Samstag, 15. Juli 2017

Rezension Nr. 83/2017: Das vorwitzige Frauenzimmer


   
Bildrechte beim Verlag

 

    Titel: Das vorwitzige Frauenzimmer
    Reihe: -
    Autor: Regina Jennings
    erschienen im Gerth Medien Verlag
    Ausgabe: Hardcover
    Genre: Roman, Historisch
    Seitenzahl: 352 Seiten 
    ISBN 9783957342348   
    Erscheinung: 19. Juni 2017

    Die Leseprobe findest du hier








Ihr Lächeln war so ansteckend wie die Windpocken... (Seite 114)

Klappentext:

Missouri, 1885: Betsy Huckabee lebt in Pine Gap, einem kleinen Ort am Ende der Welt. Doch sie hat große Träume: Als Reporterin möchte sie für eine bekannte Zeitung schreiben. Allerdings ist diese wenig interessiert an Nachrichten aus dem Hinterland. Da kommt es Betsy ganz gelegen, dass der texanische Deputy Joel Puckett einen Neuanfang in Pine Gap wagt. Betsy heftet sich an seine Fersen, um Inspirationen für neue Geschichten zu bekommen. Ein Entschluss mit Folgen ...


Mein Leseeindruck:

"Ich habe ihn für den Deputy gehalten, weil er leicht übergewichtig war und so aussah, als sei er etwas schwer von Begriff"  (Seite 21).

Nur ein überschaubares Fleckchen dieser Erde war Teil von Texas. (1. Satz- Seite 5) 

Schon das Cover zeigt, bedingt durch die Körperhaltung, dass die Frau wohl nicht ganz so einfach ist. Da scheint schon einiges in ihrem Köpfchen vor sich zu gehen. Auf jeden Fall hatte mich das Cover sofort angesprochen und auf die Story neugierig gemacht.

Die Autorin beschreibt die Protagonisten so detailliert, dass ich sofort ein Bild vor meinem geistigen Auge hatte. Sei es Joel, der als etwas rambohaft aber auch sehr insichgekehrt beschrieben wird und so gar nicht mit Desinteresse an seiner Person umgehen kann. Oder aber auch Betsy, die als etwas forsch beschrieben wird und endlich ihren Weg gehen möchte.
Aber auch die Beschreibungen der Kulisse sind so bildhaft, dass ich beim Lesen fast schon den Staub schmecken konnte.

Die Story liest sich sehr unterhaltsam. Kleine witzige Einflüsse machen das Lesen zu einem Genuss und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Wenn man jedoch etwas genauer liest, wird man auch die eine oder andere Unstimmigkeit feststellen. Sei es das völlig konträre Verhalten Joels zu seiner Liebe, oder auch die kleinen unlogischen Begebenheiten, die jedoch alle erst in der zweiten Hälfte des Buches auftauchen. Denn ist das Buch sehr unterhaltsam und verlangt nach mehr ... nach einer Fortsetzung.

 "Manchmal kann Gott nur in uns wirken, wenn wir erkannt haben, dass unsere Kraft nicht ausreicht. " (Seite 180)

Spannung: 📖 📖 📖 📖 📖  Unterhaltung: 📖 📖 📖 📖 Protagonist: 📖 📖 📖 📖



Vielen Dank der Autorin für die tolle Idee, dem Gerth Medien Verlag für das Leseexemplar, sowie Lovelybooks für die Durchführung der Leserunde. 
 
 
 © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog