Rezension Nr. 1/2018: Schief gewickelt, Opa - der zweite Band der Wilhelm und Gunnar Reihe (Angela Ochel)

Brüllend komisch und sehr entlarvend – die Erwachsenenwelt aus Kinderaugen.


Zum Inhalt:

Finn ist entsetzt. In Mamas Bauch wohnt ein Baby. Und vor allem: Es ist ein Mädchen! Wie konnte das passieren? Weiß doch jeder, dass Mädchen nur Probleme machen. Gut, dass es die Opas gibt. Die wissen bestimmt, was man dagegen tun kann. Das denkt zumindest Finn. Aber Gunnar und Wilhelm sind nicht so recht bei der Sache. Ob es an der Hebamme Rosemarie liegt? Oder sind es Mamas detaillierte Beschreibungen ihrer Schwangerschaft, die sie regelmäßig zum Erröten (Gunnar) oder Verstummen (Wilhelm) bringen? Da hilft nur noch eins: Ab in den Urlaub!

Mein Leseeindruck:

Finn ist einfach zu köstlich. Seine Bedenken nun ein Schwesterchen zu kriegen sind absolut nachvollziehbar und wunderbar widergegeben. Oft hatte ich das Gefühl, dieses kleine (freche) Kerlchen einfach knuddeln zu müssen.
Sehr interessant finde ich auch das beschriebene Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenen. Nachvollziehbar, witzig, aber auch anregend.
Die einzelnen Sequenzen und Szenen haben mir sehr gut gefallen und fügen sich sehr angenehm aneinander, so dass es eine rundum humorvolle Geschichte ergibt.

Fazit:

Und wieder einmal hatte ich ein Buch in Händen, bei dem kein Auge trocken blieb. Da mich schon der erste Band "Ein Baby und zwei Opas" absolut begeistert hat, wollte ich auch unbedingt die Fortsetzung lesen. Und ... es war wirklich eine Fortsetzung. Jede Seite ein Brüller.
Und am Schluß noch die zehn Tipps für werdende Brüder...einfach sensationell.


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Folgende Bände sind bereits erschienen:
- Ein Baby und zwei Opas  📖 📖 📖 📖 📖


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