Freitag, 10. Februar 2017

Rezension Nr. 18/2017: Der Diamant von Burg Silberfels

   

    Titel: Der Diamant von Burg Silberfels
    Reihe:  -
    Autor: Melanie Schüer
    erschienen im SCM Verlag
    Ausgabe: Hardcover
    Genre: Kinder- und Jugendliteratur
    Seitenzahl:  168
    ISBN 978-3-417-28749-3 
    Erscheinung: 6. Januar 2017
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Warum ich unbedingt DIESES Buch lesen wollte:

Durch meinen Leserkreis für Kinder und Jugendliche, bin ich immer auf der Suche nach Abenteuergeschichten. Sehr gerne lesen oder hören die Kinder Geschichten von Rittern oder das Leben im Mittelalter. Als ich dieses Buch nun in einer Leserunde entdeckt hatte wusste ich, dass dieses genau das Richtige sein würde.


Klappentext:

Minna und Heinrich dürfen einige Zeit auf der Burg des frommen Grafen leben. Schon bald merken sie, dass es auf Burg Silberfels ein Geheimnis gibt. Nach jedem Kapitel darf der Leser aus zwei Möglichkeiten auswählen, wie die Geschichte weitergehen soll. Faszinierend!


Mein Leseeindruck [Achtung Spoiler]:

Dieses kindgerechte Cover lädt gerade dazu ein, eine Horde Jungleser um sich zu scharen, und im Buch zu blättern. Ein kurzer Blick auf den Rückentext. Welches Geheimnis wohl Minna und Heinrich lüften müssen? Und haben diese Sätze jedenfalls sehr neugierig gemacht. Gerade auch, weil die Kinder die Geschichte teilweise selbst bestimmen können. Ein Blick auf den Preis: 12,95 € bei ca. 170 Seiten. Ich war gespannt, ob sich diese Investition lohnen würde.

Kommen wir zum Innenteil. 16 Kapitel umfasst diese Story, die teilweise sehr kurz sind, so dass die Jungleser nicht überfordert werden.
Im Vorwort erklärt die Autorin dann nochmal kurz, wie dieses Mitmachbuch zu verstehen ist.

In der Geschichte angekommen, lernen wir sogleich Minna und Heinrich kennen. Sie erfahren, dass ihre Mutter krank ist und die Geschwister fortgeschickt werden sollen, damit sie sich nicht anstecken. Hier ist nun der erste Punkt, an dem die Geschichte in verschiedene Bahnen gelenkt werden kann.
Auffällig war, dass die Autorin sehr bemüht scheint, alles kindgerecht zu erklären. Dennoch klingen manche Sätze etwas abgehackt und nicht ganz flüssig.
Wir springen nun weiter zu Seite 74 (59 Seiten werden somit übersprungen). Nach 2 Seiten kommt der nächste Sprung. Zurück zu Seite 52 oder weiter zu Seite 105. Wir entscheiden uns für Seite 105.
Und so geht es immer weiter, vor und zurück, durch das ganze Buch. Etwas verwirrend, da man nie richtig erkennen kann, wieviel man schon gelesen hat. Aber auch wieder spannend zu entdecken, welchen Lauf eine Geschichte nehmen kann. Aber letztendlich ist es egal, welchen Weg man einschlägt, da sich die Story nicht ändert. Also nicht wie bei anderen Geschichten, in denen es auch zwei unterschiedliche Enden gibt.


Fazit:

 Eine Geschichte, die uns im Großen und Ganzen gut gefallen hat. Durch die verschiedenen Sprünge innerhalb der Geschichte, hat man die  Möglichkeit, das Buch mehrfach zu lesen. Wir fühlten uns rundum gut unterhalten.
 
 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog