Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension Nr. 03/2017: Die rubinrote Kammer - Band 1

Bildrechte: Bastei Lübbe
   

    Titel: Die rubinrote Kammer
    Reihe: Victoria &  Hopkins Reihe #1
    Autor: Pauline Peters
    erschienen im Bastei Lübbe Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Roman mit Krimielementen
    Seitenzahl: 525 Seiten 
    ISBN 978-3-404-17342-6
    Erscheinung: 13.05.2016
    hier geht es zur Verlagsseite - klick





 

Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Da das Buch mit dunklen Familiengeheimnissen angekündigt wurde, war ich schon sehr neugierig.

Klappentext:

London, 1907: Gegen den Willen ihrer adeligen, einflussreichen Familie lebt die junge Victoria allein mit dem alten Butler ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Sie ist nicht reich, aber glücklich. Doch ihre Welt gerät ins Wanken, als hässliche Andeutungen über ein dunkles Familiengeheimnis laut werden. Der einzige Mann, der ihre Fragen beantworten könnte, wird ermordet ... Victorias guter Ruf ist in Gefahr, doch als Retter in der Not entpuppt sich der attraktive Journalist Jeremy Ryder. Aber kann sie ihm vertrauen?
Ein mitreißender Roman über dunkle Geheimnisse, überraschende Wahrheiten und die Liebe

"Mir war Sutherland bei unserem ersten Zusammentreffen unsympathisch. Mit seinem kahlen Kopf und der bleichen Haut ähnelt er [...] einer Made. (Seite 53 - Constance zu Victoria )"

Mein Leseeindruck:

Schon der Umschlag hatte mich fasziniert. Er fühlt sich sehr griffig an, nicht so glatt, wie bei den meisten Bücher die ich bislang gelesen habe. Das Buch liegt somit sehr gut in der Hand und verleitet zum Festhalten und natürlich zum Lesen.

Ich möchte gleich vorweg schicken, dass es sich um den ersten Band der Reihe um Victoria und Hopkins handelt. Somit wird wohl am Ende auch ich das Eine oder Andere unklar sein, da es ja zum Kauf der Fortsetzung animieren soll.

Die Protagonisten wurden sehr gut dargestellt, insbesondere die Beschreibungen von Hopkins fand ich sehr gelungen. Immer wieder musste ich bei ihm an Miss Sophie von "Dinner for one" denken. Ihr Butler James scheint Hopkins nämlich sehr zu ähneln, oder eben andersrum.

Auffällig fand ich auch die tollen Beschreibungen vom Debütantenball, von den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, Kleidung etc. Hiermit hatte sich die Autorin wirklich sehr viel Mühe gegeben.
Aber leider wirkt es an manchen Stellen auch etwas überlagernd, etwas ausschweifend. so dass man dem Gedanken an das vergangene Geschehen sehr lange nachsuchen muss.
Nun ja, es ist ein Roman und kein Krimi, auch wenn es zu Beginn diesen Anschein hatte.

Den Schreibstil würde ich als sehr modern bezeichnen. Er ist ohne Schnörkel und somit sehr gut zu lesen.


Fazit:

Mir hat der Roman bs auf de oben genannten Schwächen sehr gut gefallen. Den Nachfolgeband habe ich bereits vorbestellt.
 
 
 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog