Freitag, 14. Oktober 2016

Mein Leseeindruck zu: Die Tochter des Salzsieders von Ulrike Schweikert





Daten zum Buch:

Titel: Die Tochter des Salzsieders
Reihe: Band 1 der Salzsieder Reihe
Autor: Ulrike Schweikert
erschienen im Droemer Knaur Verlag
Ausgabe: Taschenbuch 
Genre: Historischer Roman
Seitenzahl: 464 Seiten
ISBN 978-3-426-61922-3
Erscheinung: 1. Sept. 2001
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Klappentext:

Das mittelalterliche Leben einer deutschen Stadt und die Geschichte einer außergewöhnlichen jungen Frau. Anne Katharina Vogelmann ist die Tochter eines wohlhabenden Salzsieders und unzufrieden mit ihrer Rolle als das sittsame Mädchen, das nur auf den Ehemann zu warten hat. Ihr beschauliches Leben ändert sich, als sie dunkle Geheimnisse und sogar einen Mord entdeckt. Die Spur führt in ihre eigene Familie …


Der erste Satz:  Es war Frühling, die Obstbäume standen in voller Blüte und glänzten rosa und weiß im hellen Sonnenschein.




Mein Leseeindruck:

Sehr gut hatte mir gleich zu Beginn die Erläuterungen zum Haller Salzsieden. Dort lernt der Leser, bevor die eigentliche Geschichte beginnt, vorab schon mal etwas Historie. Interessant fand ich hier vor allem die Namen, die aus den Siedern hervorgingen.
Aber auch die Karte der durch die Kocher getrennten Stadt hat mir sehr gut gefallen.

Gekonnt und sehr gut recherchiert erzählt die Autorin die Geschichte einer jungen Frau, die sich in der Männerwelt bzw. in der Welt der Salzsieders zurechtfinden muss. Viele geschichtliche Detail wurde in die Handlungen eingeflochten, so dass man fast schon eine kleine Geschichtsstunde erhalten hat. Eine Geschichtsstunde über eine Zunft, die mir bislang noch eher unbekannt war.

Die Protagonisten waren allesamt sehr gut und detailliert dargestellt, so dass sie vor meinem geistigen Auge nahezu lebendig wirkten. Auch die Örtlichkeiten waren so beschrieben, dass man selbst schon die kleinen Mäuse huschen sehen oder den Geruch von Most wahrnehmen konnte.

Sehr gut gefallen hat mir auch die Aufstellung der wichtigen Personen am Ende des Buches.  Auch die Begriffserklärungen sind sehr informativ und lehrreich.

Was genau Wahrheit oder schriftstellerische Freiheit ist, erfährt der Leser ebenfalls am Ende des Buches.

Fazit:

Ein historischer Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Ich konnte mein Wissen über die Salzsieder, Pfannen und den Haller Heller etwas erweitern und freue mich schon auf die Fortsetzung, die ebenfalls auf meinem Regal schon wartet.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

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