Dienstag, 4. April 2017

Rezension Nr. 41/2017: Küstenfluch - Band 3 der Theo Krumme Reihe


Bildrechte. Goldmann Verlag


    Titel: Küstenfluch
    Reihe: Theo Krumme #3
    Autor: Hendrik Berg
    erschienen im Goldmann Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 320  
    ISBN 978-3-442-48556-7 
    Erscheinung: 20. März 2017
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Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Immer wieder bin ich um die Krimis des Autors herumgeschlichen. Soll ich? Soll ich nicht? Nun hatte ich in einer Buchverlosung das Glück den vorliegenden dritten Band zu gewinnen. Und somit war die Entscheidung gefallen. Ja, ich will :-)


Klappentext:

Als ein Orkan über Nordfriesland hinwegfegt, taucht ein rostiges Schiffswrack im Wattenmeer auf – und plötzlich häufen sich mysteriöse Todesfälle an der Küste. Der Bauer Jessen ist eines der Opfer. Doch war sein Tod ein Unfall oder Mord? Und was hat es mit Jessens kleinem Neffen Jan auf sich, der von furchtbaren Albträumen heimgesucht wird? Kommissar Theo Krumme ermittelt zusammen mit einer jungen Kollegin und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten in der Familie. Dann verschwindet Jan, der sich von dem Schiffswrack magisch angezogen fühlte – und seine Spur führt direkt ins Watt ...


Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:

Das Cover wirkt etwas düster, aber auch interessant. So ganz nach dem Motto: Das Finstere bricht über uns ein. Spannung pur, alleine nur beim Anblick des Covers.

Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Das Unwetter hatte sich den ganzen Tag angekündigt.

Kommen wir zum Inhalt: Sehr gut gefällt mir der Steckbrief auf der Innenklappe. Hier wird alles wissenswerte über Theo kurz zusammengefasst, so dass der Reihenneuling (also auch ich) sofort weiß, mit wem er es zu tun hat.
Bereits nach den ersten Zeilen habe ich so ein leichtes Kribbeln und eine Unruhe verspürt. War es das beschriebene Unwetter und dieses "Ding" in Kapitel 1? Ich muss schon sagen, dass mich der Schreibstil des Autors genau am richtigen Punkt erwischt hatte. Meine Unruhe im Sinne von Neugier war geweckt. Aber auch das zweite Kapitel ging genauso weiter. Spannung pur! Es war so eine unterschwellige Beklemmung zu spüren. Man spürt etwas Unheilvolles, kann es aber nicht genau benennen. Mich hatte das Lesefieber nun auf jeden Fall gepackt.
Es war aber nicht nur der Schreibstil, der den Spannungsbogen aufrecht hielt, sondern auch die kurzen Kapitel, die immer genau dann endeten, wenn es wieder interessant wurde. Und die wahre Auflösung des Falls bzw. des Prolog erfolgt natürlich erst am Schluss.

Zu den Protagonisten: Kommissar Theo Krumme, 55 Jahre.... tja, was soll ich sagen!? Etwas behäbig, aber nicht faul.  Liebt die Natur, aber auch den Trubel der Großstadt. Ich würde sagen, eine rundum interessante Person.
Sehr gut hat mir aber auch der kleine Jan mit seinem Kuscheltier gefallen. Leider ist seine Mutter ... na ja... sagen wir mal ... sehr speziell.


Fazit:

Obwohl ich die Reihe bislang nicht kannte, habe ich Theo sofort in mein Herz geschlossen. Er ist irgendwie...anders.
Ich werde wohl nicht drumrum kommen, mir die beiden Vorgängerbände zu besorgen. 
Herzlichen Dank an den Autor, Hendrik Berg, und den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Sowie an Lovelybooks für die Durchführung der Leserunde. 
 
 

Folgende Bände sind bislang erschienen:
1. Deichmörder
2. Lügengrab

                                                                                                                                                                                                                                     © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog