Dienstag, 3. Januar 2017

Rezension Nr. 02/2017: Nachts, wenn du nicht schlafen kannst - Band 1

Bildrechte: Weltbild Verlag


 

    Titel: Nachts, wenn du nicht schlafen kannst
    Reihe: Dr. Anya Cristina #1
    Autor: Kathryn Fox
    erschienen im Weltbild Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Thriller
    Seitenzahl: 414 Seiten 
    ISBN -
    Erscheinung: 2004
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 Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:
 
Zugegeben, es stand schon einige Zeit auf meinem Regal. Eigentlich weiß ich auch gar nicht mehr, ob ich es gekauft oder geschenkt bekommen habe. Nun, durch ein Motto zum SUB-Abbau ist es mir wieder in die Hände gefallen.

 
Klappentext:

Die Pathologin Dr. Anya Crichton wird beauftragt, den mysteriösen Tod einer jungen Libanesin aufzuklären. Bald erkennt sie ein paar sehr merkwürdige Parallelen zwischen diesem und einigen anderen ungeklärten Fällen: Die Toten gelten zunächst immer eine Zeit lang als vermisst, jedes Mal scheint es Selbstmord zu sein – und die jeweiligen Todesarten kann man nur als abwegig bezeichnen. Anya ist schließlich überzeugt, einem skrupellosen Killer auf der Spur zu sein. Doch als die junge Frau endlich die ganze grausame Wahrheit aufdeckt ist sie zutiefst schockiert …
 
 
Mein Leseeindruck:
 
Ich muss gestehen, dass mich das Cover nicht wirklich anspricht. Ob es an den Kettengliedern liegt, oder der Farbgestaltung ... ich weiß es nicht.
 
Aber kommen wir zum Plot.
Handlungsort ist Sydney.    
Dort lernt der Leser, nach einem sehr rasanten und nervenzerreissenden Prolog, die forensische Pathologin und Rechtsmedizinerin Dr. Anya Crichton kennen.
Aber leider war es das dann auch schon mit dem Rasanten und Nervenzerreissenden.
Was nun kam, war einfach nur noch eine Aneinanderreihung von Nebensächlichkeiten. Oftmals musste ich überlegen, um was es denn in dem Plot überhaupt gegangen war, da die Story meilenweit abgedriftet war.
Hinzu kamen endlos langatmiger Passagen, die nicht wirklich zum Weiterlesen animierten.
 
Der Schreibstil selbst, ist sehr modern gehalten. Die Beschreibungen von Charakteren und Umfeld waren ausreichend. 
 
Fazit:
 
 Ich war doch etwas erstaunt, als ich gelesen habe, dass die Autorin für dieses Debüt eine Auszeichnung (Davitt Award for Best Australian Crime Novel 2005) erhalten hatte. Hier muss ich mich wirklich fragen, mit welchen Maßstäben solche Auszeichnungen bewertet werden.
Das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht gut und schon gar nichts besonderes.
Wofür also den Award?
Eine Leseempfehlung werde ich für dieses Buch nicht aussprechen, dafür bietet der Markt für Thriller Liebhabern deutlich bessere bzw. spannende Werke.


 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog