Das hier vorgestellte Buch "Waldmann. Flucht in den Tod" von Thomas Ziebula ist 2026 im Ullstein Verlag erschienen.
Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:
ISBN: 9783548069081
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Taschenbuch mit 448 Seiten
Erscheinungstermin: 02.01.2026
Zum Inhalt:
Ein verschwitzter Vormittag auf dem Bazar von Lagos - Trommeln, Hyänengebell, ein Pavian auf Autodächern. Dann ist Maria weg. Kommissar Hannes Waldmann verliert an diesem Tag mehr als seine Frau: Er verliert jeden Halt. Sieben Jahre später: Als in Bonn eine junge Ukrainerin spurlos verschwindet und ein Mann mit aufgeschlitzter Kehle in einem Appartement liegt, leitet Waldmann die Ermittlungen. Die Spur führt über Rotterdam bis nach Zürich, wo ein Menschenhändler hinter Luxusfassenden ein grausames System der Ausbeutung steuert. Mithilfe der Journalistin Pia Luninger und der mysteriösen Suse dringt Waldmann immer tiefer in die Machenschaften des Rings vor. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto tödlicher wird die Jagd: Für Pia, die zu viel weiß, für Suse, die zu weit gegangen ist, und für Waldmann, der nicht noch einmal versagen darf.
Mein Leseeindruck/Fazit:
Sie dachten, sie seien gerettet
Schon nach Erhalt des Buches fiel mir auf, dass der Klappentext auf der Rückseite des Buches nicht mit dem des Verlags übereinstimmte, was mich doch ziemlich irritierte. Aber nichtsdestotrotz schien es sich um denselben Inhalt zu handeln. Der Anfang mit dem mysteriösen Verschwinden von Waldmanns Frau hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Frage, ob sie entführt wurde oder ob etwas Schrecklicheres passiert ist, ließ mich nicht mehr los und ich wollte unbedingt wissen, wer oder was dahintersteckt.
Dann folgte der Zeitsprung, und wir lernen Kommissar Waldmann kennen. Aber ganz ehrlich, so richtig kennenlernen konnte ich ihn gar nicht. Er war zwar der Ermittler, doch irgendwie blieb er für mich nicht präsent genug. Stattdessen waren es die anderen Charaktere, die der Geschichte Leben einhauchten und sie interessant machten.
Die Story, die sich mit Themen wie Flucht aus der Ukraine, Menschenhandel, Zwangsprostitution etc. auseinandersetzt, ist absolut zeitgemäß und aktuell. Die Kapitellänge sorgt für die nötige Spannung, auch wenn ich die sprunghaften Übergänge zwischen den einzelnen Szenen manchmal als anstrengend empfand. Es gab Momente, die den Spannungsbogen etwas durchbrachen und nur mühevoll wieder herbeigeführt wurden.
Trotz kleiner Risse im Gefüge hat mir der Krimi gut gefallen! Er hat mich unterhalten, so dass ich mich über eine Fortsetzung sehr freuen würde.
Thomas Ziebula schreibt als Wolf Hector, Tom Jacuba, Rubin Laurin und Jo Zybell.
Es war bislang das dritte Buch, das ich vom Autor gelesen habe.

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