Mittwoch, 19. Oktober 2016

Mein Leseeindruck zu: Um am Morgen waren sie tot (Linus Geschke)


Daten zum Buch:

Titel: Und am Morgen waren sie tot
Reihe: Band 2 der Jan Römer Reihe
Autor: Linus Geschke
erschienen im Ullstein Verlag
Ausgabe: Taschenbuch 
Genre: Kriminalroman
Seitenzahl: 400 Seiten
ISBN 9783548287034
Erscheinung: 14. März 2016
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Klappentext:

Oktober 1997: Zwei junge Pärchen zelten im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Zwei Tage später wird eines der Paare tot im Wald gefunden, das andere bleibt verschwunden. Gegenwart: Der Kölner Reporter Jan Römer berichtet in der Rubrik »Ungelöste Kriminalfälle« über die Morde. Was geschah in jener Nacht in den Ardennen? Fiel das zweite Paar demselben Täter zum Opfer, oder brachten sie selbst ihre Freunde um und tauchten nach der Tat unter? Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze beginnt Jan Römer zu ermitteln — und sticht in ein Wespennest ...


Der erste Satz: Wir alle tragen das Gute in uns.




Mein Leseeindruck:

Wie bereits im ersten Band, hatte sich der Autor für dieses Buch ebenfalls zu Beginn für einen Horror-Grusel-Schocker entschieden. Wie sonst konnte ich es mir erklären, dass ich schon auf den ersten Seite schweißgebadet war. Dieses Camping Szenario hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Gekonnt pointiert hatte der Autor eine Szene erschaffen, die ein Weglegen des Buch scheinbar unmöglich machte. Ich MUSSTE einfach weiter lesen.

Und auch als ich weiter in die Geschichte eingetaucht bin, konnte ich meinen Lesedrang kaum bezwingen. War doch plötzlich von NS-Zeit, Erpressung etc. die Rede. Alles zusammen verpackt in einem Krimi, der stellenweise einem Thriller gleicht.

Der Protagonist, Jan Römer, ist völlig schnörkellose dargestellt. Na ja, eigentlich weiß man sogar recht wenig über sein Aussehen. Dafür glänzt er wiederum mit seiner Art und seinem unbestechlichen Charme. Aber auch seine Kollegin Mütze, zu der er ein sehr enges Verhältnis pflegt, fügt sich wunderbar in die Geschichte und passt hervorragend zu Römer. Sie ergänzt das Duo mit viel Wissen und Intelligenz. Aber auch das Fünkchen Humor darf bei beiden nicht fehlen. Meiner Meinung nach, harmonieren die beiden Ermittler sehr gut.

Man merkt schnell, dass sich der Autor mit seinem Umfeld befasst hat und genau weiß, wovon er schreibt. Die Bunkeranlagen und kleinen Details zur NS-Zeit sind so detailliert beschrieben, dass man sich ein passendes Bild machen kann. Und ehrlich, mich haben diese Beschreibungen durchaus neugierig gemacht. Vielleicht sollte ich doch mal wieder einen Abstecher in die Eifel machen.

Fazit:

Auch mit dem zweiten Band des Journalisten Jan Römer und seiner Kollegin Mütze, ist dem Autor ein toller Krimi gelungen. Ein Spannungsbogen war stets gegeben, so dass ich das Buch nur schwerlich aus der Hand legen konnte. Aufgrund der Einleitung war ich viel zu neugierig und wollte unbedingt wissen, wo die beiden jungen Leute geblieben sind. Die Entwicklung der Geschichte hat ihr übriges dazu getan, dass ich nur noch lesen wollte.
Ich hoffe, dass uns der Autor nicht allzulange auf eine Fortsetzung warten lässt.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

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