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Schon beim Anblick des Covers kommt ein bisschen Urlaubsfeeling auf. Man sieht förmlich die grünen Wiesen, das saftige Gras, hört die Kuhglocken und kann den Mist riechen. Ach ja, und dabei ist es nur ein Cover. 🤭
Wer jedoch nun denkt, dass die Handlung des Krimis im Allgäu spielt, der täuscht sich. Es handelt sich nämlich um den kleinen, beschaulichen Ort Koppelried, im Salzburger Land. Also ab nach Österreich!
Schon nach wenigen Zeilen, macht der Leser Bekanntschaft mit dem Dialekt, der sich auch immer wieder einschleicht und die Geschichte damit ungemein auflockert. Nicht, dass die kriminalistische Handlung langweiligen oder langatmig wäre - nein, auf gar keinen Fall. Ich finde es jedoch schön, wenn auch etwas Lokalkolorit einfließt, denn das macht für mich ein regionaler Krimi aus. Ich möchte beim Lesen das Gefühl haben, die Menschen und ihr Leben kennenzulernen, und gerne auch ein bißchen Dorftratsch zu erfahren. 🏘
Bevor ich jedoch weiter auf die kriminalistische Handlung eingehen, möchte ich noch anmerken, dass es sich hierbei bereits um den zweiten Band der Reihe um den Dorfpolizisten Raphael Aigner handelt. Meine Rezension zum Reihenauftakt "Bierbrauerblues" findet ihr hier.
Nun aber zum Inhalt. "Mit vollen Hosen ist gut stinken" (gefunden auf Seite 46), sagt wohl schon eine Menge über den lockerleichten Schreibstil aus. Natascha Keferböck umschreibt Dinge nicht stilvoll, nein, sie nennt die Dinge unverblümt beim Namen. Da gibt es kein Herumgeeiere oder Um-den-heissen-Brei-reden, sondern es ist vielmehr die Direktheit, die diesen Krimi bzw. die Krimireihe zu etwas besonderem macht.
Die Protagonisten erscheinen stimmig und fügen sich perfekt in das Gesamtbild der ländlichen Gegend mit Anbindung zur Stadt. Die Einwohner scheinen stolz auf ihr Dorfleben zu sein, nehmen aber auch gerne die Annehmlichkeiten der Stadt in Anspruch. Es ist eine nahezu perfekte Harmonie, ja, wäre da nicht der Mordfall.
Und genau mit diesem Todesfall fängt die kleine, eingeschworene Gesellschaft auch schon an zu recherchieren. Allen voran natürlich Raphael, seine Schwester, die Wirtin, die Bedienung, und der neu entdeckte Halbbruder Simon und natürlich auch Raphis Kollegen, die jedoch eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Auch die Liebeleien kommen nicht zu kurz, stellen aber auch nur ein Randgeschehen dar.
Fazit:
Krimödie trifft Dorftratsch. So könnte man die mehr als 330 Seiten starke Unterhaltungslektüre von Natascha Keferböck umschreiben. Eine Reihenfortsetzung, bei der es ratsam wäre, den ersten Band vorab gelesen zu haben, alleine schon, um die Charakteren besser verstehen und einschätzen zu können. Kurzum: Ein humoriger, spannender und unterhaltsamer Fortsetzungsband, der mit viel Lokalkolorit, das Lesen zum Vergnügen werden lässt.
Einen kleinen Hinweis habe ich noch: Ich habe zur Bildbearbeitung ein kostenloses Foto von Pixabay gewählt, welches die Zeit zeigt, in der ich das Buch gelesen habe und hat keinen Bezug zur Story. An dieser Stelle, vielen Dank an Pixabay für die kostenlosen Fotos und dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Buchcovers.
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