen im Blanvalet Verlag
    Ausgabe: Broschur
    Genre: Historischer Roman
    Seitenzahl:  700
    ISBN 9783442381371 
    Erscheinung: 15. Dezember 2014




 

 
 
Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:
Ich hatte schon vieles über diese Reihe gehört und gelesen, so dass ich nun doch auch mal wissen wollte, ob ich die Meinungen der Leser teile.




Klappentext:

Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis ... Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor - bis er Marie begegnet ...
Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:

Das Cover ist sehr winterlich, kann aber natürlich auch im Sommer gelesen werden.
Ob mich dieses Buch in der Buchhandlung angesprochen, kann ich nicht eindeutig beantworten. Da ich ein absoluter Serienjunkie bin, wollte ich es jedoch lesen.
 
Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Nachdem sie das Jakobertor hinter sich gelassen hatte, waren ihre Schritte immer langsamer geworden.

Kommen wir zum Inhalt: Die Geschichte beginnt 1913 in Augsburg. Marie tritt ihre neue Stelle als Küchenhilfe in der Villa der Familie Melzer an. Alles scheint sehr streng geregelt. Um Verwechslungen zu vermeiden, verlangt man von ihr, einen anderen Namen anzunehmen: Rosa. Aber sie setzt sich durch und darf ihren Namen behalten, was die anderen Bediensteten nicht gerade friedlicher und freundlicher stimmt. "Herrin der Ascheeimer, Königin der Nachttöpfe" um nur einige der Titulierungen zu nennen.
Aber auch bei den beiden Töchtern der Familie Melzer ist nicht alles Gold was glänzt. Eifersüchteleien zwischen den beiden sind an der Tagesordnung. Und als sich dann auch noch ein Mann für das "falsche" Mädchen interessiert, scheint die Katastrophe perfekt.

🔰 🔰 🔰 🔰 🔰

Die Autorin beweist durch ihren sehr sanften Schreibstil viel Gefühl. Gefühl, das manchmal auch ein paar Längen aufweist. Nichts ist wirklich spektakulär, sondern die Geschichte plätschert einfach angenehm vor sich hin.
 
 
 Fazit:


Ein Roman für die ruhigen Winterabende vor dem Kamin. Keine großen Aufreger, einfach ein netter Roman.
Vielen Dank an jellybooks für das Rezensionsexemplar.


 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog