Dienstag, 6. Juni 2017

Rezension Nr. 62/2017: Der Pavian

 


   
    Titel: Der Pavian
    Autor: Anna Karolina Larsson
    erschienen im Berlin Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Thriller
    Seitenzahl:  560
    ISBN 9783833310171 
    Erscheinung: 1. April 2016




 

 
 
Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:
Der Titel hatte mich neugierig gemacht. Was hatte ein Pavian mit einem Thriller zu tun?
Da half nur noch eins ... lesen!

 
Klappentext:

Adnan kommt direkt aus dem Gefängnis – er hat wegen eines Drogendelikts gesessen. Jetzt muss er dringend seine Schulden im Milieu bezahlen ... Magnus ist Detektiv. Er ermittelt immer hart am Rand der Legalität und hat eine Schwäche für schöne Frauen. Er bekommt einen merkwürdigen Anruf, den er zunächst für einen schlechten Scherz hält ... Amanda ist frisch gebackene Polizistin. Sie hat diesen Beruf aus einem sehr persönlichen Grund gewählt. Sie will diejenigen, die sie für den Selbstmord ihrer Schwester verantwortlich macht, um jeden Preis bestraft sehen. Zwei Männer stehen ganz oben auf ihrer Liste: ein Verbrecher und ein Polizist ... Schon bald finden sie sich alle drei in einem schier unentwirrbaren Geflecht aus Sex, Lügen und Intrigen zwischen Polizei und Unterwelt gefangen.    
 
Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:
Schon der Titel des Buches hatte mich sehr neugierig gemacht. Was sich wohl hinter "dem Pavian" verbirgt?  War damit wirklich ein Affe gemeint? Allgemein hatte mich das Cover sehr neugierig gemacht. Und um meine Neugier zu stillen, gab es nur eines.... lesen!

Tja, was soll ich sagen...hm....nun, ich bin großer Fan von Thrillern und habe dementsprechend auch schon sehr viele gelesen. Gute, sehr gute, aber auch...die anderen. Und genau zu diesen, gehört für mich auch das vorliegende Buch.
Anfangs war die Story rasant und die Seiten sind nur noch so dahin gerast. Dann aber...
Immer wieder gerät die Geschichte aus dem Fluß, da neue Randgeschehen aufgemacht werden, die zwar immer wieder zusammenlaufen, aber auch sehr verwirrend wirken. Wollte die Autorin hier einfach zuviele Informationen reinpacken?

Unschwer kann man auch erkennen, dass die Autorin sich im Bereich der Polizeiarbeit heimisch ist.
Allerdings fand ich die Protagonisten unspektakulär. Oder waren sie einfach nur klischeehaftig?
War in der Polizistin vielleicht sogar ein bisschen die Autorin zu erkennen?
 
 
 
Fazit:

Mich konnte das Buch leider nicht wirklich erreichen. Weder die Geschichte, noch die Protagonisten konnten mich begeistern. Es war nicht schlecht, aber hat noch sehr viel Luft nach oben.
Wie ich jedoch gelesen habe, wird es einen Nachfolgeband geben. Möglicherweise wurden darin auch die bisherigen Kritiken der bisherigen Rezensionen umgesetzt.
Vielen Dank an die Autorin für die Idee, dem Berlin Verlag  für das Rezensionsexemplar und Lovelybooks für die Durchführung der Leserunde.



 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog