Donnerstag, 22. September 2016

Mein Leseeindruck zu: Das Ufer von Richard Laymon



Daten zum Buch:
Titel: Das Ufer
Reihe: -
Autor: Richard Laymon
erschienen im Heyne Verlag
Ausgabe: Taschenbuch
Genre: Horror / Roman
Seitenzahl: 592 Seiten
ISBN 978-3453676473
Erscheinung: 12. September 2016







Da ich schon einige Bücher des Autors gelesen habe, wollte ich mich auch an das neueste Werk machen. Obwohl: neuestes Werk? Der Autor ist breites 2001 gestorben und doch werden immer mal wieder Werke ausgekramt und für den deutschen Markt aufgelegt.


Klappentext: Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Der erste Satz: "Verena Lavette klatschte in die Hände."





Mein Leseeindruck:
Wie immer hat sich der Verlag auch dieses Mal dem Blutrünstige zugewandt. Ein Brett, mit Blut gespritzt. Interessant ist hier vor allem, dass das Blut etwas erhaben auf dem Cover ist. Man kann also beim darüberstreichen, die Blutspritzer fühlen.

 In gewohnter Manier startet der Autor den Roman mit einem Schockermoment.,Und kaum davon erholt, erlebt der Leser bereits den Zweiten. Durch die präzisen Beschreibungen schafft es der Autor immer wieder, dem Leser ein wahres Kopfkimo zu zaubern. Kurze knackige Sätze, lassen die Gedanken schweifen. Wäre es ein Film, würde man die Musik dramatisch klingen lassen. So, sind jedoch die Wortes die, die Dramatik auslösen.

Gerade zu Beginn, in der Szene vor der Bühne, kann man förmlich die Erotik Knistern hören. Dann plötzlich die Wende. Das andere Fahrzeug kommt, und der Leser hört beinahe seinen eigenen Herzschlag. Die Angst macht sich breit, aber auch die Neugier. Das sind genau die Momente, weshalb ich den Autor mag. Er spielt sozusagen mit seinen Lesern.

Hin und wieder war ich jedoch auch etwas irritiert. Da sieht Deana den Mord an ihrem Freund, sie flieht und zuhause angekommen plaudert sie scheinbar normal mit ihrer Mutter. Auch ihre Mutter sieht das eher gelassen und erteilt noch gute Ratschläge, so nach dem Motto: Zeit heilt alle Wunden.
Hallo? Deana ist ihrem Mörder gerade noch so entkommen und hat sich nicht nur in den Finger geschnitten. Hier fand ich die Reaktionen doch sehr verhalten, um nicht zu sagen, sehr unglaubwürdig.

Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn manche Szenen etwas überdreht waren. Ich werde es wohl auch nie verstehen, weshalb so ein "blutiges" Buch, mit echten Horrorszenen, dem Genre Roman zugeordnet wird. Für mich ist es ein Psychothriller oder Horrorschocker.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

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