Sonntag, 13. November 2016

Rezension zu: Muttertag - ein Debüt vom André Mumot

Bildrechte: Eichborn Verlag


Daten zum Buch:

Titel: Muttertag
Reihe: -
Autor: André Mumot
erschienen im Eichborn Verlag
Ausgabe: Hardcover 
Genre: Roman
Seitenzahl: 493 Seiten 
ISBN 978-3-8479-0610-0
Erscheinung: 14. Oktober 2016
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Warum ich DIESES Buch unbedingt lesen wollte:

Da ich ein absoluter Coverkäufer bin, hatte mich dieses Cover sofort angesprochen. Das auf dem Kopf stehende Mädchen, Cover und Titel in blutrot und schwarz... dieses Buch wollte ich unbedingt lesen.


Die erste Zeile:

Und wenn sie sich wehrt?  Sie bleiben stehen, werfen einander unschlüs- (Seite 13)

Klappentext:

Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.

Mein Leseeindruck:

Schon beim Lesen des Prolog wurde mir klar, dass es sich bei dem vorliegenden Buch wohl um keine einfache Geschichte handeln wird.

Der Autor bedient sich in seinem Debüt einer sehr ausgefeilten Sprache. Kurze prägnante Sätze, in den selten Namen enthalten sind, aber sehr viel Inhalt vermittelt wird.
Manchmal hatte ich auch das Gefühl, ich wäre der Geschichte nicht gewachsen. Immer wieder musste ich meine Konzentration hoch halten, damit ich dem Plot weiter folgen konnte.

Spannend, aber auch teilweise sehr verwirrend, wurde ich durch die Seiten getragen. Na ja, obwohl ....getragen ist wohl etwas übertrieben. Aufgrund des oben genannten Schreibstils war es weitab von locker leicht und lässig. Stellenweise fand ich dies Story auch einfach etwas zäh.

Interessant war auch, dass sich meiner Meinung nach, das Buch keinem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ist es ein Roman, wie auf dem Cover abgebildet? Oder ist es eher eine Horrorgeschichte? Ein Thriller? Ich würde sagen, das von jedem der aufgezählten Genre etwas vorhanden ist und somit eine breite Masse der Leserschaft ansprechen wird.

Fazit:

Leider konnte mich das Buch nicht ganz so fesseln wie ich es mir beim Betrachten des Covers vorgestellt hatte. Zu wirr, zu unstrukturiert, zu zäh. Deshalb schafft es dieses Buch auch nicht zu eine meiner Leseempfehlungen.

Vielen Dank der Plattform "Vorablesen" für das Leseexemplar.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

 



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