Sonntag, 4. Dezember 2016

Rezension zu: Verräterische Gebeine - Band 1 der Hugh de Singleton Reihe von Mel Starr

Bildrechte: Brunnen Verlag



    Daten zum Buch:
    Titel: Verräterische Gebeine
    Reihe: Hugh de Singleton (Band 1)
    Autor: Mel Starr
    erschienen im Brunnen Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Krimi
    Seitenzahl: 288 Seiten 
    ISBN 978-3-7655-2051-8 
    Erscheinung: 11. August 2015
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Warum ich DIESES Buch unbedingt lesen wollte:

Das sehr ansprechende Cover hatte mich sofort neugierig gemacht. Und da ich sowohl ein Liebhaber historischer Romane, als auch ein Serienjunkie bin, wollte ich das Buch auch unbedingt haben. Auffällig fand ich jedoch, diesen sehr ausführlichen Klappentext, der hoffentlich nicht zuvieles preis gab.

Klappentext:

Oxford, im Herbst 1363. Hugh de Singleton hat sich in soeben als Chirurg niedergelassen. Während er aus dem Fenster starrt und auf erste Patienten wartet, wird er Zeuge eines Reitunfalls direkt vor seinem Haus - ein Glücksfall für ihn, wie sich herausstellen soll. Hugh behandelt den verletzten Lord Gilbert mit Erfolg, und die Zufallsbegegnung öffnet ihm die Türen zu einer guten Position. Dass er damit auch unerwartet in die Aufklärung eines undurchsichtigen Mordfalls hineinverstrickt werden wird, kann Hugh noch nicht ahnen ...
Mein Leseeindruck:

Schon nach den ersten Zeilen musste ich feststellen, dass die Schriftgrösse etwas ermüdend war. Meiner Meinung nach, wäre hier eine etwas grössere Schriftart oder ein anderer Schrifttyp besser und lesefreundlicher gewesen.

Was nun kam, erstaunte mich noch mehr. Stand doch da die Danksagung, obwohl die Geschichte doch noch gar nicht angefangen hatte. Hatte der Autor Angst, er würde bis zum Schluss seines Dankesworte vergessen?
Und tatsächlich, anschließend kam das Glossar. Na nu... hatte ich die Geschichte überblättert? 😃
Aber nein, denn nun endlich kam eine gezeichnete Karte von Bampton und das erste Kapitel begann.

Wir landen im Herbst des Jahres 1363 in Oxford und ermitteln typisch britisch. Langsam, unaufdringlich, gemächlich. Nun ja, ich möchte sagen, dass es sich wohl hierbei um einen Krimi handelt, der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Sehr gehäbig lernt der Leser den Hautprotagonisten Hugh de Singleton kennen. Bis hierhin hatte ich mir schon mindestens dreimal überlegt, das Buch einfach wieder ins Regal zu stellen. Aber nein, da es sich um ein Rezensionsexemplare des Verlages handelt, werde ich durchhalten.

So langsam der Krimi angefangen hatte, so langsam zog er sich dahin bis er schlussendlich auch genauso langsam sich dem Ende näherte.
Die Ermittlungsansätze waren gut, aber auch nicht mehr, was ich sehr schade fand, da man aus dieser Geschichte hätte bestimmt noch einiges mehr rausholen können.
Als kleiner Nebenschauplatz gab es dann noch ein bisschen Liebesgeplänkel. Wobei auch dieses so langsam war, dass man es fast überlesen könnte.

Fazit:

Aufgrund des Titel und des Covers hatte ich hier deutlich mehr erwartet. Ich hatte ständig das Gefühl, den Protagonisten etwas anschubsen zu müssen, da er mir zeitweilig doch sehr träge erschien.
Für mich waren es ca. 284 Seiten, die sich endlos hingezogen hatten.
16,99 €  für ein Taschenbuch mit 284 Seiten wären mir definitiv zu teuer.


Vielen Dank dem Brunnen Verlag für das Rezensionsexemplar.
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog