Freitag, 2. Februar 2018

Rezension Nr. 15/2018: Tante Dimity und der verlorene Schatz - Band 21 der Lori Sheperd Reihe (Nancy Atherton)

"Wenn die Bombe fällt, auf der mein Name steht, kann ich nichts tun, um sie aufzuhalten, warum soll ich mir da Gedanken machen?" (Zitat - Kapitel 7)
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Zum Inhalt:

Beim Herumstöbern auf dem Dachboden ihres Cottages findet Lori ein wertvoll aussehendes Armband. Das antike Schmuckstück gehörte Tante Dimity und erinnert sie an eine traurige Liebesgeschichte im London der Nachkriegszeit. Obwohl inzwischen mehr als fünfzig Jahre vergangen sind, fährt Lori nach London, um dem Geheimnis des Armbandes auf die Spur zu kommen. Aber schon bald stellt sich die Frage, ob manche Schätze lieber nicht gefunden werden sollten ...


Mein Leseeindruck:

Da es bereits der 21. Band der Lori Shepherd Reihe ist, möchte ich gar nicht mehr so viele Worte über Tante Dimity oder den rosanen Flanellhasen Reginald verlieren, sondern mich vielmehr mit der Geschichte des verlorenen Schatzes befassen.

Wie bereits bei den Vorgängerbänden, so hat mich die Autorin #nancyatherton schon nach den ersten Zeilen in Griff. Wer waren die neuen Nachbarn? Weshalb die Karton mit der Aufschrift Museum? Und vorallem, welche Geschichte steckt hinter dem gefunden Schmuckstück?
In ihrer gewohnt unterhaltsamen Weise lässt die Autorin den Leser sehr schnell in ihre Welt eintauchen. Sei es die Dorfbewohner oder andere Akteure sind sehr genau dargestellt, so dass auch jeder Leser, der die Vorgängerbände nicht kennt, sich schnell in das Geschehen einfinden kann.
Ob nun alle Handlungen wirklich nachvollziehbar sind, oder man auch mal ein paar Augen zudrücken muss, kann jeder Leser selbst entscheiden.

Sehr spannend fand ich James Hobby: Schatzsuche. Bedingt durch den lockerleichten Schreibstil wird wunderbar erzählt, dass jedes vermeintlich noch so unbedeutendes Fundstück seine eigene Geschichte hat. Geschichten, die mit Sicherheit sehr interessant sind und auch Geheimnisse zutage fördern würde.

Unbedingt erwähnen möchte ich aber auch noch das Rezept am Ende des Buches.
Alte britische Rezepte, die man unbedingt mal ausprobieren sollte.

Nun möchte ich noch ein paar Wortes zu Cover und Klappentext sagen. Meiner Meinung nach erinnert das Cover etwas an ein Kinderbuch. Bedingt durch den Dachboden, den rosa Hasen. Allerdings würde ich diese Reihe nicht unbedingt in der Kinderbuchecke vermuten.
Den Klappentext finde ich passend. Er verrät nicht zu viel und nicht zu wenig, macht aber auf jeden Fall neugierig.

Fazit:

Wieder einmal konnte mich ein weiteres Geheimnis um Tante Dimity begeistern. Die Autorin versteht es, ihre Leserschaft mit jedem Wort um sich zu scharen und bedingt durch den Schreibstil Spannung zu erzeugen, so dass man gar nicht mehr aufhören kann, den Geschichten zu lauschen bzw. immer weiter zu lesen.
Ich freue mich schon auf weitere Geschichten mit Reginald und Tante Dimity.


Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -

Vielen Dank der Lesejury und dem Verlag für das Rezensionsexemplar und die Durchführung der Leserunde.

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