Freitag, 10. August 2018

82/2018: Die Räuberbraut / Astrid Fritz

Im Wald da sind die Räuber, so lautet ein bekanntes Volkslied. Astrid Fritz begibt sich in Die Räuberbraut auf Spurensuche und erzählt von Liebe, Glück und Hoffnung, aber auch Angst. In der Hauptrolle: Hannes Bückler, besser bekannt unter dem Namen: Der Schinderhannes.


Bildrechte beim Verlag


 


     Titel: Die Räuberbraut
    Reihe: -
    Autor: Astrid Fritz

    erschienen im Wunderlich Verlag    
    Ausgabe: Hardcover 
   Genre: Historischer Roman
    Seitenzahl: 496 Seiten 
    ISBN 978-3-8052-0293-0   
    Erscheinung: 21. Juli 2017
 
 
 
 
 
Wieder einmal füllte sich die Schankstube zum Abend hin, bis jeder Platz besetzt war. (1. Satz)
 
 
Zum Inhalt:
 
Das Leben an der Seite eines Räuberhauptmanns: dramatisch, romantisch und hochgefährlich Um 1800: Die achtzehnjährige Juliana zieht mit ihrem Vater und ihren Schwestern durch den Hunsrück. Eines Tages lernt sie den berühmtesten Räuberhauptmann der Gegend kennen. Der "Schinderhannes" umwirbt sie, liebt sie, nennt sie seine kleine Prinzessin und ist ihr sogar fast treu. Fortan streift sie mit ihm durch die Lande, bald heiraten sie. Doch kann das Glück an der Seite eines Räubers lange währen?
 
Meine Leseeindruck:
 
Der Schinderhannes . ich hatte schon vieles von ihm gehört, gelesen und gesehen, dennoch kannte ich seinen wahren Namen nicht. Überall war immer nur vom Schinderhannes die Rede, aber wer war er wirklich? Wie wurde er zum Räuberhauptmann? Woher sein Name? All diese Fragen wurden mir in diesem Roman beantwortet.
Immer wieder durfte ich feststellen, wie sehr sich die Autorin mit der Person auseinander gesetzt und recherchiert hatte. So erfuhr ich auch, dass der richtige Name: Hannes Bückler war und sein Vater als Abdecken gearbeitet hatte. Aber auch unter dem Namen: Johannes Durchdenwald trieb er sein Unwesen. Obwohl... Unwesen?
Nun gut, er hatte gestohlen. Man könnte auch sagen, dass er die Reichen etwas erleichtert hat. Aber auch Robin Hood hatte von den Reichen genommen.

Juliana, die Frau an seiner Seite, zeigt sich in ihren Ansichten ziemlich aufgeschlossen und geradlinig.
 
Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
Das Cover passt hervorragend in die Zeit, da es eine historische Szene zeigt. Ob diese jedoch in oder um 1800 angesiedelt ist? Dennoch gefällt mir der Gesamteindruck des Covers.
Der Klappentext macht neugierig. Klar, jeder kennt die Räuber. Das alleine macht schon neugierig auf den Inhalt. Ob die jüngere Generation jedoch den Schinderhannes kennt, wage ich zu bezweifeln. Dennoch erfährt diese Generation doch einiges über den berühmten Räuber.
Mich hat dieser Klappentext jedenfalls sehr neugierig gemacht.
 
Lesespaß oder Lesefrust?
 
Ein sehr interessanter Roman, der aber irgendwie nicht viel Neues verbirgt. Er ist keineswegs langatmig, aber auch nicht wirklich spannend. Es war einfach ein guter Roman mit guter Unterhaltung

Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -
 
Vielen Dank dem #Wunderlich bzw. #Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.