Sonntag, 28. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Silent Scream

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Aufgrund der bisherigen Rezensionen bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Kaum hatte meine Stadtbibliothek in ihrem Verzeichnis den Titel gelistet, hatte ich mich auch schon in die Warteliste eingetragen.
 
Schon das Cover versprüht etwas spannendes, mystisches aber auch bedrohliches. Ich war auf jeden Fall gespannt, was sich hinter diesem Titel verbergen würde.
 
Der Prolog startet in Rowley Regis, Black Country im Jahr 2004. Nun lag es am ersten Satz, dass ich sofort weiterlesen wollte.  "Fünf Gestalten bildeten ein Pentagramm um einen frischen Erdhügel." Spannend, nicht wahr?! Nun gab es wirklich nur noch eines: Weiterlesen.

DI Stone wird mit einem Fall betraut, bei dem eine Lehrerin tot in der Badewanne gefunden wurde. Sie scheint ertrunken zu sein. Jedoch zeigt sie auch verdächtige Male an ihren Schultern. Wurde sie ertrinkt? Aber warum? Die Spurensuche beginnt. Man findet heraus, dass die Lehrerin vor ihrem Tod Kontakt zu einem Professor hatte, der allem Anschein nach, Münzen bei Ausgrabungen gefunden hatte. Hing diese Sache tatsächlich mit dem Tod der Frau zusammen? Die Ermittlungen gehen weiter und bringen dabei erstaunliches zu Tage.

Detective Inspector Kim Stone wirkt nach außen hin kalt und gefühlslos. Dennoch gefällt mir ihre Kaltschnäuzigkeit. Auch die kleinen Bruchstücke, die immer mal wieder Einblicke in ihre Vergangenheit gewähren, finde ich sehr gut platziert und aufschlussreich. Es wird hierbei klar mit den Gedanken der Leser gespielt und ähneln einem Psychothriller. Mir gefällt auch ihr Hobby: Motorrad fahren bzw. am Motorrad basteln, schrauben, reparieren. Dieses zeigt für mich auch nochmal deutlich, dass sie eine toughe Ermittlern ist, die in der Männerwelt nicht untergehen möchte. Aber auch ihre Liebe zu ihrer vierten Pflegefamilie sollte nicht unerwähnt bleiben. Gerade bei dieser besonderen Bindung (Seite 184) wird deutlich, wie tief Kim Gefühle aufnehmen kann. Was anfänglich als sehr oberflächlich erscheint, wandelt sich dann plötzlich in eine sehr tiefe Verbundenheit. Es zeigt auch ihre sensible Art und das Gefühl, endlich zuhause angekommen zu sein. Leider waren diese Gefühle ja auch nur von kurzer Dauer.

Sehr interessant fand ich auch die Informationen über das Locard'sche Prinzip, welches besagt, dass jeder Täter etwas an den Tatort mitbringt und etwas von dort mitnimmt. Haare, Fasern etc.
Mir war auch nicht klar, dass sich Baumwolle schneller in der Erde zersetzt, als Wolle. (siehe Seite 144) Ich sag es ja immer wieder: Lesen bildet.

Abschließend kann ich sagen, dass mir dieser erste Band mit Kim Stone sehr gut gefallen hat und ich schon gespannt bin, wie alles im zweiten Band weitergeht.



© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Silent Scream
  • Autor: Angela Marsons
  • erschienen im Piper Verlag
  • Ausgabe: Klappenbroschur
  • Genre: Krimi 
  • Seitenzahl: 464 Seiten
  • ISBN 978-3-492-06034-9
  • Erscheinung: 1. März 2016


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Montag, 22. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Secret fire - Die Entflammten

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Dieser metallische Glanz fiel mir sofort auf. Immerzu musste ich darüber streicheln. weil mich das Cover einfach angezogen hat. Dann noch der Titel: Secret Fire. Klingt spannend, dachte ich. Als ich dann noch den Klappentext gelesen hatte war klar, dass ich mehr wissen wollte.

"Los, spring!", so lautet der erste Satz. Wer war gemeint? Von wo nach wo sollte derjenige springen? Etwa von irgendwo runtersprungen? Oh, ich musste sofort weiterlesen.

Und so lernte ich Taylor kennen. [Achtung Spoiler] Mit ihren 17 Jahren ist sie ein richtiger Gutmensch. Sie kann selten etwas abschlagen, hilft jedem und überall. Sie engagiert sich bei Hilfsprojekten und gibt Nachhilfe. So lernt sie auch Sacha kennen. Aber Sacha ist irgendwie anders.
Denn er ist ...unsterblich... jedoch nur bis zu seinem achtzehnten Geburtstag.

Mehr möchte ich jedoch nicht verraten. Was hier vom Verlag als Jugendbuch angepriesen wird, entpuppt sich als ein tolles Buch, das den Erwachsenen nicht vorenthalten werden sollte. Eine sehr rasante Geschichte zweier Jugendlicher, deren Vergangenheit sie ständig einholt, denn schließlich steht der Tod am Ende. Aber halt - nicht am Ende dieses Buches. Natürlich wird es eine Fortsetzung geben. Es MUSS eine Fortsetzung geben, da die Geschichte wirklich großartig ist.
Ausgereifte Charakteren, okay... meines Erachtens manchmal etwas zu ausgereift, zu erwachsen. Gerade Taylors Verhalten fand ich für ihr Alter oftmals nicht wirklich stimmig.
Dennoch sind mir die Beiden sehr sympathisch und schon nach den ersten Seiten ans Herz gewachsen.
Beschreibungen des Umfelds kann ich eigentlich gar nicht beurteilen, da ich mich voll und ganz auf de Geschichte konzentriert habe. Somit sind mir keine größeren Beschreibungen von Land und Leuten aufgefallen.
Die Autorin bedient sich eines Schreibstils, der sehr flüssig und stimmig zu lesen ist. Keine anspruchsvollen Sätze, so dass auch der Jungleser sehr schnell in die Story finden kann.

Abschließend kann ich sagen, dass mich die Story total gefesselt hat und ich unbedingt wissen möchte, wie es nun weiter geht. Ich warte nun gespannt auf Band 2.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Secret Fire - Die Entflammten
  • Autor: C. J. Daugherty
  • erschienen im Oetinger Verlag
  • Ausgabe: gebundene Ausgabe
  • Genre: Jugendbuch 
  • Seitenzahl: 448 Seiten
  • ISBN 978-3-7891-3339-8
  • Erscheinung: 22. August 2016


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Sonntag, 21. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Interview mit einem Mörder

Vielen Dank dem Haymon Verlag / Lovelybooks / und Bernhard Aichner


Mit seinem gewohnt außergewöhnlichen Schreibstil hat mich der Autor auch im vierten Band des Bestatters Max Broll an die Geschichte gefesselt.
Mittlerweile habe ich mich an die kurzen, abgehackten Sätze gewöhnt, die kleinen Gedankensplittern gleichen.

Dieses Mal wird auf Baroni  geschossen. Und das gerade dann, als er seinen neuen Würstelstand einweiht. Max glaubt den Täter zu kennen und ermittelt auf seine gewohnt unkonventionelle Art und Weise.

Leider fand ich diesen Band nicht ganz so spannend und unterhaltsam wie die Vorgänger. Stellenweise hat sich die Geschichte etwas gezogen und der Spannungsbogen flachte ziemlich ab.
 
Witzig fand ich hingegen Akofa, den neuen Gemeindepfarrer, der Gras anbaut um hin und wieder mal genüsslich zu kiffen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mit großer Vorfreude dem nächsten Band entgegen fiebere.



© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Interview mit einem Mörder
  • Autor: Bernhard Aichner
  • erschienen im Haymon Verlag
  • Ausgabe: Hardcover
  • Genre: Krimi 
  • Seitenzahl: 288 Seiten
  • ISBN 9783709971338
  • Erscheinung: 20. Juli 2016


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Samstag, 20. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Für immer tot

btb Verlag / vielen Dank dem Bloggerportal


Und wieder habe ich zu einem Krimi von Bernhard Aichner gegriffen. Es handelt sich dieses Mal um den zweiten Band der Max-Broll Reihe. Bereits im ersten Band sind mir ja besonders was den Schreibstil anbelangt, doch einige Besonderheiten aufgefallen. (siehe hierzu meine Rezension).
Ob sich nun etwas verändert hatte?

Das Cover jedenfalls hatte mich etwas nachdenklich zurück gelassen. Was war das, das mit den Worten verschlungen war? Plötzlich hatte ich es erkannt. Der Griff eines Spaten.  Der Spaten des Bestatters? Nun gab es nur noch eines ... lesen.

Schon nach dem ersten Satz "Wie sich die Erde bewegt." war klar, dass der Autor seinem Schreibstil treu geblieben war. Offensichtlich ist dieses das Markenzeichen von Bernhard Aicher: kurze, knappe Sätze. Oftmals nur ein Wort. Beinahe so, als wären es nur Gedankensplitter. Ein Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss.

Aber kommen wir kurz zum Inhalt. Maxi findet ein fremdes Handy auf seinem Nachttisch. Nachdem er kurzerhand alle gespeicherten Nummer durchprobiert, hört er plötzlich nach einem Klingelton Tildas Stimme. Sie ist Max' Stiefmutter und seine beste Freundin. Jemand hat sie in einer Holzkiste eingesperrt und vergraben. Tilda glaubt den Täter zu kennen: Leopold Wagner, ein Arzt, der kinderlose Frauen heimtückisch betrogen hat. Statt einer Fremdbefruchtung hatte er sein eigenes Sperma verwendet und so viele Kinder gezeugt. Aber wie kann es sein, dass Wagner das getan hatte? Er ist doch noch im Gefängnis! Max und Baroni begeben sich auf Spurensuche gegen die Zeit.

Auf beeindruckende Weise schafft es der Autor immer wieder den Leser stets mitfiebern zu lassen. Bedingt durch den bereits außergewöhnlichen Schreibstil, fließt die Geschichte in einem fort, ohne jegliche Einbuße. Selbst die kleinen Liebesplänkeleien von Baroni tun der Spannung keinen Abbruch. Man rätselt bis zum Ende mit und erlebt dann den großen Showdown.
Obwohl ich vor Band 1 sehr skeptisch war, sind mir die beiden Protagonisten inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Ich lebe, liebe und fiebere mit.

Abschließend kann ich sagen, dass ich nach diesem zweiten Band Fan des Bestatters Max Broll geworden bin und anschließend gleich zu Band 3 greifen werde.




© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Für immer tot
  • Autor: Bernhard Aichner
  • erschienen im btb Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Krimi 
  • Seitenzahl: 240 Seiten
  • ISBN 978-3-442-71367-7
  • Erscheinung: 9. Mai 2016


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Mittwoch, 17. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu Cornwall mit Käthe

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Also irgendwie hatte es mir das Cover bereits in der Buchhandlung angetan. War es wegen "Cornwall"? Ich mag diese englischen Landschaften. Oder war es wegen "Käthe", womit ich eine ältere Dame assoziieren? Oder war es gar die Mischung aus allem? Ich weiß es nicht. Aber eines wr absolut klar... ich wollte diesen Roman lesen.

Sehr zu meiner Überraschung, habe ich bei der kurzen Autorenvorstellung gelesen, dass die Autorin ganz in meiner Nähe wohnt. Hm...warum hatte ich aber noch nie von ihr gehört bzw. gelesen? Fragen über Fragen!

"Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von neuem beginnen." (Seite 31)

Bereits beim ersten Satz hatte ich ein leichtes Grinsen im Gesicht: "Frauen können vieles gleichzeitig: morgens im Bad auf dem Klon hocken, Zähneputzen und dabei nachschauen, wer was getwittert hat, funktioniert schon seit langem einwandfrei." Na, wenn das nicht witzig...ähem...interessant klingt!

Aber genauso heiter ging es auch weiter. [Achtung Spoilergefahr] Nachdem ihre Tante ihr seit Jahren vom Cornwall vorschwärmt, möchte Juna nun auch mal dort ihren Urlaub verbringen. Aber alleine reisen? Nein, das kommt nicht in Frage! Nachdem all ihre Freunde und Bekannten aus den verschiedensten Beweggründen abgewunken haben, geht sie den Weg über eine Onlinereisebörse. Auch hier findet sie zwar jede Menge komische Typen, aber irgendwie nicht den richtigen Reisepartner. Hm...wie wäre es mit einer geführten Bustour? Man wird überall hinkutschiert und hat jede Menge Leute um sich. Muss sich also um nichts Gedanken machen. Und so trifft Juna im Bus auf Käthe. Und Käthes Enkel...äh...Handy.

Aber mehr möchte ich nicht verraten, da man dieses Buch unbedingt lesen sollte. Die mir bis dahin unbekannte Autorin, hatte es wirklich geschafft, dass ich den Sonntag nur mit lesen verbracht habe. Ich wollte und konnte das Buch einfach nicht aus den Händen legen.
Auf humorvolle Art beschreibt Stephanie Linnhe, eine tolle Liebesgeschichte, die absolut real klingt. So könnte es tatsächlich laufen. Die Protagonisten waren detailliert dargestellt, so dass jede Handlung Hundertprozentig nachempfunden werden konnte.
Die Beschreibung der Landschaften und Szenen war so bildhaft  dargestellt, dass ich mich fast als Zuschauer gefühlt habe. Ich konnte beim Lesen fast schon das Knistern von Mads und Juna spüren.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mir die Autorin auf jeden Fall merken werde, da mich dieser Roman absolut überzeugt hat. Tolle Geschichte mit genauso tollen Protagonisten. Velen Dank für die heiteren Lesestunden.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Cornwall mit Käthe
  • Autor: Stephanie Linnhe
  • erschienen im List Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Roman 
  • Seitenzahl: 432 Seiten
  • ISBN 978-3548612751
  • Erscheinung: 16. Juni 2016


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Dienstag, 16. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Post Mortem - Tränen aus Blut

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Die Tropfen auf dem Cover haben mich schon in der Buchhandlung fasziniert. Immer wieder musste ich mit den Finger darüber streicheln und die Unebenheiten befühlen. Eigentlich ein eher unscheinbaren Cover, bedingt durch den Grautöne, jedoch die Tropfen geben dem Cover den richtigen Kick.

Der erste Satz, nachdem der Leser (laut Forschung) bereits feststellt, ob das Buch gefällt oder nicht, lautet: Der fensterlose, weiß gekachelte Raum hatte etwas von einer Leichenhalle - das empfand Leon Bruckner jedes Mal so, wenn er hierherkam.
Hm...wer ist dieser Leon Bruckner? Und wo ist er wirklich? Meines Erachtens macht der Satz neugierig und ich möchte mehr wissen. Deshalb gibt es nur eines ....lesen.

Schon nach wenigen Worten habe ich so eine unterschwellige Spannung feststellen können.  [Achtung Spoilergefahr] Avram macht sich auf die Suche nach seinem Bruder, dem Reporter. Die Beschreibung des Hofes, den die beiden Brüder einst übernommen hatten, klingt nach Ruhe und Beschaulichkeit. Aber als Avram in das Haus tritt, erschleicht den Leser eine leichte Gänsehaut und die Spannung nimmt zu. Unbemerkt saugt man selbst jede noch so kleine Information auf und fängt an, Goran hinter verschlossenen Türen zu vermuten. Die Beschreibung von den Töpfen und dem umgefallenen Glas, tun ihr Übriges dazu. Dann der Szenenwechsel und der Leser trifft auf Emilia.

Emilia arbeitet bei Interpol und wird zu einem Hotel gerufen. Dort wurde neben einem Toten ein Brief gefunden, der an sie adressiert war. Die Zeilen des Briefes sind ein einziger Hilferuf. Emilia ist jedoch irritiert, da sie den Toten nicht kennt. Weshalb hatte er genau ihr diesen merkwürdigen Hilferuf hinterlassen?

Der Autor beweist durch sein sprachliches Geschick, den Leser bei Laune zu halten. Durch die kurzen Kapitel die ständig zwischen den beiden Protagonisten wechseln, baut er eine gewisse Spannung auf. Leider konnte dieser Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten werden. Dadurch, dass aus beiden Perspektiven beschrieben wurde, traten öfter Wiederholungen auf, die meinen Lesefluss etwas gehemmt haben.
Beide Protagonisten fand ich sehr gut charakterisiert und stimmig, jedoch hat mir die Rolle der Emilia deutlich besser gefallen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich schon auf den Nachfolgeband freuen und gespannt bin, wie sich beide Charakteren noch weiter entwickeln.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Post Mortem - Tränen aus Blut
  • Autor: Mark Roderick
  • erschienen im Fischer Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Thriller
  • Seitenzahl: 512 Seiten
  • ISBN 978-3596031429
  • Erscheinung: 25. Februar 2016


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Samstag, 13. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Die Strandläuferin

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Dieses Cover hatte sofort meine Urlaubsgefühle geweckt. Strand, Dünen, Leuchtturm, blauer Himmel und ich...ähem...also eine Frau. :-)
Es strahlt eine gewisse Wärme und Geborgenheit aus, aber auch bedingt durch die Wolkenformationen ein raus Lüftchen, also ein bisschen Kälte oder etwas Wind. Frischer Wind in der Beziehung vielleicht? Um meine Fragen zu klären gab es nur eines ... lesen.

Obwohl die Autorin schon einige Romane geschrieben hatte, war sie mir doch gänzlich unbekannt. Aber das sollte sich ja nun ändern.

Bereits mit dem ersten Satz wird der Leser in das Geschehen geworfen. "Das Telefon klingelte laut und aufdringlich"  Irgendwie hatte ich sofort das Gefühl, dass es nun etwas hektisch zugehen sollte, da es mich stark an meinen Alltag erinnerte. Eine gewisse Anspannung machte sich bereits mit dem ersten Satz bereit. Nun wollte ich aber doch mehr wissen.

Schon kurz darauf lernt der Leser Sonja kennen. Sie arbeitet als Assistenzärztin und kommt kaum zur Ruhe. Hektik und Stress bestimmen ihren Alltag. Jedoch hat sie einen großen Traum. Sie möchte nach Afrika, um den Kranken dort zu helfen und auf einem Hilfsschiff ihren Dienst zu tun. Doch der Traum scheint leider wie eine Seifenblase zu zerplatzen, denn sie macht einen großen Fehler.

Hm, soweit klingt es ja eigentlich auch noch recht unterhaltsam. Aber was dann kam, war irgendwie seltsam. Das erhoffte Strandfeeling vom Cover blieb gänzlich auf der Strecke. Nicht nur, weil der Roman plötzlich in eine ganz andere Richtung abdriftete, sondern weil auch die Geschichte flacher und flacher wurde. Teilweise fand ich die Protagonistin völlig emotionslos. Na ja, man könnte auch sagen, dass sie gerne ihren Dickschädel durchsetzen möchte und somit jegliche Realitätsbezug verliert. So gefühlvoll der Roman angefangen hatte, so gefühlskalt ging er zu Ende. Die im Klappentext genannte Insel blieb nur Randgeschehen. Schade, denn genau darauf hatte ich mich gefreut. Ich hatte zum Schluss das Gefühl, als hätte ich ein völlig anderes Buch gelesen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mir mehr von dem Roman erhofft hatte. Das Cover und der Klappentext sind leider etwas irreführend. Schade!

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Die Strandläuferin
  • Autor: Carin Winter
  • erschienen im Ullstein Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Roman 
  • Seitenzahl: 320 Seiten
  • ISBN 978-3548288031
  • Erscheinung: 17. Juni 2016


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Freitag, 12. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Die Sichel des Todes

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Nachdem ich kürzlich den ersten Band mit Kommissar Heinrich Maler gelesen hatte, wollte ich nun doch wissen, wie sich die Figur weiter entwickelt hat.
Schon das Cover mit den vielen handgeschriebenen Seiten machte mich sehr neugierig. Was diese Seiten wohl mit dem Titel zu tun hatten? Da gab es nur eines .... lesen.

Die erste Seite verbarg ein weiteres Geheimnis, denn dort stand nur ein einziges Wort: Monasterium.
Nun war ich wirklich gespannt wie ein Flitzebogen.

Erster Satz: Er konnte das Klirren der Waffen und das Geschrei der Verwundeten kaum noch vom Tosen des Unwetters unterscheiden, das über Münster tobte.

[Achtung Spoiler]
Der Prolog spielt im Jahr 1535 in Münster und der Leser lernt Bernhard Rothmann, den Worthalter des Königs von Zion kennen. Zusammen mit Heinrich, dem Kanzler des Königs, erkennen sie, dass der Versuch aus Münster ein "Neues Jerusalem" zu erschaffen gescheitert ist. Das Königreich Jan Van Leidens scheint zu verwahrlosen. Vielweiberei, Prunksucht und Völlerei passten einfach nicht in ein gottgläubiges Land.Für die beiden, sowie 22 weiteren Männern gibt es nur noch eines... fliehen!

Nun kommt ein Zeitsprung ins Jahr 1877 und der Leser trifft auf den Polizeikommissar Heinrich Mahler und seinen hinkenden Freund und Kutscher, Jolmes. Nach ihrem ersten gemeinsamen Abenteuer in Münster (siehe Rezension), sollen sie nun dem amerikanischen Multimillionär John Rodman als Bodyguard dienen. Es ist lange nicht klar, weshalb sich Rodman im Deutschen Reich nieder gelassen hat, aber so nach und nach tauchen die Einzelheiten auf. Da ist von Investitionen, Erpressung, aber auch von den Wiedertäufern die Rede. Auch der Vatikan scheint seine Finger im Spiel zu haben.

Um die Spannung nicht zu nehmen, verzichte ich nun auf weitere Ausführungen zum Inhalt.

Die Autoren: Maria Rhein und Dieter Beckmann schaffen auch in ihrem Fortsetzungsband eine ganz besondere Atmosphäre. Spannung, Unterhaltung und auch geschichtliche Fakten wechseln sich stets ab. Jedoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Spannung durch die Fakten unterbrochen wurde. Gerade so, als wäre hier die Geschichte an den anderen Autor übergegangen. Dadurch kam mir der Übergang dann teilweise etwas holprig vor.

Da ich bereits die Protagonisten aus dem Vorgängerband kannte, waren sie mir sofort wieder vertraut. Eine wirkliche Entwicklung konnte ich jedoch nicht feststellen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen würde, da mir der historische Roman gepaart mit Krimielementen sehr gut gefallen hat.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Die Sichel des Todes
  • Autor: Maria Rhein, Dieter Beckmann
  • erschienen im Gmeiner Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: historischer Kriminalroman 
  • Seitenzahl: 312 Seiten
  • ISBN 978-3-8392-1911-9
  • Erscheinung: 3. August 2016


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Donnerstag, 11. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Der Werwolf von Münster

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Bereits beim Cover zeigt sich ganz deutlich, um welches Genre es sich handelt. Die Herrschaften, Gelehrte, die in der Stube philosophieren, über einen Fall sprechen oder über Politik sprechen. So zumindest, könnte ich es mir vorstellen.
Aber was hat es mit dem Titel auf sich. Um meine Neugier zu befriedigen gibt es nur eines.... lesen!

Mehrfach liest man, dass der erste Satz eines Buches sehr entscheidend darüber ist, ob der Leser neugierig bleibt oder bereits dazu neigt, das Buch zur Seite zu legen. Aus diesem Grund möchte ich euch den ersten Satz nicht verheimlichen: "Lupus lächelte und sein Blick folgte den weissgrauen Nebelschwaden, die langsam über die Felder und Wiesen krochen."
Hm...klingt doch sehr interessant, oder? Ich wollte auf jeden Fall mehr wissen.

Schon nach den ersten Zeilen war ich mitten im Fall. [Achtung ab hier Spoilergefahr] Heinrich Mahler, ein Polizist der sich nicht immer an seine Vorschriften hält, wird nach einer Rangelei mit seinem Vorgesetzten, strafversetzt und erhält den Auftrag, die Gelsenkirchener Bergleute auszuhorchen, da man sich vor den Sozialisten fürchtet. Sie könnten das komplette System über den Haufen werfen. Jedoch trifft er unter Tage nur auf Kumpel, die sich für ein paar Groschen fast zu Tode schuften. Da erscheint eines Tages sein Polizeikollege und überbringt ihm einen neuen Auftrag. Bischof Brinkmann aus Münster, sei in der letzten Zeit immer auffälliger, da er sich nicht mehr an die Ordnung des Deutschen Kaiserreiches hielt. Das brisante an der Sache war jedoch, dass Mahlers Vater und der Bischof befreundet sind. Heinrich zögert nicht lange und macht sich auf die Reise. In Münster angekommen wird er von Jolmes Winternacht, dem Kutscher willkommen geheißen. Seine Mutter soll Heinrich den Haushalt führen und er würde ihm ansonsten zu Dienste stehen. Der ganze Krimi nimmt erst richtig an Fahrt auf, als Maler zu einer weiblichen Leiche gerufen wird, die in der Nähe der Kirche aufgefunden wurde. In der Hand hält sie einen Zettel mit einer Botschaft aus der Offenbarung. Was hat das alles zu bedeuten? Und wer oder was hat sie so zugerichtet? Maler beginnt zu ermitteln.

Nun aber genug zum Inhalt und mehr zur Bewertung,
Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, mich in die Geschichte einzubinden. Dieses Problem hatte ich aber bereits nach 4 Seiten gelöst und ich war mittendrin. Aber leider nur kurzzeitig. Irgendwie haben mich die kriminalistische Ermittlungen einfach nicht überzeugt. Einen Spannungsbogen konnte ich leider nicht feststellen.
Sätze wurden künstlich in die Länge gezogen, so dass die Einfachheit, die Lockerheit des Lesens getrübt wurde.

Sehr gut hat mir hingegen die Szene mit der Seance gefallen. Ich habe selbst etwas mitgefiebert und war über die Worte des Geisterwesens auch erfreut, um dann aber sofort zu erschrecken. "Liebe ... und Tod".
Ich konnte förmlich das Knistern spüren, das nun im Raum lag. Beinahe schon etwas unheimlich, aber sehr gut beschrieben.

Dennoch blieben die Personen für mich stets farblos und nicht eingängig.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mir bei dem Titel etwas mehr Spannung erhofft hatte. Die Charaktere des Heinrich Maler konnte mich nicht erreichen, lediglich Jolmes fand ich sehr interessant. Gerne hätte ich ihn als Hauptprotagonisten gesehen, da er etwas mehr Pepp in die ganze Geschichte gebracht hatte.
Die Sexszene fand ich für diesen Krimi sehr unpassend.
Aufgrund der genannten Punkte kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Der Werwolf von Münster
  • Autor: Maria Rhein, Dieter Beckmann
  • erschienen im Gmeiner Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Thriller
  • Seitenzahl: 376 Seiten
  • ISBN 978-3-8392-1492-3
  • Erscheinung: 5. März 2014


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Mittwoch, 10. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Zorn - Tod und Regen

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Vor einiger Zeit hatte ich diesen ersten Band der Krimi- bzw. Thrillerreihe um Zorn und Schröder schon einmal gelesen, ohne zu wissen, wie viele noch folgen würden. Da nun bald bereits der sechste Band erscheinen wird, möchte ich meine Rezension nachholen.

Beim Betrachten des Covers fällt natürlich sofort dieses Einschussloch auf. Tolle Idee! Es verleitet, immer wieder darüber zu streifen und das Loch mit dem Finger zu definieren.

Da der erste Satz laut Statistik über den Leseeindrücke Einfluss nimmt, möchte ich euch diesen nicht vorenthalten: " Glauben Sie mir", sagte der Mann und betrachtete nachdenklich das Messer, "je schneller wir alles hinter uns bringen, umso besser für uns beide."
Ich muss sagen, dass mich dieser Satz schon sehr neugierig gemacht hat. Warum war da ein Messer? Und was möchte er hinter sich bringen?
Spätestens nun war klar ... ich musste weiter lesen.

Und so habe ich auf den nächsten Seiten Zorn und seinen Kollegen Schröder kennengelernt. Beide Kommissare haben ihren ganz speziellen Reizt. Claudius Zorn, seit einundzwanzig Jahren Polizist, wirkt nach außen hin ziemlich kühl. Jedoch in seiner Freizeit ... hui hui hui.

Schröder, etwas korpulenter, gemächlicher, aber sehr intelligent erscheint hinter Zorn immer etwas farblos. In seinen Cordhosen wirkt er etwas behäbig, oder mit Zorns Worten zu sprechen: wie ein frisch gebügeltes Frettchen.

Bereits nach einigen Sätzen, hatte ich einen Täter für mich ausgemacht und oh Wunder... falsche Fährte. Da dachte ich wirklich die ganze Zeit, ich würde den Täter kennen, und dann kam am Ende doch alles anders. Ein Ende, das mich überrascht aber auch neugierig auf den Nachfolgeband gemacht hat.

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Krimi sehr gut gefallen hat. Die Kommissare können unterschiedlicher kaum sein, was alles um so interessanter macht. Ich bin wirklich gespannt wie alles weiter geht und wie sich die Protagonisten weiter entwickeln.

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Zorn - Tod und Regen
  • Autor: Stephan Ludwig
  • erschienen im Fischer Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Thriller
  • Seitenzahl: 368 Seiten
  • ISBN 978-3-596-19305-9
  • Erscheinung: 20. April 2012


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Montag, 8. August 2016

👀 Rezension zu: Dunkler Donnerstag - der 4. Band mit der Psychotherapeutin Frieda Klein 👀

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- Mein Leseeindruck -


Obwohl es sich bei dem vorliegenden Thriller bereits um den vierten Band mit der Psychotherapeutin Frieda Klein handelt, kann er ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Er ist in sich abgeschlossen und stimmig.
Doch zuerst kurz zur Geschichte: Frieda Klein erhält Besuch von ihrer ehemaligen Klassenkameraden Maddie Capel. Maddie macht sich Sorgen um ihre Tochter und bittet Frieda um Hilfe.
Rebecca, Madrids Tochter, willigt nach einigem Zögern ein und besucht Frieda. Sie berichtet ihr eine Vergewaltigung und erzählt, dass ihre Mutter die ganze Sache herunterspielen möchte und ihr nicht glaubt.
Frieda erlebt ein Dejavu, denn genau Rebecca Erlebtes hatte sie vor 23 Jahren selbst erlebt. Und auch ihre Mutter hat ihr nicht geglaubt. Was jedoch am grausamsten ist, ist der Satz, den der Täter sowohl bei Frieda als auch Rebecca gesagt hatte: "Komm gar nicht erst auf die Idee, es jemandem zu erzählen, Süsse. Kein Mensch wird dir glauben."
Frieda begibt sich auf Spurensuche und muss die Vergangenheit aufarbeiten.
Auf ca. 450 Seiten zieht das Autorenehepaar Nicci Gerard und Sean French, den Leser immer tiefer in eine sehr emotionale Geschichte. Eine Geschichte, die nicht nur eine physische sondern auch psychische Grausamkeit beherbergt.
Sowohl die Charakteren, als auch die Örtlichkeiten, sind so detailliert dargestellt, dass man sich als Leser ohne Umwege, direkt in das Geschehen einlegen kann. Ja, man lebt die Geschichte stellenweise mit. Man kann die seelischen Qualen an einigen Stellen nahezu spüren.
Von mir gibt es für dieses Buch glatte 5 Sterne

© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog
 

Daten zum Buch:
  • Titel: Dunkler Donnerstag
  • Autor: Nicci French
  • erschienen im Penguin Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Thriller
  • Seitenzahl: 464 Seiten
  • ISBN 978-3-328-10010-2
  • Erscheinung: 8. August 2016


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Freitag, 5. August 2016

📚 Mein Leseeindruck zu: Die Schöne und der Tod

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Ein sehr interessanter Titel mit einem sehr interessanten Bild. So war mein erster Eindruck. Was hat es mit dieser Heugabel auf sich? Hat die Farbe rot eine besondere Bedeutung in der Geschichte? Um eine Antwort auf meine Fragen zu erhalten, konnte es nur einen Weg geben ... lesen.

 Schon nach den ersten Sätzen war klar, dass dieses Buch etwas besonderes ist. Schon der Schreibstil, insbesondere die abgehakten Sätze sind sehr gewöhnungsbedürftig.
Aber da der erste Satz für die Gedankensteuerung des Lesers nicht unbedeutend sein soll, möchte ich euch diesen nicht vorenthalten. - Wir haben sie.
Nun tauchen weitere Fragen auf. Wer hat wen? Und warum? Gefangen? Oder gefunden? Hm...da muss man doch einfach weiterlesen, oder?

 Gesagt, getan! Wie bereits erwähnt erwartet den Leser eine Geschichte mit sehr abgehakten bzw. gekürzten Sätzen. Ähnlich dem ersten Satz - siehe oben.  Oftmals steht da nur ein Wort in einer Zeile. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Auch die Anführungssätzen bei Dialogen sind eher Mangelware. Vielmehr greift der Autor hier zu einem -. Ja richtig, ein Bindestrich kennzeichnet die gesprochenen Sätze. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber wiederum auch interessant.

 Die Protagonisten fand ich sehr gut charakterisiert. Insbesondere hat mir Baroni, also Johann Wälder sehr gut gefallen. Max Broll hingegen, fand ich sehr speziell. Es hatte auch einige Zeit gedauert, bis ich mich mit der Person zurecht gefunden habe. Er war mir ....hm... wie soll ich es beschreiben... in sich gekehrt? Unnahbar? Immer auf Abwehr? Eigenbrödlerisch?
Jedoch habe ich ihn immer besser kennengelernt. Er ist und bleibt... speziell.


 Abschließend kann ich sagen, dass mir dieser erste Band der Totengräber Max Broll Reihe gut gefallen hat. Ein paar kleine Hänger ließen den Lesegenuss zwar stellenweise etwas trüben, aber im Großen und Ganzen hat mich der Krimi gut unterhalten. Band 2 wartet nun schon auf mich.


© Diana Jacoby für Chattys Bücherblog

 

Daten zum Buch:

  • Titel: Die Schöne und der Tod
  • Autor: Bernhard Aichner
  • erschienen im btb Verlag
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • Genre: Kriminalroman
  • Seitenzahl: 256 Seiten
  • ISBN 978-3-442-71366-0
  • Erscheinung: 11. April 2016

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