Dienstag, 25. Oktober 2016

Meine Rezension zu: Die Dufthändlerin - ein weiterer historischer Roman von Jutta Oltmanns

Bildrechte: Heyne Verlag


Daten zum Buch:

Titel: Die Dufthändlerin
Reihe:  -
Autor: Jutta Oltmanns
erschienen im Heyne Verlag
Ausgabe: Taschenbuch 
Genre: Historischer Roman
Seitenzahl: 512 Seiten
ISBN 978-3-453-47132-0
Erscheinung: 12. September 2016
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Warum ich DIESES Buch unbedingt lesen wollte:
 
Ich bin ein großer Fan historischer Romane und immer auf der Suche nach Neuerscheinungen. Als ich dieses Buch dann in der Vorankündigung gesehen hatte, war klar, dass ich es unbedingt lesen wollte.


Der erste Satz:  Der Ort lag in dichtem Nebel



Klappentext:

Leer um 1700: Die junge Josefine wächst in der Apotheke ihres Vaters zwischen Schmelztiegeln, Mörsern und wunderlichen Rezepturen auf und ist eine Meisterin in der Kunst des Duftmischens. Eines Tages erhält sie von Zar Peter dem Großen eine Einladung nach St. Petersburg. Josefine soll der schwermütigen Zarin mit einem magischen Duft zu neuem Lebensmut verhelfen. Doch am Zarenhof gerät sie in eine Intrige, die sie in höchste Gefahr bringt.


Mein Leseeindruck:

Angezogen durch das bezaubernde Cover, hatte ich grosse Hoffnung auf einen spannenden historischen Roman, so wie ich sie bereits von der Autorin kenne.
Eine schöne Geschichte, die auch etwas weich anmutet, hatte ich auf den 500 Seiten erwartet.
Nun ja, voller Anmut war die Geschichte stellenweise schon.
Wie ihr nun bemerken könnt, schwingt in meinen Wörtern so ein leichter Unterton mit. Dieser rührt aus dem tatsächlichen Plot.
Ellenlange Passage, wie ein Parfüm hergestellt wird. Herznote, Kopfnote, Odeur etc. all diese Begriffen werden dem Leser Seitenlänge um die Ohren geballert. Ein Spritzerchen hiervon, ein Hauch davon....hach, wie herrlich das duftet. Hm...sorry, aber mir war das stellenweise echt zu viel.

Allein die Protagonisten haben die Geschichte am Leben erhalten. Durch witzige Dialoge, oder unvorhersehbaren Einlage, war es mir möglich, das Buch zuende zu lesen. Oftmals habe ich auch nur die Dialoge gelesen.

Der Schreibstil ist der Epoche angepasst, jedoch die oben genannten sehr ausführlichen Passagen, haben meinen Lesefluss gebremst und meinen Lesespass minimiert.

Fazit:

Ein sehr lehrreiche Roman in Bezug auf die Herstellung von Duftwässerchen. Für mich leider nicht ansprechend.


Lieblingszitate/ interessante und bemerkenswerte Textstellen:
Da ich das ebook gelesen habe, kann ich leider keine Angabe zu den Seiten machen.

- "...wenn Worte die einzigen Waffen sind, die einem bleiben, dann fallen sie nicht immer liebreizend aus."

- " Du kannst doch einen Seufzer nicht einmal von einen Rülpser unterscheiden."


© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

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