Donnerstag, 9. März 2017

Rezension Nr. 28/2017 : Solothurn streut Asche (Band 2)





    Titel: Solothurn streut Asche
    Reihe: Dominik Dornach #2
    Autor: Christof Gasser
    erschienen im emons Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Krimi
    Seitenzahl:  352
    ISBN 9783960411857 
    Erscheinung: 23. Februar 2017
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Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Da ich erst kürzlich den ersten Band gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen, wie und ob sich der Protagonist, Dominik Dornach, verändert hatte.


Klappentext:

Eine Ordensschwester wird mit einem Aschenkreuz auf der Stirn tot in der Solothurner Einsiedelei aufgefunden. Die Spur führt die Ermittler zu einer obskuren katholischen Gemeinschaft, die Beziehungen zu rechtsextremen Kreisen pflegt. Kantonspolizist Dominik Dornach und Staatsanwältin Angela Casagrande versuchen die Fäden zu entwirren – und kommen dabei einem mörderischen Komplott auf die Spur . . .

Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:

Schon gleich zu Beginn hat mich das Buch überrascht. Aufgrund der Widmung wurde mir klar, welche Themen in dem Buch behandelt werden. Das hätte ich bei diesem Klappentext nicht vermutet. Mehr möchte ich jedoch hierzu nicht verraten.

In diesem Band erfährt der Leser sehr viel vom Privatleben der Protagonisten Jana, Dominik und auch Angela. Manchmal war mir dieses aber auch ein bisschen zuviel privates, so dass der Krimianteil etwas in den Hintergrund gerückt ist.

Die derzeit brandaktuellen Themen wie Flüchtlingspolitik, Rechtsextremismus gehören zu den Hauptthemen, die in diesem Krimi eine übergeordnete Rolle spielen. Wie bereits oben erwähnt, ist dabei der Krimianteil bzw. die Spannung etwas in den Hintergrund gerutscht.

Jedoch auf den letzten 2-3 Seiten war die Spannung sehr deutlich spürbar. Und dummerweise :-) endet das Buch mit einem Cliffhanger. Der Brief in Angelas Tasche!!??

Sehr gut hat mir das ausführliche Glossar mit den dialektischen Ausdrücken und Worterläuterungen gefallen.


Fazit:

Leider hat mir in diesem Krimi die Spannung gefehlt. Die Protagonisten wurden sehr ausführlich beschrieben und auch auf die Vergangenheit einzelner Personen wurde gut eingegangen, aber eben zum Leidwesen des Krimis.
Ansonsten war es eine sehr gut recherchierter Krimi, mit aktuellen Themen.
 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog