Donnerstag, 15. Juni 2017

Rezension Nr. 69/2017: Die Galerie der Düfte



   

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    Titel: Die Galerie der Düfte
    Autor: Julia Fischer
    
   

    erschienen im Knaur Verlag
    Ausgabe: Taschenbuch
    Genre:  Roman
    Seitenzahl:  368
    ISBN 9783426653845  

    Erscheinung: 2. Mai 2017

  









Kühle - die Art, die der Frühling am Morgen noch etwas andauern ließ, die wie ein Versprechen auf einen der ersten heißen Tage auf der Haut lag, sich mit Vorfreude mischte, um nackte Füße in zu leichten Schüben streifte und die impulsiv Wahl verzieh. (1. Satz - Seite 7) 

Klappentext:

Sie ist mehr als nur eine Apotheke: Die ehrwürdige Farmacia di Santa Maria Novella, inmitten der lebendigen Gassen und Plätze von Florenz, ist für ihre verführerischen Düfte berühmt. Hier liegt das Aroma von Kräutern, Potpourris und edlen Seifen in der Luft. Ein himmlischer Ort, an dem die junge Münchner Apothekers-Tochter Johanna auf den Spuren eines legendären Dufts zwei ungleichen Brüdern begegnet. Doch während Luca zaghaft um sie wirbt, hat sie ihr Herz längst an den stürmischen Sandro verloren - der einer anderen versprochen ist.

Zum Inhalt:

Beginnen wir mit dem Cover: Schöne, weiche, warme Farben, die eine gewisse Geborgenheit vermitteln.

Kommen wir zum Inhalt: Mit sehr eindrucksvollen Beschreibungen ist es der Autorin gelungen, mich in ihren Bann zu ziehen. Wunderschön wird Florenz beschrieben, so dass ich direkt Lust verspürte dorthin zu reisen oder mich zumindest näher damit zu beschäftigen. Hier ist deutlich zu spüren, wie sehr sich die Autorin mit dem Thema beschäftigt hat. Aber auch die Welt die Düfte scheint ihr nicht fremd zu sein. Die Beschreibung der Düfte zeigt eine gewisse fachliche Kompetenz und großes Interesse an schönen Gerüchen.
Oftmals hatte ich beim Lesen den Eindruck, als könnte ich den Duft selbst wahrnehmen, dabei waren es doch nur Worte. Aber waren es wirklich nur Worte. Nein, es hatte auch den Anschein von zarter Poesie.


Fazit:

Ach, ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll. Vielleicht einfach nur mit "Seufz".

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog