Samstag, 26. Mai 2018

57/2018: Eine Liebe in Apulien (Sabrina Grementieri)

Eine Liebe in Apulien von der gebürtigen Italienerin Sabrina Grementieri erzählt die berührende Geschichte um Liebe und Hoffnung
 
Bildrechte beim Verlag




    Titel: Eine Liebe in Apulien    Reihe: -
    Autor: Sabrina Grementieri
    erschienen im mtb Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre: Roman
    Seitenzahl: 352 Seiten 
    ISBN 9783956497971  
    Erscheinung: 3. April 2018






Der Wind drang anmaßend und respektlos durch die Fensterritzen des alten Hauses. (1. Satz)

Zum Inhalt:

Der silbrige Glanz des Olivenbaumes vor dem alten Haus, der Duft der Bougainvillea, die Hitze des Südens. Gern denkt Viola an die Sommer, die sie in Apulien bei ihrer Großmutter Adele verbracht hat. Nun fährt sie aus einem traurigen Anlass zurück nach Süditalien. Adele ist gestorben. Der zweite Schock für Viola: Sie erbt das heruntergekommene Anwesen. An das Erbe ist jedoch eine Aufgabe geknüpft. Eine Aufgabe, die Violas Leben verändern wird.


Mein Leseeindruck:

Auffällig sind in jeden Fall die wunderschönen und bildhaften Beschreibungen der Gegend. Egal ob das Haus, der Garten oder einfach alles, die Autorin beweist absolutes Geschick in der bildhaften Sprache. Beim Lesen konnte ich fast schon die Wärme der Sonnenstrahlen spüren, den Duft der Kräuter einatmen oder auch die Trauer empfinden. Die Gefühle wurden sehr gut angesprochen. Egal ob freudig oder traurig, sentimental oder vor Freude jauchzend, jede Gefühlsregung wurde ansprechend beschrieben, so dass ich ab und zu fast schon zu seufzen anfing.
Allerdings gab es in diesem Roman auch etliche Längen, die meinen Lesefluß doch erheblich gebremst haben. Sei es die ausführlichen Beschreibungen der Renovierungsarbeiten, oder die Fahrt zu Freunden und Bekannten. Oder auch sonst in der Geschichte war es teilweise doch recht träge.

Man stellt erst fest, dass man jemand oder etwas vernachlässigt hat, wenn es zu spät ist, daran etwas zu ändern. (Zitat - Seite 11)

Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden.
Das Cover vermittelt mir einen Gefühl von Urlaub am See. Sonne, angenehme Wärme, der Hauch einer leichten Brise und der schweifende Blick in die Ferne. Wohlfühlmomente sozusagen. Ein Cover also, das mich in eine wohlige Stimmung versetzt. Als Urlaubslektüre absolut ansprechend gestaltet.
Zum Klappentext: Der Klappentext versetzt den potentiellen Leser direkt in eine gewisse Urlaubsstimmung und macht neugierig.

Lesespaß oder Lesefrust?

Während der Klappentext noch neugierig macht, wird man beim Lesen des Romans feststellen, dass die Geschichte etwas zäh ist. Die Autorin versucht zwar immer wieder, eine schöne, leichte Stimmung zu erzeugen, aber leider ist es ihr nicht wirklich gelungen, da gewisse Kleinigkeiten gefehlt haben, um mich zu überzeugen.
Ich hatte auch mehrfach den Roman zur Seite gelegt, da ich den Faden und auch die Lust an der Geschichte verloren hatte.
So schön die Gefühle anfangs beschrieben wurden, so träger wurde die Story.
Schade, da sowohl Cover, als auch der Klappentext eine tolle Geschichte suggerieren.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -


Ich bedanke mich ganz herzlich beim #Harper Collins Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.