Dienstag, 28. November 2017

Rezension Nr. 133/2017: Die Nachtigall von Kristin Hannah

» Ein wichtiger Roman über Zivilcourage, der nach einer Verfilmung schreit.« (Oberösterreichische Nachrichten 2016-10-29)


Zur Story:

Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

Mein Leseeindruck:

Schon auf den ersten Seiten spürt der Leser mit welcher Leidenschaft die Autorin diese Geschichte der beiden Schwestern verfasst hat. Während Vivanne, ihren Mann stehen muss, und alles versucht um über die Runden zu kommen, ist Isabelle mehr auf Krawall gebürstet. Die Kampf im Untergrund und muss fliehen. Ja und nun schließt sich dann auch der Kreis zum Titel des Romans.

Sehr schön gefallen mir die beiden Handlungsstränge, die zwar so unterschiedlich sind, aber sich auch ab und an wiederum gleichen. Denn....es geht um zwei unheimlich starke Frauen.

Der Schreibstil der Autorin ist mir schon bei ihren Vorgängerwerken angenehm aufgefallen.
Auch bei DIE NACHTIGALL ist die Wortwahl sehr gelungen, so dass ich das Gefühl hatte, inmitten der beiden Geschichten zu landen.

Fazit:

Ein toller, gefühlvoller Roman, der in eine andere Zeit entführt. Aber auch ein Roman, der nachdenklich macht.


Weitere Informationen zu Buch und Verlag finden Sie - hier -


Vielen Dank netgalley für das Rezensionsexemplar.


Folgende Bücher der Autorin habe ich  bereits gelesen:
- Wie ein Stern in der Nacht (📖 📖 📖 📖)

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