Donnerstag, 8. Dezember 2016

Rezension zu: In den Schatten der Vergangenheit

  

    Titel: In den Schatten der Vergangenheit
    Reihe: -
    Autor: Ricarda Konrad
    erschienen im Pro-Talk Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Roman
    Seitenzahl: 396 Seiten 
    ISBN 978-3-939990-24-6
    Erscheinung: August 2016
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Warum ich DIESES Buch unbedingt lesen wollte:

Da ich sehr gerne Zeitreisengeschichten lese und auch gerne in historischen Romanen "versinken", hat mich dieser Titel sehr neugierig gemacht. Auch die Covergestaltung hatte mich sofort angesprochen. Somit gab es nur noch eines ... lesen.
Klappentext:

Caro ist Anfang vierzig und frisch geschieden. Nichts hält sie mehr in ihrem alten Leben und so nimmt sie das Erbe ihrer Tante Molly kurzerhand an: Ein altes Cottage im irischen Affordshire. Schon in den ersten Tagen ihres Abenteuers stellt Caro fest, dass sie eigentlich gar nichts über das Leben ihrer Tante weiß, doch das soll nicht das einzige Geheimnis bleiben, das Land und Leute für sie bereithalten.
Zunehmend gewinnt sie die eigenwilligen Dorfbewohner lieb, vor allem der Schreiner Damian bringt ihre Gefühle durcheinander. Als die beiden im Cottage auf versteckte Briefe stoßen und dann auf einmal ein Skelett in Caros Garten auftaucht, begeben sie sich auf eine Spurensuche „in den Schatten der Vergangenheit“ ...


Mein Leseeindruck:

Handlungsort: Affordshire - Irland
Schon nach den ersten Zeilen wird deutlich, wie einführende die Autorin alles beschreibt. Sei es die Landschaft, die durch die gefühlvollen Worte dem Leser näher gebracht werden, oder aber auch die Protagonisten, denen die Autorin durch ihre Wortes Leben einhaucht.
Mein allerliebster Lieblingsprotagonist war jedoch Oscar, der Hund. Er hatte für mich die Geschichte nochmal abgerundet, so dass mein Fokus schon auf ihn gelenkt war.

Der Spannungsbogen zog sich von der ersten bis zur letzten Seite, wohl auch, da alle Dorfbewohner
den Schluss kannten, nur der Leser blieb noch im Dunkeln. Dieses Ende fand ich sehr gelungen, da ich ständig dachte: Menno, jetzt will ich es aber auch wissen. 😃 Jedoch sollte man jetzt nicht erwarten, dass dieser Spannungsbogen dem eines Krimis oder Thrillers gleichkommt. Er ist da, ohne wirklich auffällig zu werden.

Bei allem Lob, muss ich nun aber auch meckern. Stellenweise fand ich das Randgeschehen schon sehr vordergründig und auch unpassend. Meiner Meinung nach, lenkte es oftmals von der eigentlichen Geschichte ab, so dass der Lesefluss etwas ins Stocken geriet.

Fazit:

Alles in allem hatte es mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Eine tolle Geschichte für ruhige Momente. Jedoch wäre mir 12,90 € für dieses Buch zu viel.

Vielen Dank der Autorin und dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog