Mittwoch, 8. Juni 2016

👀 Rezension zu: Freedom's Child - ein spannender Thriller von Jax Miller 👀


 
 
- Mein Leseeindruck -
 
Schon der Titel hatte mich neugierig gemacht. Weshalb dieser wohl nicht übersetzt wurde? Beim ersten Blick auf das Buch dachte ich nämlich, dass es auf englisch geschrieben wäre. (Ist es im Original auch) Aber warum hatte man den Titel nicht mit übersetzt? Genau durch diese Frage habe ich mir das Buch etwas näher angesehen und bin dann tatsächlich am Klappentext hängen geblieben.
Da war von Erschießen, Zeugenschutzprogramm, Facebook die Rede.
Nun war ich wirklich gespannt, was mich hier erwarten würde.

Ganz langsam, aber in einer sehr direkten Sprache wird die ganze Geschichte erzählt. Da wäre z.B. Nessa Delaney, die aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes nun Freedom Oliver heißt. Sie lebt in Kentucky und arbeitet in einer Bar. Na ja, es ist wohl eher so eine Spelunke.
Sie erhält eines Tages die Nachricht, dass ihr Sohn Matthew nach achtzehn Jahren Gefängnis wieder frei ist. Diese Freiheit bedeutet für sie jedoch wieder Angst. Auch ihre beiden Kinder hatte man damals ins Zeugenschutzprogramm genommen, wo sie beide ebenfalls neue Namen erhielten.
Lange wird in der Geschichte um den Mord drumrum geredet, so dass ich mir immer wieder die Frage stellte, was denn eigentlich geschehen war. Nur ganz langsam, öffnet die Autorin das Geheimnis. Diese Spannung hält sich die gesamte Story über.

Auch die Protagonisten werden immer nur bruchstückhaft beschrieben, was den Spannungsbogen ebenfalls aufrecht hält. Ich hatte nur einen Gedanken - weiter lesen. Ich wollte unbedingt wissen wie und wer und was.
Da die Autorin unter einem Pseudonym schreibt, wird sie selbst wissen, wie es ist und was es bedeutet, unter einem anderen Namen zu leben bzw. mit dem neuen Namen angesprochen zu werden.

Die ganze Story war für mich glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt.


Ich kann mich den Worten Karin Slaughters nur anschließen: "Ein Wahnsinnsbuch - von einer neuen starken Autorin".