Dienstag, 11. Oktober 2016

Mein Leseeindruck zu: Tod in der Provence von Pierre Lagrange



Daten zum Buch:

Titel: Tod in der Provence
Reihe: Commissaire Leclerc
Autor: Pierre Lagrange
erschienen im Fischer Verlag
Ausgabe: Taschenbuch 
Genre: Kriminalroman
Seitenzahl: 448 Seiten
ISBN 978-3-651-02512-7
Erscheinung: 22. März 2016
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Der erste Fall für Albin Leclerc, Kommissar im Ruhestand, und seinen Mops Tyson.

Als echter Serienjunkie machen auch die Reihen aus dem Ausland kein Halt vor mir. Aber dieses Mal hatte es mir der Klappentext angetan. Ein halb verfallenes Chateau, Provence, eine Leiche.... das alles machte mich unheimlich neugierig. Deshalb gab es nur eines ... lesen.


Klappentext:

Carpentras, ein malerischer Ort in der Provence. Das Hamburger Ehepaar Hanna und Niklas erbt dort ein halb verfallenes Chateau. Doch der Traum wird zum Albtraum. In der Nähe des Chateaus findet man eine Frauenleiche – und ihr fehlen die Füße. Hanna erfährt, dass schon früher in der Gegend Frauen verschwunden sind – Frauen mit roten Haaren wie sie. Geht in der Provence ein Serienmörder um, der Körperteile sammelt? Commissaire Albin Leclerc nimmt die Ermittlungen auf.

Der erste Satz: Der Mann stand inmitten des Gewölbes und breitete die Arme aus.



Mein Leseeindruck:

Der Autor, Pierre Lagrange, hat sich mit dem Alt-Kommissar eine wirklich tolle Person einfallen lassen. Aufgrund der Beschreibungen wirkt er sehr real. Mit seinen 65 Jahren fühlt  sich Albin eigentlich noch zu jung, um zum alten Eisen zu gehören. Deshalb geht er auch jeden Morgen in das gleiche Cafe, das normalerweise von seinen alten Kollegen belagert wird, um die Neuigkeiten zu erfahren. Nur an diesem Tag war irgendwie alles anders. Keiner seiner Kollegen war Vorort! Albin erfährt, dass ein Mädchen tot aufgefunden wurde. Eine junge Frau mit roten Haaren. Sofort erinnert er sich an all die Frauen mit roten Haaren, die noch als vermisst galten.

Aber nicht nur mit Albin hat der Autor einen interessanten Protagonisten geschaffen. Auch sein Mops, der aufgrund seiner platten Nase nach dem Boxer Mike Tyson genannt wurde, ist unschlagbar.
Zusammen ergeben die Beiden ein echtes Traumpaar.

Auch die Beschreibungen der Landschaft zaubern dem Leser ein Bild von Glück, Freiheit und Zufriedenheit ins Gedächtnis. Der blühende Lavendel (Seite 37) sorgt sogar für ein Gefühl des Duftes beim Lesen. Aber auch den wilden Thymian und das Rosmarin lassen während des Lesens  die Luft einatmen. (Seite 46)

Allerdings muss ich auch sagen, dass sich die Geschichte aufgrund der ausschweifenden Beschreibungen, stellenweise in die Länge zieht. Seitenlanges Geplänkel ohne wirkliches Weiterkommen in der Story.

Fazit:

Mir hat der Auftakt zu einer neuen Krimireihe sehr gut gefallen. Jedoch fehlt dann und wann auch etwas Spannung, so dass der Krimi etwas ins Stocken gerät und einem Roman aus der Provence gleichkommt.
Ich werde auf jeden Fall den Nachfolgeband lesen, da es mich brennend interessiert, wie Albin und Tyson weiter zusammen ermitteln.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

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