Fazit: 282 Seiten voller Geheimnisse und jede Menge Lokalkolorit
Der hier vorgestellte Krimi "Matterzorn" von Christine Bonvin ist im Februar 2023 im Gmeiner Verlag erschienen.
Es handelt sich hierbei um den ersten Band der Reihe um die Hotelfachfrau Laura Pfeiffer.
Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:
ISBN: 9783839203927
Sprache: Deutsch
Ausgabe: TB mit 282 Seiten
Erscheinungstermin: 08.02.2023
Klappentext:
An ihrem ersten Arbeitstag im Hotel Blatterhof bewundert Laura Pfeiffer das mächtige Matterhorn. Minuten später schaut sie in die starren Augen eines Toten im luxuriösen Badezimmer ihrer neuen Arbeitsstätte. Die Hoteliersfamilie will den Fall so diskret wie möglich abwickeln. Lauras angeborene Neugier verführt sie jedoch zu Nachforschungen, ihre Vorsätze, sich nicht in anderer Leute Angelegenheiten einzumischen, vergisst sie. So kommt sie dem Geheimnis des Toten auf die Spur und gerät zwischen die Fronten.
Mein Leseeindruck/Fazit:
Ich bin ein großer Fan von Krimis mit regionalen Bezügen. Christine Bonvin war mir als Autorin zuvor nicht bekannt.
"Menschliche Abgründe" So beginnt der Gmeiner-Verlag die Kurzbeschreibung des ersten Bandes mit der sympathischen Hotelfachfrau Laura Pfeiffer.
Schauplatz für diesen Roman ist Zermatt in der Schweiz, am Fuße des Matterhorns.
Es handelt sich hierbei um den Reihenauftakt einer jungen Dame, die aufgrund von Schwierigkeiten eine neue Arbeitsstelle antritt. Was kann es reizvolleres geben, als jeden Tag dem Matterhorn von Angesicht zu Angesicht zu stehen, und dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. So, oder ähnlich hatte es sich Laura zumindest vorgestellt. Aber schon am ersten Arbeitstag wird sie mit einem Toten konfrontiert. Aber das ist nicht alles, denn die Hoteliersfamilie macht es ihr wahrlich nicht leicht, sich wohl zu fühlen. Laura spürt recht schnell, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und ermittelt auf eigene Faust. Natürlich nicht, ohne in große Schwierigkeiten zu geraten.
***
Dieser Krimi ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Krimi nicht gleich Krimi ist. Nicht allein der Spannungsteil, sondern auch das großartig beschriebene Setting machen diesen Reihenauftakt zu etwas besonderem. Die Autorin geizt nicht mit Lokalkolorit. Sei es die Sprache, die Dank der jeweiligen Fußnoten ins Deutsche übersetzt wurden, als auch mit dem bildhaften Schreibstil, der dem Leser das Bergpanorama sozusagen ins Wohnzimmer liefert. Die Protagonisten wurden sehr detailliert charakterisiert, so dass schnell Sympathien, als auch Antipathien aufgebaut werden. Die Handlungen setzen sich unaufhörlich fort, bilden einen Spannungsbogen und nehmen den Leser in die Szenen auf. Mir hat dieser Reihenauftakt sehr viel Freude bereitet, so dass ich mich schon auf die Fortsetzung mit Laura freue.
Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐
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