Freitag, 29. April 2016

Rezension zu: Herbstmondin - ein Roman von Isabella Rameder


- Klappentext -
 
Polizist Mark hat im Leben alles, was er sich erträumt hat: Eine schicke Wohnung in München, eine erfolgreiche und attraktive Frau, die Anerkennung seiner Kollegen. doch dann bricht seine Welt plötzlich zusammen und er findet sich in einem Pensionszimmer in einem kleinen Dorf wieder. Alles hier steht für Dinge, die Mark nicht leiden kann: Altmodische Ansichten, Klatsch und Tratsch, Gruselgeschichten und – als wäre das alles nicht schon genug – rennt die ganze Ortschaft auch noch einem dubiosen Schamanen hinterher. Zum Glück gibt es wenigstens einen Vermisstenfall an einem dunklen Ort mit schwerer Vergangenheit, so dass Mark sich in Arbeit stürzen kann. Doch als dann auch noch die hübsche Vroni auftaucht, verstrickt er sich so endgültig in seinem Gefühlschaos, dass er droht, darin verloren zu gehen..
 
- Mein Leseeindruck -

Für eine Blogtour wurden auf Facebook noch Blogger gesucht. Da dieses meine erste Blogtour war, bin ich mit gemischten Gefühlen an das zur Verfügung gestellte Buch gegangen. Wenn das Buch einfach so verschenkt wurde, nur weil man Werbung auf seinem Blog dafür macht... hatte es dann wirklich etwas zu bieten? Angekündigt als Liebesgeschichte mit Krimianteil, wurde ich dann doch neugierig.Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht.
Aber beginnen wir von vorn:

[Achtung Spoiler] Mark, ein Polizist, scheint so ein kleiner Macho zu sein. Jedoch hat seine Ehre einen kräftigen Knock erhalten, denn seine Frau hat sich von ihm getrennt. (Ratet mal warum? 😃)
Statt in seiner schicken Wohnung zu leben, muss er sich ein neues Zuhause suchen und landet bei Helga. Helga führt eine nicht gerade sehr komfortable Pension. Die Zimmer sind etwas altbacken eingerichtet (mit Häkeldeckchen und so weiter). Das Badezimmer ist auf dem Flur, so dass Mark es sich mit den anderen Gästen teilen muss. Einer der anderen Langzeitmieter ist Josef Adler, ein Schamane. Aber das ist nur Eines was Mark auf der Fassung bringt. Zum Anderen gibt es nämlich noch Vroni.
Mehr möchte ich jedoch nicht verraten.

Da ich zuerst etwas skeptisch war, war in anschließend umso mehr überrascht, wie sehr mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Die Autorin versteht es, den Leser stets auf die Gedankenreise mitzunehmen. Sei es beim Krimianteil oder auch bei der Liebesgeschichte. Nie hatte ich das Gefühl, hier wären einfach nur ein paar Sätze hingeklatscht. Nein, die Geschichte macht eher den Eindruck, dass da ganz viel Gefühl darin steckt. Gefühle und Gedanken. Es ist keine Geschichte, die man einfach nur liest. Nein, sie ist mehr. Vielleicht liegt es auch daran, weil sie die Autorin sehr mit Spirituellen befasst. Es hat den Anschein, als würden die beiden Protagonisten, Mark und Vroni, ihre Mitte suchen und zum Ende hin auch gefunden haben.
Mich hat die Geschichte auch irgendwie berührt, wenngleich der Krimianteil nicht zu vergessen ist.

-FAZIT -

 
Ich kann das Buch nicht wirklich einem bestimmten Genre zuordnen. Eine Liebesgeschichte? Eine spirituelle Geschichte? Ein Krimi? Ich weiß es nicht, und gerade diese Tatsache macht es für mich sehr spannend.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Deshalb vergebe ich 5 Sterne!
 
  © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Herbstmondin
  • Originaltitel:
  • Autor: Isabella Rameder
  • Verlag: Books on Demand
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Roman
  • Seitenzahl: 256 Seiten
  • ISBN: 978-3739226163
  • Erscheinung: 17. Februar 2016