Samstag, 14. Januar 2017

Rezension Nr. 08/2017: Gas und Galle

Bildrechte: A.C.Scharp


    Titel: Gas und Galle
    Reihe: -
    Autor: A.C. Scharp
    erschienen als Selfpublisher
    Ausgabe: Taschenbuch 
    Genre: Roman
    Seitenzahl: 300 Seiten 
    ISBN 9781535580632
    Erscheinung: November 2016
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Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Angezogen von dem strahlenden Gelb und dem doch witzig klingenden Titel wurde ich sehr neugierig. Was sich wohl hinter dem Titel verbergen würde? Hatte Gas etwas mit der abgebildeten Kuh zu tun? Ich war jedenfalls sehr neugierig.

Klappentext:

Muckeringen ist in Aufruhr. Der Bau einer Biogasanlage bedroht die Idylle. Entschlossen nehmen die Einwohner den Kampf gegen den Betreiber auf. Aber ihr Gegner ist bereits näher, als sie glauben.
Der kollektive Widerstand lässt die trügerische Idylle immer weiter bröckeln, bis einige das Wesentliche aus den Augen verlieren.
Muckeringen ist das Abziehbild einer Gesellschaft, die es in ihrer Winzigkeit nicht mehr allzu häufig gibt. Ein amüsanter Mikrokosmos der Eitelkeiten.


Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:

Auch bei diesem Buch erfolgt mein Leseeindruck wieder von außen nach innen.
Die leuchtenden Farben, der aufschlussreiche Titel und ein interessant klingenden Klappentext, haben mich sehr neugierig gemacht. Da kein Preis aufgedruckt war, ach ja, es war ja ein Selfpublisher, musste ich erstmal recherchieren. 9,99 € für 300 Seiten. Na, das klingt doch verlockend. Wenn nun auch noch die Story gut ist. kann ja nichts mehr schief gehen.

Aber leider.... ist es doch irgendwie schief gegangen. Alles fing ja auch harmlos an, in dem das kleine Örtchen in Aufruhr wegen der Biogasanlage war. Klar, dass es hier Befürworter aber auch Kritiker gibt. Wer nun aber denkt, dass dieses auch die Handlung des Romans ist, der wird wohl etwas enttäuscht werden. Es geht nun vielmehr darum, wer mit wem fremdgeht, wie viele Tote es gibt usw. Aber all dieses wird auch nur sehr stiefmütterlich behandelt. Für mich war leider der berühmte rote Faden überhaupt nicht erkennbar. 
Sehr viele Randgeschehen, die die Seiten zwar aufbauschen, aber mit dem Thema nichts zu tun haben, machen das Lesen nicht unbedingt zum Erlebnis.

Die Schreibfehler, die kleine Schrift ...all dieses ließ den Lesespass nicht aufkommen. Schade, hatte ich mir doch bei dem Klappentext eine tolle Story erhofft.   


Fazit:

Tja, was soll ich nun als Fazit schreiben? Ich bin enttäuscht? Ich hatte mehr erwartet? Ich bleibe vielmehr mit der Frage zurück: Was soll das Ganze?
 
 
 
                                             © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog