Andreas Rezension zu: Die gute Tochter von Karin Slaughter



  


 

    Titel: Die gute Tochter
    Autor: Karin Slaughter

    erschienen im HarperCollins Verlag
    Ausgabe: Hardcover
    Genre: Thriller
    Seitenzahl: 560 Seiten 
    ISBN 9783959671101                     
    Erscheinung: 3. August 2017
  







Bis jetzt hatte ich kein Buch von Karin Slaughter gelesen. Hatte aber sehr hohe Erwartungen, weil ich schon sehr viel über ihre Bücher gehört habe.


Klappentext:

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers. Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein. "Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen. "Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite.


Andreas Leseeindruck:

Der Roman beginnt direkt in der Vergangenheit. An dem Tag, an dem sich das Leben aller Hauptprotagonisten im Buch für immer verändert. Viele Fragen bleiben offen.
28 Jahre später ereignet sich wieder ein schlimmes Ereignis.
Soweit, so gut. Bis dahin gibt es viel Spannung, viele Erinnerungen, viele detaillierte Szenen.
Es fing sehr rasant an, so wie man sich das bei einem guten Thriller vorstellt.
Leider wurde diese Spannung nicht gehalten. Nach 150 Seiten , wurde es sehr langatmig. Wiederholungen häuften sich, nervten schon. Die Spannung wurde gedrückt, der Lesefluss mehr als gebremst.
Vergangenheit und Gegenwart werden bis ins kleinste Detail immer und immer wieder durchgekaut.
Ich überlegte, das Buch abzubrechen.
Nachdem ich mich aber doch entschlossen hatte, mich durchzubeißen, wurde es in den letzten 100 Seiten wieder spannend. Das Ende begeisterte mich wieder, weil soviel Emotion drinsteckt.

Trotzdem, bleibt dieses Buch weit unter meinen Erwartungen zurück.
Die Spannung war zu kurz, konnte nicht gehalten werden und ganz ehrlich, für mich war das mehr ein Drama als ein Thriller. Statt 630 Seiten hätten hier 300 gereicht. Dann wäre mein Urteil sicher anders ausgefallen.

Mehr als 3 Sternen kann ich einfach nicht geben.


Vielen Dank Andrea für deinen Leseeindruck.
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