Es ist der siebte Band der Dornach und Casagrande-Reihe.
Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:
ISBN: 9783740825331
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Taschenbuch mit 352 Seiten
Erscheinungstermin: 27.01.2026
Zum Inhalt:
Tod an den Solothurner Filmtagen Ein packender Kriminalroman über Ehre, Schuld und Tod. Filmemacher Tom Kurti soll auf den Solothurner Filmtagen für seine umstrittene Dokumentation über Frauenhass und Femizid ausgezeichnet werden. Doch kurz vor der Preisverleihung wird er brutal ermordet. Kurti hatte viele Feinde, im Darknet lief ein Mordauftrag gegen ihn. Aber Chefermittler Dominik Dornach muss schnell feststellen, dass die Hintergründe der Tat tiefer reichen. Schmerzhafte Erinnerungen an einen alten Fall kommen auf, der Dornach und seine Familie noch heute in Gefahr bringen könnte.
Mein Leseeindruck/Fazit:
Gefangen zwischen Erinnerung und Rache
Im vorliegenden siebten Band entführt uns der Autor in eine düstere Welt voller brisanter Themen wie Ehrenmord und Femizid. Diese Themen sind nicht nur aktuell, sie sind auch erschreckend und sorgen für heftige Diskussionen. Daher war ich besonders gespannt darauf, wie der Autor diese schwerwiegenden gesellschaftlichen Probleme in seinen Krimi einfließen lässt.
Zugegeben, die ersten Seiten waren etwas gewöhnungsbedürftig. Die kurzen, stakkato-ähnlichen Sätze haben mich anfänglich irritiert. Doch schnell fand ich mich in den Szenen zurecht und wurde von der spannenden Handlung mitgerissen. Die Verbindung zur Aktualität ist dem Autor wirklich gut gelungen, auch wenn ich mir gelegentlich mehr Emotionen gewünscht hätte. Manchmal schien es, als wäre er mehr damit beschäftigt, ein Skript abzuarbeiten, als uns tief in die Charaktere und ihre Konflikte eintauchen zu lassen.
Besonders positiv hervorzuheben ist das Glossar mit den Schweizer Ausdrücken. Es erleichtert den Einstieg in die regionale Sprache, auch wenn sich vieles im Verlauf der Geschichte von selbst erklärt. Da ich bereits die Vorgängerbände kenne, fiel es mir leicht, die Hauptprotagonisten und ihre Motivationen zu verstehen. Ob Neulinge in der Reihe jedoch denselben Zugang finden, bleibt abzuwarten.
Nichtsdestotrotz hat es mir viel Freude bereitet, einmal mehr gedanklich durch die Straßen von Solothurn zu schlendern und in die Welt des Krimis einzutauchen.
Fazit: 352 Seiten voller Spannung und Aktualität

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