Montag, 27. Februar 2017

Rezension Nr. 23/2017: Mit aller Gewalt

 

 

    Titel: Mit aller Gewalt
    Reihe: Jack Ryan #18
    Autor: Tom Clancy
    erschienen im Heyne Verlag
    Ausgabe: Hardcover
    Genre: Thriller
    Seitenzahl: 768 Seiten 
    ISBN 9783453270978 
    Erscheinung: Januar 2017
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Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Da ich ein Serienjunkie bin, schleiche ich schon lange um diese Serie herum. Nun habe ich dieses Rezensionsexemplar erhalten und bin schon sehr gespannt.


Klappentext:

Eine nordkoreanische Interkontinentalrakete stürzt ins Japanische Meer. In Ho-Chi-Minh-Stadt wird ein CIA-Offizier ermordet, und ein Paket mit gefälschten Dokumenten verschwindet. Die Puzzleteile liegen offen da, sie zusammenzusetzen beansprucht aber kostbare Zeit. Zeit, die Jack Ryan junior und seine Agentenkollegen vom Campus nicht haben. Alle Spuren führen nach Nordkorea, wo ein junger, unerfahrener Diktator ein großes Nuklearprogramm umsetzen will. Bisher fehlten dem Land die finanziellen Mittel. Jetzt ist man auf Bodenschätze gestoßen, die auf dem Weltmarkt viel einbrächten. Präsident Jack Ryan muss das verhindern – mit aller Gewalt.


Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:

Wie immer erfolgt mein Leseeindruck von außen nach innen. Also starten wir mit dem Cover. Meiner Meinung nach, handelt es sich um ein wahres Action-Cover. Ich könnte mir vorstellen, dass es die männlichen Leser sehr anspricht. Die Farbgestaltung, die Hubschrauber... ich würde sagen: Testosteron pur.
Da kein Preis aufgedruckt ist, musste ich etwas recherchieren. 26,99 €...puh...ein stolzer Preis. Okay. das Buch hat fast 770 Seiten, aber 27,00 €??? Das finde ich doch ganz schön heftig und würde mich definitiv vom Kauf abhalten.

Sehr gut finde ich das Register der Hauptpersonen. Gerade, da ich die Vorgängerbänden nicht kenne, ist es sehr hilfreich vorab schon mal etwas über die Protagonisten zu erfahren.  Ich hoffe, dass ich nicht allzu oft zurück blättern muss, um die Personen einordnen zu können. Es sieht jedenfalls sehr verwirrend aus.

Anschließend noch eine Karte über Nord- und Südkorea, China und Japan. Ich denke, dass dieses nun die Schauplätze werden. Länder, in denen ich mich bislang noch gar nicht auskannte.

So treffe ich auf Colin Hazelton, einem ehemaligen CIA-Führungsoffizier. Er wurde angeheuert, falsche Pässe über die Grenze zu schmuggeln. Jedoch wird er verfolgt und letztendlich auch tödlich verletzt. Bevor er jedoch stirbt, schreibt er noch ein paar Wortes bzw. Abkürzungen auf einen Zettel. Soweit zur Spannung.

Ich muss gestehen, dass mich dieser Thriller stellenweise etwas überfordert hat. Zuviel Politik und zuviele internationale Konflikte. Meiner Meinung nach, ist dabei der Thrill etwas auf der Strecke geblieben. Klar, dass diese Problematik irgendwie erläutert werden muss, für mich war es jedoch bei weitem viel zu viel.

Zu den Protagonisten kann ich leider gar nicht viel sagen, da sie irgendwie komplett in den Hintergrund geschoben werden. Ich konnte mit keinem der Protagonisten irgendwie warm werden oder mich auch nur annährend mit ihnen identifizieren. Ich fand sie auch alle völlig unspektakulär.

Fazit:

Vielleicht bin ich einfach nicht der richtige Leser für solche Bücher. Mich reizt es überhaupt nicht, mehr von dieser Serie zu lesen, obwohl ich ein absoluter Serienjunkie bin. 
 
 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog