Samstag, 27. Januar 2018

Rezension Nr. 12/2018: Inselcocktail (Anja Eichbaum)

Vergiss ihn! Er hat dich nicht verdient! (Zitat)
Bildrechte beim Gmeiner Verlag

Zum Inhalt:

Vier Frauen reisen nach Norderney, um Johannes zu treffen: ihren Chatpartner aus dem Internet. Während sie ihren Dates entgegenfiebern, zieht ein schwerer Herbststurm auf. Ausgerechnet jetzt findet sich eine Leiche am Strand. Wie gut, dass der Inselpolizist Martin Ziegler die Kriminalpsychologin Ruth Keiser an seiner Seite hat. Auf der vom Festland abgeschnittenen Insel stellen die beiden ein provisorisches Ermittlerteam zusammen, das dem Sturm und der Diagnose »Herzversagen« trotzt.


Mein Leseeindruck:

Wer liebt es nicht... Urlaub an der Nordsee, den Sonnenuntergang. die Weite und die Ruhe. Wer ist nicht gerne auf einer Insel und verfällt dem Charme der Insulaner?!
Die Autorin, #AnjaEichbaum, hat all diese wunderbar in ihrem Krimi eingebracht.
Sofort fühlt man sich bei Frau Dirkens und dem ordentlichen Teeritual heimisch und möchte eigentlich sofort in Richtung Norderney aufbrechen. Auch die Philosophie über des Essen eines Frühstücksei fand ich sehr gelungen. Ich werde beim nächsten Frühstück in einem Hotel mal darauf achten. 😃

Die Autorin beschreibt in ihrem Krimi vier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Es reicht von lebenslustig über verträumt, ängstlich, gesellig, geradlinig bis hin zu chaotisch. Jede der Frauen könnte nicht unterschiedlicher sein und doch haben alle etwas gemeinsam: Sie wollen ihn!
Er, der sehr lange im Dunkeln agiert und von dem der Leser nur sehr wenig erfährt. Er, der ein gemeines Spiel spielt und Macht über Personen ausübt. Er, der einfach die gewisse Spannung in den Krimi bringt.
Mir hat dieser Aufbau des Krimis sehr gut gefallen.

Was mir weniger gefallen hat, waren diese neumodischen oder eingedeutschten Begriffen, bei denen ich oftmals googlen musste. Bei manchen Begriffen, konnte mir selbst Google nicht wirklich weiter helfen. Ich frage mich, welche Zielgruppe wohl mit diesem Krimi angesprochen werden soll. Die 14-16 jährigen, deren Sprache hier verwendet wird? Aber sind das wirklich diese Krimileser? Möchte man hier unbedingt hip und salopp wirken, so nach dem Motto: *kaugummikauend* Ich bin ja so cool und trendy? Hm.... Sorry, aber das war für mich ein ganz klarer Minuspunkt.

Fazit:

Ein sehr moderner Krimi, der auch ein bisschen Urlaubsfeeling vermittelt.

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -


Vielen Dank dem Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar.

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