Freitag, 30. September 2016

Mein Leseeindruck zu: Viking Warriors (Band 1)- Der Speer der Götter von RIchard Dübell



Daten zum Buch:
Titel: Der Speer der Götter
Reihe: Band 1 der Viking Warriors Reihe
Autor: Richard Dübell
erschienen im Ravensburger Verlag
Ausgabe: gebundene Ausgabe 
Genre: Jugendbuch ab 12 Jahre
Seitenzahl: 448 Seiten
ISBN 978-3-473-40142-0
Erscheinung: 24. August 2016
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Das Cover hatte mich sofort angesprochen. Viele kleine und einzelne Details, die ein schönes und buntes Gesamtbild ergeben. Mich hatte es jedenfalls sofort in seinen Bann gezogen, so dass ich auch gleich den Klappentext lesen wollte.


Klappentext:

Ein durchtriebener Plan des listigen Gottes Loki katapultiert Viggo zurück in die Vergangenheit. Dort soll er angeblich seine leiblichen Eltern finden. Doch Lokis Absichten sind viel weitreichender: In Wahrheit will der Gott der Lügen durch Viggo den drohenden Weltuntergang - die Götterdämmerung Ragnarök - verhindern. Und so landet Viggo mitten in der rauen Welt der Wikinger, wo er um sein Überleben kämpfen muss.

Der erste Satz: "Im ersten Moment dachte Viggo, er würde immer noch träumen."


 
 
Mein Leseeindruck: 
 
Aber bereits nach den ersten Sätzen war ich etwas irritiert, da mir die Szenensprünge etwas zu heftig waren. Meines Erachtens wurden die einzelnen Szenen nicht ausgereift beschrieben und schwupps war man schon wieder in der nächsten.  Beispiel:  Vigo sieht aus dem Fenster. Der Autor berichtet dann von der Naturkatastrophe. Man glaubt sich also als Leser inmitten einer Verwüstung. Doch dann, direkt im nächsten Satz sitzt Viggo im Schulbus. Dann kommt wieder der Spannungsaufbau als Viggo den Unbekannten sieht. Der Leser wird nun also in eine Bedrohung geführt. Und schwupps...ist Viggo im Klassenzimmer. Diese fehlenden Übergänge lassen die Spannung immer so abrupt enden, dass es mich massiv störte und ich schon nach 4 Seiten etwas genervt war. Oder ob der Autor hier einfach nur nicht den richtigen Einstieg in die Geschichte gefunden hatte?
 
Ganz deutlich war dann auch zu spüren, als der Autor in seiner eigentlichen Geschichte ankam. Die Sätze peitschten nur so dahin, der Spannungsbogen war vernehmbar und auch die Protagonisten hatten plötzlich ein sehr interessantes Eigenleben, wohl auch mit historischem Hintergrund.
 
Sehr gut haben mir die geschichtlichen Details gefallen. Wie z.B. dass es ein Mythos ist, dass auf den Wikingerhelmen Hörner waren. Bislang hatte ich nämlich genau dieses immer geglaubt, wohl bedingt durch die Kindersere Wickie. Aber auch die Rollen der Götter haben mir sehr gut gefallen. Ein neuzeitlicher Junge zusammen mit den Göttern. Tolle Idee und auch sehr lehrreich.
 
Fazit:
 
Obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, hat mir dieses Buch sehr viel Spaß bereitet. Nicht nur die gute Unterhaltung sondern auch der lehrreiche Hintergrund, lassen dieses Buch durchaus auch für Erwachsene interessant wirken.
Ich bin schon sehr gespannt, wie alles weiter geht.
 
© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

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