Montag, 6. März 2017

Rezension Nr. 25/2017: Das Lied der Störche





 

    Titel: Das Lied der Störche
    Reihe: 
    Autor: Ulrike Renk
    erschienen im atb Verlag
    Ausgabe:  Taschenbuch
    Genre: Roman
    Seitenzahl: 512 Seiten 
    ISBN 978-3-7466-3246-9                    
    Erscheinung: Januar 2017
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Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Ausschlaggebend war hier ganz klar der Titel des Buches. Keine Ahnung weshalb, aber dieser Titel machte mich einfach neugierig.


Klappentext:

Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ...

Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:

Auch in diesem Fall beschreibe ich das Buch wieder von außen nach innen.
Die blassen Farben deuten auf eine zarte Geschichte hin. Eine Geschichte aus der Vergangenheit, die jedoch alles andere als blass war.
Der Verlag beschreibt das Buch als eine Familiensaga, die auf eine wahre Begebenheit geruht.

Ohne große Umschweife landet der Leser auf Gut Fennhusen in Ostpreußen im Jahr 1920. Durch den Schreibstil findet man sich sehr schnell im Jahr und auch in den Örtlichkeiten zurecht. Die Protagonisten wurden sehr feinfühlig charakterisiert, so dass die Handlungen stets nachvollziehbar waren und auch emotional berührten. Frederikes Ängste schienen mir alters- und zeitgemäß. Auch die Entwicklung der Personen waren sehr gut ausgereift und dem jeweiligen Alter entsprechend und angepasst.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die dialektischen Einwürfe, die mal mehr und mal weniger ausgeprägt waren, aber deutlich an Ostpreußen erinnern und den Fortgang der Geschichte authentischer machen.


Fazit:

Diese Familiengeschichte hat mich absolut begeistert. Authentisch, spannend, unterhaltsam....all diese Eigenschaften spiegeln den Inhalt des Romans wieder, so dass ich nun voller Erwartung der Fortsetzung Frederikes Geschichte entgegen fiebere.
 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog